DE1561509C - Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebestreifens auf Bogen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebestreifens auf Bogen

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DE1561509C
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English (en)
Inventor
Joe Southfield Mich Scott (V St A)
Original Assignee
Scott Equipment Co Inc , Detroit, Mich (V St A )
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf- (Fig. 2) zum Trennen der Klebestreifen zwischen
bringen eines Klebestreifens auf Bogen mit einer den einzelnen aufeinanderfolgenden Bogen, einer
Fördervorrichtung zum Transport aufeinanderfolgen- Vorrichtung 210 zum Abtransport der vereinzelten
der Bogen durch die Einrichtung, mit einer Walzen- Bogen und einem Ausgabeabschnitt 52 besteht,, der
Vorrichtung zum Aufbringen des Klebestreifens auf 5 einen Bogen 46 und einen Endanschlag 48 aufweist,
einen vorgegebenen Bereich des Bogens und mit einer Ein Abstandshalter 390 (F i g. 8) ist auf der Welle der
Schneidvorrichtung zum Abschneiden ."des Klebestrei- Walze 396 der Walzenvorrichtung und ein Leitfinger
fens. ^- 34® auf der Welle des oberen Messerhalters 288
Eine solche Vorrichtung ist bekannt (deutsche (F i g. 2) der Schneidvorrichtung angeordnet.
Auslegeschrift 1 000 675). Dabei ist hinter der io Wie am besten aus F i g. 1 ersichtlich, sind zwei
Walzenvorrichtung ein Schwenkmesser angeordnet, seitlich verlaufende Öffnungen 72 und 74 in der Nähe
das durch eine Zugfeder die Ruhestellung einnimmt, des linken Endes einer Auflageplatte 12 für die Bogen
und entgegen der Wirkung dieser Feder von Hand in vorgesehen, innerhalb der zwei Förderwalzen 76 und
die Bahn des Klebebandes schwenkbar ist. Ferner ist 78 drehbar gelagert sind, die ein Förderband 80 tra-
es bei einer Vorrichtung zum Einfassen von Rändern 15 gen, das um die Walzen 76 und 78 gelegt ist. Das
von Pappstücken od. dgl. bekannt (deutsche Patent- Förderband ist um zwei seitlich verlaufende, senk-
schrift 574 609), vor dem Aufbringen des Klebestrei- recht angeordnete Antriebswalzen 82 und 84 ge-
fens die richtige Streifenlänge selbsttätig durch eine schlungen, die jeweils auf seitlich verlaufenden WeI-
Schneidvorrichtung abzuschneiden. Ien86 und 88 befestigt sind. An der Welle 88 ist
Demgegenüber liegt die Aufgäbe vor, den Klebe- so außerdem eine Antriebsscheibe 90 befestigt und mit streifen nach dem Aufbringen auf den Bogen selbst- einem geeigneten Antriebsriemen 92 versehen, der tätig und genau abzuschneiden. Diese Aufgabe ist er- zwischen der Antriebsscheibe 90 und einer weiteren j findungsgemäß bei der Vorrichtung der eingangs ge- Antriebsscheibe 94 verläuft, die durch einen Elektroschilderten Art dadurch gelöst, daß ein Abstandhai- motor 96 angetrieben ist, der auf der Unterseite des ter vorgesehen ist, der die Hinter- und Vorderkanten 35 Rahmens befestigt ist. Damit dreht sich der Antriebszweier in Durchlauf richtung aufeinanderfolgender riemen 92 im Uhrzeigersinn, wodurch die Antriebs-Bogen voneinander auf Abstand hält und daß der scheibe 90, die Welle 88 und die Walze 94 gedreht Antrieb der Schneidvorrichtung von einer zwischen werden und'sich infolgedessen das Förderband 80 in die Bogen eingreifenden und mit diesen mitlaufen- Richtung des Pfeiles 102 in F i g. Γ bewegt,
den Einrichtung auslösbar ist. 30 Eine Leitplatte 104 dient zum seitlichen Ausrich-
Auf diese Weise wird ein Spalt zwischen den ten der Papierbogen. Das rechte Ende der Leitplatte
Hinter- und Vorderkanten zweier in Durchlauf rieh- 104 ist als schräg, nach unten geneigte Fläche 106
tung aufeinanderfolgender Bogen ausgebildet und ausgebildet, an der eine geneigte Umlenkplatte 108
durch die auf den Bogenspalt ansprechende und mit durch Schrauben 110 befestigt ist.
