DE1553571B - Türverschluß für Transportbehälter - Google Patents
Türverschluß für TransportbehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Türverschluß für Transportbehälter mit mindestens einem an einer
Drehstange befestigten, sich etwa senkrecht dazu erstreckenden zweiarmigen Schwenkriegel, dessen Riegelarme
über Keilflächen mit je einem Schließklobenteil zusammenwirken, wobei in der Schließstellung die
Keilflächen des einen Riegelarmes bzw. Schließklobenteiles etwa in Richtung auf den Türrahmen hin
und die anderen in einer dazu etwa senkrechten Richtung konvergieren.
Diese bekannte Bauart eines Türverschlusses hat den Vorteil, daß die auf die Drehstange bei der Verriegelung
ausgeübten Kräfte ausgeglichen, d. h. nichtexzentrisch sind. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß
bei dieser Bauart der Türrahmen stabilisiert, d. h. in seiner Rechteckform festgehalten wird und deshalb
nicht in ein Parallelogramm ausschwingen kann. Dadurch wird verhindert, daß die Türgelenke sich im
Laufe der Zeit ausschlagen und die Türe durchhängen kann. Ein Mangel dieses bekannten Türverschlusses
liegt jedoch darin, daß das unbeabsichtigte Lösen des Türverschlusses nicht mit Sicherheit vermieden
ist, wenn während des Transportes auf dem Schienenweg oder auf der Landstraße die Tür andauernden
Schwingungen ausgesetzt wird und durch das in dem Behälter eingeschlossene Ladegut Kräfte gegen
die Innenseite der Tür einwirken.
Diesen Mangel hat eine andere bekannte Bauart von Türverschlüssen nicht aufzuweisen, bei welcher
das Aufspringen des Verschlusses dadurch verhindert ist, daß ein Riegel in das zugehörige Schließklobenteil
mit einer gewissen Schnappwirkung eingreift, d. h. erst nach Überschreiten einer Totpunktlage an der
Haltefläche des Schließklo benteiles zur Anlage kommt. Bei diesen bekannten Türverschlüssen ist in
dem Schließklobenteil ein schräg zur Türebene verlaufender Schlitz vorgesehen, in welchen ein in der
Verlängerung der Drehstange exzentrisch angeordneter Riegelzapfen eingreifen kann, wenn die Drehstange
durch einen Handgriff um 180° geschwenkt wird. Eine an dem Riegelzapfen vorgesehene Verriegelungsfläche
gleitet, wenn der Riegel in die Verschlußstellung gebracht wird, an der Innenwand des
Schlitzes des Schließklobens über eine Totpunktlage mit Schnappwirkung hinweg, wobei die Tür während
des Schließvorganges vorübergehend elastisch nach innen gedrückt wird, bis die Totpunktlage überschritten
ist. Hier wird zwar eine zusätzliche Sicherung gegen das Aufspringen des Verschlusses erreicht,
jedoch hat dieser bekannte Türverschluß den Mangel, daß die auf die Drehstange bei der Verriegelung ausgeübten
Kräfte exzentrisch und somit nicht ausgeglichen sind. Ein weiterer Mangel liegt darin, daß
keine Stabilisierung des Türrahmens stattfindet, so daß nicht gewährleistet ist, daß der Rahmen in seiner
Rechteckform festgehalten wird, sondern in ein Parallelogramm ausschwingen kann.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Türverschluß der eingangs erläuterten Art zu schaffen,
der die vorteilhaften Wirkungen der beiden bekannten Bauarten von Türverschlüssen aufweist, d. h.
