DE1586560C - Behalter, insbesondere fur eine Band oder Filmspule - Google Patents

Behalter, insbesondere fur eine Band oder Filmspule

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DE1586560C
DE1586560C DE1586560C DE 1586560 C DE1586560 C DE 1586560C DE 1586560 C DE1586560 C DE 1586560C
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container
locking
rotary handle
halves
locking member
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Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Walter Manna del Rey Cahf Jensen (V St A )
Original Assignee
Memorex Corp , Santa Clara, Cahf (VStA)
Publication date

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Description

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lungsstellung ist, der Drehgriff in beiden Drehrich- und 57 sind an den oberen Enden des Ansatzes 49, tungen durch den Gegenanschlag lösbar arretiert ist, der inneren Wand 25 und der Umfangswand 23 vorwährend in der anderen Grenzstellung der Drehgriff gesehen.
die Verriegelungseinrichtung für die Behälterhälften Aus F i g. 3 geht weiter hervor, daß die obere Belöst, und daß ferner das ringförmige Sperrglied längs 5 hälterhälfte 19 eine nach unten hängende zylindrieiner Ringfläche durch zumindest eine in Richtung sehe, innere Wand 59 aufweist, die — wie in F i g. 3 der Behälterachsen wirkende Feder unterstützt ist, gezeigt ist — mit der inneren Wand 25 verriegelt ist, gegen deren Anpreßkraft der Drehgriff aus seiner und zwar in der Art einer »Nut-Feder-Verbindung«. Verriegelungsstellung lösbar ist. Der Behälter kann Eim Umfangs-Halteflansch 61 hält den Dichtungsdemzufolge nur geöffnet werden, wenn gleichzeitig io ring 57 in Einbaulage. Die Dichtungsringe 55 und 57 das ringförmige Sperrglied niedergedrückt und der und die Verriegelung zwischen den inneren Wänden Drehgriff entsprechend gedreht wird, was bedeutet, 25 und 59 gewährleisten, daß der Innenraum des daß ein Bediener stets seine beiden Hände einsetzen Behälters 15 ziemlich staubdicht bleibt,
muß, um den Behälter zu öffnen. Eine ungewollte Die obere Behälterhälfte 19 weist einen axial anÖffnung des Behälters ist somit praktisch aus- 15 geordneten, abgestuften Abschnitt 63 auf, der eine geschlossen. ■ äußere Schulter 65 und eine innere Schulter 67 aus-
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus bildet, sowie eine zentrale Aussparung 69 begrenzt,
den Unteransprüchen hervor. Der abgestufte Abschnitt 63 besitzt einen inneren
Für die Gegenstände der Unteransprüche wird je- ringförmigen Teil 71 mit drei radialen Kanälen 73
doch nur im Zusammenhang mit dem Gegenstand 20 (Fig.4, 5, 9 und 10) zum Aufnehmen riegelartiger
nach dem gesamten Anspruch 1 Schutz begehrt. Klemmittel in Form von Kugeln 75. Die untere Seite
Die Erfindung wird anschließend an Hand der der Schulter 67 steht in Anlage mit dem Dichtungs-Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher er- ring 53, um eine einwandfreie Abdichtung ausläutert. Es zeigt zubilden.
Fig. 1 eine Draufsicht des Behälters, " ' 25 Ein Drehgriff 77 ist, wie anschließend noch aus-
F ig. 2 eine Ansicht des. Behälters von vorn, führlich erläutert wird, zur Ausführung einer be-
F i g. 3 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der grenzten Drehbewegung innerhalb des abgestuften
Linie 3-3 der Fi g. 1, . ' Abschnittes 63 der oberen Behälterhälfte 19 gelagert.
