DE164105C - - Google Patents

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DE164105C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eineVorrichtung zur Schützenauswechselung bei solchen Webstühlen, bei welchen von dem ' bekannten, an jedem Webstuhl befindlichen Schußwächter aus eine zur Abführung des leeren Schützens bestimmte Öffnung in der Schützenbahn freigelegt und aus einem feststehenden Schützenbehälter die neuen Schützen in die Schützenbahn eingeführt werden, ohne
ίο daß hierbei der Schützen seine bisherige Gestaltung verliert.
Gegenüber bisherigen Vorrichtungen der obenerwähnten Art zeichnet sich die vorliegende Erfindung durch die außerordentliehe Einfachheit der Vorrichtung aus, welche eine sichere Wirkung erzielen läßt und die Anbringung der Vorrichtung an jedem bestehenden Webstuhl ermöglicht, ohne wesentliche Abänderungen desselben oder Abänderung der Schützen.
Die vorliegende Vorrichtung hat nur drei bewegliche und nur kurze Hübe ausführende Hauptteile: nämlich einen hebelartigen, die Öffnung in der Schützenbahn verdeckenden Schließer, welcher mit dem Schußwächter in Verbindung steht und einen Fühler trägt, der ,bei Verstellung des Schließers durch den Schußwächter in die Bahn des arbeitenden Schützen gelangt und denselben so nach der
Öffnung ablenkt, einen Schieber und einen mit demselben in Verbindung stehenden Hebel, in dessen Bahn der Schließer gelangt, wenn letzterer vom Schußwächter verstellt wird, derart, daß bei der Bewegung der Lade der Schließer gegen den Hebel tritt und dadurch eine Verschiebung des Schiebers veranlaßt, welcher einen neuen Schützen dem Schützenmagazin in die Schützenbahn stößt.
Hierbei ist der hebelartige Schließer so angeordnet, daß er stets genau mit der Bahnebene der Webstuhllade übereinstimmt und nur einen kurzen Teil des Schützenkastenbodens ausmacht, so daß der übrige Teil des Bodens, in welchem sich zur Zeit des Beginns der Schlagbewegung der Schützen befindet, fest ist. Hierdurch wird dem Schützen die richtige Anfangsrichtung erteilt.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, von welcher die Fig. 1 einen Schnitt nach der Ebene E-F der Fig. 2 zeigt. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 3 stellt einen wagerechten Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 dar, während die Fig. 4 den Erfindungsgegenstand in einer zweiten Arbeitsstellung in einem senkrechten Schnitt nach der Linie G-H der Fig. 1 veranschaulicht. ·
ι stellt einen Teil der Weblade dar, welche das Webblatt 2 sowie die Schützenbahn 3 besitzt. Der über das Webblatt hinausragende Teil der Schützenbahn 3 ist von einer Schiene 4 gebildet, welche eine in der Schützenbahn liegende Öffnung 5 hat, die durch einen an der Ladenverlängerung 4 gelagerten Schließer abgeschlossen ist. Dieser. Schließer hat die Form eines. Winkelhebels, welcher zum Verschließen der Öffnung 5 mit seinem Arm 6 in diese eingreift. An dem Arm 7 dieses Hebels greift eine Gelenkstange 8 an, welche unter dem Einfluß einer mit dem einen Ende an der Weblade, mit dem anderen Ende an
. der Stange selbst befestigten Schraubenfeder 9 steht. An der Stange 8 ist eine Zugstange 10 angelenkt, welche mit dem bekannten, nicht gezeichneten Schußwächter in Verbindung steht, so daß beim Reißen des Schußfadens oder bei abgelaufener Spule der Winkelhebel verstellt wird. Auf dem Brustbaum 11 ist in bekannter Weise ein aus zwei senkrechten Führungsschienen 12 gebildeter Schützenber hälter befestigt. Auf dem Brustbaum ist der Schieber 13 mit dem Zubringer 14 gelagert. Zur Bewegung des Schiebers 13 ist ein am Brustbaum II gelagerter doppelarmiger, wagerecht ausschwingbarer Hebel vorgesehen, dessen einer Arm eine Schlitzführung 15 (Fig. 3) besitzt, in welche ein an dem Schieber sitzender Stift 16 eingreift. Der andere Arm dieses Hebels hat einen wagerecht von demselben abstehenden Stift 17. Der Schließer 6,7 hat neben der Schützenbahn ein nach oben geführtes Ansatzstück 18, welches einen Ablenker besitzt, der von einem wagerecht von dem Ansatzstück abstehenden und rechtwinklig zur Schützenbahn gerichteten Stift 19 gebildet ist. Neben dem Schützenbehälter und neben der Schützenbahn sind aus Stiften 21 zwei bewegliche, wagerechte, dem Schützen 25 als Führung dienende Schienen 20 gelagert. Diese Schienen stehen unter dem Druck von Schraubenfedern 22, welche um die Stifte 21 gewunden sind und das Bestreben haben, die Schienen gegeneinander zu bewegen. Auf der dem Behälter zugekehrten Seite besitzen die Schienen sich erweiternde Lippen 23.
