DE1554426C - Schrank mit isolierenden Wanden, bestehend aus mindestens einem Schubkasten und einem zugehörigen Deckel - Google Patents

Schrank mit isolierenden Wanden, bestehend aus mindestens einem Schubkasten und einem zugehörigen Deckel

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DE1554426C
DE1554426C DE1554426C DE 1554426 C DE1554426 C DE 1554426C DE 1554426 C DE1554426 C DE 1554426C
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Germany
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drawer
lid
cabinet
cover
rollers
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Ray Devola Washing ton Ohio Gunn Donald Andrew Tonawanda Erie N Y Dean, (V St A ) A47b 88 00
Original Assignee
Sperry Rand Corp , New York, N Y (V St A )
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schrank mit. damit das Verschließen der Schubkastenöffnung mit
isolierenden Wanden, bestehend aus mindestens dem Deckel bewirkt.
einem oben offenen Schubkasten, einem zugehörigen, Bei dieser Ausbildung macht der Deckel die Beim Innern des Schrankes angeordneten Deckel und wegungen in vertikaler Richtung und nicht der einer Schließvorrichtung, mittels derer der Deckel 5 Schubkasten. Das hat zur Folge, daß die Vorderselbsttätig beim Hineinschieben des Schubkastens auf wand des Schubkastens — von einem geringfügigen" die Ränder der Schubkastenöffnung aufgelegt und Spiel abgesehen — die Größe der Schubkastenöffbeim Herausziehen abgehoben wird, wobei die öff- nung haben kann, daß die Kraft, die zum Bewegen nung verschlossen bzw. geöffnet wird. des Schubkastens erforderlich ist, im wesentlichen
Bei einem solchen Schrank kann bei feuerwider- io auf dem gesamten Bewegungsabschnitt die gleiche
standsfähiger Isolierung z. B. kein Wasserdampf, der ist, und daß sich zusätzliche Mittel, die ein Heraus-
im Brennfall von den Isolierwänden abgegeben wird, rollen des Schubkastens verhindern, erübrigen. -·
in das Innere des Schubkastens eindringen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
Bei einem bekannten Schrank dieser Art (s. USA.- in den Unteransprüchen angegeben.
Patentschrift 1 906 723) wird der Schubkasten beim 15 In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Einschieben kurz vor seiner Schließstellung an- Erfindung veranschaulicht. Darin zeigt
gehoben und gegen den Deckel gedrückt. Das setzt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teils
voraus, daß die Vorderwand des Schubkastens in eines erfindungsgemäßen Schrankes,
vertikaler Richtung kleiner ist als die Öffnung, in der F i g. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil des
sich die Vorderwand in der eingefahrenen Stellung 20 Schranks, wobei sich ein Schubkasten in seiner
des Schubkastens befindet. Der Schrank ist infolge- Schließstellung befindet,
dessen im Bereich des auf diese Weise gebildeten F i g. 3 den oberen Teil von F i g. 2 ohne Schub-Spalts nicht isoliert. Hinzu kommt, daß unter Um- kasten,
ständen erhebliche Kräfte erforderlich sind, um den F i g. 4 eine Seitenansicht des oberen Teils des
Schubkasten anzuheben. Außerdem ist ein zusatz- 35 Schubkastens ohne Vorderwand,
licher Verschluß erforderlich, um den Schubkasten F i g. 5 den oberen Teil der F i g. 2 mit teilweise
am Herausrollen zu hindern. herausgezogenem Schubkasten,
Es sind ferner Schränke bekannt (s. deutsche Pa- F i g. 6 denselben Gegenstand wie F i g. 5, wobei
tentschrift 184 838 und USA.-Patentschrift 688 010), der Schubkasten etwas weiter eingeschoben ist,
bei denen sich beim Einschieben einer Schublade 30 F i gi 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der
über diese eine Platte schiebt, die im Innern des F i g. 2,
Schrankes befestigt ist und die die Schublade im ge- F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 der
schlossenen Zustand nach oben abschließt. Diese F i g. 6,
Schränke weisen indessen keine isolierenden Wände Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 der
auf, und außerdem kann mit der sich über die Schub- 35 F i g. 6,
lade schiebenden Platte keinesfalls ein hermetischer F i g. 10 eine Draufsicht auf den Schubkasten ohne
Verschluß, der Schublade erzielt werden. Es kann Vorderwand und
also Feuchtigkeit durch den Spalt zwischen Platte Fig. 11 einen Querschnitt der Dichtungsteile in
und Schubladenwandung in das Innere der Schublade abgewandelter Form.
