DE1553742C - Scherkopf fur einen Trockenrasier apparat - Google Patents
Scherkopf fur einen Trockenrasier apparatInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Scherkopf für einen. Trockenrasierapparat mit einem federbelasteten
Messerblock und mit einer darüber angebrachten Scherkammfolie, der Halter zugeordnet
sind, die drehbar in Lagerstellen des Trockenrasierapparates angeordnet sind.
Bei einer bekannten Ausführungsform eines solchen Scherkopfes werden an einem Rahmen ein
oder zwei Scherfolien gelenkig befestigt. Der Rahmen ist hierbei aus einer Metallplatte gefertigt und enthält
ein oder zwei nebeneinanderliegende Rechtecke. Die Längsseiten des Rechtecks enthalten die Gelenke
für die Befestigung der festen Scherplatte. Die Längsseiten bzw. die Schenkel des Rechtecks sind so ausgebildet,
daß sie Lagerstellen für Stifte der Gelenke bilden. Zu diesem Zweck sind die Seiten des Rechtecks
mit einem umgebogenen Versteifungsrand versehen. Ferner haben die Schenkel an ihrer Außenseite
umgebogene Begrenzungsränder. Diese Ränder bilden mit den Schenkeln eine Teillagerung für die
Stifte. Nach dem Zusammenbau des bekannten Trockenrasierapparates werden die Stifte derart eingeschlossen,
daß nur noch eine Drehung der Stifte um sich selbst möglich ist. Dagegen ist eine Verschiebung
ausgeschlossen. Bei dieser bekannten Ausführungsform ist die Scherkammfolie, beispielsweise
durch Punktschweißen, auf zwei gegenüberliegenden Seiten an Bügeln der Gelenke befestigt.
Daher kann nur eine Drehbewegung der Stifte in ihren Lagerstellen erfolgen. Hierdurch ist eine genaue
Anpassung der Lage der Scherkammfolie an die jeweiligen Verhältnisse nicht möglich. Außerdem ist
die bekannte Ausführungsform aufwendig in ihrem Aufbau.
Es ist ferner ein Scherkopf bekannt, bei dem zur Befestigung der Scherkammfolie im Rahmen Löcher
angebracht sind, in die von außen her Schrauben eingesteckt werden, die ihrerseits durch Muttern gehalten
werden. Die rohrförmig ausgebildeten Muttern greifen von-innen her ebenfalls durch die Löeher
und haben einen Bund, mit dem sie sich gegen die Innenwand des Rahmens anlegen. Der Durchmesser
der Muttern ist etwas geringer gehalten als der Lochdurchmesser, so daß die Schrauben innerhalb
der Löcher nach Höhe und Seite einjustiert werden können, bevor sie festgezogen werden. Bei
dieser bekannten Ausführungsform ist das erwähnte Spiel zwischen Schrauben und Begrenzungswand
der Löcher lediglich zur Einjustierung vorgesehen. Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch des bekannten
Trockenrasierapparates ändert sich dagegen die Lage der Muttern nicht mehr. Weder findet hierbei
eine Drehung im Bereich der Löcher noch eine Verschiebung in der Höhe statt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Scherköpfe der eingangs näher gekennzeichneten
Art zu schaffen, die eine bessere Anpassung der Lage der Scherkammfolie an die jeweils herrschenden
Verhältnisse bei der Rasur ermöglicht.
Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Halter in ihren Lagerstellen zusätzlich in der
Höhe verschiebbar angeordnet sind.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Scherkopfes
für den Trockenrasierapparat ist somit nicht nur eine Drehbewegung der Flaker in ihren Lagerstellen
möglich, sondern zusätzlich eine Verschiebbarkeit in der Höhe. Die Verschiebung in der Höhe
erfolgt dabei in Richtung der Antriebsachse des hin- und hergehenden Messerblocks. Bei auf die Scherkammfolie
einwirkenden Kräften erfolgt somit in der Regel bei den Haltern eine Überlagerung von Dreh-
und Längsbewegung in den Lagerstellen, wodurch eine optimale Anpassung der Lage der Scherkammfolie
an die jeweils herrschenden Verhältnisse erfolgen kann.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist jeder Halter über ein Zwischenglied mit der Scherkammfolie
verbunden. Zweckmäßig weist das Zwischenglied lappenartige Teile des Scherkammfolienblatts
zwischen sich einschließende Verbindungsbereiche auf, die tangential zum Halter angeordnet sind.
Hierdurch ergibt sich eine fertigungstechnisch einfache Verbindung der Halter mit dem Scherkammfolienblatt.
