DE1703002C - Fenster mit einem im Fensterrahmen angeordneten Mikroschalter - Google Patents
Fenster mit einem im Fensterrahmen angeordneten MikroschalterInfo
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- DE1703002C DE1703002C DE1703002C DE 1703002 C DE1703002 C DE 1703002C DE 1703002 C DE1703002 C DE 1703002C
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- 244000292411 Excoecaria agallocha Species 0.000 description 1
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Description
I 703
Die Erliiulung betrifft ein Fenster mit einem im
Fensterrahmen angeordneten Mikrosehalter /um Auslösen
eines Dauersignals durch eine elektrische Alarmvorrichtung bei unbefugten! Öffnen des Fensterflügels.
Bei den bisher bekanntgewordenen Fenstern dieser Art ist tier Mikroschaller an einer beliebigen Stelle
im Falz ties Rahmens angebracht. Hei geschlossenem Flügel wird tier Schaltstift des Mikroschalters vom
Flügel niedergedrückt, während er beim Öffnen freigegeben wird und dabei bei in Sicherlingsstellung
befindlicher Alarmvorrichtung das Signal auslöst.
Eine so'che Anordnung ist jedoch ungeeignet bei einem Fenster mit einem Dreh-Kipp-Beschlag, da
der Fensterflügel in Kipp-Stellung nicht mehr in den Falz des Rahmens eintauche und auch an den übrigen
Rahmetiteilen kaum noch definiert zur Anlage kommt, so duLt der Hügel nicht mehr in der Lage ist,
den Schaltstift funktionssicher in der Null-Stellung zu halten.
Da sich aber Flügel von Fenstern mit Dreh-Kipp-Heschlag
vor allem in ihrer Kipp-Stellung leicht aushängen lassen und so eine bequeme Einstiegmöglichkeit
bieten, hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, die Flügel von Fenstern mit Dreh-Kipp-Beschlag
auch in ihrer Kipp-Stellung /u sichern, ohne den Aufwand hierfür nennenswert zu erhöhen.
Dies gelingt gemäß Jer Erfindung dadurch, daß bei einem Fenster mit kippbarem Flüi'el der Mikroschalter
am Fenstcrrahmen-Unterholm an seinem zur Ricyclseite gelegenen Ende as;geor Inet ist und
diesem gegenüberliegend eine Federzunge am Innenfalz des Fensterflügels angeordnet ist zum Überbrücken
des Keilspalts zwischen Rahmen und Flügel bei Kipp-Stellung des Fensterflügels.
(iegeniiher der bekannten Anordnung benötigt die
Erfindung als zusätzlichen Bauteil lediglich die Federzungen, die kaum ins Gewicht fallen. Diese
Federzungen überbrücken aber den Keilspalt zwischen Rahmen und Flügel in dessen Kipp-Stellung
in wirksamer und funktionssicherer Weise. Jeder gewaltsame Versuch, den Flügel zu öffnen oder auszuhängen
wird angezeigt, wjihrend, zufällige Einwirkungen
svic beispielsweise Zu- und Aufschlagen des gekippten Flügels infolge Zugluft unschädlich
bleibt.
I in Atisfiilirungsheispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt. Ms zeigt
I i μ. I eine I eilansieht eines Fensters,
1 ι μ- 2 einen senkrechten Schnitt durch das Fenstcr
ycinäL'i F i g. I,
I· i μ Ί einen senkrechten Schnitt durch das FensIl-i
gemäß fig. I mit in Kipp-Stellung befindlichem Flügel.
