DE1644927C - Verfahren zum Herstellen von zum Einlagern in galvanische Schichten bestimmten, Trockenschmiermittel enthaltenden Teilchen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von zum Einlagern in galvanische Schichten bestimmten, Trockenschmiermittel enthaltenden Teilchen

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DE1644927C
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Germany
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graphite
dry
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silicon carbide
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English (en)
Inventor
Erich Dr.-Ing. 7000 Stuttgart Meyer-Rässler
Original Assignee
Mahle KG, 7000 Stuttgart
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Claims (2)

  1. ι 2
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Her- Die Erfindung soll nun an Hand von Ausführungsstellen von Trockenschmiermittel enthaltenden Teil- beispielen näher erläutert werden:
    chen, die in auf gleitender Reibung ausgesetzten . I1
    Werkstücken auf galvanischem Wege aufzubringende Beispiel
    Metallüberzüge eingelagert werden sollen, indem 5 Zum Einlagern in einen galvanischen Überzug man sie in den Elektrolyten einbringt und während geeignete graphithaltige Teilchen werden erzeugt, der galvanischen Abscheidung des Metallüberzuges indem man aus einer Epoxyharzlösung, in der gegen die Oberfläche der als Kathode geschalteten Kolloidgraphit suspendiert ist, das Lösungsmittel Werkstückes lenkt. durch Verdampfen vollständig austreibt. Der Rück-
    Es ist möglich, auf die genannte Art ausschließ- io stand besteht aus miteinander verklebten Graphitlich aus Trockenschmiermitteln, z. B. aus Graphit und Epoxyharzteilchen, die z. B. durch Reiben im oder aus Molybdändisulfid, bestehende Teilchen in Mörser zerkleinert werden können und die sich nach eine im entstehen begriffene galvanische Metall- dem eingangs beschriebenen Verfahren gut in galvaschicht einzulagern. Man erhält dabei jedoch nische Überzüge einlagern lassen,
    schwammige, wenig widerstandsfähige Schichten, die 15 .
    zur Bewehrung von gleitender Reibung ausgesetzten Beispiel _
    Werkstücken nicht verwendbar sind. 10 Gewichtsteile einer Epoxyharzlösung mit darin
    Es wurde deshalb schon vorgeschlagen, die Auf- suspendiertem Graphit werden mit 250 Gewichtsgabe, einen verschleißfesten Metallüberzug mit teilen eines Lösungsmittels für das Harz (ζ. Β. mit Schmiermitteleigenschaften unter Verwendung von ao einer Mischung aus Diacetonalkohol und Toluol) Trockenschmiermitteln, wie Graphit, Molybdänsulfid, verdünnt. Der verdünnten Lösung werden 500 GeBlei, Zinn od. dgl., auf galvanischem Wege herzu- wichtsteile Siliziumcarbidpulver feinster Körnung zustellen, dadurch zu lösen, daß die Trockenschmier- gesetzt. Die Mischung wird gut verrührt, und es wird mittelteilchen in an sich bekannter Weise in Kunst- dann das Lösungsmittel durch Verdampfen ausstoffbläschen (sogenannte Mikrokapseln) eingebettet as getrieben. Im verbleibenden Rückstand sind die und in dieser Form in der eingangs beschriebenen Graphitleilchen mit Siliziumcarbidteilchen durch das Weise in den Elektrolyten eingebracht und während ausgeschiedene Epoxyharz fest verklebt. Nach der galvanischen Abscheidung des Metallüberzuges mechanischer Zerkleinerung der verklebten Masse gegen die Oberfläche der Kathode gelenkt werden. bleibt der überwiegende Teil des eingebrachten Gra-Mit dieser Lösung sind brauchbare Ergebnisse erzielt 30 phits mit Siliziumcarbidteilchen verbunden. Außerworaen. Das Einbetten der Teilchen in Mikrokapseln dem fallen unter Umständen einzelne Siliziumcarbidist jedoch verhältnismäßig teuer. teilchen oder Graphitteilchen an, an die lediglich