Außerdem werden in besonders günstiger Weise die auf die Scherkammfolie einwirkenden
Kräfte auf die Halter übertragen, so daß diese in ihren Lagerstellen die jeweils günstigste Lage einnehmen
kö'nnen. ■
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung einen erfindungsgemäß
ausgebildeten Scherkopf mit aufgeklapptem Träger,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II von
Fig. 1, jedoch um 180° gedreht.
Es sei zunächst vorausgeschickt, daß in der Zeichnung nur diejenigen Teile eines Trockenrasierapparats
dargestellt sind, die für das Verständnis der Erfindung Bedeutung haben. So ist es vor allem
offengelassen, wie der Antrieb des Trockenrasierapparats ausgebildet ist und auf welche Weise der
Antrieb auf den hin- und herbeweglichen Messerblock einwirkt.
Mit 10 ist generell das Gehäuse eines elektrischen Trockenrasierapparats bezeichnet. In diesem Gehäuse
10 wird der Antrieb einschließlich der ihm zugeordneten Schalteinrichtungen untergebracht. Der obere
Teil des Gehäuses 10 ist der Scherkopf 11. Im gewählten Ausführungsbeispiel gehört zu dem Scherkopf
11 ein Rahmen 12. Der Rahmen 12 weist zwei einander gegenüberliegende leistenförmige Längsseiten
12', die durch kürzere Wangen 12" miteinander verbunden sind. Alle erwähnten Teile des Rahmens
12 bilden eine einstückige Baueinheit. F i g. 1 zeigt deutlich, daß die Wangen 12" gegenüber den leistenförmigen
Längsseiten 12' höher gezogen sind und auch bogenförmig verlaufen, wobei die Krümmung
derjenigen der Scherkammfolie angepaßt ist.
Der Messerblock 13 hat eine an sich bekannte Ausbildung, so daß auf die Angabe von Einzelheiten
verzichtet werden kann. Erwähnt sei lediglich, daß der Messerblock 13 als Ganzes hin- und herbewegt
werden kann, wozu der im Gehäuse 10 befindliche Antrieb benutzt wird. Unterhalb des Messerblocks 13
ist eine Zwischenlage 14 aus einem hochelastischen Werkstoff untergebracht. Beispielsweise kann es sich
um eine Zwischenlage aus Schwammgummi oder Schwammkunststoff handeln.
Aus F i g. 1 der Zeichnung ist ersichtlich, daß die generell mit 15 bezeichnete Scherkammfolie nicht im
Rahmen 12 des Scherkopfes 11 untergebracht, sondern an einem Träger 16 gelagert ist, der seinerseits
aufklappbar mit dem Rahmen 12 des Scherkopfes 11 verbunden ist. Die Aufklappbarkeit des Trägers 16
wird durch Lagerstifte 17 erreicht, die mit ihrem einen Ende in einer Bohrung der Wangen 12" ge-
lagert sind, während ihr anderes Ende in einen Lagerblock 18 des Trägers 16 eingreift. Im gewählten
Ausführungsbeispiel ist der Träger 16 ebenfalls rahmenförmig ausgebildet, und zwar weist er zwei
im Abstand voneinander verlaufende Längsseiten 16' auf, die durch kürzere Wangen 16" miteinander verbunden
sind. Nachfolgend wird nun angegeben, wie die Scherkammfolie 15 vom Träger 16 aufgenommen
wird.
der beiden Bohrungen einsteckt. Durch Verkürzen, wirksamen Länge des Sperriegels 23, wird dann der
d. h. zum Beispiel durch kurzzeitiges Biegen der zweite Lagerbereich 24 vor die' Öffnung der zweiten
Bohrung geführt. Wenn man anschließend den Sperrriegel 23 losläßt, dann wird durch die ihm innewohnende
Federkraft seine ursprüngliche Länge wiederhergestellt, so daß nunmehr auch der zweite Lagerbereich
24 in die ihm zugeordnete Bohrung eindringt.
Die Scherkammfolie 15 besteht aus einem Scher- io Das erwähnte Verkürzen der wirksamen Länge des
kammfolienblatt 19, welches mit einer Vielzahl von Haardürchtrittsöffnungen versehen ist, deren Ausbildung
im Rahmen dieser Erfindung nicht näher angegeben zu werden braucht. Die Haardurchtritts-
Sperriegels 23 wird durch seine bügeiförmigen Bereiche 25 und 26 wesentlich erleichtert.