dem Bogen mitlaufende Abtastung ein selbsttätiges 35 Unmittelbar über dem Förderband 80 liegt eine
und genaues Abschneiden des Klebestreifens nach flache, horizontal verlaufende Platte 112, die mit ge-
dem Aufbringen auf den Bogen ermöglicht. ringem Abstand an der Auflageplatte 12 durch ge-
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin- eignete Schrauben 114 und 116 befestigt ist. Die
dung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Platte 112 ist mit einer Anzahl von in Längsrichtung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nach- 40 ausgerichteten Öffnungen 118 versehen, die über dem
stehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es Förderband 80 liegen. In jeder Öffnung 118 ist eine
zeigt Niederhalte-Kugel 120 angeordnet, deren unterer
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Umfangsabschnitt etwas über die Unterseite der
Vorrichtung, Platte 112 vorsteht und die obere Fläche des Förder-
F i g. 2 einen Schnitt durch die Schneidvorrichtung 45 bandes 80 erfaßt. Werden die Papierbogen zwischen
sowie die mit dem Bogen mitlaufende Einrichtung die obere Fläche des Förderbandes 80 und die Unter-
entlang der Linie 2-2 in F i g. 1, fläche der Platte 112 eingeführt, so üben die Kugeln
F i g. 3 einen Schnitt durch die Kupplung längs der 120 eine geringe nach unten gerichtete Kraft auf die
Linie 3-3 in F i g. 2, . ■ Oberfläche der Papierbogen aus und gewährleisten
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 2, 50 dadurch eine sichere Antriebsverbindung der Papier-
F i g. 5 einen Schnitt durch die Schneidvorrichtung bogen mit dem Förderband 80, so daß die Papier-
längs der Linie 5-5 in F i g. 2, bogen sicher entlang der Platte 12 transportiert
Fig. 6 einen Schnitt durch den Abstandshalter werden,
längs der Linie 6-6 in F i g. 1, Auf der Unterseite des Rahmens ist ein Elektro-
F i g. 7 eine schematische Darstellung des Leitfin- 55 motor 126 mit einer Antriebsscheibe 128 befestigt,
gers der mit dem Bogen mitlaufenden. Einrichtung Die Antriebsscheibe 128 ist durch einen Antriebs-
längs der Linie 7-7 in F i g. 2 und riemen 130 mit einer weiteren Antriebsscheibe 132
F i g. 8 eine schematische Darstellung der Winkel- verbunden. .
lagen des Abstandshalters und des Leitfingers gemäß Von einem Kettenrad 204 wird die Antriebskraft
Fig. 2und 6. 60 über eine Kette208 an ein zweites Kettenrad226
Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß die Vorrichtung 10 übertragen, das, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, durch
zum Aufbringen von Verstärkungsstreifen wie Klebe- einen Verriegelungsbolzen 228 an einer seitlich ver-
streifen auf Bogen aus einem Zuführabschnitt 38 am laufenden Welle 230 befestigt ist. Die Welle 230 ist
linken Ende der Vorrichtung zum Stapeln der Bogen, durch-zwei Kugellager 232 und 234 drehbar gelagert,
einer Fördervorrichtung 80, 112 zum Vorschub der 65 die in Bohrungen 236 und 238 in den Seitenteilen 24
Bogen, einer Walzenvorrichtung 396, 432 zum Auf- bzw. 26 angeordnet sind. Ein weiteres Kettenrad 240
bringen des Klebestreifens unter Druck einer ist durch einen Verriegelungsbolzen 242 fest mit der
daran anschließenden Schneidvorrichtung 246, 288 Welle" 230 verbunden und überträgt das Drehmoment
3 . ' 4
