DE1499082C - Bremseinrichtung fur eine zum Abrol len von Draht oder ahnlichem Material dreh bar auf einem Abrollgestell gelagerte Spu Ie - Google Patents

Bremseinrichtung fur eine zum Abrol len von Draht oder ahnlichem Material dreh bar auf einem Abrollgestell gelagerte Spu Ie

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DE1499082C
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English (en)
Inventor
Ernest U Niles Mich Lang (V St A)
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Description

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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine . In der folgenden Beschreibung wird eine bevor-
Bremseinrichtung für eine zum Abrollen von Draht ! zugte Ausführungsform der Erfindung in Verbindung
oder ähnlichem Material drehbar auf einem Abroll- mit der Zeichnung erläutert. Es zeigt
gestell gelagerte Spule, wobei das Abrollgestell F i g. 1 eine Seitenansicht eines Abrollgestells,
einen die Spule tragenden Rahmen und eine zum 5 F i g. 2 eine Rückansicht des Abrollgestells gemäß
Herstellen einer veränderlichen Drahtschleife in ihrer Fig. 1,
Lage veränderlich angeordnete Drahtführung auf- F i g. 3 eine Seitenansicht der Bremsbackeneinrichweist, die auf einem von einer Federanordnung tung, die an einer Bremstrommel einer eine Drahtbelasteten, am Rahmen schwenkbar gelagerten Trag- wicklung tragenden Spule angreift, die auf dem arm angeordnet ist, und wobei die auf die Spule io Abrollgestell gemäß den F i g. 1 und 2 angeordnet ist, einwirkende Bremseinrichtung aus einer mit der und ein Gleitelement zum Befestigen der Brems-Spule verbundenen und mit ihr um dieselbe Achse backeneinrichtung an dem Tragarm des Abrollgestells drehbaren Bremstrommel und aus einer am Trag- aufweist, und
arm und in Richtung gegen die Bremstrommel Fig. 4 eine Teilansicht, die die Befestigung einer
begrenzt federnd angebrachten Bremsbackeneinrich- 15 Bremstrommel an der in dem Abrollgestell gemäß
tung besteht. F i g. 1 verwendeten Spule zeigt.
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art sind In F i g. 1 und 2 ist ein Abrollgestell gezeigt, das eine schwache und, eine starke Feder vorgesehen, im wesentlichen aus einem Rahmen 1, einer von wobei die schwache Feder die Bremskraft in Ab- diesem getragenen Spulen- und Wellenanordnung 2. hängigkeit von der im Wickelgut herrschenden Zug- 20 einer Bremseinrichtung 3 für die Spulen- und Wellenkraft im normalen Arbeitsbereich verändert, in dem anordnung und eine Trageinrichtung 4 für den abdie starke Feder unwirksam bleibt. Wenn die Zug- gerollten Draht besteht. Der Rahmen 1 umfaßt ein kraft des Wickelgutes eine bestimmte Grenze unter- Paar seitlich voneinander im Abstand angeordnete schreitet, wie dies z. B. beim Bruch des Wickelgutes Rahmenelemente 5 und 6, die sich von einem Grundder Fall ist, dann übt die starke Feder schlagartig 25 element 7 nach oben erstrecken. Die seitlichen Raheine wesentlich höhere Bremskraft auf die Brems- menelemente 5 und 6 haben zwischen ihren Enden trommel aus. Bei der bekannten Einrichtung werden Lageranordnungen 8 und 9, die an ihren Außenalso zwei Federn verschiedener Stärke verwendet, flächen angebracht sind und obere Lagerflächen 10 um verschiedene Bremswirkungen in Abhängigkeit für die Kurvenfolgeglieder aufweisen. Die Spulenvom Zustand des sich von der Spule abwickelnden 3° und Wellenanordnung 2 wird an den Lagerfiächen Wickelgutes hervorzurufen. zur Drehung um eine feste Horizontalachse angeord-
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die ein- net, um ein Abrollen von Draht w von einer Spule 12
gangs genannte Bremseinrichtung so auszugestalten, zu ermöglichen. Es ist verständlich, daß das Abroll-
daß das Anlegen der Bremsbacken an die Brems- gestell auch zur Verwendung mit Wicklungen von
trommel zum schnellen Abbremsen der Spule durch 35 anderem Material als Draht geeignet ist, wie z.B.