F i g. 4 eine Teilschnittansicht entlang der Linie Der Drehgriff 77 sitzt auf der Schulter 67 der oberen
4-4 der F i g. 9, die die Verriegelungseinrichtung in 30 Behälterhälfte 19 auf und ist in dem abgestuften Ab-
der Verriegelungsstellung zeigt, . schnitt 63 durch ein Sicherungsteil 79 gehalten, das
Fig. 5 eine Teilschnittansicht entlang der Linie in Anlage mit dem innersten Ende 81 des abgestuften
5-5 der Fig. 10, die die Verriegelungseinrichtung in Abschnittes 63 bringbar und an dem Drehgriff 77
der Freigabestellung zeigt, ■ durch eine Schraube 83 befestigt ist (vgl. Fig. 4
F i g. 6 eine auseinandergezogene perspektivische 35 und 5). Der Drehgriff 77 weist neben seinem inneren
Ansicht der Verriegelungseinrichtung, Ende einen Sperrflächenabschnitt 85 auf, der jeweils
F i g. 7 eine Schnitttansicht entlang der Linie 7-7 drei Freigabeflächen 87, Nuten 89 und Nuten 91
der Fig.4, (Fig. 3,9, 10) enthält. Der Sperrflächenabschnitt85
F i g. 8 eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang wirkt mit den Kugeln 75 zusammen und drückt diese
der Linie 8-8 der Fig. 1, die eine Einzelheit des 40 Kugeln entweder radial nach außen unterhalb einer
Sperrgliedes und seiner zugeordneten Feder zeigt, Sperrfläche 93 an der unteren Behälterhälfte 17, um
F i g. 9 eine Teildraufsicht, die die Verriegelungs- dadurch die Behälterhälften 17 und 19 untereinander
einrichtung des Behälters in der Verriegelungsstel- zu verbinden, oder er gestattet, daß diese Kugeln 75
lung darstellt, und radial nach innen in ihren Kanälen 73 zurückgezogen
Fig. 10 eine der Fig. 9 ähnliche Ansicht, wobei 45 werden, um eine Trennung der Behälterhälften zu
sich die Verriegelungseinrichtung in der Freigabe- ermöglichen. In der Verriegelungsstellung (Fig. 1,
stellung befindet. 4, 5) steht die Nut 91 im Eingriff mit den Kugeln 75,
Wie am besten in F i g. 3 zu sehen ist, enthält der um die letzteren radial nach außen unter die Sperr-
Behälter 15 eine untere Behälterhälfte 17, die einen fläche 93 zu drücken und die Behälterhälften 17 und
Kasten mit einer offenen Oberseite darstellt, sowie 50 19 zusammenzuhalten. Wenn der Drehgriff 77 in
eine obere Behälterhälfte 19, die als Deckel für die seine Sperrstellung gedreht wird, in der die Nut 89
untere Behälterhälfte dient. Der Behälter 15 ist vor- den Kugeln 75 gegenüberliegt, verbleiben die Kugeln
zugsweise aus einem starken leichten Material, etwa 75 unter der Sperrfläche 93, um die Behälterhälften
Kunststoff oder Leichtmetall, hergestellt. 17 und 19 weiter zusammen zu sichern. Wenn jedoch
Die untere Behälterhälfte 17 enthält eine Boden- 55 der Drehgriff 77 weiter in die Freigabestellung gewand 21, eine aufrecht stehende Umfangswand 23 dreht wird, bis die Freigabeflächen 87 den entspre- und eine ringförmige aufrecht stehende innere Wand, chenden Kugeln 75 (F i g. 5 und 10) gegenüberstehen, die mit der Bodenwand aus einem Stück hergestellt so ermöglichen die Freigabeflächen, die verhältnisist und eine Höhe hat, die etwas kleiner als die Höhe mäßig groß sind, daß die Kugeln in ihren entspreder Umfangswand ist. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist 60 chenden Kanälen73 nach innen zurückgezogen werdie innere Wand 25 von oben gesehen kreisrund, und den können. Die Kugeln werden dabei unterhalb der sie nähert sich der Umfangswand 23 an zahlreichen Sperrfläche 93 zurückgezogen, um die Trennung der Punkten. Die innere Wand 25 umgibt eine ringför- Behälterhälften 17 und 19 zu ermöglichen. Die Nut mige Spule 27 (F i g. 3), etwa eine Filmspule. 89 und die Nut 91 dienen dem Zweck, den Benutzer
Die untere Behälterhälfte 17 weist einen nach oben 65 des Behälters 15 aufmerksam zu machen, wenn sich
verlaufenden axialen zylindrischen Ansatz 49 auf, der Drehgriff 77 in der Sperr- bzw. Verriegelungs-
dessen unteres Ende vorzugsweise durch eine Kappe stellung befindet.
