DE1685679A1 - Ringspinn- oder -zwirnmaschine - Google Patents

Ringspinn- oder -zwirnmaschine

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Publication number
DE1685679A1
DE1685679A1 DE19681685679 DE1685679A DE1685679A1 DE 1685679 A1 DE1685679 A1 DE 1685679A1 DE 19681685679 DE19681685679 DE 19681685679 DE 1685679 A DE1685679 A DE 1685679A DE 1685679 A1 DE1685679 A1 DE 1685679A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
twisting machine
protective jacket
ring spinning
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681685679
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Scherf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hamel GmbH
Original Assignee
Hamel GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Hamel GmbH filed Critical Hamel GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/42Guards or protectors for yarns or threads, e.g. separator plates, anti-ballooning devices
    • D01H1/427Anti-ballooning cylinders, e.g. for two-for-one twist machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Ringspinn- oder -zwirnmaschine Die Erfindung bezierit sich auf eine Ringspinn- oder -zwirnmaschine mit einem auf einer Spindelbank drehbar gelagerten Garnkörper und einer in Richtung von dessen Drehachse in bezug auf die Spindelbank verschiebbar geführten Ringbank.
  • Bei den bekannten Ringspinn- oder -zwirnmaschinen wird das Spinn- bzw. Zwirnmaterial-unter Verwendung von Ringen größerer Durchmesser auf die als Kopse bezeichneten Garnkörper gewickelt, wenn größere Garnpakete erhalten werden sollen. Entsprechend der Dicke des Garnes ist die Laufzeit bei sehr feinem Material verlängert, was die Gefahr-von Verschmutzungen der Kopse mit sich bringt. Um den Verschmutzungsgrad bei langen Laufzeiten gleichmäßig über den ganzen Garnkörper zu verteilen, bevorzugt man hinsichtlich der Wicklungsart eine--Differentialwindung. .
  • Diese Windungsart ist aber gegenüber der sogenannten I£opswindung in manchen fällen in bezug auf die Weiterbearbeitung, insbesondere den Gannablauf, nachteilig. Aus diesen Gründen ist es häufig erwünscht, möglichst große Garnpakete mit feinem Material mittels der Kopswindung auf die Garnkörper zu wickeln. Hierbei ist das von unten auf die Hälse des Garnkörpers aufgewundene Material sehr lange Zeit dem Anflug von Schmutz ausgesetzt, was die Reinigung des b:aterials erschwert und sogar eine unterschiedliche Anfärbung bei der Weiterverarbeitung mit sich bringen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ringspinn- oder -zwirnmaschine anzugeben, bei der die Kopse mit einer Kopswindeng hergestellt werden können, wobei die Gefahr von Verschmutzungen selbst bei längerer Kaufzeit vermindert bzw: vermieden ist.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Garnkörper von einem sich zwischen der Ringbank einerseits und der Spindelbank andererseits erstreckenden Schutzmantel umschlossen ist, dessen Länge der Verschiebung der Ringbank folgt. _ Das beim Wickelprozess bereits zum Teil aufgewundene Garnpaket ist damit dem Einfluß von Staub und Schmutz weitgehend entzogen.-Der Schutzmantel ist vorteilhaft rotationssymmetrisch ausgebildet, um den Platzbedarf innerhalb der Maschine gering zu halten.
  • Bei einer bevorzugten Aufbauform gemäß der Erfindung ist der Schutzmantel aus mehreren hohlzylindrischen Teilen sufgebwat, die teleskopartig miteinander verbunden sind.
  • Bei einer etwas anderen bevorzugten Aufbauform der erfindungsgemäßen Maschine ist der Schutzmäntel von einem Faltenbalg gebildet.
  • Der Schutzmantel bildet somit eine der Ringbankbewegung felgende Abschirmung.. Es ist vortei=lhaft, den Schutzmantel auf der dem Garnkörper zugewandten Seite mit einer in Umlaufrichtung glatt verlaufenden Oberfläche zu versehen, damit das von der muhen Fläche des Garnkörpers erzeugte Luftpolster zu keiner nachteiligen Beeinflussung des Wickelprozesses führt. ,eitere Vorteile und Einzelheiten der erfindungsgemäßen Aufbauform seien anhand der Zeichnung für zwei Ausführungebeispiele beschrieben.
  • In den Figuren 1 und-2 ist eine Ringspinn= oder -zwirnmaschine ohne die zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Teile in teilweise geschnittenen Seitenansichten schematisch dargestellt, und zwar in Fig. 1 mit vollem Garnkörper1(Kope 2) und in Fig. 2 mit leerem Garnkörper 1 (Hülse @).
  • Die Ringspinn- oder -zwirnmaschine weist eine Spindelbank 4 auf, auf der Garnkörper 1- drehbar gelagert ist. Der Garnkörper 1 steht mit einem Antriebawirtel 5 in Verbindung, das über Triebelemente 6 von einem nicht weiter dargestellten Motox od.dgl. in eine Drehbewegung versetzt wird. Durch die Drehbewegung des Garnkörpers 1 wird der aufzuspulende Faden auf die Hüloe 3 in einer Kopswindung gewickelt. Die Führung des Fadens wird durch einen Ring 7 mit nicht weiter dargestelltem Läufer vorgenommen, der auf einer in Richtung der Drehachse 8 des- ., Garnkörpers 1 in bezug auf die Spindelbank 4 verschiebbar geführten Ringbank 9-angeordnet ist. Die Ringbank 9 befindet sich in der in Fig. 1 dargestellten Zage in der einen Endlage der Verschiebungsbewegung und in der in Fig. 2 dargestellten Zage in der anderen Endlage. -Der Garnkörper List von einem mit der Ringbank 9 einerseits und mit der Spindelbank 4 andererseits verbundenen Schutzmantel 10 umschlossen, dessen Länge der Verschiebung der Ring-. Bank 9 folgt, d. h: der jeweiligen Lage der Ringbank 9 angepaßt ist. Die kleinste innere 'leite des Schutzmantels 10 ist im Bereich des Garnpaketes größer als der größtmögliche Durchmesser des vollen Garnkörpers 1 . Der Schutzmantel 10 ist-im dargestellten Ausführungsbeispiel rotationssymmetrisch und aus mehreren hohlzylindrischen Teilen 11 aufgebaut, die teleskopartig miteinander verbunden sind. Das der Ringbank 9 zugewandte-Teil 11 weist einen abgebogenen, umlaufenden Rand auf, der an der Ringbank 9 starr befestigt ist.
  • Das der Spindelbank 4 zugewandte Teil 11 ist auf der Stirnseite 12 mit einer Ringplatte 13 verbunden, die zentrisch mit einer Durchtrittsöffnung 14 versehen ist. Die Ringplatte 13 ist ihrerseits mit-einer Abstandshalterung 15 verbunden, die auf der Spindelbank 4 befestigt ist: Die Abstandshalterung 15 trägt die Ringplatte 13 oberhalb des Antriebswirtels 5. In den Figuren 3 und 4 ist eine etwas andere Aufbauform in einer den Figuren 1 und 2 entsprechenden Ansicht dargestellt, wobei der Schutzmantel 10 von einem Faltenbalg 16 gebildet ist. Der Faltenbalg 16, der auch rotationssymmetrisch aufgebaut sein kann, ist auf der der Spindelbank 4 zugewandten Seite über einen Ring 17 mit Z-f örmigem Querschnitt an der Platt e,13 befestigt. An der der Ringbank 9 zugewandten Seite ist der Faltenbalg 16 mit Teilen der Ringbank 9 verbunden.
  • Es ist selbstverständlich möglich,- dem Schutzmantel 10 eine beliebige Form zu geben, eine rotationssymmetrische Ausbildung ist jedoch aus Gründen eines geringen Platzbedarfes innerhalb der Maschine vorzuziehen.
  • Die in den dargestellten Aufbauformen gezeigten Schutzmäntel 10 haben innen eine glatte Oberfläche, um insbesondere Luftreibungswiderstände bei schnell umlaufenden Garnpaketen zu vermeiden.