Es muß noch nachgetragen werden, daß die bügeiförmigen Sperrbereiche 25 hinsichtlich ihrer
öffnungen erstrecken sich praktisch über das gesamte 15 Größe und Ausbildung nicht mit dem bügeiförmigen
Abstützbereich 26 übereinstimmen, wie dies aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich ist. Dort ist die
Achse A-A als Drehachse des Sperriegels 23 eingezeichnet. Die bügeiförmigen Sperrbereiche 25 zei-
Scherkammfolienblatt 19 mit Ausnahme der Randbereiche. Die Gestaltung der Längsseiten der Scherkammfolie
15 ist am besten aus F i g. 2 der Zeichnung zu ersehen. Die Scherkammfolie 15 weist zwei
auf ihren Längsseiten liegende und ihrer Lagerung 20 gen in der Sperrlage in Richtung auf die Scherkammdienende,
zapfenförmige Halter 20 auf. Diese Halter folie 15, während der Abstützbereich 26 nach der
20 sind je über ein Zwischenglied 21 mit der Längs- gegenüberliegenden anderen Seite weist. In bezug
seite des Scherkammfolienblatts 19 verbunden. Das auf die Drehachse A-A liegen die Sperrbereiche 25
Zwischenglied 21 umschließt, wie Fig. 1 und 2 wesentlich weiter von dieser entfernt als der Abstützerkennen lassen, den Halter 20 vollständig und zu- 25 bereich 26. Dies geschieht zunächst, um mit Sichergleich mittels lappenartiger Verlängerungen 30 auch heit zu erreichen, daß die bügeiförmigen Sperrbenachbarte
Bereiche des Scherkammfolienblatts 19. bereiche 25 keine unmittelbare Berührung mit der
Dabei findet eine an sich bekannte Verbindung des Scherkammfolie 15 haben. Die Sperriegel 23 können
Scherkammfolienblatts 19 mit den benachbarten aus ihrer dargestellten Sperrlage in eine Öffnungs-Teilen
des Zwischenglieds 21 statt. Beide Enden 30 lage verschwenkt werden, um ein Herausnehmen der
jedes Halters 20 bleiben frei, damit sie in Lager- Scherkammfolie 15 zu ermöglichen. Bei diesem um
stellen 22 des Trägers 16 eingreifen können. ■ die Achse A-A erfolgenden Verschwenken der Sperr-F
i g. 2 zeigt, daß jede Lagerstelle 22 im Quer- riegel 23 stützt sich der Abstützbereich 26 auf dem
schnitt gesehen, etwa U-förmig gestaltet ist. Die Grund der U-förmigen Ausnehmung 27 ab. Wenn
öffnung des U zeigt — wenn der Träger 16 sich in 35 man den bügeiförmigen Abstützbereich 26 sehr weit
seiner Arbeitsstellung befindet (zugeklappte Stellung von der Drehachse A-A anordnet, dann erfolgt ein
des Trägers 16) — in Richtung auf das Gehäuse 10. zu starkes Durchbiegen der Sperriegel 23 beim Ver-Damit
nun die Scherkammfolie 15 nicht aus den schwenken. Daher ist die Scheitellinie des Abstütz-Lagerstellen
22 herausfallen kann und damit die bereichs 26 nur wenig von der Drehachse Λ -A ent-Scherkammfolie
15 sicher in ihrer Lage festgehalten 4° fernt. Zum anderen soll in der um 180° gegenüber
wird, sind insgesamt zwei federnde Sperriegel 23 der Zeichendarstellung verschwenkten Öffnungslage
vorgesehen. Es genügt, die Ausbildung nur eines der beiden Sperriegel 23 anzugeben, weil beide untereinander
gleich gestaltet, jedoch wie Fig. 1 zeigt, in „ spiegelbildlicher Anordnung angebracht sind, und
zwar im Bereich je einer Längsseite 16' des Trägers 16. Jeder Sperriegel 23 ist ein einstückiger Federkörper
mit kreisrundem Querschnitt, an dessen Enden geradlinige Lagerbereiche 24 vorgesehen sind. An den
der Abstützbereich 26 nicht mit Teilen der Scherkammfolie 15 in Verbindung kommen, weil er sonst
das Herausnehmen bzw. Wiedereinlegen der Scherkammfolie 15 verhindern würde.
