DE160886C - - Google Patents
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- DE160886C DE160886C DENDAT160886D DE160886DC DE160886C DE 160886 C DE160886 C DE 160886C DE NDAT160886 D DENDAT160886 D DE NDAT160886D DE 160886D C DE160886D C DE 160886DC DE 160886 C DE160886 C DE 160886C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B33/00—Discharging devices; Coke guides
- C10B33/04—Pulling-out devices
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
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fiiat bc-z οαιινιννίιινκπ
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fi'vz- cUiv\kciS\ fa -
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Retortenziehmaschine, bei welcher der Gebrauch
der einfachen Ausziehstangen mit festen Haken, wie sie beim Handbetrieb verwendet
werden, erleichtert werden soll. Bei den bisherigen Retortenziehmaschinen wurde die einfache
Ausziehstange mit festen Haken verlassen, um ein Einführen der Stange zu erleichtern.
Die Ausziehstange erhielt in diesem
ίο Falle anstatt des Hakens eine drehbare Platte,
welche, beim Einführen wagerecht gestellt, vor dem Herausziehen· in den Koks gesenkt wurde.
Abgesehen davon, daß die Anordnung eines Drehpunktes am Ende der Stange die Gefahr
bietet, daß bei der zu überwindenden großen Last der Drehbolzen leicht brechen kann und
ferner diese Lagerung leicht verschmutzt, hat diese Einrichtung noch den Nachteil, daß die
breite Platte zu ihrer Senkbewegung einen gewissen Raum beansprucht, welcher nicht in
allen Fällen am Ende der Retorten, vorhanden sein wird. Andererseits hat die Anwendung
einer Platte den Vorteil, daß dem Koks eine breite Angriffsfläche geboten wird. Dieser
Vorteil ist bei Ausziehstangen bereits benutzt worden, indem man diese fächerartig gestaltete,
nämlich neben den festen Haken noch fächerartig sich ausbreitende anordnete, welche beim
Drehen der Stange nacheinander in den Koks gesenkt wurden. Bei dieser Anordnung sind
aber auch Drehflächen vorhanden, welche leicht verschmutzen können; außerdem wird es auf
praktische Schwierigkeiten stoßen, jeden Fächer in den Koks zu senken, besonders wenn
der Koks stark zusammenbackt.
Um die Vorteile der Platte mit großer Angriffsfläche
mit denjenigen des festen Hakens zu vereinigen, werden gemäß vorliegender Erfindung
zwei Ausziehstangen so miteinander verbunden, daß ihre einander zugekehrten Hakenenden gleichzeitig gehoben oder gesenkt
werden, d. h. daß die Hakenenden in der Einführstellung einander zugekehrt sind, während
sie vor dem Ausziehen des Koks die senkrechte Stellung einnehmen. Beide Haken erfassen
dann die Stirnfläche des Kokskuchens an zwei Stellen, so daß ein sicheres Ausziehen ermöglicht
ist.
Die Längsbewegung und die Drehung der Ausziehhaken um die eigene Achse kann auf
verschiedene Weise ausgeführt werden, von welcher in den Zeichnungen zwei Ausführungsformen dargestellt sind.
Die Maschine wird zweckmäßig an einem Laufkran, welcher mehrere Retortenöfen zu
bestreichen hat, aufgehängt.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Grundriß, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 2;
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform, teilweise im Schnitt nach
Linie 4-4 der Fig. 5;
Fig. 5 ist ein Grundriß, teilweise im Schnitt zu Fig. 4;
Fig. 6 ist eine Rückansicht zu Fig. 4 bezw. 5, teilweise im Schnitt;
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie J-J der Fig._ 4 und S ;
Fig. 8 und 9 zeigen die Verbindung des Stellhebels mit den Zugstangen in zwei verschiedenen
Ansichten.
Gemäß Fig. 1 bis 3 werden die beiden Ziehhakenstangen
a, b von einem gußeisernen Führungsstück χ mitgenommen, welches zwischen
zwei U-Eisen y hin- und herfährt. Die Stangen a, b sind vermittels der Hülsen c, in
welchen sie durch Splinte gehalten werden, in den unteren Augen des gußeisernen Führungsstückes χ drehbar gelagert. An dem hinteren
Ende sind die U-Eisen y durch das Querhaupt d, am vorderen durch das Rahmenstück e
verbunden. In beiden Endstücken sind Ketten-. räder ζ gelagert, über welche eine GaIl' sehe
Kette j ohne Ende geführt wird. Die Kette j wird durch das Kettenrad / angetrieben und
nimmt das gußeiserne Führungsstück χ der Stangen a, b mit. Das Kettenrad / erhält seine
Bewegung durch die Kegelräder g, Ji1 deren
Achsen auf einem die U-Eisen umfassenden
Gußrahmen 25 gelagert sind. Die GaIl' sehe
Kette j ist in dem Rahmenstück e nachspannbar angeordnet.
