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Decken- uiid Wände- Abwaschmaschine Beschreibung:
Die vorliegende
Erfindung betrifft eine Maschine, die insbesondere zum Abwaschen von Decken und
Wänden in Räumen geeignet ist. Das Abwaschen von Decken und Wänden wird nötig, wenn
ein neuer Farbton, eine bessere Oberfläche oder die Beseitigung von Verschmutzung
gefordert wird. Weiterhin muß vor dem Anbringen von Tapeten oder sonstiger Oberflächenschichten
eine Oberflächenverbesserung dahingehend erreicht werden, daß sich diese neue Ausgangsfläche
in einem bestimmten Zustand befinden muß, in welchem die Haltbarkeit, die gleichförmige
Oberfläche,sowie die Farbechtheit der neuen Beschichtung garantiert wird.
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Die bislang angewandte nachteilige Methode fÜr das Abwaschen von Decken
und.Wänden ist ausschließlich Handarbeit. Es ist dies ein Arbeitsvorgang, bei dem
nach vorherigem Eintauchen einer Bürste in eine AbwaschflÜssigkeit, die Bürste von
Hand an der Decke hin und her bewegt werden muß. Da es in bereits benützten Räumen
nicht möglich ist, alle Gegenstände, wie Holzverkleidungen, Türen, Böden, Möbel
usw. vor dem Abwaschen der Decken und Wände zu entfernen bzw. abzudecken, muß auf
die Sauberkeit bei dieser Arbeit zusätzlich ein besonderer Wert gelegt werden. Es
darf also während der Handbewegung aus der Bürste keine überschüssige FlüssigkeIt
an diese Gegenstände gelangen.
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Eine besondere Schwierigkeit bei dieser Arbeit stellt die Höhe der
Decken und-Wände dar, weil diese hohen Bereiche vom Boden aus durch Menschenhand
nicht zu erreichen sind und somit nur mit einer Leiter oder Gerüst abgewaschen werden
können. Weiterhin kommt noch hinzu, daß beim Abwaschen von Han& eine große physische
Dauerleistung - über Kopf - gefordert wird, wobei diese Decke oder
Wand so lange bearbeitet werden muß, bis sie dem gewünschten Zustand entspricht.
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Die vorliegende Erfindung bezweckt die Mechanisierung beim Abwaschen
von Decken und Wänden, sie erbringt eine rationelle und somit eine zeitsparende
Arbeitsweise, erlaubt einen absolut schmutzfreien Einsatz und entlastet den Bedienlingsmann
über den gesamten Arbeitstag erheblich. Diese Erfindung garantiert ein Optimlim
an Wirtschaftlichkeit und stellt gegenüber der bisherigen Handarbeit einen wesentlichen
Fortschritt für das Abwaschen von Decken und Wänden dar.
Die Ausführungsarten
der Erfindung sind nachfolgend anhand der Figuren erläutert; sie zeigen: Fig.
1 t die Seitenansicht des erfindungsgemäßen Gegenstandes für das Abwaschen
der Decken.
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Fig. 2 e den Grundriß zu Fig. 1.
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Fig. 3 9 die Seitenansicht des erfindungsgemäßen Gegenstandes
für das Abwaschen der Wände.
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Fig. 4 den Grundriß zu Fig. 3.
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Fig. 5 den Schnitt A - A durch die Abwaschmaschine selbst.
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In Fig. 1 ist für das Abwaschen von Decken die Abwaschmaschine
auf einer Leiter 1 mit schwenkbaren Rollfüßen 2, als fahrbares Untergestell
vorgesehen. An dieser Leiter 1 wird die Abwaschmaschine als gesamte Einheit
bei der höhenverstellbaren Klemmstelle 3 befestigt. In Fig. 2 ist an der
Leiter 1, gegenüberliegend von der Abwaschmaschinenbefestigung, ein Behälter
4 für die Abwaschflüssigkeit mit PumPe 5, welche gleichzeitig als Gegengewichte
dienen, einhängbar angebracht. Diese fahrbare Leiter 1 wird in Pfeilrichtung
so vor-und zurÜckbewegt, daß an der Decke jeweils eine Bahn von der entsprechenden
Breite der Abwaschmaschine bearbeitet wird. Durch mehrmaliges seitliches Versetzen
der Abwaschmaschine wird-durch Aneinanderreihen solcher Bahnen die gesamte Decke
abgewaschen, Die Fig. 3 und 4 zeigt das Abwaschen der Wände, wobei mit einer
zusätzlichen Winkelklemmstelle 6 diese um 900 gedreht und gleichzeitig
um 1800 geschwenkt angebracht ist, und dabei die Abwaschmaschine ebenfalls
in Pfeilrichtung vor- und zurückbewegt wird. Für die oberste Abwaschbahn wird der
Stab 7 so hoch in der Klemmetelle 3
eingespannt, daß die Abwaschmaschine
mit geringem Abstand an der Decke vorbei bewegt werden kann. Durch mehrmaliges
Versetzen um das Maß der entsprechenden Abwaschbreite nach unten, mittels
Stab 7 in der Klemmstelle 3 ist es mÖglich, die Wände bis herunter
zur Körperhöhe des Arbeiters abzuwaschen. Der Behälter 4 mit Pumpe 5 fÜr
die Abwaschflüssigkeit verbleibt hierbei in der gleichen Anordnung und Lage wie
bei Fig. 1 und 2.