von der Welle 230 an eine weitere Antriebskette 244, einer vorgegebenen Verdrehung des Antriebsteils 303 die aus F i g. 1 ersichtlich ist und deren Wirkungs- gegenüber der Welle 264 eine kraftschlüssige Verbinweise weiter unten beschrieben wird. Am rechten dung zwischen dem äußeren Laufring 298 und dem Ende der Welle 230 nahe dem Seitenteil 26 der Ma- inneren Laufring 300 her. Wenn die Kugeln 302 zwischine 10 befindet sich ein zylinderförmiger unterer 5 sehen den Ansätzen 306 liegen, d. h. in der in F i g. 3 Messerhalter 246, der eine zentrale Bohrung 248 auf- gezeigten Stellung, kann sich die Welle 264 frei gegenweist, durch die sich das Ende der. Welle230 er- über dem Antriebsteil 303 drehen. Wenn sich jedoch streckt. Mehrere Nadellager 250 sind innerhalb der die Kugeln 302 auf die, Ansätze 306 zu bewegen, wer-Enden der Bohrung 248 befestigt und stützen den den sie zwischen den inneren und den äußeren Lauf-Messerhalter 246 auf der Welle 230 ab. Durch eine io ring 300 und 298 eingepreßt, und infolgedessen beEinstellschraube od. dgl. 254 ist eine Nabe 252 fest wirkt eine Drehung der Welle 264 eine gleichzeitige mit dem Ende der Welle 230 verbunden, wodurch Drehung des Antriebsteils 303. Wenn sich die Kugeln der Messerhalter 246 an einer Axialbewegung gegen- 302 entlang dem Umfang von den Ansätzen 306 des über dem Lager 234 und der Nabe 252 gehindert Ringes 294 weg bewegen, wird die Verbindung zwiwir(J. Der Messerhalter 246 ist mit einem axial ver- 15 sehen dem inneren und dem äußeren Laufring 300 laufenden, radial nach innen gerichteten Schlitz 256 und 298 aufgehoben, und infolgedessen ist die Welle versehen, in dem ein Schneidmesser 258 befestigt ist. 264 gegenüber dem Antriebsteil 303 frei drehbar. Das Messer 258 trägt eine Schnittkante 260, deren Durch diese Maßnahme wird bei Drehung der Welle Wirkungsweise unten beschrieben wird, um den auf 264 wechselweise ein .kraftschlüssiger und ein die Papierbögen aufgetragenen Klebestreifen abzu- 20 Schlupf an trieb des Antriebsteils 303 erzielt, wie durch schneiden. Ein Zahnrad 262 ist am linken Ende des die Pfeile in F i g. 3 verdeutlicht. Die Wirkungsweise Messerhalters 246 befestigt und arbeitet auf die unten dieses wechselweise kraftschlüssigen und schlüpfenbeschriebene Weise. ....'.· . den Antriebs wird später erläutert.
Unmittelbar über der Welle 230 und in der gleichen Das Antriebsteil 303 ist mit einem radial nach ^
Vertikalebene liegt eine weitere seitlich verlaufende 25 außen verlaufenden Zahnradabschnitt 308 (F i g. 2) *·
Welle 264, die durch ein hohlzylindrisches Gehäuse versehen, der eine Vielzahl von Zähnen 310 aufweist,
266 am Seitenteil 26 gehalten ist. Das Gehäuse 266 die mit dem Zahnrad 262 derart kämmen, daß die
ist in einer öffnung 268 im Seitenteil 26 durch meh- Drehung des Antriebsteils 303 zu einer entgegenge-
rere radial versetzte Klemmelemente 270 befestigt, die setzt gerichteten Drehung des Zahnrads 262 führt,
durch mehrere Schrauben 274, die in das Seitenteil 30 Zwischen dem Zahnradabschnitt 308 und der Kupp-
26 eingeschraubt sind, gegen eine radial nach "außen lung 292 ist eine Schmiermitteldichtung 312 angeord-
- verlaufende Schulter 272 am rechten Ende des Ge- net, die ein Auslaufen von Schmiermittel aus dem
häuses 266 gepreßt werden. Die Welle 264 ist durch Ringraum zwischen dem Gehäuse 266 und dem An-
zwei Kugellager 276 und 278 im Gehäuse 266 dreh- triebsteil 303 verhindert.