eindringen. 40 In Fig. 1 ist ein feuerwiderstandsfähiger Akten-
1 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den schrank dargestellt und mit 10 bezeichnet. ■ Der
Schrank der eingangs genannten Art derart auszubil- Schrank 10 weist die Ober-, Boden-, Seiten- und
den, daß der Inhalt eines Schubkastens in der Hinterwände 11,12,13 und 14 auf. Abteile 18 wer-
Schließlage der Schublade allseitig feuerwiderstands- den durch Trennwände 15 voneinander getrennt, wo-
fähig isoliert ist, daß die Kraft, die zum Einschieben 45 bei jedes Abteil 18 einen Schubkasten 20 aufnimmt,
des Schubkastens erforderlich ist, beim Einschieben Die Außenwände des Aktenschrankes 10 und die
nicht nennenswert zunimmt, und daß ein Verschluß, Trennwände 15 bestehen im wesentlichen aus hitze-
der den Schubkasten am Herausrollen hindert, in widerstandsfähigem Material 21, z. B. Gips od. dgl.
Fortfall kommt. Die Vorderwand 23 jedes Schubkastens 20 ist eben-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 50 falls mit einer Isolierschicht versehen. Die vorderen löst, daß die Schließvorrichtung gebildet ist aus an Umfangskanten des Abteils 18 sind mit Nuten 24 verbeiden seitlich von dem Schubkasten befindlichen sehen (s. die Fig. 2, 3, 4 und 6), die entsprechende Innenwänden des Schrankes angebrachten, von paar- Vorsprünge 25 aufnehmen können, die an der weise parallel im wesentlichen horizontal angeordne- Vorderwand des Schubkastens 20 vorgesehen sind, ten Laufschienen begrenzten Führungskanälen mit je 55 um das Abteil 18 abzudichten, wenn ein Schubkasten einem unteren, einem vor diesem angeordneten obe- 20 eingeschoben ist (s. Fig. 2).
ren und einem diese verbindenden geneigten Kanal- Jeder Schubkasten 20 kann auf einer Schienenvorteil, aus am Deckel befindlichen, in den Kanälen zwi- richtung27 (s. Fig. 1) gleiten. Jeder Schubkasten20 sehen den Schienen geführten und den Deckel führen- wird im wesentlichen durch einen Behälter 30 gebilden Rollen, aus einer Ziehvorrichtung, mittels der der 60 det, der aus einem Material niedriger Wärmeleitzahl Deckel beim Herausziehen des Schubkastens in deren besteht. Der Behälter 30 umfaßt Boden-, Seiten-, Bewegungsrichtung so weit bewegt wird, bis die Front- und Hinterwände 31, 32, 33 und 34 (Fig. 2). Rollen sich im oberen Teil des Führungskanals be- In dem Behälter 30 sind mehrere Unterteilungsfinden und dadurch das Abheben des Deckels be- platten 35 im Abstand voneinander angeordnet. Zwiwirkt ist, und in dieser Stellung gehalten wird, und 65 sehen den Unterteilungsplatten 35 können Magnetferner aus einer Mitnehmervorrichtung, die den bandrollen 36 od. dgl. ruhen.
Deckel beim Hineinschieben des Schubkastens zu Die oberen Ränder 37 der Behälter 30 sind mit
dem unteren Teil des Führungskanals mitnimmt und einer nicht unterbrochenen Nut 38 versehen, in wel-
eher sich ein Dichtungsstreifen 39 befindet, welcher aus elastischem Material, z. B. Gummi oder Silikongummi, besteht. Ein rechtwinkliger Deckel· 40 ist für jeden Behälter 30 vorgesehen. Er besteht vorzugsweise aus dem gleichen Material wie der Behälter 30. Eine Metallklinge 42 ist in die Umfangsrandteile des Deckels40 (Fig. 2,7, 10) eingebettet, und diese Klinge 42 drückt sich in den Dichtungsstreifen 39 des Behälters 30, so daß eine hermetisch abgedichtete Aufbewahrungseinheit geschaffen wird, we.nn sich der Schubkasten 20, wie in F i g. 2 gezeigt ist, in seiner eingeschobenen Stellung befindet.
