DE1755265A1 - Luftreifen - Google Patents

Luftreifen

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DE1755265A1
DE1755265A1 DE19681755265 DE1755265A DE1755265A1 DE 1755265 A1 DE1755265 A1 DE 1755265A1 DE 19681755265 DE19681755265 DE 19681755265 DE 1755265 A DE1755265 A DE 1755265A DE 1755265 A1 DE1755265 A1 DE 1755265A1
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Riches John Michael
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Dunlop Co Ltd
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/03Tread patterns
    • B60C11/04Tread patterns in which the raised area of the pattern consists only of continuous circumferential ribs, e.g. zig-zag
    • B60C11/042Tread patterns in which the raised area of the pattern consists only of continuous circumferential ribs, e.g. zig-zag further characterised by the groove cross-section
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

"Luftreifen"
Die Erfindung betrifft einen Luftreifen mit einem Laufstreifen mit im Allgemeinen in Umfangsrichtung verlaufenden Drainagerillen. Sie bezweckt die rasche Entfernung von Wasser aus dem Bereich der zwischen Reifenlauffläche und Fahrbahn gebildeten AufStandsfläche beim Ablaufen des Reifens auf einer nassen Fahrbahn. Wasser, das nicht durch die Reifenwölbung beim Ablaufen des Reifens auf der Fahrbahn als "Bugwelle" völlig entfernt wird, kann zumindest teilweise in die im Reifenlaufstreifen gebildeten Rillen oder Schlitze abfließen.
Die Anordnung einer Anzahl von breiten Rillen ist sehr wirksam bei der Ableitung großer Wasservolumina, verringert aber in nachteiliger Weise, bei einer gegebenen Reifenbreite, die Menge des für den Abrieb und die Tragfähigkeit zur Verfügung stehenden Laufstreifengummis. Es kommt hinzu, daß durch breite Rillen die Gummibereiche weiter auseinandergedrückt werden und
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leichter verformbar sind als bei Trennung durch schmale Rillen, weil sich schmale Rillen unter Belastung in der Aufstandsfläche schließen können und zu gegenseitiger Abstützung der Teile des Profilgummis führen. Je steifer die Abstützung des Laufstreifengummis ist, desto geringer ist der Abrieb.
Die Erfindung besteht darin, daß alle Rillen in und in der Nähe der in Kontakt mit der Fahrbahn kommenden Lauffläche eine geringe Breite haben und daß zumindest einige der Rillen am oder im Bereich des Rillengrundes mit tunnelartigen Kanälen von wesentlich größerer Breite versehen sind.
Der Reifen kann mit quer verlaufenden Schlitzen, die. mit den in Umfangsrichtung verlaufenden schmalen Rillen in Verbindung stehen, versehen werden, und die Schlitze können in Draufsicht gesehen, gradlinig sein oder L-förmig abgewinkelt. Zusätzlich können einige oder alle schmalen, * Umfangsrillen mit im wesentlichen radial verlaufenden Bohrungen od. dgl. mit einer größeren Breite als der der schmalen Rillen versehen sein, wobei diese Boh^uQgen.von der Lauffläche in die tunnelartigen Kanäle führen* Die P schmalen Umfangsrillen sind hierdurch örtlich von größerer Breite für den besseren Abfluß von Wasser in die tunnelr artigen Kanäle. ·· ■■ ■ ■ :■:->'. :-:-m; .b/w-.;^
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Man sieht, daß durch die Erfindung die für die Ableitung von Wasser in beträchtlichen Mengen bestimmten Teile des Laufstreifens beim neuen, nicht abgefahrenen Reifen unter die eigentliche Lauffläche verlegt sind, und daß, wenn der Reifen schon erheblich abgefahren ist, die nach innen verlagerten, tunnelartigen Kanäle offengelegt werden, um eine gute Drainagewirkung zu erzeugen, welche wesentlich besser ist als die, welche in herkömmlicher Weise durch eine Laufflächenprofilierung mit durchgehend schmalen Rillen ohne erweiterte Kanäle am Grunde erreicht werden könnte. Die Anordnung der Rillen in Umfangsrichtung schafft lange, periphere, durchgehende Kanäle und die Reinigung bzw. Freihaltung dieser langen Kanäle wird durch die beim abrollenden Reifen erzeugte Zentrifugalkraft bewirkt.
Die schmalen Umfangsrillen beim neuen, nicht abgefahrenen Reifen neigen dazu, sich beim Einlaufen in die Aufstandsfläche zu schließen, und, bei genügender Belastung, die Rippen tatsächlich aneinanderzustoßen und auf beiden Seiten im Bereich der Aufstandsfläche aneinander gegenseitig abzustützen und so den Abrieb zu verringern. Man erhält eine gute Drainage im Neuzustand wie im abgefahrenen Zustand des Reifens bei geringem Abrieb.