einen ausgeglichenen Kräfteangriff auf die Drehstange während der Verriegelung, eine Stabilisierung
des Türrahmens und schließlich eine zusätzliche Sicherung gegen das Aufspringen des Verschlusses
bei von innen durch das Ladegut oder Schwingungen während des Transportes auf die Tür ausgeübten
Kräften.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Türverschluß der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß in der
Weise ausgebildet, daß jeder Riegelarm eine schräg zu seiner Längsrichtung verlaufende Haltefläche aufweist
und daß an dem einen Riegelarm ein an seinem Vorderende angeordneter, am Schließkloben angreifender
Nasenabschnitt vorgesehen ist, der beim Schließen die gegen eine elastische Dichtungsleiste
ausweichende Tür vorübergehend zurückdrückt, bis nach Überschreiten der Totpunktlage die Halteflächen
mit entsprechenden, an den Schließklobenteilen angeordneten, zur Ebene des Türrahmens geneigten
Halteflächen zur Anlage kommen. Durch diese Ausbildung wird einerseits gewährleistet, daß während
der Verriegelung die auf die Drehstange einwirkenden Kräfte ausgeglichen, d. h. nichtexzentrisch sind,
während andererseits verhindert ist, daß der Rahmen aus seiner Rechteckform in ein Parallelogramm ausschwingen
kann, wobei eine zusätzliche Sicherung gegen das Aufspringen des Verschlusses dadurch erreicht
ist, daß die Riegelarme erst nach Überschreiten einer Totpunktlage an den Halteflächen des entsprechenden
Schließklobenteiles zur Anlage kommen.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die schräge Haltefläche
des ersten Riegelarmes in einem schiefen Winkel zur Längsachse des zweiten Riegelarmes winkelig nach
vorne gerichtet ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß das Lösen sowie das Verriegeln des Verschlusses
durch eine Drehung von nur 90° bewirkt werden kann. Der an der Drehstange anzubringende Handhebel
kann dabei bei geöffnetem Türverschluß rechtwinkelig zur Türebene nach vorne stehen und bei
verriegeltem Türverschluß auf die Fläche der Türe, welche die Drehstange trägt, zurückgedreht werden.
Die Erfindung erstreckt sich ferner auf eine Ausbildung, bei welcher die schräge Haltefläche des
ersten Riegelarmes sich beiderseits einer Ebene erstreckt, die senkrecht zu dieser Haltefläche durch die
Drehachse des Schwenkriegels hindurch verläuft.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Ansicht eines Türrahmens mit zwei Türen, die mit dem erfindungsgemäßen Türverschluß
ausgerüstet sind,
F i g. 2 eine vergrößerte Teildarstellung des Türrahmens einer Tür und des Türverschlusses nach
Fig. 1,
F i g. 3 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 3-3 in F ig. 2,
F i g. 4 einen senkrechten Schnitt längs der Linie4-4 in Fig. 3,
F i g. 5 die rechte Seitenansicht des unteren Teils des Türverschlusses nach F i g. 2,
F i g. 6 eine vergrößerte Vorderansicht des unteren Endabschnittes der Drehstangenverlängerung des erfindungsgemäßen
Türverschlusses,
F i g. 7 die linke Seitenansicht des Türverschlusses nach F i g. 6,
F i g. 8 einen der F i g. 3 entsprechenden waagerechten Teilschnitt, bei dem sich jedoch die Teile des
Türverschlusses in ihrer gelösten Stellung befinden,
F i g. 9 eine Seitenansicht des unteren Teils einer abgeänderten Ausbildungsform eines erfindungsgemäßen
Türverschlusses.
F i g. 1 zeigt einen insgesamt mit 10 bezeichneten Türrahmen bekannter Art, der z. B. am hinteren Ende
des Aufbaues eines geschlossenen Transportfahr-
zeugs angeordnet sein kann. Der Türrahmen 10 umfaßt einen oberen Pfosten 12, einen unteren Pfosten
14 und seitliche Pfosten 16 und 18. Innerhalb des Türrahmens 10 sind zwei Türen 20 und 22 vorgesehen,
die jeweils längs einer senkrechten Kante durch Scharniere 24 bzw. 26 drehbar mit den seitlichen
Pfosten 16 und 18 verbunden sind.
Gemäß F i g. 2 und 5 sind die äußeren Umfangskanten der Türen 20 und 22 in einem Abstand vom
inneren Rand des Türrahmens 10 sowie voneinander angeordnet. Um beim Schließen der Türen eine Abdichtung
zu bewirken, kann eine elastische Dichtungsleiste 28 von etwa H-förmigem Querschnitt längs der
Kanten der Türen 20 und 22 befestigt sein, wobei diese Dichtungsleiste längs der senkrechten freien
Kante der Tür 22 so angeordnet ist, daß sie die freie senkrechte Kante der Tür 20 überlappt.
Der Türverschluß, der geeignet ist, die Türen 20 und 22 in dem Türrahmen 10 festzulegen, weist zwei
Schließkloben 34 auf, die z. B. durch Schrauben 36 mit dem oberen Pfosten 12 und dem unteren Pfosten
14 verbunden sind.
Gemäß F i g. 2, 3 und 4 hat jeder Schließkloben 34 eine ebene Anlagefläche 37 und durch einen seitlichen
Abstand getrennte, nach vorn ragende Vorsprünge 38 und 40. Der Vorsprung 38 besitzt eine
seitliche Öffnung 42 mit einer inneren hinteren Fläche 44, die parallel zu der ebenen Anlagefläche 37 verläuft.