An den U-Eisen y werden zwei Stangen k, k
entlang geführt, auf welchen sich das Führungsstück χ der Ausziehstangen a, b verschieben
kann. Die Stangen k sind in dem Querhaupt d und in dem Rahmenstück e drehbar
gelagert und mit dem Handhebel I durch Zugstangen η und Hebel in verbunden. Wird
der Hebel / nach oben geschwungen, so werden die Stangen k verdreht. Auf den Stangen k und
den Stangen a, b sitzen zwischen den Augen des Führungsstückes, also mit diesen verschiebbar,
die Hebel ο, ρ, welche die Drehung der Stangen k vermittels Feder und Nut auf die
Haken der Ausziehstangen a, b übertragen.
Die Hebel ο, ρ sind durch Schienen q miteinander
verbunden und nehmen eine horizontale Druckschiene r mit, welche in einem Daumenstück
j- befestigt ist, so daß dieses gleichzeitig von dem Handhebel I gehoben und gesenkt
wird. Hierdurch greift es mit entsprechenden Daumen oben oder unten in die GaIl' sehe
Kette ein und nimmt das Führungsstück χ sowie die Stangen a, b der Ziehhaken in der
einen oder anderen Richtung mit, und zwar so, daß die Blätter der Ziehhaken sich beim
Herausziehen in den Koks senken, während sie beim Einführen in die Retorte eine Lage
einnehmen, welche dem freien Raum in der Retorte über der Koksschicht entspricht.
An dem Querhaupt d und dem Rahmenstück c sind schräge Anschlagknaggen u angeordnet,
welche das Daumenstück s, sobald es auf diese aufläuft, selbsttätig aus der Kette
vermittels der Hebel t ausheben und so den Hub der Ziehhaken begrenzen; gleichzeitig
aber wird durch die Schiene r, die Hebel p und 0, die Stangen k, Hebel m und Zugstangen
η der Handhebel I horizontal, d. h. in
seine Mittellage eingestellt. Die Anschlagknaggen u können der Länge nach verstellt
werden, so daß die selbsttätige - Ausrückung verschiedenen Retortenlängen angepaßt werden
kann.
Gemäß Fig. 4 bis 6 ist eine Ausführungsform dargestellt, nach welcher die notwendigen
Bewegungen durch Friktionsrollen eingeleitet werden.
Die Ausziehstangen a, b gleiten an ihrem vorderen Ende über Führungsrollen 1 und sind
an ihrem hinteren Ende mit Bolzen in Hülsen c befestigt. Die Hülsen c sind drehbar in den
Augen einer Traverse 2 gelagert, an deren Enden Zapfen mit Rädern 3 sitzen, welche auf
dem U-Eisengerippe laufen. Die Stangen a, b werden durch Friktionsrollen hin- und herbewegt,
und zwar dienen zum Hineinfahren in die Retorte die Rollenpaare 4-4, 5-5, zum Hinausfahren die Rollenpaare 6-6, J-J. Die
Friktionsrollen laufen zwischen zwei Blechwangen 8-8, zwischen welchen und den Stirnflächen
der Rollen ein genügender Zwischenraum gelassen ist, damit die Rollen nicht durch
die Hakenstangen a, b bei den beim Ziehen des Koks infolge seiner Reibung an den Retortenwandungen
auftretenden Stauungen gegen die Blechwangen 8-8 geklemmt werden und den Gang der Maschine erschweren, was bei
der Länge der Stangen eintreten könnte. Die Friktionsrollen werden durch ein Zahngetriebe
bewegt, welches auf den Blechwangen befestigt ist. Das Treibrad 9 ist in dem gußeisernen
Bügel 10 gelagert. Das ganze System verschiebt sich beim Heben und Senken der
Ziehmaschine auf der festgelagerten Treibachse i, von welcher nur ein Teil in Fig. 4
dargestellt ist. Ihre Länge, ihr Antrieb und ihre Lagerung richtet sich nach der Bauart
des fahrbaren Gestelles, welches die eigentliche Ziehmaschine trägt, und der Antrieb wird mit
bekannten Mitteln bewirkt. An die oberen und unteren Wangen 8-8 greifen die Hebel 11-1 j
und 12-12 und sind mit einem Führungsstück 13 verbunden, welches von dem Handhebel I1
Zugstange 14 und Hebel 15, 16 hin- und herbewegt
wird. Vermittels der Hebel 11-11
und 12-12 werden die Wangen einander genähert oder voneinander entfernt, wodurch
entweder die Rollenpaare 4-4, 5-5 die Haken einführen oder die Rollenpaare 6-6, J-J sie
herausziehen.
Die Friktionsrollen werden selbsttätig durch Nocken 17, die auf den Hakenstangen a, b
befestigt sind, ausgerückt, indem die Nocken am Hubende die Rollen 4-4, 5-5, 6-6, 7-7 auseinanderführen.
Am Hubende erhalten die Stangen a, b selbsttätig ihre Drehung, indem der Hebel 18,
welcher in der Traverse 2 gelagert ist, gegen das Auf lauf stück 19 stößt. Hierdurch bewegen
sich die Zugstangen 20 wechselseitig zu- oder voneinander, drehen die auf den Büchsen c
befestigten Hebel 21 und Stangen a, b.
