DE1756574B - Selbstoffnender elastischer Gleitflu - Google Patents

Selbstoffnender elastischer Gleitflu

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in I-liiuukjiK-i ι k'liiuii'j ν ei laufende NaIiI \el ΙηιικΙυιι I'll, iiiul daß mindestens ciniuc der I rcnnwändc Aiisflciclisöirnungcii aufweisen, und daß die Lange der I'angleiiien ^n bemessen ist. daß die Mittellinie des (ilciillügels in („Hici'i icliiiiiiii i" an sieh bekannter Weise in einem nach linien oH'enen Honen vciläult.
In zweckmäßiger Ausgestaltung ties FiTuulungv jicgenstaiidcs liegt die Nalil zwischen Ilügelohorteil liiul Hüivhiiilcrteil in 1 .änüsiichtunu zv-.i^cheii der M'Ue und der Vorderkante des Fliigeloherlcils.
Hierbei isi es vorteilhaft, wenn das F'liigeloberteil iii Längsrichtung hmier der Naht nach innen utliiil'i. so dall clic !Volilhinicrkante des Flügeloberieils innerhalb der Naht liegt.
Fin wesentliches F.ilindimgsmcrkniil besteht dnrin. daß die Stauliiftlüuger an ihrem hinteren Ende mit o!liiungcn versehen sind, clinch die ein LuItiiistauseh zwischen dem hinteren Raum unter dom I iügeloberteil und den Stauluftfängern ermöglicht f.ird.
Zweckmäßig sind diese öffnungen mit biosselteniileii verseilen.
Hierbei bewirken die Drosselventile beim scnktcchten Sinken des Gleitllügels Druckausgleich zwischen dem hinteren Raum unter dem Flügelpberteil und den Staiiluftfängern, während sie beim Gleiten mit einer Hori/ontalkompop.ente die Bewegung der Luft aus dem Staulufi fänger in den hinteren Raum unter dem F'iigeloberteil drosseln.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß nur ein Teil der Stauluftfängcr nach vorn geöffnet ist, wählend die anderen mit diesen und untereinander durch die AusglcichsölTiHingen verbunden werden.
Die mit der Erfindung erziehen Vorteile bestehen darin, daß durch die quergeteilte Anordnung der Staukiftfänger und der Kiele unter dem Gleitflüge] die Luftströmung in die Staiikiftfänger hinein und durch sie hindurch, aber auch die Strömung unter dem Gleitfiügel hindurch während des Gleitens laminiert wird. Insbesondere wird die Strömuni.· daran gehindert, zwischen den Seiten des Gleit-IKigels hin- und herzuschwanken. Sie kann daher auch nicht an den Seiten des Gleitllügeis abwechselnd unter diesen hindurch austreten und den Gleitflügel dadurch zum Schwanken bringen.
Die gewölbte Form des Gleitflügels bringt den weiteren Vorteil, du'.i dieser sich nicht V-förmig nach ober, zusammenfalten kann. Die Stauluftfanger sind untereinander verbunden. D:· ■ hat den Vorteil, daß der Gleitflügel nicht infolge unterschiedlichen Druckes in den Stauluftfängern in Querrichtung gesehen zusammenfallen kann.
Dadurch, daß die Stauluf'.fänger nur im Vorderteil des Gleitllügels angeordnet s:nd. entsteht der Vorlc'.l. dal.« die führende Vorderfront versteift ist und sich nicht unter der Wirkung des anströmenden Windes nach unten und innen verbiegen kann.
Die hinteren Teile der Slaiiluftfängi'r sind entweder ganz geschlossen ode der Luftabfluß aus ihnen ist so gedrosselt, daß im vorderen Fülmingsteil des GlcitlH'gels immer ein stärkerer Druck herrscht als unt.T dem hinteren Teil des Gleitflügeis. Auch dies hat den Vorteil, daß der Gleitfiügel in seinen Gleitcigenschaften stabilisiert wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand der Zeichnungen ni'iier erläutert werden. Hs zeigt
Fig. 1 eine Ausführung eines Gleitflügeis in perspektivischer Darstellung
Ii μ. 1 eine Viiiilci ansieht des in I \u ! 1'..-.-ViJKh Gleillliigcls.
Fig. λ einen Schnitt des Glciilliigcls in I liiuel läiigsrichiung nach Linie .Ί-l in Fig. 2. Γι F i ü.-I eine andere Ausliihi (in:.1 in lurspel: li'. iseher Darstellung.
Fig. 5 eine Vorderansicht des Gleitlliinel·, IKk h Fig. 4.