Selbsterregung der Bremsanordnung erfolgt und so von natürlichen und synthetischen Fäden und von
keine äußere Kraftquelle erforderlich ist. Seilen aus ein- oder vielfädigem aufgewickeltem
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch Material.
gelöst, daß der Tragarm um ein Lager unterhalb der Die Trageinrichtung 4 besteht aus einem ersten
Achse der Bremstrommel derart schwenkbar ist, daß 4° festen Ständer 14, der außerhalb des seitlichen
bei nachlassender Drahtspannung der die Brems- Rahmenelementes 5 an dessen Seite derart angebracht
backeneinrichtung schwenkbar am Tragarm befesti- ist, daß er von dem Rahmen 1 nach oben und nach
gende Stift sich auf einer der Bremstrommel sich vorn ragt, und der an seinem äußeren Ende eine
nähernden Bahn und in mit der Drehrichtung der erste Drahtführung, wie z. B. eine Scheibe 16, trägt,
Bremstrommel übereinstimmender Richtung bewegt. 45 die um eine feste Achse drehbar am äußeren Ende
Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß eines Tragzapfens 17 angeordnet ist, der am oberen
die Bremse selbsterregend ist. Die Bremsbacken Ende des Ständers angebracht ist, um die Scheibe 16
werden durch die Drehung der Spule und der auf in einer Vertikalebene anzuordnen, die etwa in der
dieser fest angeordneten Bremstrommel fester an Mitte zwischen den seitlichen Rahmenelementen 5
letztere angelegt. Es ist also dafür keine äußere 5° und 6 liegt. Die Trageinrichtung 4 weist ferner einen
Kraftquelle notwendig, wie sie beispielsweise bei der Tragarm 18 auf, der an seinem unteren Ende in
bekannten Einrichtung in Gestalt der beiden ver- einem Lager 19 am Grundelement 7 des Rahmens 1
schieden starken Federn vorgesehen ist. Wenn sich schwenkbar angebracht ist und zwischen den beiden
der Tragarm somit seiner vorbestimmten Endstellung Rahmenelementen 5 und 6 liegt. Der Tragarm 18
im Uhrzeigersinn nähert, hemmt eine große Brems- 55 besteht aus einem ersten Schenkel 22, der sich vom
kraft durch die Selbsterregung der Bremse die Bewe- Rahmen 1 aus nach vorn und nach oben erstreckt,
gung der Spule und verhindert ein Überrollen des einem zweiten Schenkel 23, der sich zu dem Rahmen
Drahtes. Auf diese Weise reicht eine geringe Aus- nach oben und nach hinten erstreckt, und einem
lösekraft zum Abrollen des Drahtes aus, während dritten Schenkel 24, der sich von dem Rahmen aus
die Bremsbackeneinrichtung die Spule mit Hebel- 60 weiter nach hinten und nach oben erstreckt und an
wirkung festhält, wenn sich der Tragarm in der Nähe seinem äußeren Ende eine zweite Drahtführung in
seiner Endlage im Uhrzeigersinn befindet. der Form einer Scheibe 25 trägt, die um eine feste
Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Tragarm Achse drehbar an einem Tragzapfen 26 angeordnet ein Gleitelement aufweist, das um den festen Stift ist, der vom äußeren Ende des Tragarmes getragen an dem Tragarm schwenkbar angebracht und in der 65 wird. Der Draht w von der Spule wird über die erste Bremsbackeneinrichtung gleitend angeordnet ist, und Scheibe 16 und dann an und um die Scheibe 25 wenn zwischen dem Gleitelement und der Brems- geführt, von der aus er sich zur Stelle seiner Verbackeneinrichtung eine Feder angeordnet ist. Wendung erstreckt. Zwischen dem Tragarm 18 und