An den Seitenwänden 13 eines Abteils 18 sind Mittel vorgesehen, um den Deckel 40 innerhalb des Abteils 18 vom Behälter 30 abzuheben, wenn der Schubkasten 20 in die Offenstellung bewegt wird. Diese Mittel bestehen aus im Abstand an Platten 43 (F i g. 3 und 7) angeordneten Laufschienen (F i g. 3), die einen oberen horizontalen Kanalteil 48 und einen unteren horizontalen Kanalteil 50 begrenzen, die durch Winkel 51 gebildet werden. Die Kanalteile 48 und 50 sind über ein geneigtes Kanalteil 52 miteinander verbunden.
Jeder Deckel 40 weist Bleche 53 und 54 auf (F i g. 4), deren Mittelteile auf der oberen Fläche des Deckels 40 vorn und hinten aufliegen, die nach unten ragende Backen 55 und 56 haben und durch Schrauben 58 an dem Deckel befestigt sind. Der über den Deckel hinausragende Teil der Backen 55 und 56 liegt den Seitenwänden 32 des Behälters 30 dicht an. Das hintere Blech 54 ist hinten mit einem den Deckel überragenden Teil 60 versehen, das an der Behälterrückwand 34 anliegt. An den Backen 55 und 56 sind drehbar auf Bolzen 63 Rollen 62 befestigt, die in den von Schienen gebildeten Kanälen 45 und 46 laufen. In der Schließstellung des Deckels 40 (F i g. 2) befinden sich die Rollen 62 in den unteren Kanalteilen 50. Eine Zugfeder 64 ist mit einem Ende an der Platte 43 und mit dem entgegengesetzten Ende an der Backe 56 des hinteren Bleches 54 befestigt. ·
Jede Seitenwand 32 des Behälters 30 ist mit einer horizontal verlaufenden Schiene65 (Fig. 1 und 4) versehen, welche an der Seitenwand 32 durch Schrauben 66 befestigt ist. Im Abstand angeordnete Rollen 68 sind drehbar an der Schiene 65 angebracht. In der geschlossenen Stellung (F i g. 2) der Schublade 20 stützen sich diese an einer Schiene 69 ab, die über Flansche 70 an der Platte 43 befestigt ist.
Um den Deckel 40 und den Behälter 30 richtig aufeinander auszurichten, sind Klinkenvorrichtungen 72 vorgesehen. Jede Klinkenvorrichtung 72 ist an einer Schiene 65 montiert (eine ist in ihrer unwirksamen Stellung in F i g. 4 gezeigt) und enthält einen Schild 73 mit Füßen 74 und 75 (F i g. 8 und 9), die an der Schiene 65 befestigt sind. Ein länglicher Hebel 76 ist in dem Schild 73 angeordnet und schwenkbar auf einen Stift 77 angebracht. Der Stift 77 ist mit einem Ende an dem Fuß 74 und mit dem anderen Ende an dem Schild 73 befestigt (F i g. 9). Ein Haken 80 ist an einem Ende des Hebels 78 vorgesehen und ragt aus einer öffnung 81 in dem Schild 73 heraus. Der Haken 80 ist so angeordnet, daß er mit einem Vorsprung 82 eines Gliedes 83 zusammenwirken kann, welches an der Backe 53 der hinteren Platte 54 befestigt ist. Das entgegengesetzte Ende des Hebels 71 ist mit einem Haken 84 versehen, der den Schild 73 überragt.
An der Platte 43 sind Nockenvorrichtungen (F i g. 3 und 9) vorgesehen, um die Klinkenvorrichtung 72 zu betätigen. Diese Nockenvorrichtung weist ein Glied 85 auf, welches auf einem Stift 86 drehbar gelagert ist, der an der Platte 43 befestigt ist. Eine Nockenrolle 89 ist an dem unteren Ende des Gliedes 85 vorgesehen und so angeordnet, daß sie mit dem Hebel 76 zusammenwirken kann. Ein Schild 90 überdeckt das Glied 85 und ist mit Füßen an der Platte 43 befestigt. Das Schild 90 weist eine Ecke bei 91 (F i g. 3) auf, um eine begrenzte Bewegung des Gliedes 85 nach links (F i g. 3) zuzulassen.
