DE1553571B - Türverschluß für Transportbehälter - Google Patents

Türverschluß für Transportbehälter

Info

Publication number
DE1553571B
DE1553571B DE1553571B DE 1553571 B DE1553571 B DE 1553571B DE 1553571 B DE1553571 B DE 1553571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
door
door lock
locking arm
door frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Roland John La Grange 111. Olander (V.StA.)
Original Assignee
W. H. Miner, Inc., Chicago, 111. (V.StA.)

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen Türverschluß für Transportbehälter mit mindestens einem an einer Drehstange befestigten, sich etwa senkrecht dazu erstreckenden zweiarmigen Schwenkriegel, dessen Riegelarme über Keilflächen mit je einem Schließklobenteil zusammenwirken, wobei in der Schließstellung die Keilflächen des einen Riegelarmes bzw. Schließklobenteiles etwa in Richtung auf den Türrahmen hin und die anderen in einer dazu etwa senkrechten Richtung konvergieren.
Diese bekannte Bauart eines Türverschlusses hat den Vorteil, daß die auf die Drehstange bei der Verriegelung ausgeübten Kräfte ausgeglichen, d. h. nichtexzentrisch sind. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß bei dieser Bauart der Türrahmen stabilisiert, d. h. in seiner Rechteckform festgehalten wird und deshalb nicht in ein Parallelogramm ausschwingen kann. Dadurch wird verhindert, daß die Türgelenke sich im Laufe der Zeit ausschlagen und die Türe durchhängen kann. Ein Mangel dieses bekannten Türverschlusses liegt jedoch darin, daß das unbeabsichtigte Lösen des Türverschlusses nicht mit Sicherheit vermieden ist, wenn während des Transportes auf dem Schienenweg oder auf der Landstraße die Tür andauernden Schwingungen ausgesetzt wird und durch das in dem Behälter eingeschlossene Ladegut Kräfte gegen die Innenseite der Tür einwirken.
Diesen Mangel hat eine andere bekannte Bauart von Türverschlüssen nicht aufzuweisen, bei welcher das Aufspringen des Verschlusses dadurch verhindert ist, daß ein Riegel in das zugehörige Schließklobenteil mit einer gewissen Schnappwirkung eingreift, d. h. erst nach Überschreiten einer Totpunktlage an der Haltefläche des Schließklo benteiles zur Anlage kommt. Bei diesen bekannten Türverschlüssen ist in dem Schließklobenteil ein schräg zur Türebene verlaufender Schlitz vorgesehen, in welchen ein in der Verlängerung der Drehstange exzentrisch angeordneter Riegelzapfen eingreifen kann, wenn die Drehstange durch einen Handgriff um 180° geschwenkt wird. Eine an dem Riegelzapfen vorgesehene Verriegelungsfläche gleitet, wenn der Riegel in die Verschlußstellung gebracht wird, an der Innenwand des Schlitzes des Schließklobens über eine Totpunktlage mit Schnappwirkung hinweg, wobei die Tür während des Schließvorganges vorübergehend elastisch nach innen gedrückt wird, bis die Totpunktlage überschritten ist. Hier wird zwar eine zusätzliche Sicherung gegen das Aufspringen des Verschlusses erreicht, jedoch hat dieser bekannte Türverschluß den Mangel, daß die auf die Drehstange bei der Verriegelung ausgeübten Kräfte exzentrisch und somit nicht ausgeglichen sind. Ein weiterer Mangel liegt darin, daß keine Stabilisierung des Türrahmens stattfindet, so daß nicht gewährleistet ist, daß der Rahmen in seiner Rechteckform festgehalten wird, sondern in ein Parallelogramm ausschwingen kann.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Türverschluß der eingangs erläuterten Art zu schaffen, der die vorteilhaften Wirkungen der beiden bekannten Bauarten von Türverschlüssen aufweist, d. h. einen ausgeglichenen Kräfteangriff auf die Drehstange während der Verriegelung, eine Stabilisierung des Türrahmens und schließlich eine zusätzliche Sicherung gegen das Aufspringen des Verschlusses bei von innen durch das Ladegut oder Schwingungen während des Transportes auf die Tür ausgeübten Kräften.