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Die Erfindung ist auf alle Reifengrößen von PKW-, Karren- und Riesenluftreifen anwendbar, auf Radial- ebenso wie auf Diagonalreifen.
Die Erfindung bezieht sich auf Reifen mit allgemein in Umfangerichtung verlaufenden schmalen Rillen, d.h. wellenförmige, z.B. zick-zack-förmige, allgemein in Umfangsrichtung verlaufende Rillen und auch solche Rillen, die sich unter einem spitzen Winkel von einer Seite des Laufstreifens längs des Reifenumfangs zur anderen erstrecken.
Bei allgemein in Umfangsrichtung verlaufenden Rillen, wellen- wie zickzack-förmigen, können die Spitzen benachbarter Rillen axial am Reifen versetzt sein.
Wenn die Erfindung auf Reifen mit in Umfangsrichtung verlaufenden Profilrillen von geringer Breite bezogen wird, so ist das so zu verstehen, daß diese Breite in Bezug zu der größeren Breite am Rillengrund gesetzt wird. Bei einem Riesenluftreifen der Größe 9«00 - 20 kann der schmale Teil der Rille eine Breite von 1,27 mm (50/1000 Zoll) haben und bei einem PKW-Reifen der Größe 185- 15 kann die entsprechende Breite 1,00 mm (40/1000 Zoll) betragen.
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Reifenlaufsbreifen gemäß der Erfindung können zusätzlich zu den schmalen Umfangsrillen mit diesen in Verbindung stehende, quer verlaufende, schmale Schlitze haben, wobei die schmalen Schlitze im Bereich ihres Grundes tunnelartige Kanäle aufweisen, die in die im Bereich des Rillengrundes der in Umfangsrichtung verlaufenden schmalen Rillen vorgesehenen Kanäle führen. Diese quer verlaufenden schmalen Schlitze können ferner mit radial verlaufenden Bohrungen od. dgl., auf die schon früher in bezug auf die schmalen Umfangsrillen hingewiesen wurde, versehen werden.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird jetzt anhand eines Beispiels uiter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben. Es sind:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Reifenlauffläche einer Ausführungsf orm,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Reifenlauffläche bei einer Modifikation dieser Ausführungsform,
Fig. 3 ein Teilschnitt durch eine Umfangsrille nach der Linie A-A von Figur 1 und 2, allerdings mit der Ausnahme der durch gestrichelte Linien dargestellten, radial verlaufenden Bohrungen.
In Fig. 1 ist ein Riesenluftreifen mit Radialkarkasse der
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Größe 9.00 - 20 mit sieben, allgemein in Umfangsrichtung verlaufenden Zick-Zack-Rippen 2 versehen. Jede Hippe 2 ist von den benachbarten Rippen durch eine schmale Zick-•Zack-Rille 1 getrennt, die etwa 12,7 hub tief ist, encsprechend einem wesentlichen Teil der Gesamtstärke des Laufstreifengummis. Jede Rille 1 hat einen sich über zwei P Drittel ihrer Tiefe von der Lauffläche radial einwärts erstreckenden schmalen Teil mit einer Breite von i,2? mm (50/1000 Zoll). Der restliche Teil jeder Rille bis zum Rillengrund hat eine wesentlich größere Breite und bildet einen tunnelartigen Kanal 5 mit einer Breite von 3»8 wo. (0,15 Zoll).
Bei jeder den Schultern 7 des Reifens am nächsten gelegenen Rille 1 hat jede zweite Spitze der Zick-Zack-Rille einen ^ im wesentlichen L-förmigen Schlitz 4, der mit der schmalen Umfangsrille in Verbindung steht, wobei die Schlitze von * der axial inneren Seite der Rille ausgehen. Bei den restlichen Rillen 1 ist die Anordnung ähnlich mit der Ausnahme, daß nicht nur jede zweite der Zick-Zack-Spitzeh mit Schlitzen 4 versehen ist, sondern daß bei jeder Rille jede Spitze mit einem Schlitz versehen ist, wobei sich ein Schlitz allgemein axial in der einen Richtung und die nächsten Schlitze sich in der entgegengesetzten allgemein axialen Richtung erstrecken. Die Anordnung ist dabei so
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getroffen, daß die von einer schmalen Umfangsrille 1 sich quer erstreckenden Schlitze 4 zwischen die einer benachbarten Rille 1 eingreifen. Die Schlitze 4 sind 0,75 mm (30/1000 Zollbreit.
