DE152106C - - Google Patents

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DE152106C
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dynamo
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein mit Dynamomaschine und Gasmotor (oder einem änderen Motor) ausgestatteter elektrischer Kraftwagen, bei welchem ein oder zwei Elektromotoren auf die Räder des Fahrzeuges einwirken und die Erregerwicklung der Dynamomaschine, welche den Strom für die Elektromotoren liefert, derart beschaffen ist, daß, wie auch die Fahrgeschwindigkeit mit
ίο der Neigung und dem Zustande der Straße sich verändern mag, sowohl die von der Dynamo abgegebene Leistung als auch die Geschwindigkeit ihres Treibmotors konstant bleiben, ohne daß ein Handgriff des Wagenführers nötig wäre.
Es soll also, trotz jeder Änderung der Zugkraft und der von derselben abhängigen Stromstärke der Dynamomaschine, die von letzterer abgegebene Wattzahl konstant bleiben.
Zu diesem Zwecke wird die Dynamomaschine einerseits durch eine mit den Klemmen einer schwachen Akkumulatorenbatterie verbundene Wicklung und andererseits durch eine Differentialwicklung erregt, deren einer Teil im Nebenschluß zu den Kollektorbürsten geschaltet und so beschaffen ist, daß diese Teil wicklung allein in der Maschine eine Spannung induziert, welche, wie die von der Akkumulatorenbatterie gelieferte Erregung, der Vorwärtsbewegung des Wagens entspricht. Der andere im Hauptschlusse gewickelte Teil sucht das Feld zu entmagnetisieren und eine entgegengesetzte Spannungsdifferenz hervorzurufen.
Es ist zwar bekannt, die Erregung einer auf einem Fahrzeuge befindlichen Dynamomaschine durch Differentialwicklungen zu,bewirken, wobei die Haupterregung entweder im Nebenschluß zu den Bürsten liegt (D. R. P. 96583) oder von einer unabhängigen Elektrizitätsquelle geliefert wird (D. R. P. 140761), während die entmagnetisierende Teilwicklung im Hauptschlusse liegt. Nirgends aber sind alle drei Erregungen (Erregung im Nebenschlüsse zu den Bürsten, unabhängige Erregung und Differentialhauptstromerregung) bei einer und derselben Maschine angewendet. Nun ist es gerade unbedingt erforderlich, um den verfolgten Zweck zu erreichen, d. h. bei veränderlicher Amperezahl eine konstante Wattzahl zu erhalten, daß die genannten drei Erregungen zusammen angewendet werden.
Denn im ersten Falle (D. R. P. 96583) wächst, sobald infolge der Entmagnetisierung der Wert des Widerstandes gesunken ist, das Übergewicht der entmagnetisierenden Spulen so rasch, daß die Potentialdifferenz sinkt und für einen Strom von verhältnismäßig geringer Stärke gleich Null wird. In der Tat verschwindet unter diesen Umständen die Erregung der Maschine. Es kann mithin ihre Leistung unmöglich konstant bleiben.
Im zweiten Falle (D. R. P. 140761) verändert sich die Spannungsdifferenz auch keineswegs umgekehrt proportional der Stromstärke. Die von der Dynamo abgegebene Leistung kann also nicht konstant bleiben.
In den Zeichnungen sind
Fig. ι das Schaltungsschema für einen Wagen mit zwei Motoren,
Fig. 2 ein entsprechendes Schema der Wicklungen der Dynamomaschine,
Fig- 3 llnd 4 Abänderungen der Schaltungen, in Fig. 2.
Die Dynamo A wird durch eine Differentialwicklung B C erregt, deren einer im Nebenschluß geschalteter Teil B eine Spannungsdifferenz erzeugt, welche dem Vorwärtsgang entspricht, während der andere im Hauptschluß gewickelte Teil C eine entgegengesetzte Spannungsdifferenz induziert. Damit der Führer die Geschwindigkeit seines Fahrzeuges beherrsche, kann er die Wicklung C durch einen im Nebenschluß liegenden Regulierwiderstand D nach Belieben verändern, um die Entmagnetisierung der Dynamo zu regeln.
E und E1 (Fig. i) sind zwei parallel geschaltete Motoren.
Die Erfindung ist aber auch auf Fahrzeuge mit einem Hauptstrommotor anwendbar.
