DE165154C - - Google Patents

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DE165154C
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plate
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/16Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables formed of close material, e.g. leather or synthetic mats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 63 e.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzdecke für Luftradreifen mit metallbeschlagenem Lederstreifen. Es ist bei derartigen Schutzdecken vorgeschlagen worden, den Lederstreifen mit einer großen Anzahl dicht nebeneinander liegender Nieten zu versehen. Durch die zahlreichen, in dem Lederstreifen für die Niete vorgesehenen Löcher wird jedoch die Widerstandsfähigkeit der Schutzdecke gegen Aufplatzen stark beeinträchtigt, und ferner werden auch die einzelnen Niete beim Gebrauch der Schutzdecke leicht aus dem Lederstreifen herausgerissen. Es ist ferner bekannt, Luftradreifen durch eine unmittelbar auf dem Mantel angeordnete ununterbrochene Reihe von gewölbten Metallplatten zu schützen. Hierbei sind die Metallplatten durch an letzteren vorgesehene, scharnierartige Ansätze und Aussparungen, deren Drehachsen parallel zur Radachse liegen, miteinander verbunden, während sie durch den Luftdruck im inneren Schlauch in ihrer Lage gehalten werden. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die einzelnen Platten bei seitlichen Stoßen leicht aus ihrer Lage gebracht werden, da die erwähnten scharnierartigen Ansätze und Aussparungen eine Verschiebung der einzelnen Platten in Richtung der Radachse nicht verhindern. Bei dieser Verschiebung einzelner Platten außer Richtung mit den übrigen Platten wird der Reifenmantel durch die nach der Mitte gerückte Seitenkante der verschobenen Platten ungünstig beansprucht, und ferner ist hierbei die vollständige Lösung einzelner Platten von den übrigen leicht möglich.
Der Zweck vorliegender Erfindung besteht darin, die auf dem Lederstreifen der Schutzdecke befestigten Metallplatten so auszubilden und anzuordnen, daß sie große Widerstandsfähigkeit gegen seitliche Stöße besitzen. Zu diesem Zweck sind gemäß vorliegender Erfindung die Metallplatten nicht lediglich auf dem Lederstreifen festgenietet, sondern jede Metallplatte greift mittels eines Ansatzes mit Spielraum so in einen entsprechenden Ausschnitt einer benachbarten Platte, daß jede Platte sich nur in radialer, jedoch nicht in achsialer Richtung unabhängig von den benachbarten Platten bewegen kann und bei seitlicher Beanspruchung einer Platte der Druck von den benachbarten Platten mit aufgenommen wird.
Die neue Schutzdecke ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist der Querschnitt durch einen mit der Schutzdecke versehenen Luftradreifen.
Fig. 2 ist eine Oberansicht eines Teiles der Decke in kleinerem Maßstabe.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der auf einem Luftradreifen angeordneten Schutzdecke.
Auf der metallenen Felge 1 ist der den Luftschlauch 3 umschließende Mantel 2 angeordnet, der auf seiner Rollfläche mit einem Lederbande 4 bedeckt ist.
Auf dem mittleren Teil ist das Lederband 4 mit metallenen Schutzplatten 5 und am Rande mit Spanndrähten 6 versehen. Die Platten 5 sind auf dem Lederstreifen 4 mittels Niete 7 befestigt, deren Köpfe in unterhalb des Lederstreifens 4 liegende Metallplatten 8 eingesenkt sind.
Die Schutzplatten 5 sind mit vier Rippen 9 ausgestattet, die zur Verstärkung der Platten 5 dienen und ein Gleiten des Luftradreifens verhindern. Jede Platte 5 ist an einem Ende mit einem zungenförmigen Ansatz 10 (Fig. 2) und am anderen Ende mit einer entsprechenden Aussparung 11 versehen, und jeder Ansatz 10 der einen Platte 5 greift mit Spielraum in die Aussparung 11 einer benachharten Platte 5. Die Ansätze 10 und Aussparungen 11 sind so ausgebildet und angeordnet, daß jede Platte 5 sich nur in radialer, jedoch nicht achsialer Richtung unabhängig von den benachbarten Platten 5 bewegen kann.
Jeder der beiden an dem Lederstreifen 5 festgenähten Spanndrähte 6 ist sechsteilig und jeder Teil ist an den Enden mit Gewinde versehen, das an den gegenüberliegenden Enden der Drähte eine entgegengesetzte Steigung aufweist. Die die Enden verbindende Mutter 13 weist ebenfalls Gewinde entgegengesetzter Steigung auf, so daß bei einer entsprechenden Drehung dieser Mutter der Ring 6 zusammengezogen und der Schutzmantel fest auf den Mantel 2 gepreßt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzdecke für Luftradreifen mit metallbeschlagenem Lederstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der in ununterbrochener Reihenfolge auf dem Lederstreifen (4) festgenieteten Metallplatten (5) mittels eines Ansatzes (10) mit Spielraum so in einen entsprechenden Ausschnitt (11) einer benachbarten Platte (5) greift, daß jede Platte (5) sich nur in radialer, jedoch nicht in achsialer Richtung unabhängig von den benachbarten Platten (5) bewegen kann und bei seitlicher Beanspruchung einer Platte (5) der Druck von den benachbarten. Platten (5) mit aufgenommen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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