51 (F i g. 3) verschlossen ist. Dichtungsringe 53,55 Aus den F i g. 3 und 6 geht hervor, daß die Schul-
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ter65 mit einer Ringnut 95 versehen ist, in die eine Aussparung 117, und zwar im Abstand zu einem begewellte Drahtfeder97 eingesetzt ist. Wie in Fig. 6 trächtlichen Bereich des axial verlaufenden Wandgezeigt ist, ist die Feder von oben gesehen im.wesent- abschnittes des topfförmigen Teils 113, und sie stellt liehen kreisrund und von der Seite gesehen wellen- ein Mittel dar, mittels dessen der Drehgriff in seine ähnlich ausgebildet, und sie erstreckt sich nach oben 5 zahlreichen Stellungen gedreht werden kann. Die aus der Ringnut 95 heraus. Die obere Behälterhälfte Handgriffeinheit 119 ist an dem Drehgriff 77 be-19 enthält · ferner einen Wandabschnitt 99, der von festigt und bildet ein Teil desselben. In dem gezeigten der Schulter 65 nach unten hängt. Vier Anschläge Ausführungsbeispiel weist die Handgriffeinheit 119 101 erstrecken sich in axialer Richtung entlang dem zwei Schenkel 121 auf, die satt an einem länglichen Wandabschnitt99 und ragen von diesem ein kleines io Vorsprung 123 (Fig.4) anliegen, der mit dem topf-Stiick radial nach innen. Wie in F i g. 7 gezeigt ist, förmigen Teil 113 aus einem Stück hergestellt ist. Die sind die Anschläge 101 vorzugsweise in Umfangs- Handgriffeinheit 119 enthält ferner ein horizontales richtung in unterschiedlichen Abständen voneinander balkenförmiges Griffteil 125, das sich entlang den angeordnet. ■ oberen Enden der Schenkel 121 erstreckt. Das Griff-
F i g. 6 zeigt ferner ein Sperrglied 103, das einen 15 teil 125 weist Fortsätze auf, die zwei Anschläge 127
scheibenförmigen Ringteil 105 und einen herabhän- (Fig. 1,9 und 10) bilden. Die Anschläge 127 über-
genden Flanschteil 107 aufweist. Der Teil 107 ent- lappen und stehen in Anlage mit Teilen des Ringteils
hält vier unten offene Nuten 109, die in Umfangs- 105 des Sperrgliedes 103.
richtung um Abstände voreinander angeordnet sind, Der Drehgriff 77 wird in der oberen Behälterhälfte die den in Umfangsrichtung verlaufenden Abständen 20 19 durch das Sicherungsteil 79 gehalten. Das Sichezwischen den Anschlägen 101 entsprechen. Im zu- rungsteil-79 weist einen Umfangsflansch 129 auf, der sammengebauten Zustand liegt der Ringteil 105 der in Anlage mit dem innersten Ende 81 des abgestuf-Schulter 65 der oberen Behälterhälfte 19 gegenüber, ten Abschnittes 63 der oberen Behälterhälfte 19 steht, und der Teil 107 ist . in dem Wandabschnitt 99 Dadurch wird verhindert, daß die Kugeln 75 aus dem (F i g. 7) untergebracht, wobei die oberen Enden der 25 unteren Ende der Kanäle 73 herausfallen, und es wird Anschläge 101 in den Nuten 109 sitzen. Der Eingriff ferner bewirkt, daß die Anschläge 127 nach unten zwischen den oberen Enden der Anschläge 101 und gegen den Ringteil 105 des Sperrgliedes 103 gelegt den Nuten 109 verhindert eine relative Winkel- werden. Dies drückt ferner das Sperrglied 103 axial bewegung zwischen dem Sperrglied 103 und der nach innen gegen die Schulter 65, und zwar entgegen oberen Behälterhälfte 19, ermöglicht jedoch eine 30 der Vorspannungskraft der Feder 97. Im zusammenaxiale Bewegung des Gliedes 103. Wie am besten in gebauten Zustand ist daher die Feder 97 axial zu-F i g. 8 zu. sehen ist, wird der Ringteil 105 durch die sammengedrückt, und sie drückt das Sperrglied 103 gewellte Feder 97 abgestützt, und das Sperrglied 103 axial nach außen von der Behälterhälfte 19 weg.
ist in axialer Richtung gegen die Schulter 65 entgegen Wie oben angedeutet ist, ist der Drehgriff 77 zwider Vorspannungskraft der Feder 97 bewegbar. 35 sehen einer Verriegelungsstellung, einer weiteren
Aus den Fig. 1, 8, 9 und 10 geht hervor, daß das Sperrstellung und einer Freigabestellung bewegbar.