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Türverschluß der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß in der Weise ausgebildet, daß jeder Riegelarm eine schräg zu seiner Längsrichtung verlaufende Haltefläche aufweist und daß an dem einen Riegelarm ein an seinem Vorderende angeordneter, am Schließkloben angreifender Nasenabschnitt vorgesehen ist, der beim Schließen die gegen eine elastische Dichtungsleiste ausweichende Tür vorübergehend zurückdrückt, bis nach Überschreiten der Totpunktlage die Halteflächen mit entsprechenden, an den Schließklobenteilen angeordneten, zur Ebene des Türrahmens geneigten Halteflächen zur Anlage kommen. Durch diese Ausbildung wird einerseits gewährleistet, daß während der Verriegelung die auf die Drehstange einwirkenden Kräfte ausgeglichen, d. h. nichtexzentrisch sind, während andererseits verhindert ist, daß der Rahmen aus seiner Rechteckform in ein Parallelogramm ausschwingen kann, wobei eine zusätzliche Sicherung gegen das Aufspringen des Verschlusses dadurch erreicht ist, daß die Riegelarme erst nach Überschreiten einer Totpunktlage an den Halteflächen des entsprechenden Schließklobenteiles zur Anlage kommen.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die schräge Haltefläche des ersten Riegelarmes in einem schiefen Winkel zur Längsachse des zweiten Riegelarmes winkelig nach vorne gerichtet ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß das Lösen sowie das Verriegeln des Verschlusses durch eine Drehung von nur 90° bewirkt werden kann. Der an der Drehstange anzubringende Handhebel kann dabei bei geöffnetem Türverschluß rechtwinkelig zur Türebene nach vorne stehen und bei verriegeltem Türverschluß auf die Fläche der Türe, welche die Drehstange trägt, zurückgedreht werden.
Die Erfindung erstreckt sich ferner auf eine Ausbildung, bei welcher die schräge Haltefläche des ersten Riegelarmes sich beiderseits einer Ebene erstreckt, die senkrecht zu dieser Haltefläche durch die Drehachse des Schwenkriegels hindurch verläuft.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Ansicht eines Türrahmens mit zwei Türen, die mit dem erfindungsgemäßen Türverschluß ausgerüstet sind,
F i g. 2 eine vergrößerte Teildarstellung des Türrahmens einer Tür und des Türverschlusses nach Fig. 1,
F i g. 3 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 3-3 in F ig. 2,
F i g. 4 einen senkrechten Schnitt längs der Linie4-4 in Fig. 3,
F i g. 5 die rechte Seitenansicht des unteren Teils des Türverschlusses nach F i g. 2,
F i g. 6 eine vergrößerte Vorderansicht des unteren Endabschnittes der Drehstangenverlängerung des erfindungsgemäßen Türverschlusses,
F i g. 7 die linke Seitenansicht des Türverschlusses nach F i g. 6,
F i g. 8 einen der F i g. 3 entsprechenden waagerechten Teilschnitt, bei dem sich jedoch die Teile des Türverschlusses in ihrer gelösten Stellung befinden,
F i g. 9 eine Seitenansicht des unteren Teils einer abgeänderten Ausbildungsform eines erfindungsgemäßen Türverschlusses.
F i g. 1 zeigt einen insgesamt mit 10 bezeichneten Türrahmen bekannter Art, der z. B. am hinteren Ende des Aufbaues eines geschlossenen Transportfahr-
zeugs angeordnet sein kann. Der Türrahmen 10 umfaßt einen oberen Pfosten 12, einen unteren Pfosten 14 und seitliche Pfosten 16 und 18. Innerhalb des Türrahmens 10 sind zwei Türen 20 und 22 vorgesehen, die jeweils längs einer senkrechten Kante durch Scharniere 24 bzw. 26 drehbar mit den seitlichen Pfosten 16 und 18 verbunden sind.
