DE1538101A1 - Stelltransformator - Google Patents

Stelltransformator

Info

Publication number
DE1538101A1
DE1538101A1 DE19651538101 DE1538101A DE1538101A1 DE 1538101 A1 DE1538101 A1 DE 1538101A1 DE 19651538101 DE19651538101 DE 19651538101 DE 1538101 A DE1538101 A DE 1538101A DE 1538101 A1 DE1538101 A1 DE 1538101A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
current
winding
voltage
gates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651538101
Other languages
English (en)
Inventor
Gnegel Dipl-Ing Franz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1538101A1 publication Critical patent/DE1538101A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/06Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with current collector gliding or rolling on or along winding
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
    • H01F29/04Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings having provision for tap-changing without interrupting the load current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • S t e 1 1 t r a n s f o r m a t o r Die Erfindung betrifft einen Stelltransformator, bei dem mindestens zwei sich in Wicklungsachsrichtung auf einer blankgemachten Wicklungsoberfläche bewegende metallische Stromabnehmer vorhanden sind, -die gegeneinander um weniger als eine Windungsbreite versetzt sind und wovon keiner der beiden Stromabnehmer bei seiner Bewegung beim Überlaufen von einer Windung zur nächsten beide Windungen gleichzeitig berühren.
  • Die bisher bekanntgewordenen Transformatoren der vorgenannten Art leiden an dem Nachteil, daß Überschaltwiderstände bzw.Überschaltdrossein,benötigt werden. Diese verursachen einen hohen Spannungsabfall oder einen hohen Kontaktabbrand der Stromabnehmer oder der Kontaktbahnen infolge der beim Abreißen der Stromabnehmerkontakte auftretenden starken Funkenbildung. Beim Stehenbleiben eines der beiden Stromabnehmer in einer kritischen Grenzstellung, d.i. an der Grenze zwischen einer Windung und der benachbarten Windun:#oisolation, in der der Stromabnehmer aber gerade noch Kontakt -..acht, J.st die Ibnahme eines großen Stromes nicht möglich, weil an der e-«ngenom.menen kritischen Stelle eine derart hohe örtliche Erwärmung aul:'t#ritt, daß die Kontaktbahn ausbrennt. 121in Ausfallen des Transformators mit. einer kostspieligen Reparatur ist die Folge. Diese Gefahr ist beso.-.-ders groß, wenn mehrere parallel liegende Se.rc-..abnehw.er we.-#,-en zu führender großer Lastströme verwendet werden müssen, da es durchaus möglich und wahrscheinlich ist, daß in der (3-renzstellung .-.ur eir.*r und zwar der zuletzt ablaufende bzw. zuerst ai"'Llau--f'ende .-'tromabriehn,.er allein Kontakt macht und somit der. ganzen Lasistron zu f'#"hren hat.
  • Um diesen Nachteil z-u vermeiden, wurde schon vorgeschlagen, die beiden Stromabnehmer nur immer abwechselnd, also schri-.tweise zu be tätigen, wobei abwechselnd nur aer eine Stronabnehmer auf der Mitte der Windung dauernd Kontakt macht, während der andere Stromabnehmer indessen abgehoben ist. Beim Übergang des Stromes von einen, Stromabnehmer auf den anderen haben beide kurzzeitig gemeinsam mit der Wicklung Kontakt. Diese Anordnung hat wieder den großen Nachteil, daß sie sehr aufwendig ist, da sie mechanisch und elektrisch wegen der notwendig werdenden umlfangreichen Schützensteue-rung kompliziert j-st.