bar gelagert und steht seitlich nach außen über beide 35 Der Messerhalter 288 ist mit einem Abschnitt 314
Enden des Gehäuses 266 vor, wie in F i g. 2 gezeigt. versehen, der sich vom Messerhalter 288 radial
Zwei miteinander kämmende Zahnräder 280 und nach außen erstreckt und im wesentlichen seitlich mit
282 stellen eine Antriebsverbindung zwischen der dem auf der Welle 230 befestigten Messerhalter 246
Welle230 und der Welle264 her und sind durch fluchtet. Wie am besten in Fig. 5 gezeigt ist, ist der
Querbolzen 284 bzw. 286 mit den Wellen 230 bzw. 40 Abschnitt 314 mit einem radial nach innen verlaufen-
264 verbunden. den Schlitz 318 versehen, in dem ein Schneidmesser
Auf dem seitlich nach außen über das Seitenteil 322 befestigt ist. Das Schneidmesser 322 kann mit 26 vorstehenden Abschnitt der Welle 264 ist ein dem auf dem Messerhalter 246 befestigten Schneid-., zylinderförmiger oberer Messerhalter 288 befestigt. messer 258 derart zusammenwirken, daß bei einer ge-''■'■ Der Messerhalter 288 ist auf der Welle 264 durch 45 genseitigen Drehbewegung der Wellen 230 und 264 mehrere axial versetzte Nadellager 290 drehbar ge- die Schneidmesser 258 und 322 wie eine Schere wirlagert und kann mit der Welle 264 durch eine Kupp- ken, um den. auf die Papierbogen . aufgebrachten lungsvorrichtung 292, die am deutlichsten aus F i g. 3 Klebestreifen zu trennen. Nach der Darstellung der ersichtlich ist, verbunden werden. Die Kupplung292 Fig. 5 nähern sich die Messer gerade der Schnittbesteht aus einem Kupplungsring 294, der durch einen 50 kurve. Die Schnittkante des oberen Messers 322 ist radial nach innen verlaufenden Bolzen fest mit dem unter einem geringen Winkel gegenüber der Achse Messerhalter 288 verbunden ist. Radial innerhalb des der Welle 264 angestellt, und die Schnittkante 260 des Ringes 294 liegt eine Kugellagervorrichtung, die aus unteren Messers 258 verläuft schräg (s. F i g. 2), so einem äußeren Laufring 298, einem fest mit der Welle daß sich die beiden Messer lediglich am tatsächlichen verbundenen inneren Laufring 300, mehreren Kugeln 55 Trennpunkt berühren. ·
302 und einem Antriebsteil 303 besteht. Das linke Das Antriebsteil 303 ist mit dem oberen Messer-
Ende des Antriebsteils 303 ist mit drei axial verlau- halter 288 durch zwei Zugfedern 324 und 326 ver-
fenden Schlitzen 304 versehen, in denen die Kugeln bunden, die an axial sich erstreckenden Zapfen 328,
302 aufgenommen werden, wodurch das Ende des 330 und 332 und 334 auf die in der F i g. 4 darge-
Antriebsteils 303 in die Kupplung hineinragt 60 stellten Weise befestigt sind. Die Zapfen 328 und 334
(s. Fig. 2), und dabei die Kugeln 303 gleichförmig sind durch Preßsitz in den oberen Messerhalter288
über den Umfang verteilt. Wie am besten aus F i g. 3 eingesetzt und erstrecken sich in axialer Richtung in
ersichtlich ist, sind am Innenumfang des Rings 294 erweiterte Bohrungen 335 in dem Antriebsteil 303.
drei Ansätze 306 vorgesehen, die etwas radial nach Die Zapfen 330 und 332 sind in das Antriebsteil 303
innen vorstehen und eine geringe, radial nach innen 65 eingepreßt und erstrecken sich in axialer Richtung
gerichtete Verformung des äußeren Laufrings 298 in zum Messerhalter 288 hin. Die Federn 324 und 326
der Größenordnung von 0,1 bis 0,2 mm bewirken. ermöglichen eine gegenseitige Verdrehung von An-
Die Verformung des äußeren Laufrings 298 stellt bei triebsteil 303 und Messerhalter 288, bis die Zapfen
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334 und 328 die Innenflächen der Bohrungen 335 weise unten beschrieben wird und die dazu dient,
berühren. Wenn sich das Antriebsteil 303 dreht, be- den Klebestreifen auf die längs der Auflageplatte 12
wirkt es eine Verdrehung sowohl des unteren Messer- transportierten Papierbogen aufzubringen. Die Walze
halters 246 als auch des oberen Messerhalters 288, 396 weist eine Nabe 398 auf, die durch eine Einstell-
bis das obere Messer 322 das untere Messer 258 be- 5 schraube 400 starr mit der Welle 360 verbunden ist.