    Der vorliegenden Erfindung liegt nun die etwas Epoxyharz angelagert ist. Diese Teilchen lassen Aufgabe zugrunde, zur Einbettung in eine gal- sich ebenso wie die aus Siliziumkarbid mit Graphit vanische Metallschicht geeignete Teilchen mit 35 bestehenden Teilchen leicht in einen auf galva-Schmiermilteleigenschaften auf einfachere Weise her- nischem Wege herzustellenden Nickelüberzug einzustellen, lagern, der dadurch eine große Verschleißfestigkeit
    Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe auf über- und gleichzeitig gute Notlaufeigenschaften erhält,
    raschend einfache Weise dadurch gelöst, daß man . .
    fein zerteiltes, z. B. pulverisiertes, Trockenschmier- 40 B e 1 s ρ ι e 1 3
    mittel mit einer Kunstharz- oder Silikatlösung ver- 10 Gewichtsteile Aluminiumoxidpulver mit einer mischt, das Lösungsmittel durch Verdampfen aus- Körnung unter Viooo mm und 1 Gewichtsteil Pudertreibt und den getrockneten Rückstand auf die ge- graphit mit einer Korngröße von weniger als wün«<chle Teilchengröße, ζ. B. durch Mahlen, mecha- lo'ioootnm werden in 10 Gewichtsteile Natronwassernisth zerkleinert. Die so erhaltenen Teilchen ent- 45 glas mil einer Dichte von 40° Baume eingerührt. Die hallen außer dem Trockenschmiermittel Kunstharz so erhaltene Mischung wird mn 400 Gewichtsteilen oder Silikate. Obwohl diese letzteren Stoffe keine, Wasser, in dem vorher 2 Teile Aluminiumchlorid die Trockcnschmicrmitteltcilchen vollständig ein- aufgelöst wurden, verdünnt. Dabei fällt in der schließende Haut bilden, ermöglichen sie doch, wie Wasserglassuspension schwerlösliches Aluminiumdie vorerwähnten Mikrokapseln, ein einwandfreies 50 silikat gallertartig aus und verbindet sich mit den Einlagern in eine galvanische Schicht, ohne daß dabei suspendierten Teilchen. Nach dem Verdampfen des deren Qualität verschlechtert wird. Wassers erhält man einen Rückstand, in dem die
    Besonders wirtschaftlich ist es, als Silikatlösung Graphilteilchen mit Aluminiumoxidteilchen durch Natron- oder Kaliwasserglas zu verwenden, wobsi das Aluminiumsilikat verklebt sind,
    es vorteilhaft ist, weitere Stoffe, wie Aluminium- 55
    chlorid, Kalkwsmcr oder Schwefelsäure beizumischen, die eine Umsetzung in schwer lösliche Ver- ■ Patentansprüche: bindungen, wie Aluminiumsilikat, Caldumsilikal oder Kieiclsiiurc, bewirken. 1. Verfahren zum Herstellen von Trocken-
    Wenn man in einen auf galvanischem Wege auf ein βο schmiermittel enthaltenden Teilchen, die in auf
    gleitender Reihung ausgesetztes Werkstück aufzubrin- gleitender Reibung ausgesetzten Werkstücken auf
    genden Metallüberzug außer Trockenschmiermittel' galvanischem Wege aufzubringende Metallüber-
    tcilchen auch verschleißfeste Teilchen, z. B. aus züge eingelagert werden sollen, indem man sie in
    .Siliciumcarbid, Kisen(lll)-nxid oder Aluminiumoxid, den Elektrolyten einbringt und wahrend der gal-
    einlagern will, kann man solche Teilchen In die h vanlschcn Abscheidung des Metallüberzuges
    Übung, aus welcher die Trockenschmiermittel ent- gegen die Oberfläche des els Kathode geschalteten
    half wnen Teilchen gewonnen werden sollen, mit ein- Werkstückes lenkt, dadurchgekennzeich-
    hrinnuii η et, daß felnzerteiltes, pulverisierte» Trocken·
    schmiermittel gegebenenfalls zusammen mit Si-Hziumcarbid- oder Aluminiumoxidteilchen als verschkißfeste Teilchen in eine Kunstharzlösung oder in eine Silikatlösung, der gegebenenfalls als eine Umsetzung in schwer lösliche Verbindungen bewirkende Stoffe Kalkwasser, Aluminiumchlorid oder Schwefelsäure beigemischt sind, eingerührt wird, daß man das Lösungsmittel aus der Mischung durch Verdampfen austreibt und den Rückstand auf die gewünschte Teilchengröße mechanisch zerkleinert,
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feinzerteilie Trockenschmiermittel in Natron- oder Kaliwasserpias eingerührt wird, dem als eine Umsetzung in schwer lösliche Verbindungen bewirkende Stoffe, Kalkwasser, Aluminiumchlorid oder Schwefelsäure beigemischt sind.

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