DE1553875C - Lauf, insbesondere für Handfeuerwaffen - Google Patents
Lauf, insbesondere für HandfeuerwaffenInfo
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Description
3 4
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den hinteren Ab- Abschnitt 8 der Länge 9 mit kreisförmigem Querschnitt
eines Laufes nach der Erfindung.und schnitt über, der gewährleistet, daß die Patrone das
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie //-// durch Patronenlager beim Lösen des Schusses in der ge-
den Lauf nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab. wünschten Weise abdichtet.
Der in der Zeichnung dargestellte Lauf weist einen S Die von den abgerundeten Ecken 6 des Patronengezogenen Teil 1 und einen Teil 2 mit dem Patronen- lagers 3 gebildeten Rillen haben bei dem dargestelllager
3 auf, die in einem einzigen Arbeitsgang- durch ten Ausführungsbeispiel denselben Drall wie die
Hämmern auf einem entsprechend profilierten Harn- Züge in dem Laufteil 1. Es kann dann zum Hämmern
merdorn ihre Form erhalten haben. Der gezogene des Laufes ein einziger Hämmerdorn Verwendung
Teil 1 des Laufes ist mit Polygon-Zügen versehen, io finden, der einen dem Querschnitt des gezogenen
wie sie an anderer Stelle vorgeschlagen worden sind. Laufteiles angepaßten Abschnitt aufweist, an der.
Das Polygon-Profil des gezogenen Laufteiles 1 geht sich ein dem Patronenlager entsprechender Abschnitt
stetig in das Polygon-Profil des Patronenlagers 3 anschließt. Dieser Hämmerdorn kann dann nach Ferüber,
das aus F i g. 2 ersichtlich ist. . tigstellung des Laufes ohne weiteres aus dem Laui
Wie Fig. 2 zeigt, hat das Patronenlager 3 einen 15 nach hinten herausgezogen werden. Zur Herstellung
Querschnitt von der Form eines Zehnecks mit ab- eines sauberen Überganges zwischen dem gezogenen
gerundeten Ecken und Seiten, das so bemessen ist, Teil 1 des Laufes und dem Patronenlager 3 ist es
daß die Seitenabschnitte 4 die Patronenhülse 5, die zweckmäßig, wenn die Anzahl der Ecken des Profils
in F i g. 1 nur gestrichelt angedeutet ist, tangieren. des Pateronenlagers ein ganzzahliges Vielfaches der
Es entstehen so im Bereich der Ecken 6 zwischen der 20 Züge bildet. Es können dann die Züge in ent-
Wand des Patronenlagers 3 und der Außenfläche der sprechende Teile des Patronenlager-Polygons über-
Hülse 5 Hohlräume 7, die als Entlastungsrillen wir- gehen und es genügt, zwischen diese Abschnitte wei-
ken. Das Vieleckprofil geht, wie in Fig. 1 angedeu- . tere Polygonteile einzuschalten. Demgemäß weist der
tet, am hinteren Ende des Patronenlagers in einen in der Zeichnung dargestellte Lauf fünf Züge auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Lauf, insbesondere für Handfeuerwaffen, mit kung der Hülse an ihrem hinteren Ende voll erhalten
einem Entlastungsrillen aufweisenden, gehämmer- 5 bleibt.
ten Patronenlager, dadurch gekennzeich- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
net, daß das Patronenlager (3) im Querschnitt mit Entlastungsrillen versehenes, gehämmertes Patro-
•gesehen etwa die Form eines Vielecks mit ab- nenlager zu schaffen, das in der Herstellung sehr viel
gerundeten Ecken (6) aufweist und so bemessen einfacher ist und außerdem noch gegenüber dem be-
ist, daß die Seiten (4) des Vielecks die Patronen- io kannten Patronenlager vorteilhafte Eigenschaften
hülse (5) tangieren. .. ■ aufweist. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung
2. Lauf nach Anspruch 1, dadurch gekerin- . dadurch gelöst, daß das Patronenlager im Querzeichnet,
daß das Vieleckprofil des Patronen- schnitt gesehen etwa die Form eines Vielecks mit ablagers
(3) stetig in ein Kreisprofil (8) übergeht, gerundeten Ecken aufweist und so bemessen ist, daß
das nahe dem äußeren Ende des Patronenlagers 15 die Seiten des Vielecks die Patronenhülse tangieren,
beginnt. Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Pa-
beginnt. Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Pa-
3. Lauf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- tronenlagers besteht darin, daß die Entlastungsrillen
kennzeichnet, daß das Vieleckprofil (4, 6) längs nicht wie bisher einzeln eingegraben werden müssen,
des Patronenlagers (3) den gleichen Drall wie die sondern sich durch das Profil des Patronenlagerquer-Züge
des Laufes aufweist. ao Schnitts von selbst ergeben. Das erfindungsgemäße
4. Lauf nach einem der vorhergehenden An- Patronenlager läßt sich in der gleichen Weise wie ein
Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil mit einem vorgeschlagenen Polygonquerschnitt verdes