Gemäß F i g. 2 und 5 sind die äußeren Umfangskanten der Türen 20 und 22 in einem Abstand vom inneren Rand des Türrahmens 10 sowie voneinander angeordnet. Um beim Schließen der Türen eine Abdichtung zu bewirken, kann eine elastische Dichtungsleiste 28 von etwa H-förmigem Querschnitt längs der Kanten der Türen 20 und 22 befestigt sein, wobei diese Dichtungsleiste längs der senkrechten freien Kante der Tür 22 so angeordnet ist, daß sie die freie senkrechte Kante der Tür 20 überlappt.
Der Türverschluß, der geeignet ist, die Türen 20 und 22 in dem Türrahmen 10 festzulegen, weist zwei Schließkloben 34 auf, die z. B. durch Schrauben 36 mit dem oberen Pfosten 12 und dem unteren Pfosten 14 verbunden sind.
Gemäß F i g. 2, 3 und 4 hat jeder Schließkloben 34 eine ebene Anlagefläche 37 und durch einen seitlichen Abstand getrennte, nach vorn ragende Vorsprünge 38 und 40. Der Vorsprung 38 besitzt eine seitliche Öffnung 42 mit einer inneren hinteren Fläche 44, die parallel zu der ebenen Anlagefläche 37 verläuft. Ferner besitzt die seitliche Öffnung 42 eine innere vordere Hache 46, die der Mitte des Schließklobens 34 zugewandt ist und unter einem Winkel zu der inneren hinteren Fläche 44 verläuft. Außerdem konvergieren die oberen und unteren inneren Flächen 48 und 50 der seitlichen Öffnung 42 in seitlicher Richtung von der Mitte des Schließklobens 34 weg. Der Vorsprung 40 weist eine Aussparung 52 mit einer offenen Seite und einem offenen vorderen Ende sowie mit einer inneren Seitenfläche 54 auf, die der Mitte des Schließklobens 34 zugewandt ist und unter einem Winkel zu der ebenen Anlagefläche 37 verläuft. Die Aussparung 52 ist weiterhin mit einer oberen inneren Fläche 56 und einer unteren inneren Fläche 58 versehen, die aufeinander zu nach hinten und in einer seitlichen Richtung von der Mitte des Schließklobens 34 weg konvergieren.
Mit den Schließkloben 34 arbeitet gemäß F i g. 1 und 2 eine senkrecht stehende ho'hle Drehstange 60 zusammen, die in Böcken 62 und 63 gelagert ist, welche mit der Außenfläche der Tür 22 ζ. Β. durch Schrauben 64 verbunden sind. Zum Drehen der Drehstange 60 ist ein waagerechter Handhebel 66 vorgesehen, der gemäß Fig. 1 normalerweise durch eine insgesamt mit 68 bezeichnete Haltevorrichtung festgehalten wird. In das untere und das obere Ende der Drehstange 60 sind Verlängerungsstücke 70 und 70' eingebaut, die gemäß F i g. 2 und 5 in den Böcken 62 drehbar gelagert sind. Gemäß Fig. 2, 3, 6 und 7 trägt das untere Verlängerungsstück 70 einen ersten Riegelarm 72 und einen zweiten Riegelarm 74, die von der seitlichen Öffnung 42 bzw. der Aussparung 52 des unteren Schließklobens 34 aufgenommen werden können. Der Riegelarm 72 besitzt eine ebene äußere Haltefläche 76, die sich normalerweise unter einem Winkel zur Längsachse des Riegelarms 74 nach vorn erstreckt. Die äußere Halteflächc 76 erstreckt sich zu beiden Seiten einer Ebene und rechtwinklig zu dieser Ebene, die in F i g. 3 durch die gestrichelte Linie A-A angedeutet ist und durch die Drehachse des- Verlängerungsstückes 70 und der Drehstange 60 verläuft. Über die Ebene A-A hinaus erstreckt sich ein Nasenabschnitt 78 mit oberen und unteren äußeren abgeschrägten Endabschnitten. Der Riegelarm 72 weist ferner eine obere Fläche 82 und eine untere Fläche 84 auf, die von der Mitte des Verlängerungsstückes 70 weg wegkonvergieren und mit der oberen inneren Fläche 48 bzw. der unteren inneren Fläche 50 der seitlichen Öffnung 42 des Schließklobens 34 zusammenarbeiten können. Der Riegelarm 74 des Verlängerungsstückes 70 ist mit einer ebenen äußeren Haltefläche 86 versehen, die unter einem Winkel nach hinten gegenüber der Achse des Verlängerungsstückes 70 verläuft. Ferner konvergieren die obere Fläche 88 und die untere Fläche 90 des Riegelarms 74 sowohl nach hinten als auch in seitlicher Richtung von der Mitte des Verlängerungsstückes 70 weg. Die obere Fläche 88 und die untere Fläche 90 des Riegelarms 74 sind so angeordnet, daß sie an der oberen Fläche 56 bzw. der unteren Fläche 58 der Aussparung 52 in dem Schließkloben 34 angreifen können, während die äußere Haltefläche 86 so angeordnet ist, daß sie mit der inneren Seitenfläche 54 der Aussparung 52 in dem Schließkloben 34 zusammenarbeiten kann. Das obere Verlängerungsstück 70' trägt Riegelarme 72' und 74', die die gleiche Form haben wie die soeben beschriebenen Riegelarme 72 und 74.