Sperrglied 103 zwei diametral einander gegenüber- Die Verriegelungsstellung des Drehgriffes ist in den
liegende, nach oben verlaufende Gegenanschläge 111 Fig. 1,4,7 und 9 gezeigt. In der Verriegelungsstel-
enthält. Das Sperrglied 103 ist vorzugsweise aus lung steht, wie oben beschrieben, jede Nut 91 im
Leichtmetall hergestellt, und die Gegenanschläge 111 40 Eingriff mit einer entsprechenden Kugel 75 und
können einfach an diesem einstückig angeformt sein. drückt letztere radial nach außen unter die Sperr-
Der ungleiche Abstand zwischen den Anschlägen 101 fläche 93, um die Behälterhälften 17 und 19 sicher
und den Nuten 109 bildet ein Mittel zum Einstellen miteinander zu verbinden.
des Sperrgliedes 103, derart, daß das Sperrglied und Die Mittel, die den Drehgriff in der Verriegelungs-
die Gegenanschläge 111 an diesem stets in die gleiche 45 stellung halten, umfassen die Gegenanschläge 111,
Lage relativ zur oberen Behälterhälfte 19 gesetzt die Anschläge 127, die Anschläge 101 und die An-
werden. schlage 115. In der Verriegelungsstellung ist eine
Aus den F i g. 4 bis 7 ist zu ersehen, daß der Dreh- Drehung des Drehgriffes 77 entgegen dem Uhrzeigergriff 77 ein topfförmiges. Teil 113 unmittelbar über sinn durch die Anlage der Anschläge 127 des Drehseinem Sperrflächenabschnitt 85 aufweist. Zwei dia- 50 griffes an den Gegenanschlägen 111 am Sperrglied metral einander gegenüberliegende Anschläge 115 103 verhindert. Da sich das Sperrglied 103 nicht relasind an dem Drehgriff 77 angeformt und ragen von tiv zur oberen Behälterhälfte 19 drehen kann, und dem topfförmigen Teil 113 radial nach außen. Im zwar wegen des Eingriffs zwischen den Nuten 109 zusammengebauten Zustand wird der topfförmige und den oberen Enden der Anschläge 101, ist eine' Teil 113 durch die Schulter 67 abgestützt, oder er 55 Drehung des Drehgriffes 77 entgegen dem Uhrzeigerbefindet sich dicht neben dieser, wie dies in den sinn verhindert. In der Verriegelungsstellung stehen Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Der Drehgriff 77 wird in ferner die Anschläge 115 des Drehgriffes 77 in Andas ringförmige Sperrglied 103 und in den abgestuf- lage mit den Anschlägen 101 an der oberen Behälterten Abschnitt 63 der oberen Behälterhälfte 19 ein- hälfte 19, um eine Drehung des Drehgriffes im Uhrgesetzt, wobei die Anschläge 115 relativ zu den An- 60 zeigersinn· zu verhindern (Fig. 9). Der Drehgriff ist schlagen 101 so angeordnet werden, daß eine Dre- somit an einer Drehung gehindert und seinerseits in hung des Drehgriffes relativ zur oberen Behälter- der Verriegelungsstellung gesichert. ■ ' "
hälfte (F i g. 7) um etwa 90° ermöglicht ist." Um den Drehgriff 77 aus der Verriegelungsstellung
Wie am besten aus den Fig.4, 5 und 10 hervor- herauszubewegen, braucht der Bediener lediglich das
gellt, weist der Drehgriff 77 eine nach oben offene, 65 Sperrglied 103 niederzudrücken, indem er mit der
axiale, zylindrische Aussparung 117 auf, in der eine einen Hand das letztere axial nach innen auf die
Handgriffeinheit 119 vorgesehen ist. Die Handgriff- Schulter 65 zu entgegen der Vorspannungswirkung
einheit 119 erstreckt sich diametral quer über die der Feder 97 drückt. Dies senkt die "Gegenanschläge
111, so daß die Anschläge-127 darüber bewegt werden können, ohne blockiert zu werden. Wenn also das Sperrglied 103 derart niedergedrückt ist, kann der Bediener die andere Hand dazu benutzen, den Drehgriff 77 entweder in die weitere Sperr- oder Freigabestellung zu drehen. Es ist wichtig, festzustellen, daß beide Hände des Bedieners benötigt werden, um den Drehgriff aus der Verriegelungsstellung herauszubewegen, wodurch es wesentlich schwieriger wird, den Behälter 15 während seiner Handhabung unabsichtlich zu öffnen. Es ist praktisch unmöglich, den Drehgriff 77 unabsichtlich aus der Verriegelungsstellung herauszubewegen, denn um dies zu bewerkstelligen, ist es notwendig, daß das Sperrglied 103 axial nach innen bewegt und gleichzeitig hiermit.der Drehgriff 77 entgegen dem Uhrzeigers.inn gedreht wird.