F" ig. Ii einen Schnitt des (ileillliigels in Fl'.igel-
iii läniiM : ■ Ii 1 ti η ;i nach I inie ii-fi in I i si. 5.
ΙΊ". 7 und X in Fliiueiliinusrichturig weitere Schnitte son Ausliihnmgslormen.
Der in den Fig. 1.2 und .ί dargesiellie Gleiiilü'jel hai einen im wc-enilichen rechteckigen oder trapezl'örmigen Grundriß und besteht aus einem Fliigcloberteil 2. einem F'lügekmierieil 4 und F'anuleinen (> l.interhalh des 1-'IUUeIUnIeIiLiIs 4 erstrecken sieh Kiele 8 nach unlen. die derart mit dem Glcittliigcl verbunden sind, daß sie jeweils in Hbeneii heuen,
so die sich in Flügellängsrichtu. <i erstrecken. Die Fangleinen 6 können an tieferliegc.iden Ecken 8« der Kiele 8 befestigt sein, oder sie können sich, wie in der Darstellung gezeigt, von einem LasiangrilTspunkt 12 nach oben, dann entlang bogenförmiger Kanten Kx der Kiele 8 und wieder abwärts zu dem I.astangrilTspunkt 12 erstrecken. Die Fangleinen 6 sind an den Kanten 10 der Ki:le8 fest angenäht oder in anderer Weise befestigt, so daß sich die Leinen 6 gegenüber den Kielen 8 nicht verschieben können.
Alle Fangleinen 6«, die von den Ecken 8« der Kiele 8 an der Flügelvorderkante nach unten verlaufen, weisen im wesentlichen gleiche Längen auf. Ebenso sind auch die Fangleinen 6/> gleich lang ausgebildet, die sich im Abstand von den vorderen Leinen von den Ecken 8/' nach unten erstrecken.
Auf diese Weise erhält der Flügeloberteil 2 in Querrichtung des F'Higels eine bogenförmige Umrißlinie. Gleichzeitig kann der Flügel in Längsrichtung nach einer vorbestimmten Kontur bogenförmig ge-
4" krümmt sein. Diese Kontur wird durch Längenänderung der in Längsrichtunu in Abständen hintereinander angeordneten Fangleinen 6a, Cih usw. erzielt. Durch diese Ausbildung wird eine gleichmäßigere Verteilung der an den Fangleinen 6 und dem Flügel angreifenden Lasten und Kräfte über den gesamten Flügel erreicht, insbesondere beim Abwurf aus einem Trägerpaket oder einer Abwurfhülse werden die in Querrichtung gegenüberliegenden Seiten de·. Flügeloberteils 2 infolge der ulcichen Längen der
5" Fangleinen 6 dem gleichen Zug ausgesetzt wie der mittlere Teil des F'lüueloberteils 2. Die Gefahr, daß sich der FIül'cI beim Entfalten in der Mitte V-förmig nach unten durchbiegt, wird dadurch vermieden Darüber hinaus ist die angreifende Belastung nacl·
5.r) der Entfaltung des Flügeloberteils 2 so verteilt, dal.1 auch ein nachfolgendes Verbeulen des Flügel' infolge von Schwingungen oder Änderungen dei Windrichtung und Windgeschwindigkeit auf eir Mindestmaß herabgesetzt ist.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. weist dei Flügclobertcil 2 eine Vorderkante 14 und eine rück wärtige und nach unten geneigte Hinterkante 16 auf Der Flügcluntcrteil 4 hat eine Vorderkante 18 tint eine Hinterkante 24. die am Flügclobcrteil 2 mi einer sieh in Querrichtung des Flügels crslreckenclei Naht 20 befestigt 'st, die etwa in der Mitte de Flügels verläuft. Sobald sich der Flügel aufbläht erstrecken sich die Vorderkanten 14 und 18 de
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Flügeloberteils 2 und des Flügelunterteils 4 jeweils festigt sein, daß sie in FliigellängsrichUing ver-
in bestimmten Abständen voneinander, so daß ein laufende Nähte und Linsenkungen bilden, die mit 40
Stauluftfänger gebildet ist. der dazu dient, den Flügel bezeichnet sind, wodurch die Bildung \on Nähten
in Querrichtung entgegen der Wirkung der an den und Linsenkungen. die in Querrichtung des Flügels
Fangleiiun 6 angreifenden Last ausgebreitet zu 5 verlaufen, vermieden wird.