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dem Rahmen 1 des Gestells ist eine Federanordnung 30 vorgesehen, um den Draht über einen vorbestimmten Bereich einer Schwenkbewegung des Tragarmes 18 unter im wesentlichen gleichmäßiger Spannung und innerhalb der Aufbewahrungskapazität der Trageinrichtung von der Spule abzurollen. Die Federanordnung 30 (Fig. 1) besteht aus einem an seinem äußeren Ende an dem Schenkel 23 des Tragarmes 18 in der Nähe der Verbindung desselben mit dem ersten Schenkel 22 schwenkbar befestigten Arm 32 und aus einer Zugfeder 33, die mit ihrem einen Ende am Arm 32 befestigt ist, während ihr anderes Ende bei 34 an einem Befestigungselement 35 angebracht ist, das mit dem Grundelement 7 des Rahmens 1 starr verbunden ist. Man wird feststellen, daß die Achse der Zugfeder 33, die mit x-x bezeichnet ist. sich von dem Grundelement des Gestells winklig nach oben und in spitzem Winkel mit dem Schenkel 22 des Tragarmes 18 erstreckt. Gemäß F i g. 1 ist ein federnder Anschlag 37 zwischen den Rahmenelementen 5 und 6 in derartiger Lage angebracht, daß er von dem Schenkel 22 des Tragarmes 18 berührt wird, um die Schwenkbewegung des Tragarmes 18 um sein Lager 19 im Gegenuhrzeigersinn zu begrenzen. Wie es ebenfalls in Fig. 1 gezeigt ist, begrenzt ein Element 36, das an dem seitlichen Rahmenelement 5 angebracht ist, die Schwenkbewegung des Tragarmes im Uhrzeigersinn, die bei Beendigung des Abrollens des Drahtes durch Selbsterregung der Bremseinrichtung 3 hervorgerufen wird, wie es nachfolgend im einzelnen beschrieben wird.
In der Vorrichtung, wie sie bisher beschrieben worden ist, wird sich bei Beginn des Abrollens von Draht w über die Scheiben 16 und 25 zur Verwendungsstelle der Tragarm 18 um sein Lager 19 im Gegenuhrzeigersinn bewegen, wobei der anfänglich zwischen den Scheiben 16 und 25 aufbewahrte Draht herausgezogen wird. Bei einer derartigen Anlaufbetätigung wird die Trägheit der Spule überwunden. Bei einer Relativbewegung der Scheibe 25 gegen" die~4o Scheibe 16 der Trageinrichtung und von dieser fort verändert sich der wirksame Hebelarm der Federanordnung 30, um über einen vorbestimmten Bewegungsbereich des Tragarmes, wie z. B. über den Abstand Y in Fig. 1, eine konstante Spannung für den abgerollten Draht zu schaffen. Die Achse x-x verschiebt sich nach einer Bewegung des Tragarmes 18 im Gegenuhrzeigersinn aus der gezeigten Lage nach unten und nach vorn, wobei sich der Abstand L zwischen dem Lager 19 des Tragarmes 18 und der Achse x-x der Federanordnung 30 verkürzt und auf diese Weise der wirksame Hebelarm im Verhältnis zur Erhöhung der Kraftkomponente der Zugfeder 33 im linear ausgezogenen Zustand verringert. Dieser Abstand L zwischen der Achse x-x der Federanordnung 30 und dem Lager 19 des Tragarmes 18 wird sich bei einer Bewegung des Tragarmes 18 verändern und dadurch einen veränderlichen wirksamen Hebelarm schaffen, um die Drehkraft und das Abrollen von Draht w unter im wesentlichen gleicher Spannung in dem vorbestimmten Bereich der zwischen den Scheiben 16 und 25 liegenden normalen Aufbewahrungskapazität aufrechtzuerhalten. Wenn die Scheibe 25 ihre Lage für die normale Aufbewahrungskapazität überschreitet, bewirkt der federnde An- schlag 37 eine allmählich ansteigende Spannung auf den abgerollten Draht, wie sie durch den Abstand Z angedeutet ist. Auf das Abrollgestell ist auf dem die Scheibe 16 tragenden Tragzapfen 17 ein Hakenelement 40 schwenkbar angebracht, das so ausgeführt ist, daß es mit einem Zapfen 42 am Schenkel 24 des Tragarmes 18 in Eingriff gebracht werden kann, um den Tragarm 18 vorderhalb des Rahmens beim Aufsetzen einer Spule festzuhalten.