  • Es wurde auch schon der Vorschlag gemacht, 'die Stromabnehmer stromlos schalten zu lassen. Abgesehen davon, daß dafü.- aber eine Losung nicht angegeben wurde, würde dieser Vorschlag noch keine Sicherheit gegen Zerstörung an den kritischen Stellen der,Konzaktbahn oder an den Stromabnehmerkontakten selbst gewährleisten. Außerdem wäre hierdurch nur erreicht, daß die Schwierigkeiten von der Wicklung auf den hierbei benötigten Schalter übergingen, der ebenfalls wieder Grenzstellungen einnehmen'kann un# somit gleichfalls gefährdet wäre. Sp'runglastschalter vermeiden zwar diese Schwierigkeizen, sind aber zu aufwendig. Man könnte auch daran denken, das Stehenbleiben der Stromabnehmer in den kritischen Stellungen dadurch zu vermeiden,' daß man dafür sorgt, daß der Antrieb des Stelltransformators immer iur dann stehen bleibt, wenn keiner seiner beiden Stromabnehmer sich in einer kritischen Stellung befindet. Eine solche Ausführung hätte wieder den Nachteil eines Stellungszwanges für den Motorantrieb zur Folge, was aber aufwendige Einrichtungen erforderlich machen würde. Trotz eines solchen Aufwändes wäre aber der Nachteil eines Spannungseinbruches und eines Kontaktabbrandes trotzdem nicht beseitigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile durch "chaffung eines Otelltransformators zu vermeiden, der ohne Stellungszwang sowie ohne S'pannungseinbrüche und ohne Kontaktabbrann beim Uberlaufen einer Windung arbeitet und der vor allem auch bei einem Stehenbleiben der Stromabnehmer an einer kritischen Stelle ein Beschädigen der Wicklungskontaktbahn und der Stromabnehmer mit'Sicherheit vermeidet.-Gemäß der Erfindung ist jeder Stromabnehmer über je mindestens zwei antiparallelgeschaltete Stromtore (Thyristoren), denen je ein InL duktionsregler mit damit in Iheihe liegendem Hilfstransformator vorgeschaltet ist, mit der abgehenden Lastleitüng verbunden. Die Stromtore werden über Gleichrichter gesteuert, die ihrerseits von der Sekundärseite von Steuertransformatoren gespeist werden, deren Primärwicklung mit ihrem einen Ende an die Sekundärwicklung eines Netztransformators angeschlossen sind, deren anderes Wicklungsende an den über zwei feste, voneinander isolierte Kontaktkreisbahnhälften bewegbaren und mit den Stromabnehmern mechanisch gekuppelten Kontakt eines Umschalters angeschlossen sind, wobei jede der beiden Kontaktkreiabahnhälften, der Drehrichtung des beweglichen Umschalterkontaktes entsprechend, an das freie zugehörige primärseitige Wicklungsende eines der Steuertransformatoren angeschlosqpn ist. Anhand der Zeichnung, die ein Schaltbild des erfindungsgemäßen Stelltransformators zeigt, wird die Erfindung näher erläutert: Mit 1 ist ein Teil der Wicklung eines Stelltransformators mit ihren Wickluggswindungen 2,3,4,5 usw.angede utet. Diese Wicklungswindungen sind zur Schaffung einer Kontaktbahn auf ihrer Oberfläche blankgemacht. Die einzelnen Wicklungswindungen, sind.durch die Windungsisolationen 20,30,40 voneinander isoliert. Diese Zwischenisolationen sind so bemessen, daß die Stromabnehmer A bzw.B beim Überlaufen von einer Windung zur Nachbarwindung nicht gleichzeitig zwei, benachbarte Windungen berühren können. Der gegenseitige Abstana der vom Antrieb aus gleichzeitig bewegten Otromabnehmer A und B ist etwas kleiner als aie axiale Breite einer Wineang, aber größer als die Stärke der ZwAschenisolation. Jeder uer beiden Itromabnehmer ist mit der abgebenden Lastleitung L über zwiSchengeschaltete ttrumlorgeräte St a bzw. St b verbunden und zwar ist diesen je die Wicklung eines Induktionsreglers J a bzw.J b und die Sekundärwicklung eines damit in heihe liegenden Hilfstransformators H a bzw.H b vorgeschaltet. DiE: Inauktionsregler i a und i b , die Hilfstransformatoren.H. una H b und der Stelltransformator 1 werden vo m gleichen Netz N erregt. Im einfachsten Fall bestehen die Stromtorgeräte it a und St b aus, Wei antiparalleigeschalteten Strogtoren. Diese Stromtore werden von Gleichrichtergeräteh G a bzw.G b mit Gleichstrom versorgt und die Gleichrichtergeräte ihrerseits werden von zwei getrennten Sekundärwicklungen S a bzw.S b eines Steuertransformators T a bzw.T b gespeist. Das eine Wickluggsende der 