Claims (3)

  1. 2 a t e n t a n s,p,r`ü c h e 1. Ringspinn- oder -zwirnmaschirie mit einem auf einer Spindel-_ bank drehbar-gelagerten Garnkörper und einer in Richtung von dessen Drehachse in bezug auf die Spindelbank verschieb--bar geführten Ringbank, dadurch gekennzeichnet, daß der Garnkörper von einem sich zwischen der Ringbank einerseits und der Spindelbank andererseits erstreckenden Schutzmantel umschlossen ist, dessen Länge der Verschiebung der Ringbank folgt.
  2. 2. Ringspinn- oder -zwirnmaschine ,nach Anspruch 1, dadurch -gekennzeichnet, daß der Schutzmantel rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
  3. 3. Ringspinn- oder -zwirnmaschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzmantel aus mehreren hohlzylindrischen Teilen aufgebaut ist, die teleskopartig miteinander verbunden sind. ¢. Ringspinn- oder -zwirnmaschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzmantel von einem Faltenbalg gebildet ist. Ringspinn- oder -zwirnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzmantel auf der dem Garnkörper zugewandten Seite mit einer in Umrangs-,^ichtung glatt verlaufenden Oberfläche versehen ist.- Ringspinn- oder -zwirnmaschine nach einem der Ansprüche bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das spindelbankseitigo Ende des Schutzmantels in einem die Höhe des Wuteis überbrückenden Abstand von der Spindelbank gehalten ist. 7. Ringspinn- oder -zwirnmasahine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Halterung des spindelbankseitigen Endes des Schutzmantels eine über der Spindelbank liegende, von dieser getragene Ringplatte vorgesehen ist. S. Ringspinn- oder -zwirnmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzmantel an mindestens einem Ende mit der Ringbank bzw. der Spindel-Bank fest verbunden ist.
DE19681685679 1968-01-23 1968-01-23 Ringspinn- oder -zwirnmaschine Pending DE1685679A1 (de)

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