DE150433A - - Google Patents

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DE150433A
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung, mittels welcher die Borsten in die Löcher einer Platte eingesetzt werden, welche entweder einen Teil der Bürste selbst bildet, indem sie unmittelbar in den Bürstenrücken eingesetzt wird, oder nur dazu dient, die Borsten zeitweilig aufzunehmen.
Bei den bekannten mit Rüttelwerk und Sieben ^ausgestatteten Vorrichtungen dieser
ίο Art hat sich der Übelstand gezeigt, daß sich die Borsten in den Speisebehältern zusammenbündeln ; es ist der Zweck der neuen Vorrichtung, dies zu verhindern und einen ununterbrochenen Gang der Maschine bezw. des Einsetzens der Borsten in die erwähnten wohlbekannten Platten zu ermöglichen.
Die Maschine ist in
Fig. ι in Seitenansicht, in den
Fig. 2 und 3 in Schnitten nach 2-2 der Fig. 3 bezw. 3-3 der Fig. 1 dargestellt und besteht aus einem Gestell x, in dessen Seitenteilen die Triebwelle 16 und eine mit dieser durch Getriebe 15, 14 verbundene Zwischenwelle 11 gelagert sind.
Auf einer Seite des Gestelles ist zwischen den Seitenteilen ein wagerechtes Fachbrett 2 befestigt, auf das die Einsatzplatten 3 aufgelegt werden, und darüber sind z\vei durch Seitenteile 22 fest verbundene Schüttelbehälter 4 und 20 angeordnet. Der untere flache Behälter 4 hat einen siebartig durchlochten Boden 5, auf den die Borsten bei der auf- und abgehenden Schüttelbewegung der beiden Behälter aus dem Aufnahmebehälter 20 durch dessen Siebboden 21 fallen, um dann auch hier durch die Löcher zu fallen und in die Löcher der Platte 3 eingesetzt zu werden.
Der Behälter 20 ist mit radial angeordneten Kämmen 23 ausgerüstet, zwischen denen sich die Arme 27 einer Welle 24 bewegen, welche der Länge nach durch den Behälter und durch Schlitze 25 in den Seitenwänden desselben geht. Die Welle 24 dreht sich in Lagern 26, die auf Kopfstücken der Seitenteile des Maschinengestells befestigt sind, und wird von der Triebwelle 16 aus durch einen über die Riemscheiben 32 und 30 gehenden Riemen 31 in Bewegung gesetzt.
Die Rührarme 27 verhindern ein Zusammenballen der in den Behälter 20 eingefüllten Borsten und treiben dieselben gegen die Kämme, so daß sie getrennt auf den Boden 5 des Behälters 4 gelangen.
Die auf- und abgehende Bewegung der Behälter 4 und 20 erfolgt von der rasch sich drehenden Zwischenwelle 11 aus durch Kurbelscheiben 10 und Kurbelstangen 13, die einerseits durch Drehzapfen 12 mit diesen Scheiben und andererseits gelenkig mit Schiebern 6 verbunden sind, die in lotrechten Führungen 7 an den Seitenteilen des Maschinengestells laufen und durch Zapfen 8 mit den Seitenwänden des Behälters 4 Verbindung haben. Schlitze 9 in diesen Seitenwänden gestatten dem Zapfen 8 den erforderlichen Spielraum.
Ein Teil der aus dem Behälter 4 abfallen-
den Borsten wird von den Einsatzplatten 3 nicht aufgenommen werden und bleibt daher auf diesen oder auf dem Fachbrett 2 liegen. Diese Borsten werden bei jedesmaliger Abnähme der Einsatzplatten abgebürstet und fallen dabei auf einen Förderriemen 34, der über Walzen 37, 36, 38 und eine kleine Spannwalzc läuft und die Borsten auf einen zweiten Förderriemen 33 bringt. Dieser läuft innerhalb des Riemens 34 über die Walze 36 und über eine Walze 35, die über der Einschüttöffnung des Behälters 20 so angeordnet ist, daß die Borsten in diesen Behälter zurückfallen müssen. In der Nähe der Walze 38 ist ein Abstreifer 44 angebracht, um die Borsten von dem Riemen 34 sicher auf den Riemen 33 abzustreifen. Die Walzen 36 und 38 werden durch Riemenverbindung 42 und 40 mit den Scheiben 43 bezAv. 41 der Welle 16 in Bewegung gesetzt.
Der Antrieb der Welle 16 kann mittels eines Handrades 17 oder durch Riemenverbindung einer Scheibe 18 mit einer Kraftmaschine stattfinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Besetzen der Einsatzplatten für Bürsten mit Borsten, gekennzeichnet durch einen mit einem Einsatzbehälter (4) fest verbundenen Aufnahmebehälter (20), in dem die Borsten während der Rüttelbewegung der beiden Behälter durch ein Rührwerk am Zusammenballen gehindert und einzeln den in dem Behälter (20) abwechselnd mit den Rührarmen (27) angebrachten Kämmen (23) zugeführt werden, um durch den Siebboden (21) auf den Siebboden (5) des Einsatzbehälters zu fallen, von dem aus die Einsatzplatten (3) besetzt werden, während der Überschuß an Borsten auf Förderriemen (34, 33) in den Aufnahmebehälter (20) zurückgeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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