DE1510657B1 - Ringspindelanordnung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents

Ringspindelanordnung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen

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DE1510657B1
DE1510657B1 DE19641510657 DE1510657A DE1510657B1 DE 1510657 B1 DE1510657 B1 DE 1510657B1 DE 19641510657 DE19641510657 DE 19641510657 DE 1510657 A DE1510657 A DE 1510657A DE 1510657 B1 DE1510657 B1 DE 1510657B1
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Germany
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ring
spindle
thread guide
thread
slot
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Application number
DE19641510657
Other languages
English (en)
Inventor
Aloys Greive
Siegfried Scherf
Aloys Treus
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Hamel GmbH
Original Assignee
Hamel GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/04Guides for slivers, rovings, or yarns; Smoothing dies
    • D01H13/045Guide tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung des Hauptpatentes betrifft eine zeichnet wie in der Patentschrift des Hauptpatentes, Ringspindelanordnung für Spinn- und Zwirnmaschi- soweit sie dort vorkommen.
nen, umfassend eine Materialabgabestelle, eine rotie- Man erkennt in den Figuren eine Spindel 12 mit
rende Spindel, einen relativ zu der rotierenden Spin- einem Wirtel 16, auf dem ein Riemen 14 läuft, del in deren Achsrichtung hin- und herbewegten Ring 5 Auf einer in vertikaler Richtung hin- und hermit einem auf diesem Ring umlaufenden Läufer und bewegter Ringbank 22 sitzt ein Ring 26. Auf dem ein Fadenführungsrohr für die Führung des Fadens Ring 26 läuft ein Läufer 24 um. Der Ring umgibt zwischen der Materialabgabestelle und dem oberen konzentrisch die Spindel 12.
Ende der Spindel. Mittels einer Tragkonstruktion 21, 30 ist auf der
Der Ausdruck Materialabgabestelle bedeutet dabei 10 Ringbank 22 eine Dämmungshülse 50 befestigt, die im Falle von Spinnmaschinen ein Streckwerk, von die Spindel 12 und den auf ihr entstehenden Kops 18 dem aus die gestreckte Lunte der Spindel zugeführt umschließt. Die im Bereich der Unterkante 60 der wird, während im Falle von Zwirnmaschinen das Dämmungshülse 50 angeordnete Fadenführung liegt, Lieferwerk als die Materialabgabestelle anzusprechen wie aus F i g. 1 ersichtlich, so, daß die Fadenstrecke ist, in dem die bereits vorgebildeten Einzelfäden von 15 zwischen dieser Fadenführung und dem Läufer 24 deren Vorratsspulen abgewickelt und an die rotie- mit dem Lotrechten einen Winkel von etwa 15° einrende Spindel weitergegeben werden. schließt. Die Dämmungshülse 50 weist einen über
Um Reihenfadenbrüche und Fadenvervielfachun- ihre ganze Länge verlaufenden Schlitz 62 auf. Um zu gen mit größerer Sicherheit zu verhindern, ist im verhindern, daß der innerhalb der Dämmungshülse Hauptanspruch des Hauptpatentes vorgeschlagen, daß 20 umlaufende Faden mit dem unteren Ausgang der das Fadenführungsrohr in der Achsrichtung der Spin- Dämmungshülse 50 kollidiert, ist die Fadenführung del angeordnet ist, daß der Ausgang der Material- im Bereich der Unterkante dieser Dämmungshülse abgabestelle in der Achsrichtung des Fadenführungs- 50 gebildet von einem Fadenführungsring 64; der rohrs liegt und daß die Spindel einen zum unteren Fadenführungsring 64 ist ebenfalls geschlitzt. Der Ausgang des Fadenführungsrohrs hinweisenden Stift 25 Schlitz ist mit 65 bezeichnet. Die den Schlitz 65 deträgt, finierenden Enden 66, 68 überlappen sich aber gegen-
In Weiterbildung der Erfindung des Hauptpatentes seitig in Umfangsrichtung, so daß der Faden über wird dort ferner vorgeschlagen, im Bereich der Spin- den Schlitz 65 und das untere Ende des Schlitzes 62 del eine die Spindel umfassende Ballonbegrenzungs- glatt hinwegläuft. Trotzdem ist die Einführung des einrichtung vorzusehen, und zwar in Form einer die 30 Fadens durch die Schlitze 62 und 54 sehr einfach. Spindel umgebenden Dämmungshülse. Die Befestigung des Fadenführungsrings 64 ist in den
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Figuren nicht dargestellt; es ist jedoch ohne weiteres durch die kombinierte Anwendung von Fadenfüh- einzusehen, daß dieser Fadenführungsring 64 entrungsrohr und Dämmungshülse bereits weitgehend weder an der Dämmungshülse 50 oder an der Tragreduzierte Fadenspannung weiter herabzusetzen und 35 konstruktion 21, 30 oder an der Ringbank 22 bedadurch die Läuferbelastung noch weiter zu reduzie- festigt sein kann.
ren. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungs- Das Fadenmaterial läuft der soweit beschriebenen