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Mit Fig. 5 ist im Schnitt A - A die-Abwaschmaschine
dargestellt. Der Antriebsmotor 8 treibt Über den Keilriemen 9 und
einer Spann-
rolle auf die Keilriemenscheibe 109 welche mit ihrem langen
Hüls und Klauenkupplung 11 in der Buchse 12 gelagert ist, Mit der Klauenkupplung
11 wird die Drehbewegung auf die Walzenbürste 13 übertrpLgeng wobei
diese gleichzeitig von der Steckwelle 14 gehalten wird und deren Lagerung wiederum
in Teil 10 und Buchse 15 ist.
Diese Anordnung mit
der Steckwelle 14 ist so geschaffen, da-'-. schnelles Auswechseln der Walzenbürste
13 ohne Werkzeuge gew.k.hrleistet ist. Das kugelfÖrmige Ende der Steckwelle
16 reictit im Einbauzustand bis zur Innenseite der Klapphaube l',7, --odap.
der Anschlagstift 18 die Keilriemenscheibe 10 mit ihrer Kupplung 11
in der Walzenbürste 13 axial im Eingriff hält und somit deren Mitnahme garantiert.
Zum Herausnehmen der Walzenbürste -1--- wj-rd die Klapphaube 17 aufgeschwenkt,
die Steckwelle 14 nach links herausgezogen und die Keilriemenscheibe 10 um
die Iänge der Klaue '
n-w-Upplung 11 nach links geschoben.
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Da es sich hier um eine Abwaschmaschine handelt, ist auf eine günstige
Zu- und Abfuhr der Abwaschflüssigkeit, sowie auf das Abdichten im Bereiche der Abwaschfläche,
allergrößter Wert gelegt worden.
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Die Zufuhr der Abwaschflüssigkeit erfolgt über Rohr '19, das
mit dem Spritzrohr 20 fest verbunden ist und in dieses viele, kleine Bohrungen 21
eingebracht sind, mittels welcher direkt auf die Walzenbürste 13 gespritzt
wird. Durch das entsprechend schnelle Umlaufen der Walzenbürste 13, wird die Flüssigkeit
an die abzuwaschende Fläche gebracht. Damit nun die Abwaschflüssigkeit nicht nach
außen spritzen kann, ist ein umschließender Abdichtrahmen 22 mit 2 Abdichtreihen
23 vorgesehen. Zwischen diesen beiden Dichtelementen sind an mehreren Stellen
im Abdichtrahmen 22 die Bohrungen 24 vorhanden, um eine evtl. über die innere Dichtreihe
hinausgelangte'Abwaschflüssigkeit in die Wanne 25 zurückzuführen.
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Da auch wegen der Abnützung der Walzenbürste 13 und zur Erzielung
der erforderlichen Anpreßkraft eine exakte Abdichtung nach.außen vorhanden sein
muß, ist der Abdichtrahmen 22 zur Abwaschfläche hin verschiebbar angeordnet.
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Die Abwaschmaschine mit ihrer abgeschlossenen Wanne 25 um die
Einzelheiten von 19, 209 211 221 231 24 ist so angeordnet, daß der
gesamte Rücklauf der Abwaschflüssigkeit im Auslauf 26 zusammengefaßt ist.
Weiterhin ist dieser Auslauf mit einer Schräge 27 ausgeführt, sodaß die Abwaschmaschine
den einwandfreien Rücklauf der Abwaschflüssigkeit nach Fig. 1 und 2 für die
Decke, sowie auch nach Fig. 3 und 4 für die Wände gewährleistet.
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Um etwaig auftretende Höhendifferenzen vom Fußboden zur Decke oder
zur Wand hin aufzufangen, ohne daß die Abwaschmaschine an der Abwaschfläche abhebt
oder durch Zwang Schaden erleidet, ist ein Gestänge 28 mit Parallelverschiebung
verwendet. Mit Hilfe der Zugfeder 29 wird der richtige BÜrstendruck zum Abwaschen
und die gewünschte Abdichtung garantiert.
Die bei dieser Lösung
verwendeten Elemente können durch äquivalenteersetzt werden.
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Anstelle der Leiter kann z.B. auch ein spez. entwickelter Wagen mit
Behälter für die AbwaschflÜssigkeit als Gesamteinheit verwendet werden.
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Weiterhin Ist es möglich, die AbwaschbÜrste in den verschiedensten
Ausführungsformen anzuwenden, so z.B. als Planbürste oder 1-,endelbürste, anstelle
der Walzenbürste. Der Abdichtrahmen und die Walzenbürste, können mit Borsten,
Gummi, Schwamm oder.mit Kunststofffasern bestÜckt sein.Auch können die Abdichtrahmen
durch Dichtrollen ersetzt sein.
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Es ist zudem möglich, anstelle des Keilriemenantriebes, den Antriebsmotor
direkt auf die Bürstenwelle zu setzen oder durch eine bieg-. same Welle anzutreiben.
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Das Gestänge der Abwaschmaschine zeigt eine einfache Ausführungsform.
Dieser gewünschte Effekt kann ebenso mit hydraulischer, pneumatischer oder
mit elektrischer Hubbetätigung erreicht werden.