Die Bremseinrichtung 3 sorgt für die Verzögerung der Drehung der Spule, so daß sie keinen von der Spule abgerollten Draht überrollen kann. Die Bremseinrichtung 3 besteht aus einer Bremstrommel 44, die auf geeignete Weise auf einer Welle 45 der Spulen- und Wellenanordnung 2 angebracht ist und von der ein Paar Stifte 46 axial hervorstehen und in Öffnungen hineinragen, die in einer benachbarten Spulenseitenplatte 47 vorgesehen sind, und einer Bremsbackeneinrichtung 48, die von einem Paar Schenkeln 52 und 53 gebildet wird, die an ihren auseinanderlaufenden Endabschnitten Bremsbacken 54 und 55 tragen, die mit der Umfangsfläche der Bremstrommel 44 in Bremseingriff gebracht werden können. Eine quergerichtete Verstärkungsplatte 56 verbindet die Schenkel 52 und 53 innerhalb ihrer auseinanderlaufenden Endabschnitte, und ein Federhalter 57 in der Form eines starren Rohres ist an der Platte 56 so befestigt, daß er zwischen parallelen, im Abstand angeordneten oberen Abschnitten 58 und 59 der Schenkel 52 und 53 liegt. Eine Platte 60 erstreckt sich quer und ist an den oberen Abschnitten 58 und 59 der Schenkel befestigt. Eine Bremsfedereinrichtung in der Form einer Schraubendruckfeder 62 wird in dem Federhalter 57 aufgenommen und geführt. Eine Einrichtung zum Befestigen der Bremsbackeneinrichtung 48 an dem Tragarm 18 besteht aus einem Gleitelement 65, das zwischen den parallelen oberen Abschnitten 58 und 59 der Schenkel 52 und 53 der Bremsbackeneinrichtung zur Bewegung zwischen der Platte 60 und dem offenen oberen Ende des Federhalters 57 befestigt ist. Das Gleitelement 65 ist mit einer Öffnung versehen, in der ein von dem Schenkel 23 des Trägarmes 18 getragener Stift 66 aufgenommen wird. Das Gleitelement 65 ist auf diese Weise zur gleitenden Beziehung zwischen den oberen Abschnitten 58 und 59 der Bremsbackeneinrichtung in Abhängigkeit von der Bewegung des Tragarmes 18 angebracht. Eine Schraubenfeder 67 erstreckt sich zwischen dem Tragarm 18 und der Bremsbackeneinrichtung 48, um die letztere in Beziehung zu der Bremstrommel 44 anzuordnen.
Bei normalem Betrieb beim Abrollen von Draht w von der Spule steht die Schraubendruckfeder 62 zwischen dem Gleitelement 65 und der Platte 56 der Bremsbackeneinrichtung unter Spannung, um die Bremsbacken 54 und 55 nachgiebig zu belasten odei während eines vorbestimmten Bewegungsbereiches des Tragarmes mit dem Umfang der Bremstrommel in Eingriff zu bringen, um zu verhindern, daß die Spule den von ihr abgerollten Draht überrollt. Nach einer Bewegung des Tragarmes 18 in eine vorbestimmte Endlage im Uhrzeigersinn, bei der das Gleitelement 65 die Schraubendruckfeder 62 in dem Federhalter 57 völlig zusammenpreßt, wird das Gleitelement 65 völlig an dem Federhalter 57 anliegen, und wenn das eintritt, wird sich die Bremsbackeneinrichtung 48 selbst mit der Oberfläche der Bremstrommel 44 in Eingriff bringen, wodurch ein kniehebelartiger Eingriff der Bremsbackeneinrichtung mit der Bremstrommel in im wesentlichen nicht nachgiebiger Anläse an dieser bewirkt wird. Die auf
Weise auf die Bremstrommel aufgebrachte Bremskraft ist ein Vielfaches der nachgiebigen Reibungsbremswirkung beim normalen Betrieb des Abrollens von Draht w von der Spule. Nach einer Unterbrechung des Abrollens von Draht von der Spule oder nach einem Bruch des Drahtes, wenn sich der Tragarm 18 seiner vorbestimmten Endstellung im Uhrzeigersinn nähert, hemmt somit eine große Bremskraft durch Selbsterregung der Bremsbackeneinrichtung die Bewegung der Spule und hält sie gegen Drehung fest. Somit ist bei der Betätigung der Vorrichtung eine kleine oder geringfügige Auslösekraft ausreichend, um den Draht von der Spule abzurollen, aber wenn der Tragarm in Richtung auf seine vorbestimmte Endlage im Uhrzeigersinn angeordnet ist, schafft die selbsterregende Wirkung der Bremseinrichtung eine Anlage der Bremsbackeneinrichtung durch Hebelwirkung an der Bremstrommel.