Wenn der Drehgriff 77 nur um etwa 30° im Uhrzeigersinn aus der Verriegelungsstellung herausgedreht wird, bleibt er in der weiteren Sperrstellung. In dieser Sperrstellung wird eine weitere Drehbewegung des Drehgriffes 77 in jeder Richtung nur
durch die Reibung und durch das Zusammenwirken zwischen den Kugeln 75 und den Nuten 89 gehemmt. Die Kugeln 75 bleiben unwirksam, um die Behälterhälften 17 und 19 miteinander zu verriegeln.
Wenn der Drehgriff 77 um 90° aus der Verriegelungsstellung gedreht wird, befindet er sich in der in Fig. 10 gezeigten Freigabestellung. In der Freigabestellung stehen die Freigabeflächen 87 gegenüber den Kugeln 75, um dadurch eine radiale Einwärtsbewegung der .Kugeln zu ermöglichen, so daß die Behälterhälften 17 und 19 getrennt werden können. Der Drehgriff 77 wird durch den Eingriff der Anschläge 115 mit den Anschlägen 101 daran gehindert, sich in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn über die in Fig. 10 gezeigte Freigabestellung hinauszubewegen. Der Drehgriff kann jedoch im Uhrzeigersinn in die Sperrstellung und/oder die Verriegelungsstellung gedreht werden. Um jedoch den Drehgriff in die Verriegelungsstellung zu bewegen, ist es notwendig, das Sperrglied 103 wieder niederzudrücken, um die Gegenanschläge 111 zu senken, damit sich die Anschläge 127 darüber bewegen können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
209 643/173

Claims (4)

1 2
hindern, daß sich der Drehgriff (77) in die VerPatentansprüche: riegelungsstellung bewegt, und in der die Anschläge (101,115) zwischen Drehgriff (77) und
1-. Behälter, insbesondere für eine Band- oder der einen Behälterhälfte (19) voneinander ge-
Filmspule mit zwei Behälterhälften, die zusam- 5 trennt sind.
mensteckbar sind und ein im wesentlichen staub- 5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
dichtes Gehäuse bilden und ferner durch eine zeichnet, daß die das Sperrglied (103) unterstüt-
mittels Drehgriff betätigbare Verriegelungsein- zende Feder (97) eine ringförmige, gewellte
richtung zusammengehalten werden, wobei die Drahtfeder ist, die in einer Ringnut (95) in der
Verriegelungseinrichtung zwei Teile aufweist, die io einen Behälterhälfte (19) eingesetzt ist. jeweils von einer Behälterhälfte ausgehen und
sich im mittleren Teil des Behälters einander .
gegenüberstehen, wobei zusammengehörig mit
einer Behälterhälfte eine eine Keilwirkung ausübende Sperrfläche vorgesehen ist, durch die ein 15 Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter, insriegelartiges Kiemmittel radial zur Behälterachse besondere für eine Band- oder Filmspule mit zwei derart gegen eine Sperrfläche der anderen Be- Behälterhälften, die zusammensteckbar sind und ein hälterhälfte bewegbar ist, daß die beiden Behäl- im wesentlichen staubdichtes Gehäuse bilden, und terhälften sicher miteinander verbunden sind, ferner durch eine mittels Drehgriff betätigbarer Verdadurch gekennzeichnet, daß ein dreh- 20 riegelungseinrichtung zusammengehalten werden, wofestes ringförmiges Sperrglied (103) für den zen- bei die Verriegelungseinrichtung zwei Teile aufweist, trisch innerhalb dieses Sperrgliedes angeordneten die jeweils von einer Behälterhälfte ausgehen und Drehgriff (77) vorgesehen ist, an dessem Umfang sich im mittleren Teil des Behälters einander gegenein Anschlag (127) angeordnet ist, der das ring- überstehen, wobei zusammengehörig mit einer Beförmige Sperrglied überlappt, das mit einem ent- 25 hälterhälfte eine eine Keilwirkung ausübende Sperrsprechenden Gegenanschlag (111) versehen ist, fläche vorgesehen ist, durch die ein riegelartiges und daß der Drehbereich des Drehgriffs durch Klemmittel radial zur Behälterachse derart gegen weitere Anschläge (101,115) zwischen Drehgriff eine Sperrfläche der anderen Behälterhälfte bewegbar und Behälterhälfte so begrenzt ist, daß in der ist, daß die beiden Behälterhälften sicher einander einen Grenzstellung, die gleichzeitig die Verriege- 30 verbunden sind.
