DE15411C - Pfanne zum Ausbrennen von Kaminen - Google Patents
Pfanne zum Ausbrennen von KaminenInfo
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- DE15411C DE15411C DENDAT15411D DE15411DA DE15411C DE 15411 C DE15411 C DE 15411C DE NDAT15411 D DENDAT15411 D DE NDAT15411D DE 15411D A DE15411D A DE 15411DA DE 15411 C DE15411 C DE 15411C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J3/00—Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
- F23J3/02—Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
- F23J3/026—Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys cleaning the chimneys
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. April 1881 ab.
Die Pfanne wird mit einem unverbrennbaren Stoffe, am besten mit Asbest, gefüllt und derselbe
mit einer rasch Feuer fangenden und eine intensive Hitze ausströmenden Substanz getränkt
oder sonst vermischt, als welche sich nach den bisherigen Versuchen gewöhnliches Terpentinöl
besonders eignet.
Fig. ι und 2 zeigen in Durchschnitt und Ansicht denjenigen Apparat, welcher zur Anwendung
kommt, wenn das Ausbrennen von den Kamin-Putzthürchen aus geschehen kann. Ueber der Oeffnung des auf vier Füfschen stehenden
Apparates, in welchen· ein schmiedeisern er Stiel mit Holzgriff eingeschraubt ist, ist mittelst zweier
Sprengringe ein feines Messingdrahtgeflecht a
befestigt, welches zunächst den Zweck hat, das Herausfallen oder Abbröckeln des unverbrennlichen
Stoffes zu verhindern. In der Mitte der gufseisernen, hier runden Pfanne ist eine Säule b
eingegossen, auf welcher mittelst dreier Schrauben und der Scheibe c das Drahtgitter ebenfalls
befestigt ist. Diese Säule, welche sich nach oben verbreitert, um die Flamme aus einander
und möglichst nahe an die Kaminwände , zu treiben, ist vertical durchbohrt und am oberen
Ende dieser Bohrung eine Schraube d eingeschraubt, mittelst deren der in den inneren
Pfannenrand eingeschliffene, gleichfalls eiserne Deckel e befestigt werden kann. Der an dieser
Schraube angebrachte Ring dient zum Tragen des Apparates an einer Kette. Auch der
Deckel e hat einen Stiel mit Griff, damit er zum Zwecke des raschen Auslöschens der
Flamme im Kamine selbst und zur Vermeidung üblen Geruches durch die Kamin-Putzthürchen
eingeführt werden kann.
Wenn der Apparat im Gebrauch ist, also Schraube d und Deckel e abgenommen sind,
dient die Bohrung der Säule b zugleich als Zugloch, um in die Mitte der kräftigen, hoch
aufschlagenden Flamme Luft einzuführen.
Der leere Pfannenraum / unter dem Drahtgitter wird mit dem unverbrennbaren Stoffe,-welcher
bezweckt, dafs die brennbare Substanz nur allmälig verbrennt, gefüllt und letztere beim
Gebrauch je nach Bedarf durch das Gitter aufgegossen.
Da aber sehr häufig das Ausbrennen der russischen Kamine von den Zimmer-Ofenrohren
aus geschehen mufs, und zwar deshalb, weil in den Wohnungen, wenn die Kaminthürchen sich
im Keller befinden, Kamin-Putzöffnungen nicht angebracht sind, so ist für solche Fälle eine
Form des Ausbrennapparates nöthig, welche gestattet, ihn durch die Putzöffnungen der besagten
Rohre einzuführen. Eine solche Form zeigen Fig. 3, 4 und 5 in Vorder- und Seitenansicht
und Grundrifs. g ist das Gesims eines Kachelofens. Der Ausbrennapparat, welcher
hier mit zwei Füfschen versehen ist, während der angeschraubte Eisenstiel h die Stelle eines
dritten versieht, ist hier oval, also schmaler, aber länger gehalten, um trotz der nothwendigen
schmalen Form dieselbe Menge brennbarer Substanz aufnehmen zu können. Der auch hier
mit einer Handhabe versehene Deckel hat eine solche Form, dafs er gleichfalls in das Ofenrohr
eingeführt werden kann, um die Flamme im Innern des letzteren selbst löschen und hierdurch
den üblen Geruch vermeiden zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Apparate zum Kaminausbrennen in pfannenartiger Form mit eingesetzter, durchbohrterSäule,, gefüllt mit einem unverbrennbaren, mit einer leicht entzündlichen Substanz zu mischenden Stoffe und versehen mit einem Abschlufsgitter und einem gleich der Pfanne selbst in den Kamin bezw. in das Ofenrohr emfuhrbaren Deckel.Hierzu I Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRÜCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15411C true DE15411C (de) |
Family
ID=292448
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15411D Active DE15411C (de) | Pfanne zum Ausbrennen von Kaminen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15411C (de) |
-
0
- DE DENDAT15411D patent/DE15411C/de active Active
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