rührt, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Bei.einem Weiter- Die Nabe 392 wird durch, eine Schraubenfeder 402,
drehen der Messerhalter bewirkt die »unterschiedliche die einen axial nach außen über die Welle 360 vor-
Eingriffstellüng der beiden Messer ^iM Auseinander- stehenden und fest mit ihr verbundenen Zapfen 404
ziehen der Federn 324 und 326, so daß die Messer umgreift, axial gegen die Walze 396 gedrückt. Die
durch den Federdruck in gegenseitiger Berührung ge- ίο Feder 402 verläuft zwischen einem Haltering 405 am
halten werden. Zapfen 404 und einer Beilagscheibe 406, die gegen
Am äußeren in F i g. 2 rechten Ende der Welle mehrere Nadellager 408 anschlägt, welche zwischen
264 ist ein Leitfinger 340 angeordnet, der sich radial dem Außenumfang der Welle 360 und dem Innen-
nach außen von dem Messerhalter 288 erstreckt und umfang der Bohrung 394 angeordnet sind. Infolge-
durch eine Befestigungsnabe 342 fest damit verbun- 15 dessen wird der Ring 392 zwischen die Walze 396
den ist. Der Leitfinger wirkt als Leitvorrichtung zum und die Beilagscheibe 406 angepreßt, und die Anpreß-
Abtasten der Lage des Verbindungspunktes zwischen kraft ist genügend groß, daß sich der Abstandshal-
zwei durch die Vorrichtung 10 beförderten Papierbo- ter390 mit der Welle 360 mitdreht, jedoch auf der
gen, und seine Arbeitsweise wird im Zusammenhang Welle 360 schlüpfen kann, wenn er auf einem Papier-
mit der weiter unten insgesamt beschriebenen Arbeits- ao bogen auf trifft, wie weiter unten beschrieben wird,
weise deutlich. Eine ringförmige Nabe 344 ist zwi- Wie am besten aus F i g. 6 ersichtlich, ist am linken
sehen der Nabe 342 und dem Abschnitt 314 des Ende der Welle 360 durch einen Verriegelungsstift
Messerhalters angeordnet und mit Hilfe einer Ein- 410 ein Zahnrad 412 befestigt, das mit einem ent-
stellscliraube 346 und einer Reibkugel 348 lösbar an sprechenden Zahnrad kämmt, das starr mit einer
dem Außenumfang des Messerhalters befestigt. Mit 25 Tragwelle für eine obere Gegenwalze 432 verbunden
dem äußeren rechten Ende der Welle 264 ist eine ist. Die untere Walze 396 ist federnd gegen die Gegen-
Nabe 350 durch eine Einstellschraube 352 fest ver- walze, die zum Aufbringen des Klebestreifens dient,
bunden. Eine Schraubenfeder 354 ist zwischen der gedruckt.
Nabe 350 und dem äußeren Nadellager 290 auf der Obwohl die Vorrichtung 10 in einfacher Weise verWelle 264 angeordnet. Die Feder 354 drückt mit ge- 30 wendet werden kann, selbsthaftende Verstärkungsnügender Axialkraft gegen die Nabe 342, so daß bei streifen auf aufeinanderfolgende Papierbogen aufzueiner Drehung der Welle 264 auch eine Drehung des bringen, ist infolge der relativ hohen Kosten derarti-Leitfingers 340 sichergestellt ist, zwischen dem Leit- gen Materials das bevorzugte Ausführungsbeispiel der finger 340 und der Welle 264 jedoch ein Schlupf auf- Vorrichtung 10 so ausgerüstet, daß nichthaftende tritt, wenn die Spitze des Leitfingers auf einen Papier- 35 Verstärkungsstreifen aufgetragen werden. Das notbogen auftrifft, wie weiter unten beschrieben wird. wendige Klebemittel wird dabei unmittelbar auf den Nunmehr wird auf Fig. 6 Bezug genommen. Von Mäterialstreifen aufgebracht, wenn dieser von einer der Welle 230 wird ein Drehmoment auf eine weitere Vorratsrolle zu der oberen und unteren Walze 432 Welle 360 übertragen, die sich seitlich von den und 396 läuft. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist eine Seitenteilen 24 und 26 unmittelbar unterhalb der Auf- 40 Klebemittel-Auftragsvorrichtung 470 vorgesehen, die lageplatte 12 erstreckt. Die Übertragung des Dreh- aus einem Tragarm 472,' einem Klebemittelbehälter moments wird durch die bereits erwähnte Kette 244 473, einem Klebemittel-Reservoir 476 und zwei Aufheigestellt, die das Kettenrad 240 mit einem entspre- tragswalzen 482 und 484 besteht,