gemäß vorgeschlagen, daß im Bereich der Unterkante Ringspindelanordnung von einer mit 70 bezeichneten der Dämmungshülse ein Fadenführungsring angeord- Materialabgabestelle durch ein Fadenführungsrohr 32 net ist, dessen Innendurchmesser höchstens gleich, 40 zu (vgl. die Patentschrift des Hauptpatentes), das vorzugsweise jedoch kleiner ist als der Innendurch- ebenfalls einen über seine ganze Länge verlaufenden messer der Dämmungshülse iind daß die vom Aus- Schlitz 72 aufweist. Am unteren Ende dieses Fadentritt aus dem Fadenführungsring zum Läufer verlau- führungsrohres 72 ist eine Fadenführungsöse 59 anfende Fadenstrecke mit der Lotrechten einen Winkel gebracht, deren Durchmesser wieder so bemessen ist, von etwa 15° einschließt, und zwar gleichbleibend in 45 daß sie Kollisionen des Fadens mit dem unteren Ausjeder Stellung der Ringbank. gang des Schlitzes 72 verhindert.
In Weiterbildung des Erfindungsvorschlages kann Die Figuren zeigen, daß der Faden auf nahezu dem
die Dämmungshülse einen sich über ihre ganze Länge gesamten Weg von der Materialabgabestelle bis zum erstreckenden Schlitz aufweisen (französische Patent- Läufer zwangsgeführt ist und keine unkontrollierte schrift 1346 199) und der Fadenführungsring eben- 50 Ballonbildung eintreten kann. Als Folge dieser falls geschlitzt sein, wobei seine am Schlitz zusam- Zwangsführung sind die Fadenspannung und die aus mentreffenden Enden sich in Umfangsrichtung ge- der Fadenspannung sich ergebende Läuferbelastung genseitig überlappen (deutsches Gebrauchsmuster auf ein Minimum reduziert. Die Läuferbelastung er-1722 626). Diese Merkmale sind an sich bekannt. fährt eine weitere Verminderung durch den Verlauf Sie dienen dem erleichterten Einfädeln ties Fadens in 55 des Fadens zwischen der im Bereich der Unterkante die Dämmungshülse bzw. dem Fadenführungsring. 60 des Ballonbegrenzungsmantels angebrachten Fa-Dem gleichen Zweck dient auch das weitere Merk- denführung und dem Läufer 24, der erfindungsgemäß mal, daß der Schlitz der Dämmungshülse und der mit dem Lotrechten einen Winkel von etwa 15° einSchlitz des Fadenführungsringes wenigstens annä- schließt. Die freie Fadenstrecke zwischen dem oberen hemd übereinander angeordnet sind (deutsche Pa- 60 Rand der Dämmungshülse 50 und dem unteren Austentschrift 657 862). gang des Fadenführungsrohrs 32 ist spannungsmäßig
Die belügenden Figuren erläutern die Erfindung unschädlich; um die Gefahr eines Überspringens des an Hand eines Ausführungsbeispiels. Es zeigt Fadens von Spindel zu Spindel im Falle eines Faden-
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Ringspindelanord- bruchs zu vermeiden, ist überdies die Strecke vom nung, in Längsrichtung einer mehrere solche Anord- 65 oberen Spindelende bis zur Fadenführungsöse 59 wie nungen tragenden Zwirnmaschine betrachtet, im Hauptpatent durch einen schlanken Stift 34 über-
F i g. 2 eine Ansicht nach Linie II-II der F i g. 1. brückt.
Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen be- Trotz der kombinierten Anwendung des Fadenfüh-
rungsrohrs 32 und der Dämmungshülse 50 kann der fertige Kops unschwer von der Spindel abgenommen werden; man braucht nur das Fadenführungsrohr 32 in die strichpunktierte Lage gemäß F i g. 1 zu schwenken und kann dann, wenn die Dämmungshülse sich mit der Ringbank 22 in ihrer untersten Lage befindet, den Kops 18 von der Spindel 12 abziehen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Ringspindelanordnung für Spinn- und Zwirnmaschinen, umfassend eine Materialabgabestelle, eine rotierende Spindel, einen relativ zu der rotierenden Spindel in deren Achsrichtung hin- und herbewegten Ring mit einem auf diesem Ring umlaufenden Läufer und ein Fadenführungsrohr für die Führung des Fadens zwischen der Materialabgabestelle und dem oberen Ende der Spindel, wobei das Fadenführungsrohr in der Achsrichtung der Spindel angeordnet ist, der Ausgang der Materialabgabestelle in der Achsrichtung des Fadenführungsrohres liegt, die Spindel einen zum unteren Ausgang des Fadenführungsrohrs hinweisenden Stift trägt und die Spindel sowie der auf ihr entstehende Kops von einer mit dem Ring hin- und herbewegten Dämmungshülse umschlossen sind (nach Patentschrift 1255 OU), dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Unterkantc (60) der Dämmungshülse (50) ein Fadcnführungsring (64) angeordnet ist, dessen Innendurchmesser höchstens gleich, vorzugsweise jedoch kleiner ist als der Innendurchmesser der Dämmungshülse (50) und daß die vom Austritt aus dem Fadenführungsring (64) zum Läufer (24) verlaufende Fadenstrecke mit der Lotrechten einen Winkel α von etwa 15° einschließt, und zwar gleichbleibend in jeder Stellung der Ringbank.
2. Ringspindelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmungshülse (50) einen sich über ihre ganze Länge erstreckenden Schlitz (62) aufweist und daß der Fadenführungsring (64) ebenfalls geschlitzt ist, seine am Schlitz (65) zusammentreffenden Enden (66, 68) sich jedoch in Umfangsrichtung gegenseitig überlappen.
3. Ringspindelanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (62) der Dämmungshülse (50) und der Schlitz (65) des Fadenführungsringes (64) wenigstens annähernd übereinander angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen COPY
DE19641510657 1964-12-03 1964-12-03 Ringspindelanordnung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen Withdrawn DE1510657B1 (de)

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