2rimärwicklung P a bzw. 2 b der beiden Steuertransformatoren ist an das eine Ende der Sekundärwicklung 8 n. eines Netztransformato rs N angeschlossen, deren anderes Wicklungsende an den bewerlichen Kontakt U eines Umschalters U k .angeschlossen ist. Der Umschalterkontakt -bewegt sich im Kreise über zwei feste, voneinander isolierte Kontaktkreisbahnhälften K a und K b :1 von denen Ka bzw.Kb mit dem freien E-nde der Primärw41.eklunt#- Pa bz-w-2b deu iteuertransformators T a bzw.T b verbunden ist. Der bewegliche Ums,chalterkontakt U k ist mit den Stromabnehmern A und B mechanisch gekuppplt und zwar derart, daß er eine Bewegung um 1b0 ausfuhrt, wenn jeder Stromabnehrner sich um eine.a halben Windungsschrit-t bewegt. Ebe'nfalls mit nem Antrieb der i--t der bewegliche Teil der induktionsregler J und mechanisch verbunden und zwar so, a ub daiz-' sich die Spannung in jedem Induktionsreg.-Ler stufenlos um den Be -, rag ein. Viertel Wineungsspannung ändert, wenn jeder 3-#.roiz;abnehmer um eine halbe 'dindungsbIreite sicri verstellt hat.
  • In der in der Zeichnung dar-7,este--.i--tt2.n. Grundstellung befinden sich die beiden und B auf ve2schiedenen 'Alindungen 2 und 3 und zwar stehen sie, syr.-.m.e-.r-;Lsch zu der --wischen den '#,i4Lndu.,ige"-liegenden Windungsisolation 2G. Der beweg.Liche Ümschalterkontakt U k überbrückt in der Grundstellung syr#.#-..e-Urisch die beiden Kontaktkreisbahnhälften K a und K b bei x. Wenn die Stromabne.,.T.er aus der Grundstellung heraus in Pfeilrichtung 2 bewegt werden, dann bewegt sich C) der Umschalterkontakt U k im Uhrzeigersinn, also in .z"Leilr-ichtu.nzr, 131. Die Breite der die beiden r#..on-taktkreisbahnnälften trennenden Isolationsstärke bei x ist so gewählt, daß bei der Bewegung des Umschalterkontaktes U k in Pfeilrichtung P 1 dieser die Kontaktkreisbahnhälfte K a bereits verläßt, bevor der Stromabnehmer A die Windun-skante 200 der Wicklungswindung 2 erreicht hat. In umgekehrter Schaltrichtung gilt entsprechendes sinngemäß für den Stromabnehmer B und die Windungskante 300 sowie den Umschalterkontakt U k* Die Induktionsregler J a und J b stehen in der Grundstellung so, aaß in jedem von ihnen ein Viertel der Windungsspannung erzeugt wird, deren Spannungsvektor gleichgerichtet, aber dem Spannungsvektor der Windungsspannung um 180 0 entgegengesetzt gerichtet ist. Der Spannungs-. CD ,vektor in der Sekundärwicklung des Hilfstransformators H a bzw.H b ' ist dem Betrag nach ebenfalls gleich ein Viertel der Winci-ungsspannung. Dieser Spannungsvektor aber bleibt konstant und gleich groß, also unnabhängig von der Lage der Stromabnehmer. Die Schaltung der beiden,Hilfstransformatoren. ist so getroffen, daß ihre gleichgerichteten Spannungsvektoren sich addieren -und dem Spannungsvektor der Windungsspannung immer um 180 0 entgegengesetzt gericht.et sind. Damit ist in der Grundstellung die aller Spannungsvektoren' im Kurzschlußstromkreis der Stromabnehmer A und B bei geöffneten .3tromtoren gleich Null. Das Fließen eines Kurzschlu2stro,-aes zwischen den Stromabnehmern A und B ist also nicht möglich. Das Gleiche ist der Fall, wenn die beiden Stromabnehmerkontakte sich vor, der Grundstellung heraus um einen halben Wicklungsschr-*1-U weiterbewegt haben und dadurch sich beide Stromabnehmer, ausgehend von der in der Zeichnung wiedergegebenen Grunüstellung, nunMehr auf der gleichen Windung, z.B. der Windung 3 sich befinden. In dieser erreichten Stellung ist der 3pannungsvektor des Induktionsreglers Ja und J gleichgerichtet und Jeder gleich dem Viertel der Windungsspannung, b U C> 0 aber diesem um 180 entgegengesetzt gerichtet. Damit ist aer Spannungsvektor jedes Induktionsreglers auch genau entgegengesetzt dem jedes Hilfstransformators mit der Folge, daß sie sich in ihrer Wirkung gegenseitig kompensieren und daß in der neuen Stellung trotz der geöffneten Stromtore und trotz Wegfalls der Tra.ns-L"or--a+Uorgegenspannung wiederum kein Kurzschlußstr.om über die Stromabnehmer A und B fließen kann. Hierbei wird vorausgesetzt, daß die Scheinwiderstände der Induktionsregler und Hilfstransformatoren gleich groß sind und zusammen dem Scheinwiderstand der Windung des Stelltransformators entsprechen.