Ferner besitzt die seitliche Öffnung 42 eine innere vordere Hache 46, die der Mitte des Schließklobens
34 zugewandt ist und unter einem Winkel zu der inneren hinteren Fläche 44 verläuft. Außerdem
konvergieren die oberen und unteren inneren Flächen 48 und 50 der seitlichen Öffnung 42 in seitlicher
Richtung von der Mitte des Schließklobens 34 weg. Der Vorsprung 40 weist eine Aussparung 52 mit
einer offenen Seite und einem offenen vorderen Ende sowie mit einer inneren Seitenfläche 54 auf, die der
Mitte des Schließklobens 34 zugewandt ist und unter einem Winkel zu der ebenen Anlagefläche 37 verläuft.
Die Aussparung 52 ist weiterhin mit einer oberen inneren Fläche 56 und einer unteren inneren
Fläche 58 versehen, die aufeinander zu nach hinten und in einer seitlichen Richtung von der Mitte des
Schließklobens 34 weg konvergieren.
Mit den Schließkloben 34 arbeitet gemäß F i g. 1 und 2 eine senkrecht stehende ho'hle Drehstange 60
zusammen, die in Böcken 62 und 63 gelagert ist, welche mit der Außenfläche der Tür 22 ζ. Β. durch
Schrauben 64 verbunden sind. Zum Drehen der Drehstange 60 ist ein waagerechter Handhebel 66
vorgesehen, der gemäß Fig. 1 normalerweise durch eine insgesamt mit 68 bezeichnete Haltevorrichtung
festgehalten wird. In das untere und das obere Ende der Drehstange 60 sind Verlängerungsstücke 70 und
70' eingebaut, die gemäß F i g. 2 und 5 in den Böcken 62 drehbar gelagert sind. Gemäß Fig. 2, 3, 6 und 7
trägt das untere Verlängerungsstück 70 einen ersten Riegelarm 72 und einen zweiten Riegelarm 74, die
von der seitlichen Öffnung 42 bzw. der Aussparung 52 des unteren Schließklobens 34 aufgenommen werden
können. Der Riegelarm 72 besitzt eine ebene äußere Haltefläche 76, die sich normalerweise unter
einem Winkel zur Längsachse des Riegelarms 74 nach vorn erstreckt. Die äußere Halteflächc 76 erstreckt
sich zu beiden Seiten einer Ebene und rechtwinklig zu dieser Ebene, die in F i g. 3 durch die
gestrichelte Linie A-A angedeutet ist und durch die Drehachse des- Verlängerungsstückes 70 und der
Drehstange 60 verläuft. Über die Ebene A-A hinaus erstreckt sich ein Nasenabschnitt 78 mit oberen und
unteren äußeren abgeschrägten Endabschnitten. Der Riegelarm 72 weist ferner eine obere Fläche 82 und
eine untere Fläche 84 auf, die von der Mitte des Verlängerungsstückes 70 weg wegkonvergieren und mit
der oberen inneren Fläche 48 bzw. der unteren inneren Fläche 50 der seitlichen Öffnung 42 des Schließklobens
34 zusammenarbeiten können. Der Riegelarm 74 des Verlängerungsstückes 70 ist mit einer
ebenen äußeren Haltefläche 86 versehen, die unter einem Winkel nach hinten gegenüber der Achse des
Verlängerungsstückes 70 verläuft. Ferner konvergieren die obere Fläche 88 und die untere Fläche 90 des
Riegelarms 74 sowohl nach hinten als auch in seitlicher Richtung von der Mitte des Verlängerungsstückes
70 weg. Die obere Fläche 88 und die untere Fläche 90 des Riegelarms 74 sind so angeordnet, daß
sie an der oberen Fläche 56 bzw. der unteren Fläche 58 der Aussparung 52 in dem Schließkloben 34 angreifen
können, während die äußere Haltefläche 86 so angeordnet ist, daß sie mit der inneren Seitenfläche
54 der Aussparung 52 in dem Schließkloben 34 zusammenarbeiten kann. Das obere Verlängerungsstück
70' trägt Riegelarme 72' und 74', die die gleiche Form haben wie die soeben beschriebenen
Riegelarme 72 und 74.