chenden Kettenrad 362 verbindet, das durch einen Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist unterhalb der AufStift 364 fest mit der Welle 360 verbunden ist. Die 45 lageplatte 12 unmittelbar links von der Walze 78 ein Welle 360 ist koaxial in einer seitlich verlaufenden Betätigungsschalter 562 angebracht. Der Schalter 562 Bohrung 366 angeordnet, die in einer Schwinge 368 ist mit einem Betätigungsarm 564 versehen, der erausgebildet ist. Zwei Kugellager 370 und 372 sind faßt und hinuntergedrückt wird, wenn aufeinanderzur drehbaren Lagerung der Welle 360 an den bei- folgende Papierbogen durch das Förderband 80 längs den Enden der Bohrung 366 befestigt, und zwei Be- 50 der Oberfläche der Platte 12 transportiert werden,
festigungsringe 373 verhindern Axialbewegungen Die Betriebsweise ist folgende: Liegt ein Papierzwischen der Welle 360 und den Kugellagern 370 und bogen mit seiner Hinterkante in geringem Abstand 372. Die Schwinge 368 ist an einem Schwenkschaft vor dem Betätigungsarm 564 (F i g. 8) des Schalters 374 befestigt, der sich seitlich zwischen den Seiten- 562, so kann die Vorrichtung 10 durch Einschalten teilen 24 und 26 erstreckt. In den Seitenteilen 24 und 55 des Motors 96 in Gang gesetzt werden, wodurch, , 26 sind geeignete Ansenkungen 378 und 380 ausge- nach der Darstellung der Fig. 1, der Treibriemen92 bildet, die die beiden Enden des Schafts 374 aufneh- im Uhrzeigersinn angetrieben wird und das Fördermen. Auf dem Schaft 374 sind mehrere Befestigungs- band 80 um die Walzen 76 und 78 in Richtung des ringe 382, 384 und 386 vorgesehen, um Axialbewe- Pfeiles 102 bewegt wird. Anschließend wird' der gungen. der Schwinge 368 gegenüber dem Schaft zu 60 Elektromotor 126 eingeschaltet, der den Treibriemen verhindern. 130 im Uhrzeigersinn antreibt, so daß sich die An-Am äußeren (rechten) Ende der Welle 360 liegt triebsscheibe 132 ebenfalls im Uhrzeigersinn dreht, ein fingerförmiger Abstandshalter 390, der an einer Hierauf wird ein neuer Papierbogen eingelegt, auf Nabe 392 befestigt ist. Die Nabe 392 hat eine zentrale den ein Klebestreifen 446 aufgebracht werden soll. Bohrung 394, die das äußere Ende der Welle 360 in 65 Der Papierbogen wird derart eingeführt, daß seine der in Fig. 6 gezeigten Weise gleitend aufnimmt. Un- Vorderkante unterhalb der Niedcrhaltekugel 120 mittelbar links vom Abstandshalter 390 liegt eine liegt, deren Eigengewicht bewirkt, daß der Papierbozylinderförmige untere Walze 396. deren Wirkungs- gen vom Förderband 80 erlaßt und in die Vorrich-
tung 10 transportiert wird. Beim Transport des Papierbogen in.die Maschine drückt die Bogenvorderkante den Betätigungsarm 564 des Schalters 562 hinunter, wodurch die Antriebskette 208 nach der Darstellung in F i g. 1 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Daher dreht sich das Kettenrad 226 und infolgedessen auch die Wellen 230 und 264=. Da die Welle 230 über die Kette 244 mit der Weile 360 verbunden ist. läuft die Welle 360 bei Drehung der Welle 230
halter 246 während des Durchwanderns der Schnittkurve durch die Kupplung292 angetrieben. Fig. 7 zeigt die verschiedenen Stellungen des Leitfingers 340 während des wechselweisen schlüpfenden und kraft-5 schlüssigen Antriebs. Die Stellung A der Fig. 7 zeigt den Leitfinger 340 in derselben Lage, in der er in F i g. 8 in ausgezogenen Linien dargestellt ist. In dieser Stellung versucht sich der Leitfinger 340 infolge der durch die Feder354 (s. Fig. 2) erzeugten Reib