  • Bei der betriebsmäßigen Verstellung der Stromabnehmer spielt sich, ausgehend von der gezeichneten Grundstellung, folgender Vorgang ab: Beide Stromtore St a und Stb'sind in der Grundstellung geöffnet,-da die Steuertransformatoren.Ta und Tb Uber de n Netztransformator N und den beweglichen Umschalterkpntakt U k Strom erhalten. Der laststrom fließt somit sowohl von der Windung 2 über aie Wicklung des Induktionsreglers J a 9 den Hilfstransformator F -i und die zugehörigeh geöffneten. Stromtore St a über die Lastleitung L zum Verbraucher und ebenso von der Windung-3 über den Induktionsregler J b.P den Hilfstransformator H b 'die geöffneten Stromtore Stb zur- Lastleitung 1. Die abgenommene Spannung entspricht in der Grundstellung der Mitte der zwischen den benachbarten Wicklungswindungen 2 und 3 herrschenden Spannung. Bewegen sich nun die beiden Stromabnehmer A und B sowie der Umschalterkontakt U k in der eingezeichneten Pfeilrichtung weiter, dann läuft zunächst der bewegliche Umschalterkontakt von der Kontaktkreisbahnhälfte K a ab. Dadurch wird der Steuerstrom der Stromtore St a abgeschaltet und somit der über den Stromabnehmer A fließende Laststroman--11-eil vom nächsten Stromnulldurchgang an unterbrochen und zwar bevor der Stromabnehmer A noch die kritische Stelle in der Nähe der Windungskant-e 200 erreicht hat. Der Last,-strom fließt von jetzt ab voll über den anderen Stromabnehmer B und die offen gebliebenen-Stromtore St b ' Infolge der gleichzeitig bewirkten Drehbewegung des Induktionsreglers hat sich die Spannung stufenlos.um einen kleinen, der Drehbewegung entsprechenden Betrag geändert und zwar wird diese etwas höher, wenn die Verstellrichtung C> einer zunehmenden Spannung entspricht. Würde der Antrieb der Stromabnehmer und der bew.egliche Umschalterkontakt -zufällig dann stillgesetztg- wenn gerade der bewegliche Umschalterkontakt U k nur die Kante einer Kontaktkreisbahnhälfte berührt, dann wäre dies belanglos, da eine schädliche Erwärmung an dieser Berührungsstelle infolge des nur wenige Milliampere betragenden Steuerstromes in diesem Fall nicht eintreten kann.
