DE160445C - - Google Patents

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DE160445C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H53/00Relays using the dynamo-electric effect, i.e. relays in which contacts are opened or closed due to relative movement of current-carrying conductor and magnetic field caused by force of interaction between them
    • H01H53/01Details
    • H01H53/015Moving coils; Contact-driving arrangements associated therewith

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  • Electromagnets (AREA)

Description

PATENTAMT.
.M160445 KLASSE 21«.
permanenter Magnete.
Vorliegende Erfindung betrifft ein besonders für telegraphische Zwecke geeignetes Relais. Bei demselben werden die folgenden Vorteile angestrebt:
i. genau einregulierbare Unempfindlichkeit gegen Restströme;
2. vollständige Unempfindlickeit gegen atmosphärische Entladungen und andere Stromstöße von relativ großer Stärke;
3. sichere Betriebsfähigkeit für einen sehr großen Bereich der Linienstromstarke.
Das Relais ist von folgender Bauart:
Auf einer Grundplatte A ist mit Hilfe von zwei Schrauben B und C ein kräftiger Hufeisenmagnet M befestigt, dessen Schenkel rechtwinklig nach aufwärts abgebogen sind. An den Seiten sind Backen E und F aus Isoliermaterial befestigt, die. ihrerseits einen zweiten kleinen Hufeisenmagneten N so halten, daß zwischen den Schenkeln der Magnete M und N ein enger Spalt verbleibt. Die beiden Backen tragen ferner Messingaugen G, die zur Aufnahme von Kontaktschrauben K und L dienen. Letztere reichen durch geeignete Bohrungen des Magneten N bis zu der mit Kontakten k versehenen Relaiszunge V. Außerdem besitzt die die Kontaktschraube K tragende Backe noch eine Messingbüchse Q., in welcher ein mittels Gewinde achsial verstellbarer Stahlmagnet J sitzt. Auf der horizontalen Schenkelfläche des Hauptmagneten erhebt sich ein durch einen Verschluß O gehaltener Ständer P, der als Lager für die Relaiszunge Fund als Träger zweier isolierter Stifte R und 5 dient. Diese beiden Stifte dienen zur Zuführung des Stromes zu der von der Relaiszunge getragenen Spule W, indem von dem oberen Ende dieser Stifte Federn ausgehen, welche zu je einer in einem Hartgummireiter s auf der Relaiszunge sitzenden Schraube führen. Von diesen Schrauben aus führen spiralförmige Zuleitungsdrähte zu der Relaisspule W. Auf die unteren, rechtwinklig umgebogenen Enden der Stifte R und S sind Kabelschuhe α bezw. b aufgesteckt, von denen aus Drähte zu den Klemmen d bezw. e der Linienleitung führen. Die Klemme g ist mit der Relaiszunge leitend verbunden, während die für den Lokalstromkreis vorgesehenen Klemmen f bezw. h mit den Kontaktschrauben K bezw. L verbunden sind.
Die in den Schrauben D gelagerte Relaiszunge besteht aus einem magnetisierten Stahlblech T und einem mit Gewinde q versehenen Ansatzstück V. Letzteres trägt mit Hilfe von zwei Klemmbacken X eine rahmenlose flache Spule W, die sich in dem früher erwähnten Spalt zwischen den Magnetpolen frei bewegen kann. Die Wicklungsfläche der Spule steht

Claims (4)

senkrecht auf der Relaiszungen-Längsachse. Der Kraftlinienfluß der permanenten Magnete M und N durchsetzt jede Spulenhälfte einmal. Die stromdurchflossene Spule wird von dem sie umgebenden Felde so abgelenkt, daß ein Umschlagen der Zunge von Kontakt K nach L erfolgt. Dieser Kraft entgegen wirkt die gegenseitige Anziehung zwischen Zunge und Stahlmagnet J, durch ίο dessen Verschiebung die Stärke der Anziehung leicht, geändert werden kann. Um den Luftzwischenraum zwischen den Polen der Magnete M und N einerseits und der Spule W andererseits möglichst klein zu machen und somit die magnetische Kraft zu vergrößern, kann der Spalt zwischen den Magnetpolen und die in dem Spalte schwingende Spule W in der Form eines Kreisbogens gekrümmt sein, dessen Radius gleich dem Abstande der Spule von dem durch die Schrauben D D gebildeten Drehpunkte der Relaiszunge ist. Durch Lösung des Verschlusses O wird der die Relaiszunge haltende Ständer P freigegeben und kann nach oben abgehoben werden, wobei auch die Spule W aus dem Spalt herausgehoben wird. a) Bei Arbeitsstrombetrieb ist die Relaiszunge infolge der Anziehungskraft des Magneten J normal gegen die Kontaktschraube K gedrückt. Wird ein Zeichen in Form eines Stromschlusses in der Linie gegeben, so tritt unter Überwindung der Anziehungskraft des Magneten / eine Ablenkung der Spule W ein. Der mit derselben verbundene Relaishebel schlägt um und sein Kontakt k schließt an der Kontaktschraube L den Lokalstromkreis und überträgt auf diese Art das Zeichen des Linienstromkreises auf den Lokalstromkreis. b) Bei Ruhestrombetrieb liegt zufolge des ununterbrochen fließenden Linienstromes die Zunge normal am Kontakt L, indem nämlich die ablenkende Kraft der stromdurchflossenen Spule die Anziehung zwischen dem Stahlmagneten / und dem Zungenteil T überwiegt. Wird in dem Linienstromkreis ein Zeichen in Form einer Stromunterbrechung gegeben, so gelangt die Kraftwirkung des Stahlmagnetcn J allein zur Geltung, und der Relaishebel schlägt gegen den Kontakt k, wodurch wiederum der Lokalstrom geschlossen wird. Infolge des Wegfalles von durch den Linienstrom· beeinflußtem Weicheisen ist das Auftreten von störenden Remanenzerscheinungen im Relais völlig ausgeschlossen. Aus diesem Umstand ergibt sich ferner, daß das Drehspulenrelais für jede Linienstromstärke über einem bestimmten — von der Einstellung des Apparates abhängigen — Minimum sicher anspricht. Paten τ-A ν sprüche:
1. Relais mit einer flachen Drahtspule ohne Eisenkern in dem Kraftlinienfelde permanenter Magnete, dadurch gekennzeichnet, daß diese Drahtspule (W) um eine zur Windungsfläche der Drahtspule parallele, aber außerhalb dieser Fläche gelegene Achse (D D) schwingt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die um eine feste Achse (D D) schwingende Relaiszunge (V) den Träger für die flache Drahtspule (W) bildet.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt zwischen den beiden Magneten (MN), in welchem die flache Drahtspule (W) schwingt, einen kreisringförmigen Querschnitt hat, zum Zwecke, die beiden parallelen Spulenseiten auszunutzen und eine leichte Demontierung des ganzen Relaiszungenkörpers zu ermöglichen.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines von den für die Kraftäußerung der flachen Drahtspule (W) verwendeten Hauptmagneten (M N) getrennten permanenten Magnetsystems (J), zum Zwecke, die Relaiszunge in die Ruhelage zurückzuführen.
Hierzu t Blatt Zeichnungen.
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