Eine Feder 24 hält den doppelarmigen Hebel 15 in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung und bewegt denselben nach einer Verstellung wieder in die gezeichnete Lage zurück.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Schützenauswechselvorrichtung ist die folgende :
Beim Reißen des Schußfadens wird durch den erwähnten, nicht gezeichneten Schuß- ; wächter die Zugstange IO in der Richtung ; des in Fig. 2 gezeichneten Pfeiles bewegt, j wodurch dieselbe unter Vermittlung der Gelenk- ; stange 8 den Schließer in die in Fig. 4 gezeichnete Lage verbringt. Hierdurch ist die
Öffnung 5 freigegeben und der Ablenker 19 in die Bewegungsbahn des Schützens bewegt worden, so daß der Schützen gegen diesen Ablenker trifft, wodurch der Schützen, wie die Fig. 4 es zeigt, nach der öffnung 5 abgelenkt wird und durch dieselbe aus der Schützenbahn heraustritt. Bei dieser Bewegung des Schließers ist der Arm 7 desselben in eine derartige Lage gekommen, daß er beim Vorschwingen der Weblade gegen den Stift 17 trifft und dadurch den doppelarmigen, an der Unterseite der Platte 11 gelagerten Hebel dreht, welcher dabei den Schieber 13 vorwärts schiebt, wodurch der Zubringer 14 den zu unterst im Behälter liegenden Schützen auf die Schützenbahn schiebt. Um dieses zu ermöglichen, müssen die Schienen 20 auseinander bewegt werden, so daß der durch den Schieber vorgeschobene Schützen zwischen diesen Schienen hindurchtreten kann. Dieses Auseinanderbewegen der Schienen 20 erfolgt durch den Schützen während des Vorschiebens desselben selbst, indem derselbe gegen die schrägen Flächen der Lippen 23 anzuliegen kommt und dadurch die Schienen auseinander bewegt. Die Feder 9 dient dazu, den Schließer in seine Anfangsstellung bezw. in die Lage von Fig. 2 zurückzubewegen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Schützenauswechselung f ürWebstühle, bei welcher der auszuwechselnde Schützen durch eine öffnung im Boden des Schützenkastens abgeführt wird, gekennzeichnet durch einen die öffnung im Schützenkasten für gewöhnlich geschlossen haltenden, winkelhebelartigen Schließer (6, 7), welcher beim Fehlen des Schußfadens durch den Schußwächter so verstellt wird, daß der Schützen mittels eines Ablenkers (18, 19) aus der Schützenbahn abgelenkt wird, worauf beim Vorgang der Lade ein Arm (7) des Schließers einen mit dem Zubringer verbundeneu Doppelhebel (15) ausschwingen läßt, wodurch der Zubringer einen vollen Schützen in die Ladenbahn drückt.
  2. 2. Schützenauswechselung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schützenkastenvorderwand aus einem Paar übereinander liegender Schienen besteht, welche gegen den Schützenbehälter mit Lippen versehen sind, die durch den Druck des vom Zubringer gegen die Lippen gepreßten Schützens einem Federdruck entgegen bewegt werden, um den Durchgang des Schützens durch den Mund der Vorderwand zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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