Patronenlagers (3) eine größere Anzahl von sehener Lauf unmittelbar mit Hilfe eines Hämmer-Ecken
(6) aufweist als der Lauf Züge. domes herstellen, dessen Querschnitt dem Innenquer-
5. Lauf nach Anspruch 4, dadurch gekenn- 25 schnitt des Patronenlagers entspricht, und es fallen
zeichnet, daß die Zahl der Ecken (6) des Patro- alle die sonst erforderlichen zusätzlichen Arbeiten zur
nenlager-Profils ein ganzzahliges Vielfaches der Herstellung der nun durch die polygonale Form des
Anzahl der im Lauf (1) vorgesehenen Züge bil- Patronenlagers gebildeten Entlastungsrillen fort. ^
det. Darüber hinaus hat der Polygonquerschnitt xles'Pa-
det. Darüber hinaus hat der Polygonquerschnitt xles'Pa-
30 tronenlagers noch den weiteren Vorteil, daß die Patronen nur in einer Linienberührung mit dem das Patronenlager
umschließenden Laufteil stehen. Infolgedessen ist die Wärmeübertragung zwischen dem Lauf
und der Patronenhülse erheblich vermindert, so daß
Die Erfindung betrifft einen Lauf, insbesondere für 35 auch die Gefahr einer Selbstzündung der Patrone
Handfeuerwaffen, mit einem Entlastungsrillen auf- verringert ist. Es ist daher möglich, mit einem nach
weisenden, gehämmerten Patronenlager. der Erfindung ausgebildeten Lauf eine größere An-
Der sich beim Lösen eines Schusses im Inneren der zahl von Patronen zu verschießen als mit einem Lauf
Patronenhülse aufbauende Druck ist bestrebt, die bekannter Bauart. Die Linienberührung zwischen
Patronenhülse zu dehnen und daher fest an die Innen- 40 Patronenhülse und Lauf ist auch für das Verschiewand
des Patronenlagers anzupressen. Infolgedessen ßen von Manöver-Patronen aus Kunststoff von Vorwird
die Reibung zwischen der Patronenhülse und teil, weil infolge der Linienberührung die Gefahr verdem
Patronenlager so groß, daß bei automatischen mindert ist, daß eine Kunststoff-Patrone im Lauf- we-Feuerwaffen
ein einwandfreies Ausziehen der Hülse gen zu starker Erwärmung festklebt. Auch hierin ist
in vielen Fällen nicht mehr gewährleistet ist. Um ein 45 also der erfindungsgemäße Lauf den herkömmlichen
solches Festsetzen der Hülse zu vermeiden, werden Läufen überlegen.
sogenannte Entlastungsrillen angewendet, das sind in Damit die Abdichtung des Patronenlagers auch bei
in die Wandung des Patronenlagers eingegrabene, dem erfindungsgemäßen Lauf voll erhalten bleibt,
sich in Längsrichtung des Lagers bis nahe zum Pa- geht bei einer bevorzugten Ausführungsform der Ertronenboden
erstreckende Rillen, in denen sich ein 50 findung das Vieleckprofil des Patronenlagers stetig
Gegendruck aufbauen kann, der ein Anlegen der Pa- in ein Kreisprofil über, das nahe dem äußeren Ende
tronenhülse an die Wandung des Patronenlagers ver- des Patronenlagers beginnt. Weiterhin ist es zweckhindert. Diese Entlastungsrillen haben sich als sehr mäßig, dem Vieleckprofil des Patronenlagers den
wirksam erwiesen, jedoch ist ihre Herstellung extrem gleichen Drall zu geben wie den Zügen des Laufes,
schwierig, weil diese Rillen in den fertigen Lauf ein- 55 In diesem Fall ist es möglich, die Züge des Laufes
geschnitten werden müssen. Hierzu bedarf es sehr und das Patronenlager in einem einzigen Arbeitsfeiner
Hakenstähle, die in den engen Laufmund ein- gang zu hämmern. Das Profil des Patronenlagers
geführt werden müssen und mit denen dann die RiI- weist jedoch vorteilhaft eine größere Anzahl von Eklen
Span für Span eingegraben werden. Es ist ver- ken auf als der Lauf Züge, weil eine größere Anzahl
ständlich, daß ein Einarbeiten der Entlastungsrillen, 60 von auf den Umfang der Patronenhülse verteilten
von denen eine relativ große Anzahl auf den Umfang Entlastungsräume eine bessere Wirkung hat. In viedes
Patronenlagers verteilt sein muß, sehr zeitrau- len Fällen wird es dann zweckmäßig sein, die Anzahl
bend ist. Darüber hinaus ist es besonders schwierig, der Ecken des Patronenlagerprofils so zu wählen, daß
die geforderten, sehr engen Toleranzen einzuhalten. sie ein ganzzahliges Vielfaches der Anzahl der im
Es müssen nämlich diese Entlastungsrillen nicht nur 65 Lauf vorgesehenen Züge bildet,
eine genau bemessene Breite und Tiefe haben, son- Die Erfindung ist an Hand des in der Zeichnung
eine genau bemessene Breite und Tiefe haben, son- Die Erfindung ist an Hand des in der Zeichnung
dem sie müssen auch an einer genau definierten dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben
Stelle am vorderen Ende des Patronenlagers begin- und erläutert. Es zeigt
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