DE1518345U - - Google Patents

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DE1518345U
DE1518345U DENDAT1518345D DE1518345DU DE1518345U DE 1518345 U DE1518345 U DE 1518345U DE NDAT1518345 D DENDAT1518345 D DE NDAT1518345D DE 1518345D U DE1518345D U DE 1518345DU DE 1518345 U DE1518345 U DE 1518345U
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sauer
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'«A »21367'2t. 5.« ^
'hilipp Sauer, Frankfart/M*in, den ^<6 wkity^ 1942
'ronkfurt/Hain, '
rindaühlstraese 20.
An das
Reiohspatentaat, Abt.f.Oebrauohemuetersolroti, Berlin 87 61.
aitsohinerstrasee 97/103
Betrifft : Luftverteiler fUr Helskesuel«
loh, Untersoiohneter, war langjähriger Oberhelier bei Qrieahela-Slektron in Frankfurt/Main, Gutleutetr*31· I» Hause flndnühletr.20, in de« ioh wohne, bediene loh jetit noch eine Heisungd^lese Heisungskeseel haben ille eine nicht richtige Lufttttführung, sögen sie heleeen, vie sie wollen; ob Loller oder Badern« usw. Bei allen diesen Kesseln wird die Hauptlnft durch den Stellrott gejagt« Dadurch entsteht vorne an Stellrost eine grosse Sohlaokenblldung bis 1/4 Kesaelrauahöhe und schneller Abbrand. Der Stellrost 1st lugewaohsen (rersohlaokt). Die Lufttuführung nlaat Jotst den nächsten feg· Hun gehi dieae unter die vorderen Glieder, auch diese waohsen iu; dor hintere Teil hat mnterdessen su wenig Luft bekommen. Kur dl· riugteoh« 1st duroh den schnelleren Abbrand and starken Luftsug Ton Tome swisshen den hinteren Koks sit st^a^ces Druck hineingefegt worden· Anoh hier 1st es Jetit verstopft. Wie feuchter Zement sittt die Flugasohe ivisohen de» Koks hinten. Da nutet all·· β too hewn nichts, sie fällt nloht durch· Also vorne abgebranl: and all·· verschlackt, und hinten sltst noch Blemlloh hoch die dunkelrote Glut In der Flugasobe. Die Folge 1st ein unglelohaässlge? Abbraad. (Das Platgen der TUrranaen 1st auch darauf surfiakaKftthveu, λ» Stellrost glühend heies und unten kalt.)
Was gesohieht nunl - Stellrost aufaaohen, alles heraussiehen die
QlAt rollt a*oh, dann don Haoken nehmen und die hintere Olut naoh vorao slehen· Jetit erst fällt die flugasche durch· Resultat : - Vor de» Kessel einen Haufen Dreck, Tiel Staub und (Jasgeruch 1» Kesselraum und Koksauslesur·!· (Die meisten Heiser lesen nichts aus, sondern alles kommt in die Mülltonne·)
Un dieses alles xu vermeiden, habe loh bei air le Kessel einen Apparat ius einem Millimeter Eisenblech - vie Sie aus beiliegender Zeichnung oroehen - eingestellt, welcher die Luft unter den Rost glelohmässig verteilt· Der Stellroot bekommt jetzt koine Luft mehr und ist duroh A) gesperrt· A) liegt längs «wischen Türrahmen und Quer «wischen Türe und ersten unterem Gliedbacken, und stellt somit die Luft naoh dem Stellrost ab.
B) aitit auf dem unteren Türrahmen« Von da ab läuft der Luftverteiler naoh Form dee Aeohengrubenbodens bis lar Mitte des Kessels· Der Luftverteiler hat auf beiden Seiten je vier im Durchmesser 2 om grosee Löcher· Die Löcher liegen 3 on über dem Aschengrubenboden·
C) ist der Handgriff. Die Oberfl&ohe des Luftverteiler β fällt nach der Mitte dee Kessels 8 or schräg abwärts, hemmt dadurch die Luftiuführung etvas naoh hinten, und gibt somit dem vorderen Rost durob die 39itenlöoher genügend und etwas wäreore Luft, Die Schlaufenbildung ist Jetat ganx bedeutend weniger und nehr naoh der Mitte des Rostes gelagert, ist dadurch mit der Schürstange leicht In die Höhe ru drucken, and kann mit der Sofel&ckensange gut genommen werden, am dies« dann in den Aechenraum su legen. Der Apparat wird natürlich bei dieser \rbelt herausgenommen, and naoii der Reinigung der Aschengrube wir.de* eingestellt»
Diesen Apparat habe loh b«l mir seit 20«Januar 1942 la Gebrauch} er let derart weewitlloh, dass ein Sohut« berechtigt 1st.
*'^:^ ■-■■■■"■■.·-■>·
Vorzüge sind :
1. Venig Schlaokenbildung, mehr nach der Witte des Rostes gelagert«
2. Keine Flugasche hinten, sondern körnige.
3. Kein Haufen Dreck Tor dem Kossei.
4·. Kein Staub und Gasgeruch im Kesselraum.
5. Keine Kokcauslesersi und Verlust.
6» Viel schnellere und leichtere Bedienung.
7% Oleiohmässiger Abbrand.
8· Feuer hält viel länger an.
9· Die Türrahmen platzen nicht mehr.
10» 30-* Koksereparnie !
Die Anmeldegebühr im Betrage von RM "»5,— habe ich
. heute der Kasse des Reichspatentamt9s Bariin 3V 61, Postschockkonto Berlin No. 2, überwiesen.
Anlagen I

Claims (1)

  1. '"" "!':.■·'■■;■.-: Ι!·:■■■.;■·.■■;■. y ^A< srö66S*29M2
    !Philipp Sauer. Prankfurt (Main). 27.April 1942
    Wihdaühletraeee 2o
    An das _ _
    Doppel
    Rei ohspa tentant
    brauoheattBten
    e r 1 1 η 3W.61
    Aktengeiohena 3 5» 785 Cha. 24a»
    In Srledigung der dortigen Zueohrift tob 16.April 1942 beantrage i«h sunäohet die Eintragung de« tfebrauohaaurter· eohntsee aufgrund der Anmeldungfteohrlft tob 2%Mttrs 1942, bela RelohspatentaBt eingegangen an 24.Märe 1942, in die Bell· für CtebrauohsBaater Torsunehmen alt folgende« Sofcntaanepruohs
    '*"··! SohtttganBpruoh "aoftverteiler fttr
    dadaroh ^ekennzeiohnet, daß der direkt vorn an der Regulierklapp« Rwieohen atm. Sttrrahaen aneohlieBeende Xsäftrerteiler eint regeloaee/lgire und yorgewärate iÄtftsufOhrung traa Liegerovt der Imxntvmg erreiöHt und die 3ohlaoker*il<3tung Terrlngert wirdi duroh dieee £aft<ufuhrung erübrigt eioh ein öftere· Xaohsshan des Veuerkessel· und e· tritt eine wveentllohe Brennetoffereparni· ein«
    ·\Λ
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