  • Bei der weiteren Verstellbewegung kann der stromlos gewordene
    Stromabnehmer A nach Überlauf der Windungsisolat 9 0 9 We /uj Und fir Win
    ,dungskante 300 gefahrlos aufdie benachbarte Wicklungswindung 3 laufen. Ist die Verstellbewegung so weit fortgeschritten, daß ein.halber Windungssehritt gemacht ist, dann hat der Umschalterkontakt Uk die bisher stromlosen Stromtore St. wieder eingeschaltet, indem #r nach einer Bewegung um 180 0 die zweite Überbrückungsstelle der beiden Kontaktkreisbahnhälftexi K a und K b bei y überbrückt hat. Ixi diesem Zeitpunkt steht der Stromabnehmer A mit genügendem Kontaktdruck bereits wieder voll auf der benachbarten Wicklungswindung 3 auf und zwar an einer Stelle, die genügend weit von der kritischen Windungskante 300 entfernt liegt. Der Stromabnehmer B ist zu dieser Zeit auf der Windung 3 entsprechend weiter vorgerückt. Bei weiterer Bewegung der Stromabnehmer kann der Stromabnehmer B stromlos die nächstfolgende Wicklungswindung 4 erreichen und zwar ebenfalls gefahrlos, da der Umschalterkontakt U k bereits den Steuerstrom der Stromtore Stb dadurch unterbrochen-hat, daß.er von der Kontaktkreisbahnhälfte Kb an der Stelle y abgelauf - en ist. Der Laststrom wird anschließend ausschließlich vom Stromabnehmer A geführt. Nach.einer Weiterbewegung um einen halben Windungssehritt hat der Umschalterkontakt.seine Grundstellung bei x wieder erreicht. Während des Verstellvorganges um einexi vollen Windungsschritt hat sich die Spannung stufenlost und zwar um den Betrag einer vollen Windungsspannung geändert. Sinngemäß gilt das Gleiche für eine Verstellung in umgekehrter Richtung. Die Bewegung der Verstelleinrichtung kann unter Last'von Hand oder motorisch erfolgen, ohne daß ein Stellungszwang erforderlich ist, d.h. der Antrieb kann in jeder beliebigen Stellung gefahrlos stehen bleiben. Wenn man daran interessiert istg zu wissen, welche der Stromtore gerade stroinführend sind, dann kann dies in einfacher Weise durch parallel zu den Stromtoren geschaltete Kontrollampen. Li und L2 ersichtlich gemacht werden4 Die Induktionsregler können gegebenenfalls durch 2einstelltransformatoren.ersetzt werden. Um die Netzerregung aller beteiligten Geräte hinsichtlich Isolierung bei Hochspannungstransformatoren zu vereinfachen, kann es vorteilhaft sein, die Erregung übe-- eine besöndere Spule des x'#j3telltransformators vorzunehmen, wobei ein. Ende die-. s-er Suule. mit der Lastleitung verbunden ist. Mit besonderem Vorteil ist die beschriebene Einrichtung verwendbar, wenn es sich da--um handelt, von der Stellwicklung mit Hilfe von mehreren parallelgeschalteten Stromabnehmern hohe Ströme abzunehmen. Hierbei bestehtbekanntlich immer die Gefahr, daß der gesamte Laststrom von dem, stets zuletzt ablaufenden bzw. zuerst auflau.-LI>enden Stromabnehmer allein geführt werden-muß. Günstig erweist sich auch, daß beim Stromloswerden der Stromtore diese spannungsmäßig überhaupt nicht beansprucht werden,- da die wiederkehrende Spannung praktisch gleich Null ist. Infolgedessen kann man auf besondere Schutzmaßnahmen, z.B. parallelgeschaltete RC-Glieder fü.