ebenfalls um, und infolgedessen bewegt sich der Ab- io kraft zu drehen, wird jedoch daran durch den Papierstandshalter 390, der die Papierbogen auf Abstand bogen gehindert. Wenn jedoch der Leitfinger 340 den hält, aus der in F i g. 8 in gestrichelten Linien darge- Spalt zwischen den Papierbogen durchdringt, sucht stellten Stellung A im Uhrzeigersinn in die Stellung B. der Reibschluß die Messerhalter zwischen den Stel-Der Papierbogen, der sich zu Beginn des Arbeits- lungen A und B (F i g. 9) zu beschleunigen, bis die -zyklus in der Vorrichtung befand, wird zwischen die 15 Messer 322 und 258 eine geeignete Lage und GeWalzen 432 und 396 geklemmt, die ihn nach den schwindigkeit für ihre Schnittätigkeit an der Papier-Darstellungen der Fig. 1 und 8 nach rechts beför- Verbindungsstelle erreicht haben. Wenn der Leitfindern. Der Abstandshalter 390 berührt und folgt der ger340 die Stellung B erreicht, hat das Antriebsteil Hinterkante dieses Papierbogens. Infolge der Tat- 303 die Kugeln 302 in der. Kupplungsvorrichtung in sache, daß sich das Förderband 80 beträchtlich 20 eine Lage bewegt, in der sie zwischen die Laufringe schneller als der Abstandshalter 390 bewegt, wird die 298 und 300 eingeklemmt sind und infolgedessen Vorderkante des neu eingesetzten Papierbogens den das Antriebsteil 303 kraftschlüssig antreiben, das seiersten Papierbogen einholen, bis lediglich noch der nerseits den oberen Messerhalter 288, den unteren Abstandshalter 390 die beiden Papierbogen auf Ab- Messerhalter 246 und den Leitfinger 340 über die %-stand hält. Das Förderband hält beim Transport der 125 Schnittkurve von B nach C in F i g. 7 antreibt. Wenn '* Papierbogen längs der Auflageplatte 12 die Beruh- sich die Messer der Schnittlage nähern, berühren sie 'rung-des neu eingesetzten Papierbogens mit dem Ab- sich derart, daß der Schnittvorgang ähnlich wie bei Standshalter 390 aufrecht. einer Schere abläuft, wie bereits oben beschrieben ist. Der Klebestreifen 446 wird auf die beiden Papier- Nachdem der Klebestreifen 446 durchschnitten ist, bogen aufgetragen, wenn diese zwischen der Walze 30 wird der vordere Papierbogen beschleunigt nach 396 und der Gegenwalze 432 vorbeilaufen, wie in rechts bewegt, wenn er unter die Ausgabewalze 210 Fig. 8 schematisch dargestellt ist; dabei üben die tritt, und in den Ausgabeschnitt 52 befördert. Nachwalzen 432 und 396 auf den Klebestreifen 446 Druck dem der vordere Papierbogen aus der Lage zwischen aus, um eine sichere Verbindung mit den Papierbogen den Messerhaltern 246 und 314 wegtransportiert herzustellen. Da sich die Walzen 432 und 396 weiter- 35 worden ist, setzt der Leitfinger 340 seine Drehbewedrehen, wandern auch die beiden Papierbogen weiter guhg im Uhrzeigersinn (Fig. 8), bis seine Spitze auf durch die Maschine (nach rechts in Fig. 1) und sind die Oberseite des neu eingesetzten Papierbogens aufnunmehr durch den Klebestreifen 446 miteinander trifft und befindet sich somit in einer Lage, in der er verbunden, wie aus F i g. 8 ersichtlich. die Verbindungsstelle zwischen der Hinterkante des Wenn sich der Abstandshalter 390 der in F i g. 8 40 neu eingesetzten Papierbogens und der Vorderkante mit C bezeichneten Stellung nähert, überdeckt er den des anschließend in die Maschine eingesetzten Papier-Leitfinger 340 und bewirkt, daß der neue Papierbo- bogens auffinden kann.
