DE166700C - - Google Patents

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DE166700C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D9/00Stators
    • F01D9/02Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles
    • F01D9/026Scrolls for radial machines or engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
166700 KLASSE 14 c.
Bei Dampf- oder Gasturbinen, bei welchen
die Beaufschlagung der Krafträder von außen nach innen oder umgekehrt erfolgt, ist es notwendig, das Kraftmittel in Leitvorrichtungen des Zylinders sich bewegen zu lassen.
Infolge der großen Geschwindigkeit des Kraftmittels müssen diese Leitvorrichtungen, um die Reibung so klein als möglich zu erhalten , durch einen besonderen Arbeitsvorgang möglichst glatt gemacht werden, weshalb man vielfach genötigt ist, die Leitvorrichtungen zu teilen und in bekannter Weise aus einzelnen Stücken zusammenzusetzen.
Nach vorliegender Erfindung werden nun solche Leitvorrichtungen so geteilt und geformt, daß man sie zur Bearbeitung mit einfachen Werkzeugen zu starren Ringen zusammensetzen kann.
Die Zeichnungen zeigen in :
Fig. ι den Querschnitt eines. Turbinengehäuses mit vier eingesetzten Leitrinnen für vier Kraftmitteldüsen,
Fig. 2 diese vier Leitrinnen so zusammengesetzt, daß deren Kraftmittelführungsflächen leicht hintereinanderfolgend auf einer Drehbank oder einem Fräswerk kreis-, ellipsen-, spiral-, evolventen-, zykloidenförmig o. dgl. bearbeitet werden können,
Fig. 3 einen Längsschnitt x-y eines Zylinderstückes mit dem Leitrinnenstück A,
Fig. 4 zwei zweiteilige Leitrinnen für zwei Kraftmitteldüsen,
Fig. 5 diese zwei Leitrinnen so zusammengesetzt, daß deren Kraftmittelführungsflächen, ähnlich wie die Leitrinnen nach Fig. 2, leicht bearbeitet werden können.
A, B, C und D sind vier Leitrinnen für den Zylinder E mit den vier öffnungen i, k, I und m, an welchen vier Dampf- oder Gasdüsen vorgesehen sind.
In Fig. 2 ist die Lage der vier Leitrinnen so, daß die inneren und äußeren zylindrischen Flächen nach den Durchmessern D1 und D2 gedreht werden können.
Die Kraftmittelführungsflächen der Rinnen .A, B, C und D lassen sich je nach den zur Verfügung stehenden Werkzeugmaschinen so ausführen, daß der Krümmungsradius R derselben konstant oder ohne Sprünge veränderlich ist, und zwar so, daß die betreffenden Gleitflächen hintereinanderfolgend eine zylindrische, elliptische, spiral-, evolventen-, zykloidenförmige oder ähnliche, durch mathematische Formeln und automatische Werkzeugmaschinen bestimmte Gestalt erhalten.
Dreht man die Leitrinnen B und D um i8o°, so daß c an die Stelle von d und g an die Stelle von h kommt, dann erhält man die Lage der Leitrinnen, wie sie in dem Zylindergehäuse E nach Fig. 1 eingesetzt sind.
Die Fig. 4 und 5 zeigen zwei zweiteilige Leitrinnen FG und HJ für nur zwei Düsen des Zylinders E der Fig. 1.
Der Krümmungsradius R dieser Leitrinnen kann nach Fig. 5 ebenfalls konstant oder veränderlich wie derjenige nach Fig. 2 ausgeführt werden.
Dreht man die Leitrinnen HJ der Fig. 5 um i8o°, so daß e an die Stelle von h kommt, dann erhält man die Lage der Leitrinnen FG und HJ so, wie sie in den Zylinder E nach Fig. 4 eingesetzt werden können.
ΐι und ο (Pig. 3) sm<i Preßringe, welche aus solchem Material gewählt sind, daß sich dieselben im warmen Zustande verhältnismäßig mehr ausdehnen als der Kraftzylinder E, so daß die Leitrinnen A, B, C und D bezw. jF", G, H und J in die Zylinderbohrung ρ fest hineingedrückt werden.
Fig. 6 zeigt noch ein Ausführungsbeispiel für eine größere Anzahl Leitrinnen K, welche so übereinander greifen, daß das aus dem Raum q durch r nach den Leitrinnen K strömende Kraftmittel bei 5 einen düsenartigen Raum durchströmen muß, wodurch besondere Dampfdüsen (z. B. für große Turbinen bezw. Niederdruckkrafträder) vermieden werden können.
Durch Beilagen S1 lassen sich die Dampfdurchgangsquerschnitte der düsenartigen Räume s für besondere Zwecke leicht verändern.
Fig. 7 zeigt mehrere Leitrinnen K der Fig. 6 zu einem Ringe so zusammengesetzt, daß die Kraftmittelführungsflächen, z. B. auf einer Drehbank hintereinanderfolgend, ähnlich wie die Ringe nach Fig. 2 und 5 gedreht werden können.
Fig. 8 stellt einen Teil eines Längsschnittes v-w durch eine Leitrinne K und den Kraftzylinder L dar.
Wie in Fig. 3 η und 0, so bewirken auch hier die Preßringe t und u eine feste Verbindung der Leitrinnen mit dem Kraftzvlinder.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Leitvorrichtung für Spiralturbinen, welche aus einzelnen, besonders einsetzbaren Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Leitflächen (A B C DJ sich zu einem zusammenhängenden ringförmigen oder angenähert ringförmigen Körper zusammensetzen lassen, der zusammenhängend durch Fräsen oder Drehen bearbeitet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reiChsdrückerei.
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