- die Stromtore, diebekanntlich gegen steil wiederkehrende Spannungen unmittelbar nach Führen eines Laststromes besonders empfindlich sind, verzieh-.en. Die beschriebene Ausführung eignet sich nicht nur für StelltransformaZoren mit höheren Windungsspannungen, z.B. über 10 V, sondern auch für kleinere Windungsspannungen, wobei sich noch der Vorteil ergibt, daß die Induktionsregler bzw. die diese ersetzenden Feinstelltransformatoren weggelassen werden können, wenn z.B,. die Windungsspannung nicht größer ist als die vierfache Durchlaßspannunä eines Stromtores. Möglich ist dies deshalb, weil in den beiden Grenzfällen, wo die Gefahr eines Kurzschlusses gegeben ist, also in der gezeichneten Grundstellung sowie in der Stellung, wo sich beide Stromabnehmer gemeinsam auf der gleichen Wicklungswindung befinden, in jedem Fall die zwischen den Stromabnehmern A und B vorhandene Spannung keinen Kurzschlußstrom verursachen kann. Dies'ist deshalb nicht möglich-, weil die der treibenden Spannung entgegenwirkende Spannung der beiden Hilfstransformatoren, die zusammen gleich der halben Windungsspannung ist, sowie die erforderliche Durchlaßspannung der Stromtore, die Zusammen voraussetzungsgemäß ebenfalls gleich der halben Windungsspannung ist, dieses verhindern Beträgz die Windungsspannung noch weniger als die vierfache Durchlaßspannung der Stromtore, z.B. nur die zweifache Durchlaßspannung-, so kann sogar noch auf die Hilfstransformatoren verzichtet werden, weil auch hier kein Kurzschlußstrom in den beiden Grenzstellungen fließen kann. Günstig erweist sich in diesem Fall weiter noch, daß sogar die Stromtore Sta durch normale antiparallelgeschaltete nichtgesteuerte Gleichrichter, die aber gleiche Durchlaßspanriung wie die Stromtore st a haben müssen, ersetzt werden können. Dabei entfallen auch die zugehörigen Steuereinrichtungen für diese Stromtore. Dies ist in der Praxis u.U. von Wichtigkeit, da bekanntlich die Stromtore gegenüber nichtgesteuerten Gleichrichtern 'sehr teuer sind. Der erwähnte Verzicht auf'die Stromtore St a samt zugehöriger Steuereinrichtung ist deshalb möglich, weil bekanntlich beim Zusammenarbeiten von Gleichrichtern in der angegebenen Schaltung immer das Gleichrichtergerät mit höherem Potential das andere sperrt, sodaß immer nur das Gleichrichtergerät mit der größeren Spannung den Laststrom allein führt. Größere lastströme sind selbstverständlich mittels parallelgeschalteten Stromtoren bzw.Gleichrichtern beherrschbar.
  • Die beschriebene Anordnung ist nicht allein auf Stelltransformatoren mit geradliniger Kontaktbahn der Wicklung beschränkt, sie läßt sich vielmehr auch bei kreisförmiger Kontaktbahn, z.B. bei Ringkerntransformatoren verwenden. Ebenso ist eine Anwendung dort möglich, wo die Stromabnehmer nicht in Richtung der KontakItbahnachse gegeneinander versetzt sind, sondern auf-gleicherHöhe stehen, wobei allerdings die Kontaktbahn, für die beiden nebeneinander liegenden Stromabnehmer so ausgeführt sein muß, daß jeweils die beiden Stromabnehmer auf ein und derselben Wicklungshöhe nebeneinander stehen,' jedoch nur der eine Stromabnehmer Kontakt macht, wobei sich die beiden Stromabnehmer in den aufeinanderfolgene2n Windungen in der Kontaktgabe abwechseln. Bei Kontaktbahnen, die getrennt vom Transformator angeordnet sind, wie z.B. bei Kontaktbahnen von Stufenwählern, kann die vorliegende Erfindung ebenfalls angewandt werden. Bei allen erwähnten Anordnungen kann die Bewegung der beiaen Stro`M-abnehmerkontakte A und B statt gleichzeitig auch nacheinander erfolgen, so daß z.B. aus der gezeichneten Grundstellung heraus zunächst der Stromabnehmer A und anschließend der Stromabnehmer B je einen halben Windungsschritt bzw.Stufenschritt ausführt und wobei der Umschalterkontakt Uk bei-jeder Bewegung der Stromabnehmer um je einen halben Windungsschritt um je 900 in der entsprechenden Richtung gedreht wird.