Im Betrieb schließen sich zumindest in einigen Bereichen der AufStandsfläche des Räf ens unter Belastung die schmalen Umfangsrillen 1 und bewirken eine gegenseitige Abstützung der benachbarten Rippen 2 und verringern so deren Beweglichkeit gegenüber bekannten Konstruktionen, bei denen die Rippen nicht abgestützt werden, und damit den Abrieb. Wenn der Reifen auf einer nassen Fahrbahn läuft, wird das Wasser, das nicht als Bugwelle weggedrückt wird, entweder von den schmalen Umfangsrillen 1 in die tunnelartigen Kanäle 5 abgeleitet oder von den Querschlitzen 4 aufgenommen. Ein Teil des von den Schlitzen 4 aufgenom-
menen Wassers kann in die Kanäle 5 abfließen. Sobald der Teil des Laufstreifens, der das Wasser aufgenommen hat, aus der AufStandsfläche ausrollt, wirft die Zentrifugalkraft das Wasser aus dem Reifenprofil heraus.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Modifikation wird eine zusätzliche Drainagewirkung durch die Anordnung von sich radial erstreckenden Bohrungen 3? die durch örtliche Verbreiterung der schmalen Umfangsrillen 1 erzeugt werden,
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geschaffen. Die Bohrungen 3 führen in die tiefer angelegten tunnelförmigen Kanäle 5 und sind in Intervallen längs des ganzen Reifenumfangs angeordnet.
Bei einer weiteren, nicht dargestellten, Modifikation können anstelle oder zusätzlich zu den beschriebenen Schlitzen schmale Rillen oder Schlitze mit tiefer angeordneten, tunnelartigen Kanälen zwischen den schmalen Umfangsrillen angeordnet werden, wobei die tunnelartigen Kanäle der Schlitze und der Umfangsrillen miteinander in Verbindung stehen.
Patentansprüche:
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Claims (12)

  1. Patentansprüche
    M./Luftreifen mit einem Lauf streif en mit im allgemeinen in Umfangsrichtung verlaufenden Drainagerillen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Rillen (1) in und in der Nähe der in Kontakt mit der Fahrbahn kommenden Lauffläche eine geringe Breite haben und daß zumindest einige der Rillen am oder im Bereich des Rillengrundes mit tunnelartigen Kanälen (5) von wesentlich größerer Breite versehen sind.
  2. 2. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufstreifen mit quer verlaufenden Schlitzen (4-) versehen ist, die mit den schmalen Umfangsrillen (1) in Verbindung stehen.
  3. 3· Luftreifen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze gradlinig sind.
  4. 4-, Luftreifen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (4) winkelig sind.
  5. 5. Luftreifen nach Anspruch 1 bis 4·, dadurch ge-
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    -ιο-
    kennzeichnet, daß mindestens einige der schmalen Umfangsrillen (1) mit wenigstens einer, im wesentlichen radial verlaufenden Bohrung (3) od. dgl. versehen - sind, deren Breite größer ist als die der schmalen Rille und die von der Reifenlauffläche in die tunnelartigen Kanäle (5) führt.
  6. 6. Luftreifen nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die allgemein in Umfangerichtung verlaufenden schmalen Rillen (1) wellen- oder zick-zackförmig sind.
  7. 7. Luftreifen nach Anspruch 6, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Kuppen bzw. Spitzen benachbarter wellen- oder zick-zack-förmig^er Rillen 1 axial zum Reifen versetzt sind.
  8. 8. Luftreifen nach Anspruch Ibis 7, d a d u r c h g e kennzeichnet, daß das Verhältnis der Breite der allgemein in Umfangsrichtung verlaufenden schmalen Rillen (1) an der mit der Fahrbahn in Kontakt kommenden Lauffläche des Reif ens zur Breite der tunnelartigen Kanäle (5)» gemessen am Grunde der Profilrillen, etwa b.e^.,1 ,,.„·., 3 liegt.
  9. 9. Luftreifen nach Anspruch 1 bis 8, d a d u r c h β e - . t
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    kennzeichnet, daß der schmale Teil jeder allgemein in Unifangsrichtung verlaufenden Rille 1 sich, von der Lauffläche aus, über etwa zwei Drittel der Gesamttiefe der Rille radial einwärts reicht und der tunnelförmige Kanal (5) der etwa das restliche Drittel der Gesamttiefe der Rillen radial einwärts einnimmt.
  10. 10. Luftreifen nach Anspruch 1Ms 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufstreifen mit quer verlaufenden dünnen Schlitzen versehen ist, die mit den besagten, allgemein in Umfangsrichtung verlaufenden, schmalen Rillen in Verbindung stehen, und daß die besagten dünnen Schlitze im radial inneren Bereich tunnelartige Kanäle haben, die in jene führen, die am Grunde der besagten, allgemein in Umfangsrichtung verlaufenden schmalen Rillen vorgesehen sind.
  11. 11. Luftreifen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der quer verlaufenden Schlitze mit mindestens einer, im wesentlichen radial verlaufenden Bohrung od. ä§.· versehen sind, deren Breite wesentlich größer ist als die Breite der Schlitze, in denen sie angeordnet sind.
  12. 12. Luftreifen, entsprechend der Beschreibung und der Zeichnung.
    109642/0414
    Leerseite
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