I ί μ. 4 eine scheinatische Darstellung eines Mikroschalters,
In tier Fig. I bis .1 ist ein Fensterrahmen 13 erkennbar,
in dem mittels eines mit 14, 15 und 16 bezeichneten
Drch-Kipp-Beschlages ein Fensterflügel
17 mit scMiii I eiisterscheibe 18 dreh- und kippbar
gelagert ist. Am uiiUtcii Oucrholm des Fensterrahmens
I.) ist an seinem zur Uicgelseile 19 des K'iisii'illui!) I, 17 ficküfiien I ndc der Mikroschaller
Il in > 1 lu-i passenden Ausnehmung so angeordnet,
dall sent Silnill um 12 von nmr ihm gegenüber am
Innenfalz 20 des Fensterflügels 17 angemdncicn
Federzunge 21 bei geschlossenem Fenster niedei gedrückt wird. Diese Federzunge 21 hat eine solche
Federkraft, daß der Sclialtarm 12 auch bei einer in
Fig. .1 angedeuteten Kipp-Siellimg des Fensterflügels
17 in seiner Null-Stellung niedergedrücki bleibt, weil sie den bei tier Kipp-Stellung entstehenden
Keilspalt 22 überbrückt und so den ScWaliarui
12 in seiner Null-Stellung hall. Wird aber der Fensterflügel aus seiner ordnungsgemäßen Lage
innerhalb dt.-s Fensterrahmens entfernt, löst der im
Rahmen angeordnete Mikroschaller über die Alarmvorrichtung
das Dauersignal aus.
Der Mikroschalttr Il (Fig. 4) weist in seinem
Innern drei Kor.taktzungen ti, h und c auf, von denen
die Anschlußfahnen ti, e und / nach außen führen
Die mittlere Kontaktzunge b wird in geeigneter Weise vom Schaltarm 12 betätigt. Die Betätigung erfolgt
dabei so, daß die federnde Kontaktzunge b nach Überschreiten eines Totpunktes in den Übertragungsorganen zwischen Schalturm 12 und Kontaktzunge />
(angedeutet durch den Stift t·) schlagartig umspringt und dadurch die Kontakte momentan öffnet oder
schließt. Die Anschlußfahnen ti und c sind mit dei
Alarmvorrichtung verbunden und stehen unter Spannung, so daß bei der sichernden, durch Niederdrücken
des Schaltaniis 12 durch die Federzunge 21
gehaltenen Null-Stellung ein Ruhestrom fließt. Wird dieser Stromkreis unterbrochen durch ÖITneii oder
Aushängen des Fensterflügels 17 oder auch durch Unterbrechung an anderer Stelle, dann gibt die
Alarmvorrichtung ein Dautrsignal, das durch geeignete Schallung in der Alarmvorrichtung nicht etwa
durch erneutes Niederdrücken des Schaltarms 12 wieder zum Erlöschen gebracht werden kann, sondern
erst durch Ausschalte!; der Stromversorgung der Alarmvorrichtung. Die Kontaktzunge c wird bei
der beschriebenen Verdrahtung an sich nicht benötigt. Selbstverständlich kann an Stelle des bescliriehenjii
Mikroschalters auch ein anderes elektrisches Schaltelement Verwendung linden, sofern es
nur die beschriebenen Funktionen ausübt.
Die an die Anschlußfahiicn d und c angelegte
Spannung beträgt 24 Voll. Sie reicht für das einwandfreie Arbeiten der Aiaiinvorrichtung vollkommen aus
und genügt andererseits den Vorschriften für Schwachstromanlagen. Ein beliebig einstellbares
Zeittelais in der Alarmvorrichtung unterbricht das Daucrsignal nach einer bestimmten Zeit für eine gewisse
Zeilspanne.
Claims (1)
- Patentanspruch:Fenster mit chum im Fenstenahmen angeordneten Mikroschaller zum Auslösen eines Dauersignals durch eine elektrische Alaiimorrichliing bei unbefugtem Offnen des Fensterflügels, dadurch gekennzeichnet, daß hei einem Fenster mit kippbarem Flügel der Mikroschalter (11) um Fenslcrnihmcn-Uiiterliolni (U) au seinem zur Ritgelseile (19) gelegenen FmIc angeordnet ist und diesem gegenüberliegend eine Federzunge (21) am Innetifiil/ (20) ties Feiislerfliieels (17) angeordnet ist zum Überbrücken des Keilspalts (22) zwischen Rahmen (IJ) iiiitl Flügel (17) bei Kipp-Stellung ties Fensterflügels (17)
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