Anstatt des einen Paares Friktionsrollen kann ein Wendegetriebe angeordnet werden,
!5 welches die Drehrichtung umkehrt; auch
können die Friktionsrollen durch Zahnräder ersetzt werden, in welche besondere Zahnstangen
oder die als Zahnstangen ausgebildeten Ausziehstangen eingreifen.
Die Ziehmaschine wird an der Treibachse i mittels eines gußeisernen Rahmens an einem
fahrbaren und senkrecht verstellbaren Gerüst drehbar aufgehängt; zu dem Zwecke ist das
Lager für die senkrechte Achse i als Kugel ausgebildet (Fig. 1 und 2), deren Pfanne auf
dem Bügel des gußeisernen Rahmens befestigt ist.
Die GaIl' sehe Kette kann auch durch eine
feste Zahnstange ersetzt werden, auf welcher ein Triebrad, in der Drehrichtung wechselnd,
die Bewegung der Ziehhaken bewirkt, oder es können zwei feste Zahnstangen übereinander
gelegt werden, die Zähne einander zugekehrt und ein dazwischen in beständig gleicher Richtung
rotierendes Zahnrad durch kurze Bewegung nach oben und unten in die Zahnstange zum Eingreifen gebracht, um zwangläufig die
Ziehhaken hinein und heraus zu bewegen. Auch ein Zahnstangenmechanismus, ähnlich
demjenigen der sogenannten englischen Drehrollen, ließe sich verwenden und dergl.
Claims (9)
- Patent-Ansprüche :i. Retortenziehmaschine, deren Ausziehstangen mit unbeweglichen Haken ausgestattet sind, die durch Drehen der Stangen vor dem Einführen in die Retorte in eine wagerechte Lage gebracht und vor dem Herausziehen in den Koks gesenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausziehstangen so miteinander verbunden sind, daß sie sich gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung drehen, wobei ihre Hakenenden beim Heben einander zu-gekehrt sind.
- 2. ' Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausziehstangen die Drehung um ihre Achse an den Hubenden gleichzeitig mit dem Hubwechsel selbsttätig ausführen.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausziehstangen (α, b) ihre Drehung von dem ihre Längsbewegung einrückenden Organ (z. B. einem Handhebel /) mittels paralleler Längsstangen (k) erhalten, welche von dem. Einrückorgan durch ein Zugstangensystem im, 11) gedreht werden und ihre Drehung durch Gelenkhebel (0, p) auf die Ausziehstangen (α, b) übertragen, während sie zugleich das Verbindungsstück (x) der letzteren führen.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkhebel (0 p) eine Druckschiene (r) mitnehmen, welche in einem Daumenstück (s) befestigt ist, von dem Einrückorgan (I) gehoben und gesenkt wird und hierdurch das Daumenstück (s) oben oder unten zum Eingriff mit einer die Längsbewegung auf die Ausziehstangen übertragenden Kette (j) bringt.
- 5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Längsstangen (k) hinten verbindenden Querhaupt (d) und dem vorderen Rahmenstück (e) schräge Anschlagknaggen (u) angeordnet sind, welche das Daumenstück (s) aus der Treibkette (j) unter Vermittlung von Hebeln (t) ausheben und den Hub der Ziehstangen (α, b) begrenzen, gleichzeitig aber auch mittels der Druckschiene (r), der Gelenkhebel (0, p), der Längsstangen (k) und des Zugstangensystems (in, 11) das Einrückorgan (I) in die Mittellage bringen.
- 6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagknaggen (ti) verstellbar sind, um den Ausrückpunkt der Längsbewegung für beliebige Retortenlängen regeln zu können.
- 7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausziehstangen ihre Drehbewegung am Hübende durch die Gelenkhebel (0, p) unter Vermittlung eines Anschlaghebels (t) erhalten, indem dieser auf eine der Anschlagknaggen (ti) aufläuft.
- 8. Maschine nach Anspruch .1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausziehstangen (α, b) in der Längsrichtung durch Friktionsrollenpaare (4, 5, 6, 7) bewegt werden, welche paarweise zur Einwirkung kommen, je nachdem mittels des Einrückorganes (1,14,11,12) die hinteren (4,5) oder die vorderen Rollenpaare (6, 7) zum Reibungseingriff mit den(α, b) gebracht werden.
- 9. Ai aschine nach Anspruch 1, 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen-Ausziehstangenpaare (4, 5,6, 7) in Wangen (8) so gelagert sind, daß zwischen diesen und den Stirnflächen der Rollen ein genügender Zwischenraum freigelassen ist, damit die Rollen nicht durch die Ausziehstangen (a, b) infolge etwaiger Stauung des Koks beim Ziehen an die Blechwangen gedrückt werden und durch Klemmen die Maschine belasten.io. Maschine nach Anspruch i, 2, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausziehstangen (a,b) Nocken (17) tragen, welche beim Hubwechsel die Rolleiipaare (4, 5 und 6, 7) auseinander bewegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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