lungsstellung ist, der Drehgriff in beiden Dreh- Bei den bekannten derartigen Behältern (USA.-
richtungen durch den Gegenanschlag lösbar arre- Patentschriften 3 138 250 und 3 074 546) besteht die tiert ist, während in der anderen Grenzstellung Verriegelungseinrichtung im wesentlichen aus einem der Drehgriff die Verriegelungseinrichtung (75, der einen Behälterhälfte zugeordneten Verriegelungs-85,93) für die Behälterhälften löst, und daß fer- 35 stift und einer der anderen Behälterhälfte zugeordnener das ringförmige Sperrglied längs einer Ring- ten wendeiförmigen Sperrfläche, entlang der der Verflache durch zumindest eine in Richtung der Be- riegelungsstift beim Verbinden der Behälterhälften hälterachsen wirkende Feder (97) unterstützt ist, gleitet. Wenngleich in dieser wendelförmigen Sperrgegen deren Anpreßkraft der Drehgriff aus seiner fläche eine Ausnehmung für den Verriegelungsstift Verriegelungsstellung lösbar ist. 40 vorgesehen ist, lassen sich die bekannten Verriege-
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- lungseinrichtungen relativ leicht versehentlich entzeichnet, daß der Drehgriff (77) als topfförmiges sperren bzw. entriegeln, so daß ein solcher Behälter Teil (113) ausgebildet ist, daß die das ringförmige nicht sicher versandt werden kann, es sei denn, daß Sperrglied (103) überlappenden Anschläge (127) er in einem zusätzlichen Kasten od. dgl. verpackt aus radialen Fortsätzen eines auf einem Durch- 45 wird. Hinzu kommt, daß die bekannten Verriegemesser des topfförmigen Teils angeordneten bal- lungseinrichtungen sich auch während des Transports kenförmigen Griffteils (125) gebildet sind und die der Behälter von selbst lösen können. Dies kann zu ■ weiteren Anschläge (115) des Drehgriffes als einer völligen Trennung der Behälterhälften führen achsparallel verlaufende Rippen am Umfang des und eine Beschädigung oder Verschmutzung des Betopfförmigen Teils ausgebildet sind. 50 hälterinhalts zur Folge haben. Häufig wünschen
3. Behälter nach den Ansprüchen 1 und 2, da- auch die Postbehörden, daß solche Behälter eine durch gekennzeichnet, daß Sperrflächen (89,91) Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes öffnen auf- und radial zurückgesetzte Freigabeflächen (87) ' weisen.
am Umfang des topfförmigen Teils (113,85) aus- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, gebildet sind, die mit in radialen Kanälen (73) 55 einen Behälter der vorgenannten Art derart weiterder zugeordneten Behälterhälfte (19) gelagerten zubilden, daß dieser mit einer Sicherung gegen unKugeln (75) zusammenarbeiten,· welche die rie- gewollte Betätigung der Verriegelungseinrichtung vergelartigen Klemmittel der Verriegelungseinrich- sehen wird, tung bilden. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekenn- 60 gelöst, daß ein drehfestes ringförmiges Sperrglied für zeichnet, daß die Sperrflächen (89,91) aus achs- den zentrisch innerhalb dieses Sperrgliedes angeordparallel verlaufenden Nuten bestehen, die in Um- neten Drehgriff vorgesehen ist, an dessen Umfang fangsrichtung des topfförmigen Teils (113,85) so ein Anschlag angeordnet ist, der das ringförmige beabstandet sind, daß die Kugeln (75) außer in Sperrglied überlappt, das mit einem entsprechenden der Verriegelungsstellung (F i g. 9) des Drehgrif- 65 Gegenanschlag versehen ist, und daß der Drehbereich fes noch in einer weiteren Sperrstellung desselben des Drehgriffes durch weitere Anschläge zwischen die beiden Behälterhälften (17,19) miteinander Drehgriff und Behälterhälfte so begrenzt ist, daß in verbinden, in der die Anschläge (127,111) ver- der einen Grenzstellung, die gleichzeitig die Verriege-

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