halten. Der vordere Teil 22 des Flügeloberteils 2 ist Bei der Herstellung eines Gleitflügels gemäß der etwas nach unten gekrümmt, so daß dessen Vorder- Lrfindung weisen die verwendeten Trennwände 36 im kante 14 zur Vorderkante 18 des Flügelunterleils 4 rückwärtigen Bereich des Stauluftfängers Ausgleichshin geneigt ist. Diese Ausbildung bewirkt, daß über öffnungen 44 auf. Auf diese Weise kann die Stauliift dem vorderen Teil 22 der Flügeldecke ein Unter- io innerhalb des l.uftfängrrs in Querrichtung de> druckgebiet oder ein Bereich zumindest niedrigen Flügels von einer Zelle 38 in eine benachbarie über-Druckes entsteh·, wodurch der Stauluftfänger offen- gehen, so daß sich in den einzelnen Zellen 38 jeweils gehalten und die Aufblähung der Vorderkante 14 gleicher Druck einstellt. Damit ist beim Fntfalten de·- cles Flügeloberteils 2 zu größeren und wirksameren Flügels eine sofortige und vollständige Aufblähung Anstellwinkeln erfolgt, als dies bishei erreichbar war. 1.5 des Siaulufifängers sic-hergestellt. Darüber hinaus Der untere Flügehinterteil 4 ties Gleitflügels weist stellt sieh beim Lintrelen der Luft in den Slauhi!';-eine geringere Breite auf als der Flügclobcrtcil 2. fänger über der gesamten FKigelbreile selbsttätig de? Wie aus der Zeichnung ersichtlich, verläuft die gleiche Druck ein. so daß der Gleiifliigel während Hinterkante 24 des Flügelunterteils 4 etwa in der des Fluges und auch dann noch aufgebläht bleibt. Mille des Flüaelobcrteils 2 und erstreckt sich in 20 wenn sieh die Richtung und der Anstellwinkel des Richtlina der Naht 20. Die Hinterkante 24 des Flügel- Flügels in bezug auf die Lul'tanströmung ändern. Unterteils 4 kann am Flügeloberteil 2 entlang der Obwohl die Ausbildung eines Gleittliigels. wie sie ganzen Breite befestigt sein, so daß das rückwärtige in den Fig. 1.2 und 3 gezeigt und vorstehend be-Lnde des Stauluftfängers, der durch den Flügelober- schrieben worden ist. für viele Anvvendungsfäilc teil 2 und den Flügehinterteil 4 gebildet ist. geschlos- 25 bevorzugt wird, k-'iiii der Gleitflüge! unter anderem sen is1,. Für einige Anvvendungsfälle und Linsätze auch so ausgebildet sein, wie er in den F i g. 4. 5 des Gleitflügels kann es demgegenüber günstig sein. und 6 dargestellt ist. Hier besitzt der Flügeloberteil 2 wenn die Hinterkante 24 des Flügeloberteils 2 lcdig- einen etw,i dreieckigen Grundriß, und der Flügellich an in Abständen voneinander liegenden Punkten unterteil 4 ist hierbei mit den Fangleinen 6 übe? angeheftet oder in anderer Weise derart befestigt 30 Kiele 8 verbunden, die in ihren Flächen größer ausist, daß zwischen der Kante 24 und der Unterseite gebildet sind, als die in den Fig. 1.2 und ? gedes Flügcloberteils 2 eine kleinere öffnung gebildet zeigten.