Die Selbsterregung der Bremsbackeneinrichtung 48 ergibt sich durch die Beziehung zwischen der Drehachse der Bremstrommel 44> die durch die horizontale Achse der Welle 45 verläuft, und der bogenförmigen Bewegungsbahn des Stiftes 66, an dem die Bremsbackeneinrichtung 48 angelenkt ist und der von dem um das Lager 19 schwenkbaren Tragarm 18 getragen wird* Wenn somit der Tragarm gemäß Fig. 1 im Uhrzeigersinn um das Lager 19 schwenkt, folgt der Stift 66 einer bogenförmigen Bahn, die sich der Achse der Welle 45 nähert, so daß in einer vorbestimmten Stellung des Tragarms 18 die Bremsbackeneinrichtung 48 die Bremstrommel erfaßt und somit eine Selbsterregung der Bremsbackeneinrichtung in im wesentlichen unnachgiebiger Berührung mit der Bremstrommel hervorruft.

Claims (3)

!Patentansprüche:
1. Bremseinrichtung für eine zum Abrollen von Draht oder ähnlichem Material drehbar auf
35 einem Abrollgestell gelagerte Spule, wobei das Abrollgestell einen die Spule tragenden Rahmen und eine zum Herstellen einer veränderlichen Drahtschleife in ihrer Lage veränderlich angeordnete Drahtführung aufweist, die auf einem von einer Federanordnung belasteten, am Rahmen Schwenkbar gelagerten Tragarm angeordnet ist> und wobei die auf die Spule einwirkende Bremseinrichtung aus einer mit der Spule verbundenen und mit ihr um dieselbe Achse drehbaren Bremstrommel und aus einer am Tragarm und in Richtung gegen die Bremstrommel begrenzt federnd angebrachten Bremsbackeneinrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (18) um ein Lager (19) unterhalb der Achse der Bremstrommel (44) derart schwenkbar ist, daß bei nachlassender Drahtspannung der die Bremsbackeneinrichtung (48) schwenkbar am Tragarm (18) befestigende Stift (66) sich auf einer der Bremstrommel (44) sich nähernden Bahn und in mit der Drehrichtung der Bremstrommel (44) übereinstimmender Richtung bewegt
2. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet;, daß der Tragarm (18) ein Gleitelement (65) aufweist, das um den festen Stift (66) an dem Tragarm (18) schwenkbar angebracht und in der Bremsbackeneinrichtung (48) gleitend angeordnet ist, und daß zwischen dem Gleitelement (65) und der Bremsbackeneinrichtung (48) eine Feder (Schraubendruckfeder 62) angeordnet ist.
3. Bremseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Schraubendruckfeder (62) ist und daß ein starrer, an einem Ende offener Federhalter (57) an der Bremsbackeneinrichtung (48) befestigt ist und die Schraubendruckfeder (62) aufnimmt, die mit ihrem einen Ende über sein offenes Ende hervorsteht und an dem Gleitelement (65) angreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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