Wenn der Türverschluß geöffnet werden soll, kann man den Handhebel 66 aus der Haltevorrichtung 68 lösen und ihn in einer waagerechten Ebene so schwenken, daß er sich rechtwinklig zur Türebene erstreckt; hierbei werden die Drehstange 60 und die Verlängerungsstücke 70 und 70' gemäß F i g. 3 im Uhrzeigersinne um ihre gemeinsame Achse gedreht. Werden die Verlängerungsstücke 70 und 70' in dieser Weise gedreht, wird die Tür 22 zunächst gegenüber dem Türrahmen 10 und gegen die elastische Dichtungsleiste 28 nach innen gedrückt, bis die Nasenabschnitte 78 und 78' der Riegelarme 72 und 72' nicht mehr im Eingriff mit den inneren vorderen Flächen 46 der Schließkloben 34 stehen. Gleichzeitig werden die Riegelarme 74 und 74' aus den Aussparungen 52 der Schließkloben 34 heraus bewegt; dann werden die Riegelarme 72 und 72' aus den seitlichen Öffnungen 42 herausgezogen, wenn sich die Achse der Drehstange 60 und der Verlängerungsstücke 70 und 70' längs eines Kreisbogens von den Schließkloben 34 weg in die in F i g. 8 gezeigte Stellung bewegt. Hierauf können die Türen 20 und 22 gegenüber der Ebene des Türrahmens 10 vollständig nach außen geschwenkt und geöffnet werden.
Beim Schließen werden die Türen 20 und 22 in Richtung auf die Ebene des Türrahmens 10 geschwenkt, wobei sich die Teile des Verschlusses in der in F i g. 8 gezeigten Stellung befinden. Dann wird der Handhebel 66 in die in F i g. 1 gezeigte Stellung geschwenkt, so daß die Drehstange 60 gedreht wird und die Riegelarme 72 und 72' veranlaßt werden, in die seitlichen Öffnungen 42 der Schließkloben 34 einzutreten. Wenn die. Nasenabschnitte 78 und 78' der Riegelarme 72 und 72' an den inneren vorderen Flächen 46 der seitlichen Öffnungen 42 in den Schließkloben anzugreifen beginnen, wirken die Be-
G5 rührungspunkte als Lagerungen, um die herum Hebel zur Wirkung kommen, um die Tür 22 in die Ebene des Türrahmens 10 hineinzudrücken. Bei der weiteren Drehung der Stange 60 werden die Riegelarme
72 und 72' weiter in die Öffnungen 42 eingeführt. Sobald die oberen und unteren Flächen der Riegelarme 72 und 72' an den oberen inneren Flächen 48 und den unteren inneren Flächen 50 der seitlichen Öffnungen 42 angreifen und die oberen und unteren Flächen der Riegelarme 74 und 74' mit den oberen inneren Flächen 56 und den unteren inneren Flächen 58 der Aussparungen 52 zusammenarbeiten, werden der Rahmen 10 und die Tür 22 relativ zueinander in senkrechter Richtung einer Kraft ausgesetzt und aufeinander ausgerichtet, während die Tür 22 in die