Um das Verschwinden der Erregung bei zu großer Stromstärke zu verhüten, wird der von den Bürsten der Dynamo abgenommenen Nebenschlußerregung eine zweite Erregung hinzugefügt, welche von einer schwachen Akkumulatorenbatterie F herrührt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Polklemmen der Batterie F mit den Enden der Nebenschlußwicklung B verbunden.
Hier geht stets ein zur Erregung der
Dynamo ausreichender Strom durch die Nebenschlußwicklung B, gleichgültig wie groß die Spannung an den Kollektorbürsten ist.
Damit nun in der Nebenschlußwicklung B kein Kurzschluß entstehe, wenn die Spannungsdifferenz auf Null fällt, ist zwischen die Nebenschlußwicklung und die zugehörige Kollektorbürste ein Widerstand G geschaltet, durch welchen ein nur schwacher Strom geleitet wird.
Nimmt die Spannungsdifferenz an den Bürsten zu, dann tritt ein Moment ein, wo die Spannungsdifferenz an den Klemmschrauben der Nebenschlußwicklung B größer ist als die der Batterie F. Diese wird also dann durch den Nebenschluß von der Erregung geladen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Nebenschlußwicklung B unabhängig von der Batterie F, welche dann mit einer besonderen Wicklung H verbunden ist.
Flier bleibt die durch die Wicklung H erzeugte Erregung bestehen, wie auch die Spannungsdifferenz an den Bürsten bemessen sein mag. Damit aber die Batterie F während der Fahrt nur als Puffer zur Lieferung des nötigen Stromes dient und sich sogar, falls erforderlich, selbst laden kann, verbindet man die Bürsten der Dynamo A mit den Polen der Batterie F, indem man einen Widerstand G zwischenschaltet, der so bemessen wird, daß die aus einer geringen Anzahl Elemente bestehende Batterie nur so viel Strom aufnimmt, als sie selbst der unabhängigen Erregung H zuführt. Wird nun der Spannungsunterschied an den Bürsten größer als der Spannungsabfall in dem Widerstände G und in der unabhängigen Wicklung H für die gewählte Stärke der Erregung, so lädt sich die Batterie.
In beiden Fällen wird die Batterie F so geschaltet, daß sie mit der Hauptschlußwicklung C verbunden ist.
Unter diesen Umständen kann man die Dynamo A und den dieselbe antreibenden Motor K (Fig. 1) mit Hilfe der Akkumulatorenbatterie F anlassen.
Die Dynamo A arbeitet nun als Motor; da die von der Wicklung C herrührende Erregung mit der Nebenschlußerregung B zusammenwirkt, so kann man, um die elektromotorischen Teile anzulassen, wenn nötig, und zwar sofort die zwischenliegenden Widerstände kurzschließen, um das bei Ingangsetzung des Motors erforderliche Kräftepaar zu erhalten.
Die Anordnung nach Fig. 1 und 2 kann so geändert werden, daß die Verbindung zwischen Batterie F und Wicklung B einerseits und Wicklung C und der zweiten Bürste andererseits mittels des Stromunterbrechers I (Fig. 4) aufgehoben wird, wenn man durch die Hauptwicklung B, wie bekannt, nur den Strom der Batterie leiten will.
Bei entsprechender Vermehrung der Anzahl der Elemente der Akkumulatorenbatterie F können die Widerstände G weggelassen werden.
Es sei noch hervorgehoben, daß jede beliebige Erregung für die Motoren zulässig ist, die für"gewöhnliche elektrisch angetriebene Fahrzeuge mit elektrischer Bremsung verwendbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein elektrischer Kraftwagen, dessen von einem beliebigen Motor angetriebene, den Strom für die zum Antrieb des Wagens dienenden Elektromotoren liefernde Dynamo durch Differentialwicklungen erregt wird, deren eine im Nebenschluß und deren andere im Hauptschluß liegt, und welche beide so angeordnet sind, daß die von der Dynamo abgegebene Wattleistung konstant bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß eine unabhängige, beständige Elektrizitätsquelle (z. B. eine schwache Akkumulatorenbatterie (F)) zur unabhängigen Erregung der Dynamo (A) im gewöhnlichen Sinne angewendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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