Wenn der Türverschluß geöffnet werden soll, kann man den Handhebel 66 aus der Haltevorrichtung 68
lösen und ihn in einer waagerechten Ebene so schwenken, daß er sich rechtwinklig zur Türebene
erstreckt; hierbei werden die Drehstange 60 und die Verlängerungsstücke 70 und 70' gemäß F i g. 3 im
Uhrzeigersinne um ihre gemeinsame Achse gedreht. Werden die Verlängerungsstücke 70 und 70' in dieser
Weise gedreht, wird die Tür 22 zunächst gegenüber dem Türrahmen 10 und gegen die elastische Dichtungsleiste
28 nach innen gedrückt, bis die Nasenabschnitte 78 und 78' der Riegelarme 72 und 72' nicht
mehr im Eingriff mit den inneren vorderen Flächen 46 der Schließkloben 34 stehen. Gleichzeitig werden
die Riegelarme 74 und 74' aus den Aussparungen 52 der Schließkloben 34 heraus bewegt; dann werden die
Riegelarme 72 und 72' aus den seitlichen Öffnungen 42 herausgezogen, wenn sich die Achse der Drehstange
60 und der Verlängerungsstücke 70 und 70' längs eines Kreisbogens von den Schließkloben 34
weg in die in F i g. 8 gezeigte Stellung bewegt. Hierauf können die Türen 20 und 22 gegenüber der Ebene
des Türrahmens 10 vollständig nach außen geschwenkt und geöffnet werden.
Beim Schließen werden die Türen 20 und 22 in Richtung auf die Ebene des Türrahmens 10 geschwenkt,
wobei sich die Teile des Verschlusses in der in F i g. 8 gezeigten Stellung befinden. Dann wird
der Handhebel 66 in die in F i g. 1 gezeigte Stellung geschwenkt, so daß die Drehstange 60 gedreht wird
und die Riegelarme 72 und 72' veranlaßt werden, in die seitlichen Öffnungen 42 der Schließkloben 34
einzutreten. Wenn die. Nasenabschnitte 78 und 78' der Riegelarme 72 und 72' an den inneren vorderen
Flächen 46 der seitlichen Öffnungen 42 in den Schließkloben anzugreifen beginnen, wirken die Be-
G5 rührungspunkte als Lagerungen, um die herum Hebel zur Wirkung kommen, um die Tür 22 in die Ebene
des Türrahmens 10 hineinzudrücken. Bei der weiteren Drehung der Stange 60 werden die Riegelarme
72 und 72' weiter in die Öffnungen 42 eingeführt. Sobald die oberen und unteren Flächen der Riegelarme 72 und 72' an den oberen inneren Flächen 48
und den unteren inneren Flächen 50 der seitlichen Öffnungen 42 angreifen und die oberen und unteren
Flächen der Riegelarme 74 und 74' mit den oberen inneren Flächen 56 und den unteren inneren Flächen
58 der Aussparungen 52 zusammenarbeiten, werden der Rahmen 10 und die Tür 22 relativ zueinander in
senkrechter Richtung einer Kraft ausgesetzt und aufeinander ausgerichtet, während die Tür 22 in die
Ebene des Türrahmens 10 hineingeschwenkt wird. Bei ihrer Annäherung an die vollständig geschlossene
Stellung wird die Tür 22 etwas nach innen gedrückt, wie es in F i g. 5 gezeigt ist; diese Bewegung wird
durch eine entsprechende elastische Verformung der Dichtungsleiste 28 ermöglicht. Hierbei können die
Nasenabschnitte 78 und 78' über den vorgesehenen Totpunkt hinweg in die Stellung nach F i g. 3 gedreht
werden. Die Verdrehung »über den Totpunkt« tritt dann ein, wenn der Nasenabschnitt 78 des Verlängerungsstückes
70 in die seitliche öffnung 42 des Schließklobens 34 hineingedreht wird und mit der
vorderen Innenfläche 46 der seitlichen öffnung in Berührung kommt, so daß die Tür oder die Türen
aus der Ebene des Türrahmens einwärts gedrückt werden. Bei einer weiteren Verdrehung wird die
Haltefläche 76 des ersten Riegelarmes 72 in die Verschlußstellung gebracht, in welcher eine flächenmäßige
Berührung mit der vorderen Innenfläche 46 des Haltebauteils stattfindet; die Tür oder die Türen
können dann in ihre Mittelstellung in der Ebene des Türrahmens zurückkehren. Wenn die Nasenabschnitte
78 und 78' über ihren Totpunkt hinweg gedreht worden sind, dienen die elastischen Dichtungsleisten
28 auch dazu, die äußeren Stirnflächen der Riegelarme 72 und 72' normalerweise in fester Anlage
an den inneren vorderen Flächen 46 der seitlichen öffnungen 42 zu halten, um so zu verhindern,