  • Weiterhin gilt die Erfindung auch für Anordnungen, bei denen die kreisförmigen Hilfskon-Gaktbahnen Ka und Kb durch Kontaktbahnen ersetzt werden, die in ihrem maßstäblichen Aufbau den Kontaktbahnen der Stromabnehmerkontakte entsprechen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: Stelltransformator Mit mindc#olens zwei in der W'c"luiig,3Licrisl,-"clitung auf der blankgemachten #*,i,cklungsoberfläche oder auf Kontaktbahnen eines StufenwähIers sich bewegenden,insbes. metallischen 2tromabneh- mern, die gegeneinander inü weniger als eine Windung-,-breite bzw. l(oiitaktbreite versetzt sind und die so au--brtibildet sind, aaB keiner dei, bojaen bei seiner Leweg-ung, beim Uberlau.Len der Kontaktbahnen zwei benachbarte ',Iindungen oaer Kont a kt- "lic z e j t i berührt, dadurch gekeiirize-;Lc#,rie-Lg Jeder una B) übvi, mindestens Je zwei. ren #3t a und 2t b) , denun ju ein Induktionsr#"gler (Ja bzw.jb) mit da- J mit in Reihe liugenderi a bzw.Hb) vorgeschaltet ist, mit der abgehenaeri -"*astl#ü2tuiiC, (L) verbunden ist und daß die ;L-'-jtros.tore über GleichriuLter 'ozx,.G ) gesteuert die b ihrerseits von aer bzw.,' ) von Steuertrarisforma- a -) b toren (T a bzw.T b' wertjen, deren iri.rräi,wi.ek2ungen (.pa b Zw. Pb) mit ihrem einer, an die Lin) eines Netztransfori,icators (11) angeschlossen s3-nd, deren arx.eres Wich- lungsende an den über zweJ1 feste, vonein.ander isolierte Yoritaki;- kreisbahnhälften (K, und Kb) bewegbareij unü mit der, kontakt (Uk) eines Umschalters (U) angeschlo2sen ist, wobei jede der beiden Kontakt"t#,reisba#inliäl'Lteii entsprechend der Drehrichtung des beweglichen Umschaiterkontaktes (Uk) aij das freie prim, -ge Wicklungsende eines der Steuertransformatoren angeschlossen ist. 2. Stelltransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Induktionsregier sowie der bewegliche Umschalterkontakt (Uk) mit den Stromabnehmeri-. mechanisch so gekuppelt ist, daß bei der Bewegung der Stromabi.,:hmer um insgesamt einen halben Windungs- schritt bzw-Kontaktscifritt im Induktionsregler eine veränderbare Spannung von der Grö.,e + ein Vi.ertel der Windungs-bzw-Stufenspan-
    nung des Stelltransformators induziert wird. 3. Stelltransformator nach Anspruch 1 und 2, dadurcii gekennzeichnet, da2 in jeder der im Stromtorkreis liegenden Sekundärwicklung der Hilfstransformatoren je eine unveränderliche Spannung erzeugt wird, die gleich ein Viertel der Windungs- bzw.Stufenspannung ist und (laß der konstante bpannungsvektor jedes'Hilfstransformators mit dem dem Betrag nach glei.ch großen Upannungsvektor des zugehörigen Induktionsreglers so liegt, daß sie genau gleichgerichtet, aber zusammen entgegengesetzt gerichtet dem Vektor der Windungs- bzw. Stufenspannung sind, wenn die beiden Stromabnehmer sich in symmetrischer 3tellung zur Zwischenisolation auf zwei benachbarten Windungen bzw.Kontakten befinden und daß sie abe.- entgegengesetzt gerichtet sind und sich in ihrer Wirkung auf.neben, wenn die Stromabnehmerkontakte symmetrisch au.' der gleichen Windung bzw. auf dem gleichen Kontakt stehen. 4. Stelltransformator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Wicklungen der beiden Induktionsregler als auch die Wicklungen der beiden Hilfstransformatoren 2u einer 'zinheit zusammengefaßt sind. 5. Stelltransformator nach Anspruch' 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Umschalterkontakt bei einer Bewegung jedes Stromabnehmers um einen halben Windungs- bzw.Kontaktschritt eine Bewegung von 180 0 ausführt und zwar derart, daß dabei der Steuerstrom derjenigen Stromtore so rechtzeitig unterbrochen oder eingeschaltet wird,-daß der zu diesen Stromtoren gehörende Stromabnehmerkontakt gefahrlos von seiner Windung oder seinem Kontakt ablaufen oder auf die benachbarte auflaufen und damit der Laststrom von einem oder beiden Stromabnehmern dauernd gefahrlos geführt werden kann. 6. Stelltransformator nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Umschalterkontakt (U k ) die beiden Kontaktkreisbahnhälften 'in 180 0 voneinander 'entfernten Stellungen des Umschalterkontakte , a Jedesmal dann symmetrisbh überbrücktt wenn die beiden ")'tror.abnehmer entweder symmetrisch zur Wihdung;)- bzw.Kontzikzisola+%,ion auf zwei benachbarten Wicklungewindungen bzw.Kontakten oder symm-etrIsc# auf der'gleichen Wicklungswindung bzw. auf dem gleichen Kontakt stehen. 