gen über die Spitze des Leitfingers 340 wandert, und Der neu eingesetzte Papierbogen setzt infolge der
sorgt infolgedessen dafür, daß der Leitfinger 340 Drehung der Walzen 396 und 432 seine Bewegung durch den Spalt zwischen den beiden Papierbogen 45 längs der Platte 12 fort, bis seine Hinterkante außer
hindurchtritt und diesen folgt. Wenn die Papierbogen Eingriff mit dem Betätigungsarm 564 kommt, wo-
weiter durch die Maschine wandern, beginnt sich der durch der Schalter 562 abgeschaltet und infolgedes-
Leitfinger 340 um die Welle 264 zu drehen. Der Ab- sen ein Elektromagnet entregt wird, der seinerseits
Standshalter 390 folgt dem Leitfiriger 340, bis er die den Verstärkungsmaterial-Auftragabschnitt der Main F i g. 8 gezeigte Stellung D erreicht und dreht sich 50 schine 10 stillsetzt. Wenn dieser Elektromagnet ent-
dana'ch in die Stellung A zurück, in der sein äußeres regt ist, hat die Maschine 10 einen Arbeitszyklus be-Ende die Unterseite des neu eingesetzten Papierbogens berührt und in der er die Hinterkante dieses
Papierbogens erfassen kann, wenn dieser sich in
Fig. 1 nach rechts bewegt. Wie bereits oben beschrie- 55
ben, sind der Leitfinger 340 und das obere Schneidmesser 322 am Messerhalter 288 befestigt, der an der
Welle 264 gehaltert ist und über das Antriebsteil 303
eine Zahnradverbindung mit dem unteren Messerhalter 246 besitzt. F i g. 8 zeigt, daß das obere 60
Schneidmesser 322 mit dem Leitfinger 340 derart
radial ausgerichtet ist, daß der Leitfinger 340 bei
seinem Hineinwandern in den Spalt die Messer
selbsttätig ausrichtet, so daß sie sich an der Verbindungsstelle zwischen den beiden Papierbogen treffen. 65
Um eine genügend große Schnittkraft zum Durchschneiden des Klebestreifens 446 zu erzeugen, werden
der obere Messet halter 288 und der untere Messer
endet und Verbleibt in diesem Zustand, bis der nächste Papierbogen eingesetzt wird.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebestreifens auf Bogen mit einer Fördervorrichtung zum Transport aufeinanderfolgender Bogen durch die Einrichtung, mit einer Walzenvorrichtung zum Aufbringen des Klebestreifens auf einen vorgegebenen Bereich des Bogens und mit einer Schneidvorrichtung zum Abschneiden des Klebestreifens, d ad u rch ge k e η η ze i c h η e t, daß ein Abstandshalter (390) vorgesehen ist, der die Hinter- und Vorderkanten zweier in Durchlaiifrichtung aufeinanderfolgender Bogen voneinander auf Abstand.hält und daß der Antrieb der
109 650/140 .
Schneidvorrichtung (258, 322) von einer zwischen die Bogen eingreifenden und mit diesen mitlaufenden Einrichtung (340) auslösbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (390) gleichachsig mit einer Walze (396) angeordnet ist, die zusammen mit einer Gegenw$ze (342) für den Bogenvorschub drehbar angetrieben ist, wobei die Geschwindigkeit des Bogenvorschubs geringer als die Zuführungsgeschwindigkeit der Bogen zum Abstandshalter ist. %
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwalze (432) zum Aufbringen und die auf einer Schwinge (368) gelagerte Walze (396) zum Andrücken des Klebe-Streifens (446) auf die Bogen vorgesehen ist. ,
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (390) aus einem Finger besteht, der reibschlüssig von der Walze (396) angetrieben ist. :
5, Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Antrieb auslösende Einrichtung ein von einer Welle reibschlüssig angetriebener, in den Spalt zwischen zwei Bogen in Vorschubrichtung einschwenkbarer Leitfinger (340) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitfinger (340) gleichachsig mit dem ersten Messerhalter (288) der Schneidvorrichtung angeordnet und mit diesem fest verbunden ist. - L ·
7. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die über ein Getriebe (262, 310) miteinander verbundenen Messerhalter (246, 288) von der Welle (264) über eine Kupplung (292) angetrieben sind, die in einer bestimmten Winkellage der Messer (258, 322) einrückbar ist. "■.."■'■■■' ''■■■■■■' ■ ■· · "■■ -·'■'■ :'.: * ■■ :
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (292) in verschiedenen Winkellagen des Leitfingers betätigbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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