Ebene des Türrahmens 10 hineingeschwenkt wird. Bei ihrer Annäherung an die vollständig geschlossene Stellung wird die Tür 22 etwas nach innen gedrückt, wie es in F i g. 5 gezeigt ist; diese Bewegung wird durch eine entsprechende elastische Verformung der Dichtungsleiste 28 ermöglicht. Hierbei können die Nasenabschnitte 78 und 78' über den vorgesehenen Totpunkt hinweg in die Stellung nach F i g. 3 gedreht werden. Die Verdrehung »über den Totpunkt« tritt dann ein, wenn der Nasenabschnitt 78 des Verlängerungsstückes 70 in die seitliche öffnung 42 des Schließklobens 34 hineingedreht wird und mit der vorderen Innenfläche 46 der seitlichen öffnung in Berührung kommt, so daß die Tür oder die Türen aus der Ebene des Türrahmens einwärts gedrückt werden. Bei einer weiteren Verdrehung wird die Haltefläche 76 des ersten Riegelarmes 72 in die Verschlußstellung gebracht, in welcher eine flächenmäßige Berührung mit der vorderen Innenfläche 46 des Haltebauteils stattfindet; die Tür oder die Türen können dann in ihre Mittelstellung in der Ebene des Türrahmens zurückkehren. Wenn die Nasenabschnitte 78 und 78' über ihren Totpunkt hinweg gedreht worden sind, dienen die elastischen Dichtungsleisten 28 auch dazu, die äußeren Stirnflächen der Riegelarme 72 und 72' normalerweise in fester Anlage an den inneren vorderen Flächen 46 der seitlichen öffnungen 42 zu halten, um so zu verhindern, daß die Tür 22 gegenüber der Ebene des Türrahmens nach außen schwingt. Die äußeren Stirnflächen der Arme 72 und 72', die sich über die rechtwinklige Ebene A-A an den Nasenabschnitten·78 und 78' hinaus erstrecken, verhindern gemäß Fig. 3 eine Drehung der Verlängerungsstücke 70 und 70' im Uhrzeigersinne, bis die Tür 22 zuerst entgegen der Vorspannkraft der elastischen Dichtungsleisten 28 genügend weit nach innen gedrückt wird, damit die Nasenabschnitte 78 und 78' gemäß F i g. 3 über ihre Totpunktstellung hinweg gedreht werden können. Somit kann sich der erfindungsgemäße Türverschluß nicht in unbeabsichtigter Weise öffnen, wenn äußere Kräfte auf die Türen wirken, z. B. infolge einer Verlagerung der Ladung im Aufbau des Anhängers. Wenn die Riegelarme 72,72' und 74,74' voll zur Anlage an den Schließkloben 34 gebracht worden sind, greifen die äußeren Stirnflächen der Riegelarme 74 und 74' an den inneren Seitenflächen 54 der Aussparungen 52 in den Schließkloben 34 an und dienen so dazu, die relative seitliche Verschiebungsbewegung zwischen den Verlängerungsstücken 70, 70' und den Schließkloben 34 zu begrenzen.