Wirkungsweise
Es sei angenommen, daß ein Schubkasten 20 aus seinem Abteil 18 aus seiner eingeschobenen Stellung, wie in F i g. 2 gezeigt ist, in die ausgezogene Stellung, wie in F i g. 1 gezeigt ist, bewegt wird. Wie beschrieben ist, ruht, wenn der Schubkasten 20 sich in seiner eingeschobenen Stellung (F i g. 2) befindet, der Deckel 40 dicht auf dem Behälter 30, wobei die Klinge 42 in den Dichtungsstreifen 39 eingedrückt ist. Die Rollen 62 an den Backen 53 und 54 befinden sich in den unteren Kanalteilen 50. Wenn der Schubkasten 20 seine Bewegung beginnt, werden der Behälter 30 und der Deckel 40 gleichzeitig bewegt. Die Rollen 62 gelangen nun zu den geneigten Laufteilen 52, wodurch der Deckel 40 veranlaßt wird, sich zu heben. Wenn der Deckel 40 von dem Behälter 30 freigegeben ist, ziehen die Zugfedern 64 den Deckel 40 nach aufwärts, wobei sich die Rollen 62 längs der geneigten Kanalteile 52 zu den oberen horizontalen Kanalteilen 48 bewegen (F i g. 5). Die Weiterbewegung des Deckels 40 auf den Schienen 45 und 46 wird dadurch verhindert, daß die Rollen 62 an Stifte 92 anstoßen (F i g. 5 und 6), die zwischen den Vorderkanten der oberen horizontalen Winkel 51 befestigt sind. Der Deckel 40 wird in der oberen Stellung durch die Federn 64 gehalten, wenn der Schubkasten 20 gänzlich nach außen bewegt wird, so daß der Inhalt des nun geöffneten Behälters 30 völlig freigelegt ist.
Bei der Bewegung des Schubkastens 20 in die Offenstellung trennen die Rollen 68 sich von den Schienen 69. Ferner berührt der Haken 84 die Nockenwalze 89 des Gliedes 85. Letzteres bewegt sich nach links (F i g. 5 und 6) in die Ecke 91, jedoch ohne Wirkung auf die Klinkenvorrichtungen 71. Wenn der Haken 84 sich von der Nockenwalze 89 löst, fallen die Glieder 85 in ihre vertikale Stellung (F i g. 5) zurück.
Bei der Rückführung des Schubkastens 20 in die Schließstellung (F i g. 2) schiebt sich der Behälter 30 zwischen die Backen 55 des vorderen Blechs 53 (F i g. 7), und die Rollen 68 treten mit den Schienen 69 in Eingriff. Wenn der Schubkasten 20 weiter in das Abteil 18 in die in F i g. 6 gezeigte Stellung bewegt wird, wirken die Nockenrollen 89 mit den Haken 84 zusammen, derart, daß sich die Hebel 76 um die Stifte77 gemäß Pfeil Λ (Fig. 6) drehen, wobei die Haken 80 mit den Vorsprüngen 82 in Eingriff kommen. Der Deckel 40 wird auf diese Weise auf den Behälter 30 ausgerichtet. Gleichzeitig greift die Hinterwand 34 des Behälters 30 den nach unten ragenden Teil 60 des Deckels 40 (F i g. 6) an, so daß der Deckel 40 mit dem Schubkasten 20 bewegt wird. Dabei trennt sich der Haken 84 von den Nockenrollen 89. Die Haken 80 und die Vorsprünge 82 werden miteinander durch Reibung in Verbindung gehal-
ten. Wenn die Hinterwand 34 des Behälters den Teil des Deckels 40 angreift, werden die Rollen 62 auf den geneigten Kanalteilen 52 nach unten auf die unteren horizontalen Kanalteile 50 bewegt. Dabei senkt sich der Deckel nach unten. Die Rollen 68 fangen den Stoß, der durch das Schließen des Deckels erzeugt wird, ab. Der Stoß wird also nicht auf die untere Aufhängung 27 übertragen. Wenn der Schubkasten 20 geschlossen ist, fallen die Haken 80 von den Fangvorsprüngen 82 ab. Der Hebel dreht sich also gemäß Pfeil B in F i g. 6.