daß die Tür 22 gegenüber der Ebene des Türrahmens nach außen schwingt. Die äußeren Stirnflächen der
Arme 72 und 72', die sich über die rechtwinklige Ebene A-A an den Nasenabschnitten·78 und 78' hinaus
erstrecken, verhindern gemäß Fig. 3 eine Drehung der Verlängerungsstücke 70 und 70' im
Uhrzeigersinne, bis die Tür 22 zuerst entgegen der Vorspannkraft der elastischen Dichtungsleisten 28
genügend weit nach innen gedrückt wird, damit die Nasenabschnitte 78 und 78' gemäß F i g. 3 über ihre
Totpunktstellung hinweg gedreht werden können. Somit kann sich der erfindungsgemäße Türverschluß
nicht in unbeabsichtigter Weise öffnen, wenn äußere Kräfte auf die Türen wirken, z. B. infolge einer Verlagerung
der Ladung im Aufbau des Anhängers. Wenn die Riegelarme 72,72' und 74,74' voll zur
Anlage an den Schließkloben 34 gebracht worden sind, greifen die äußeren Stirnflächen der Riegelarme
74 und 74' an den inneren Seitenflächen 54 der Aussparungen 52 in den Schließkloben 34 an und dienen
so dazu, die relative seitliche Verschiebungsbewegung zwischen den Verlängerungsstücken 70, 70' und den
Schließkloben 34 zu begrenzen.
Bei einer abgeänderten Befestigungsanordnung für den erfindungsgemäßen Türverschluß ist gemäß
F i g. 9 die Dichtungsleiste 28 mit etwa H-förmigem Querschnitt durch einen elastischen Dichtungsstreifen
ersetzt, der durch ein kanalförmiges Bauteil 94 in der Querrichtung so zusammengedrückt gehalten
wird, daß er eine wellenförmige Querschnittsform annimmt. Befindet sich die Tür 22 allgemein in der
Ebene des Türrahmens 10, kann der Dichtungsstreifen 92 an der Außenfläche des benachbarten Türrahmens
angreifen. Bei dieser Anordnung sind die oberen und unteren Lagerböcke 62 an der Tür 22 so
befestigt, daß sie über die Oberkante bzw. die Unterkante der Tür hinausragen. Die Verlängerungsstücke
und 70' sind in den Böcken 62 drehbar gelagert, und die Schließkloben sind jeweils in einem Abstand
vom Türrahmen angeordnet, der annähernd der Dicke des Dichtungsstreifens 92 zusammen mit dem kanalförmigen
Bauteil 94 entspricht. Damit der erforderliche Abstand eingehalten werden kann, ist es möglich,
entweder ein Unterlegstück 96 zu verwenden oder den als Gußstück ausgebildeten Schließkloben
entsprechend nach hinten zu verdicken.
Claims (3)
1. Türverschluß für Transportbehälter mit mindestens einem an einer Drehstange befestigten,
sich etwa senkrecht dazu erstreckenden zweiarmigen Schwenkriegel, dessen Riegelarme über Keilflachen
mit je einem Schließklobenteil zusammenwirken, wobei in der Schließstellung die Keilflächen
des einen Riegelarmes bzw. Schließklobenteiles etwa in Richtung auf den Türrahmen
hin und die anderen in einer dazu etwa senkrechten Richtung konvergieren, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Riegelarm (72 bzw. 74) eine schräg zu seiner Längsrichtung verlaufende
Haltefläche (76 bzw. 86) aufweist und daß an dem einen Riegelarm (72) ein an seinem
Vorderende angeordneter, am Schließkloben angreifender Nasenabschnitt (78) vorgesehen ist, der
beim Schließen die gegen eine elastische Dichtungsleiste (28 oder 92) ausweichende Tür (22)
vorübergehend zurückdrückt, bis nach Überschreiten der Totpunktlage die Halteflächen (76
bzw. 86) mit entsprechenden, an den Schließklobenteilen (38 bzw. 40) angeordneten, zur
Ebene des Türrahmens geneigten Halteflächen (46 bzw. 54) zur Anlage kommen.
2. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Haltefläche (76)
des ersten Riegelarmes (72) in einem schiefen Winkel zur Längsachse des zweiten Riegelarmes
(74) winkelig nach vorne gerichtet ist.
3. Türverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Haltefläche
(76) des ersten Riegelarmes (72) sich beiderseits einer Ebene erstreckt, die senkrecht
zu dieser Haltefläche durch die Drehachse des Schwenkriegels hindurch verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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