Bei einer abgeänderten Befestigungsanordnung für den erfindungsgemäßen Türverschluß ist gemäß F i g. 9 die Dichtungsleiste 28 mit etwa H-förmigem Querschnitt durch einen elastischen Dichtungsstreifen ersetzt, der durch ein kanalförmiges Bauteil 94 in der Querrichtung so zusammengedrückt gehalten wird, daß er eine wellenförmige Querschnittsform annimmt. Befindet sich die Tür 22 allgemein in der Ebene des Türrahmens 10, kann der Dichtungsstreifen 92 an der Außenfläche des benachbarten Türrahmens angreifen. Bei dieser Anordnung sind die oberen und unteren Lagerböcke 62 an der Tür 22 so befestigt, daß sie über die Oberkante bzw. die Unterkante der Tür hinausragen. Die Verlängerungsstücke und 70' sind in den Böcken 62 drehbar gelagert, und die Schließkloben sind jeweils in einem Abstand vom Türrahmen angeordnet, der annähernd der Dicke des Dichtungsstreifens 92 zusammen mit dem kanalförmigen Bauteil 94 entspricht. Damit der erforderliche Abstand eingehalten werden kann, ist es möglich, entweder ein Unterlegstück 96 zu verwenden oder den als Gußstück ausgebildeten Schließkloben entsprechend nach hinten zu verdicken.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Türverschluß für Transportbehälter mit mindestens einem an einer Drehstange befestigten, sich etwa senkrecht dazu erstreckenden zweiarmigen Schwenkriegel, dessen Riegelarme über Keilflachen mit je einem Schließklobenteil zusammenwirken, wobei in der Schließstellung die Keilflächen des einen Riegelarmes bzw. Schließklobenteiles etwa in Richtung auf den Türrahmen hin und die anderen in einer dazu etwa senkrechten Richtung konvergieren, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Riegelarm (72 bzw. 74) eine schräg zu seiner Längsrichtung verlaufende Haltefläche (76 bzw. 86) aufweist und daß an dem einen Riegelarm (72) ein an seinem Vorderende angeordneter, am Schließkloben angreifender Nasenabschnitt (78) vorgesehen ist, der beim Schließen die gegen eine elastische Dichtungsleiste (28 oder 92) ausweichende Tür (22) vorübergehend zurückdrückt, bis nach Überschreiten der Totpunktlage die Halteflächen (76 bzw. 86) mit entsprechenden, an den Schließklobenteilen (38 bzw. 40) angeordneten, zur Ebene des Türrahmens geneigten Halteflächen (46 bzw. 54) zur Anlage kommen.
2. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Haltefläche (76) des ersten Riegelarmes (72) in einem schiefen Winkel zur Längsachse des zweiten Riegelarmes (74) winkelig nach vorne gerichtet ist.
3. Türverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Haltefläche (76) des ersten Riegelarmes (72) sich beiderseits einer Ebene erstreckt, die senkrecht zu dieser Haltefläche durch die Drehachse des Schwenkriegels hindurch verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19910564C2 (de) Sicherheitsverriegelung, insbesondere für Türen in Einbauten von Wohnmobilen
DE3626798C2 (de)
DE2315513A1 (de) Vorrichtung zur tuerstabilisierung
DE3231417A1 (de) Verschliessbarer behaelter nach der art eines koffers, schrankes oder dergleichen
EP0578004A2 (de) Treibstangenverschluss mit schlitz-/zapfengesteuertem Schwenkriegel
EP1049846A1 (de) Türschloss für eine ganzglastür mit feststehendem glasseitenteil
DE1653994A1 (de) Tuerschloss fuer Fahrzeuge
DE2813311C2 (de)
DE8915376U1 (de) Treibstangenschloß
DE3334298C3 (de) Verschluß für Fenster, Türen oder dergleichen
DE29509503U1 (de) Mehrfachverriegelungsanlage
DE1553571C (de) Türverschluß für Transportbehälter
DE102014007841A1 (de) Dachfenster sowie Verfahren zum Montieren eines Dachfensters
DE1064845B (de) Riegelfallenschloss fuer Fahrzeugtueren mit einer im Bereich der Aussenkante der Tuer befestigten Grundplatte
DE2031004C3 (de) Drehriegelvorrichtung für Transportfahrzeug- oder Containertüren
DE2243916A1 (de) Kippriegel-verschlussbeschlag fuer kipp-schwenkfluegel-fenster und -tueren od. dgl
CH448794A (de) Einrichtung zum Festlegen mindestens eines Türflügels in einem Türrahmen
DE3234103C2 (de)
DE19832356C2 (de) Kantenriegelbeschlag
DE102024138862B3 (de) Koffer für ein Kraftrad
DE69406989T2 (de) Sicherheitsschloss
DE69815637T2 (de) Getriebegehäuse für ein Treibstangenschloss einer Tür, eines Fensters, od. dgl
DE69201079T2 (de) Schloss für die Harbe eines Motorfahrzeuges versehen mit selbstzentrierenden Mitteln.
DE1553571A1 (de) Tuerverschluss
DE19822911B4 (de) Einsteck- oder Kastenschloss für schalldämmende oder abdichtende Türen