Eine Abwandlung der Dichtungseinrichtung ist teilweise in F i g. 11 gezeigt. Die abgewandelte Dichtungseinrichtung enthält ein Teil 94, das längs des Umfangs des Deckelbodens durch nicht gezeigte Krampen oder einen geeigneten Klebstoff am Deckel . befestigt sind. Das Teil 94 ist mit einer dreieckförmigen Rippe 95 versehen, die die Oberfläche der oberen Umfangskante 37 a des Behälters 30 angreift.
20

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Schrank mit isolierenden Wänden, bestehend aus mindestens einem oben offenen Schubkasten, einem zugehörigen, im Innern des Schrankes angeordneten Deckel und einer Schließvorrichtung, mittels derer der Deckel selbsttätig beim Hineinschieben des Schubkastens auf die Ränder der Schubkastenöffnung aufgelegt und beim Herausziehen abgehoben wird, wobei die öffnung verschlossen bzw. geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließvorrichtung gebildet ist aus an beiden seitlich von dem Schubkasten (20) befindlichen Innenwänden des Schrankes (10) angebrachten, von paarweise parallel im wesentlichen horizontal angeordneten Laufschienen begrenzten Führungskanälen (45, 46) mit je einem unteren (50), einem vor diesem angeordneten oberen (48) und einem diese verbindenden geneigten Kanalteil (52), aus am . Deckel (40) befindlichen, in den Kanälen (45, 46) zwischen den Schienen geführten und den Deckel (40) führenden Rollen (62), aus einer Ziehvorrichtung (64, 92), mittels der der Deckel (40) beim Herausziehen der Schublade (20) in deren Bewegungsrichtung so weit bewegt wird, bis die Rollen (62) sich im oberen Teil (48) des Führungskanals befinden und dadurch das Abheben des Deckels bewirkt ist, und in dieser Stellung gehalten wird, und ferner aus einer Mitnehmervorrichtung (60), die den Deckel (40) beim Hineinschieben des Schubkastens (20) zu dem unteren Teil (50) des Führungskanals mitnimmt und damit das Ver- ,,■: schließen der Schubkastenöffnung mit dem Deckel (40) bewirkt.
2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekenn-. zeichnet, daß die unteren Teile (50) der Führungskanäle, die Rollen (62) an dem Deckel (40) und der Schubkasten (20) so ausgebildet und zusammenwirkend angeordnet sind, daß der Deckel (40) über die Rollen (62) von den die Führungskanäle oben begrenzenden Schienen auf die Ränder der zu verschließenden Öffnung in dem Schubkasten (20) dichtend gepreßt werden.
3. Schrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubkasten (20) aus einer Frontplatte (23) und einem daran befestigten Behälter (30), an dessen seitlicher Außenwandung sich die Schubkastenführungen (27) befinden, gebildet ist.
4. Schrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtung ein Ring (39) aus elastischem Material auf den Rändern der Öffnung vorgesehen ist.
5. Schrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (40) auf der Auflagefläche mit einer ringsum verlaufenden Schneide (42, 95) versehen ist, die sich in den Dichtungsring (39) preßt.
6. Schrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Klinkenvorrichtüng (72) zur Kupplung des Deckels (40) mit dem Schubkasten bei der Bewegung des Deckels (40) von dem oberen (48) zum unteren Kanalteil (52).
7. Schrank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenvorrichtung (72) einen am Deckel (40) befestigten Vorsprung (82) und einen am Schubkasten (20) drehbar gelagerten Hebel (76) aufweist sowie einen an der Innenwand des Schranks befestigten Nocken (89) zur Betätigung des Hebels (76) beim Schließen des Schubkastens (20).
8. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielvorrichtung aus Federn (64) und am Ende der oberen Kanalteile (48) angeordneten Stiften (92) gebildet ist, wobei die Federn (64) mit ihrem einen Ende am Deckel (40) und mit ihrem anderen Ende am Gehäuse des Schrankes (10) so gespannt befestigt sind, daß sie den Deckel (40) aus dem Schrank herauszubewegen trachten. ·
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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