7. Steiltransforma:tor nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung von Hand oder motorisch unter Last ohne Stellungszwang bewegt werden und diese in jeder beliebigen Stellung unter Last stehenbleiben kann. 8. Stelltransformat,or nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Windungs- oder Stufenspannungen, die gleich oder kleiner als die vierfache Durchlaßspannung eines Stromtores ist, auf die In' duktionsregler und bei Windungsspannungen, die gleich oder kleiner als die doppelte Durchlaßspannung der Stromtore ist, auf die Induktionsregler samt nachgeschalteten Hilfstransformatoren verzichtet werden kann, wobei noch diejenigen Stromtore samt zugehöriger Steuereinrichtung, deren zugehöriger Stromabnehmer an niedrigerer Spannung als die des anderen Stron.abnehmers liegt, durch nichtgesteuerte antiparallelgeschaltete Gleichrichter mit etwa gleicher Durchlaßspannung wie die Stromtore ersetzbar sind. 9. Stelltransformator nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei großen abzunehmenden Lastströmen jeder Stromabnehmer aus mehraen parallelgeschalteten Stromabnehmerkontakten besteht und daß in diesem Fall mehrere Stromtore sinngemäß in Antiparallelschaltung parallelgeschaltet sind und ebenso die die Stromtore gegebenenfalls ersetzenden Gleichrichter.
DE19651538101 1965-09-03 1965-09-03 Stelltransformator Pending DE1538101A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0099232 1965-09-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1538101A1 true DE1538101A1 (de) 1969-12-18

Family

ID=7522076

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651538101 Pending DE1538101A1 (de) 1965-09-03 1965-09-03 Stelltransformator

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1538101A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE736850C (de) Wechselstromzeitschalteinrichtung mit synchron bewegten Kontakten
DE1538101A1 (de) Stelltransformator
DE2512364A1 (de) Stromrichteranordnung mit in reihe geschalteten stromrichtern
DE1297220B (de) Anordnung an Stufenschaltern fuer Transformatoren
DE1280399B (de) Verfahren zur Spannungseinstellung eines Anzapftransformators
DE364910C (de) Vorrichtung zur Regelung der Spannung des Sekundaerstromkreises eines Haupttransformators
DE600065C (de) Anordnung zur stromlosen Umschaltung unter Last und zur Feinregelung bei Stufentransformatoren
DE923375C (de) Anordnung zur stromlosen Umschaltung unter Last und zur Feinregelung bei Stufentransformatoren
DE689731C (de) Zwecke der Lichtbogenschweissung
DE870457C (de) Stufenregeleinrichtung fuer Transformatoren oder Drosseln
DE741172C (de) Einrichtung zur Steuerung bzw. zur unmittelbaren Betaetigung von zur Spannungsregelung dienenden Apparaten
DE724222C (de) Umformungsanordnung zur Energieuebertragung zwischen einem Einphasenwechselstromsystem und einem Gleichstromsystem
DE642510C (de) Anordnung zum selbsttaetigen Parallelschalten von Wechselstromnetzen
DE617519C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Einregelung einer bestimmten Blindleistung oder eines bestimmten Leistungsfaktors in Wechselstromnetzen
DE909232C (de) Anordnung zur Unterbrechung von Wechselstrom
DE607128C (de) Unter Last regelbarer Stufentransformator fuer hohe Stroeme
AT19557B (de) Regelungseinrichtung für Wechselstromanlagen.
DE914408C (de) Umformer mit mechanisch bewegten Kontakten
DE616605C (de) Anlage elektrischer Induktionsoefen, die in Parallelschaltung an ein gemeinsames Stromnetz angeschlossen sind
DE686276C (de) mit periodisch bewegten Schaltkontakten arbeitenden Stromrichtern
DE510592C (de) Spannungsregelnder Transformator
DE968994C (de) Umrichter-Schaltanordnung
DE905995C (de) Schalter mit parallel arbeitenden Kontakten
DE1538018B1 (de) Stufenschalteinrichtung fuer Regeltransformatoren
DE975388C (de) Einrichtung zur Regelung von Wechselspannungen