Wie schon erwähnt, haben die Sperrbereiche 25 keine unmittelbare Berührung mit der Scherkammfolie
15. Auch findet nicht dauernd ein direkter Kontakt von Teilen des Zwischenglieds 21, welches
Lagerbereich 24 schließt sich jeweils ein bügelförmi- 50 den Halter 20 mantelartig umgreift und welches die
ger Sperrbereich 25 an. Diese beiden Sperrbereiche Randbereiche des Scherkammfolienblatts 19 mit sei-
25 liegen im Abstand voneinander und halten die nen beiden lappenartigen Verlängerungen 30 zwischen
Scherkammfolie 15 in der gewollten Lage im Träger sich aufnimmt, und den Sperrbereichen 25 statt. Dies
16 fest. Zwischen den beiden bügeiförmigen Sperr- kommt daher, daß die im Querschnitt U-förmigen
bereichen 25 befindet sich ein ebenfalls bügeiförmiger 55 Lagerstellen 22 größer gehalten sind als der Durch-
Abstützbereich 26. messer des Halters 20 einschließlich der in Betracht
Die Anbringung der federnden Sperriegel 23 erfolgt kommenden Wandstärken des Zwischenglieds 21
jeweils im Bereich einer etwa U-förmigen Ausneh- (s. Fig. 2). Es ist somit zwischen dem Scheitel-
mung 27, die in den beiden Längsseiten 16' des punkt des Zwischenglieds 21 und den benachbarten
Trägers 16 angeordnet ist. In der dargestellten Sperr- 60 Teilen des federnden Sperriegels 23 ein Zwischen
lage der Sperriegel 23 liegen diese jeweils flach auf dem Grund der U-förmigen Ausnehmung 27 auf.
Ihre Lagerbereiche 24 sind dabei in nicht näher bezeichnete Bohrungen eingesteckt, die sich an den
quer zum Grund verlaufenden Begrenzungswandungen der U-förmigen Ausnehmung 27 befinden.
Die Montage der Sperriegel 23 erfolgt dadurch, daß man zunächst den einen Lagerbereich 24 in eine
raum vorhanden. Daher können bei auftretenden Kräften die Halter 20 für die Scherkammfolie 15 in
den vorhandenen Freiraum zwischen dem Zwischenglied 21 und dem Sperriegel 23 in Richtung des
Pfeils B zurückweichen, was unter Veränderung der Krümmung der Scherkammfolie 15 geschieht.
In F i g. 2 der Zeichnung ist in ausgezogenen Linien die Normallage eines Halters 20 und des
zugeordneten Scherkammfolienblatts 19 dargestellt. Es ist ersichtlich, daß der Halter 20 kreisrunden
Querschnitt hat, also als Rundstift ausgebildet ist. Die Lagerstelle 22 ist mit ihrer eigentlichen Lagerfläche
dieser Form angepaßt, so daß .eine Drehung des Hallers 20 in der Lagerstelle 22 möglich ist. Die
Drehung kann dabei in beiden möglichen Drehrichtungen erfolgen. In welcher Richtung gedreht
wird, hängt von der Richtung der auf die Scherkammfolie 15 einwirkenden Kräfte ab. In Fig. 2
sind in strichpunktierten Linien zwei weitere mögliche Lagen des Halters 20 einschließlich des Zwischenglieds
21 und des Scherkammfolienblatts 19 eingezeichnet. Dabei ist, von der Normallage aus
betrachtet, einmal eine Drehung nach rechts und »s zum anderen eine Drehung nach links erfolgt. Es ist
ohne weiteres erkennbar, daß sich beim Drehen die Krümmung des Scherkammfolienblatts 19 ändert. In
F i g. 2 ist vorausgesetzt, daß eine reine "Drehbewegung
des Halters 20 staltgefunden hat. Es ist aber ohne weiteres möglich, daß dieser Drehbewegung,
sei es nun, daß diese links- oder rechtsherum erfolgt, eine Verschiebung in Richtung des Pfeils B, also in
Richtung auf den Sperriegel 23, überlagert wird.
Claims (3)
1. Scherkopf für einen Trockenrasierapparat mit einem federbelasteten Messerblock und mit
einer darüber angebrachten Scherkammfolie, der Halter zugeordnet sind, die drehbar in Lagerstellen
des Trockenrasierapparates angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter
(20) in ihren Lagerstellen (22) zusätzlich in der Höhe verschiebbar angeordnet sind.
2. Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halter (20) über ein Zwischenglied
(21) mit der Scherkammfolie (15) verbunden ist.
3. Scherkopf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (21) lappenartige
Verlängerungen (30) aufweist, die Teile des Scherkammfolienblattes (19) zwischen sich
einschließen und tangential zum Halter (20) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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