ist. wodurch ein begrenzter Luftstrom aus dem Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist. sine rückwärtigen Bereich des Stauluftfängers in den hierbei weiterhin der Flügelober- und -unterteil 1 Raum unterhalb des Flügeloberteils 2 entweichen 35 bzw. 4 an der Vorderkante entlang dem größten Tei kann. der Flügelbreite miteinander verbunden. In dei Der Flügclunterteil 4 des Stauluftfängers ist in Flügelvorderkante sind lediglich zwei oder eip.i Längsrichtung des Gleitflügels hinreichend lang aus- geringe Anzahl von StauluftfängeröfTmmgen 60 vorgebildet, so daß er an einer Stelle zwischen der gesehen. Dennoch wird auch dieser Flügel entfalte Vorderkante 14 des Flügeloberteils 2 und der Hinter- 40 und mit Hilfe des Luftstromes aufgebläht, der durcl kante 24 des Flügelunterteils 4. die in der Darstellung die Ausglciehsöffnungcn 44 in den Trennwänden de< mit 30 bezeichnet ist. eine nach unten aufgeblähte Flügels von einer Zelle in die benachbarten Zeller Profilunterseite aufweist. Dadurch erhält der Flügel- strömen kann. Darüber hinaus kann die Hinterkante unterteil 4 eine ticferliegende Oberfläche, die nach 24 des Flügelunterteils 4 mit der Unterseite des FHi oben und nach hinten bei 32 bis zu der Flinterkantc 45 geloberteils 2 Zwischenräume bilden, so daß dann 24 ansteigt. Auf diese Weise bilden die Kombination eine kontrollierte Luftströmung aus den einzelner von Flügeloberteil 2 und Flügclunterteil 4 gemeinsam Zellen 38 des Flügels in den unterhalb des Flügel· eine Oberfläche mit wirksamem aerodynamischem im rückwärtigen Teil gelegenen Bereich gegeben is! Profil. Darüber hinaus i-t ehe Oberseite des Flügel- Bei allen gezeigten und vorstehend beschriebene; oberteils 2 glatt und gerundet ausgebildet und er- 50 Ausführungsformen isi es günstig, für die Bildum streckt sich in Richtung auf die Hinterkante 16 nach des Flügel'.berieils 2 Gewebe oder elastische Mal·: unten. nahen zu verwenden, die rebtiv luftdicht mihI. 1-Bei der Befestigung de;· i !inierkante 24 des Flügel- gleicher Weise kann auch der Flügelunterteil 4 deunierieils 4 an der \ nierseile des Flügeloberteils 2 Stauluftfängers aus relativ undurchlässigem Maten.i ciwa im Bereich tier Mitte- '■-! es günstig, die NoI- 55 bestehen. Demgegenüber können die Trennwände wendigkeil einer in Querrichtung des Flügels ent- die sich zur Bildung der Zellen 38 innerhalb de hing dem FHigeloberieil verlaufenden Naht zu ver- Flügels zwi-chen dem Flügelober- und -untcrtei meiden, die die Grenzschicht der von der Flügel- erstrecken, aus Stoffsireifen oder anderem Materia saugseiie abströmenden l.uü nachteilig beeinflussen bestehen, das c'.non relativ ungehinderten Luftdurch würde. Dies kann leicht dadurch erreicht werden. 6r> gang zwischen den einzelnen Zellen 38 zuläf-.t. De daß eine Vielzahl ν im jeweils in Ihigellängsrichtung Flügehinterteil 4 des Stauhilifängers kann dabe verlaufenden Trennwänden 36 vorgesehen wird. durchlässiger sein als der Flügeloberteil 2. da dii die in vertikalen Hhenen /wischen dein Fliigeloher- durch den Flügekinterteil 4 tretende Luft danach i; icil 2 und dem Flügelunterteil 4 derart angeordnet den Bereich unterhalb des Gleitflügels gelangt um sind, daß innerhalb des Staulufifängers an der Flügel- 65 auf diese Weise mit dazu beiträgt, den Flügel zi vorderkante eine Vielzahl einzelner benachbarter tragen. Ist die Hinterkante 24 des Flügelunterteil·;· Zellen 38 entsteht. Diese Trennwände 36 können nicht am Flügeloberteil 2 befestigt oder ist sie mi < 1—.-t-t -in-, Plii.'oloher- und -unterteil 2 bzw. 4 be- dieser lediglich durch die Trennwände 36 verbunden
so wird darüber hinaus die im rückwärtigen Bereich aus dem Stauluftfänger oder den Zellen 38 austretende Luft entlang der Unterseite des Flügcloberteils 2 in Richtung auf deren Profilhinterkante 16 geführt.
In den Fig. 7 und S ist weiterhin jeweils eine andere Ausfiihrimgsform der Erfindung gezeigt. Hierbei weist der Flügelunterteil 4 an seiner Hinterkante 24 ein zur Flügelvorderkante 14 hin umgefaltetes !Drosselventil 78 auf. Das Drosselventil 78 ist nicht tun Flügelobcrteil befestigt, sondern von diesem wegklappbar. Wenn das Drosselventil 78 mit dem Flügeltiberteil 2 einen Spalt bildet, wie es in F i g. 7 gezeigt Ist. so kann dabei durch diese Öffnung 80 Luft nach Vorn von der Unterseite des Fliigeloberteüs 2 in die bellen 38 des Stauluftfängers eintreten. Dadurch wird erreicht, daß, wenn der Gleitflügel zuerst aus einem Trägerpaket ausgeworfen wird und danach in im Wesentlichen senkrechter Richtung niedergeht, die Unterseite des Fliigeloberteüs 2 von der Luft beauftchlagt wird, wie es durch den Pfeil 82 angedeutet ist. Dabei führt der auf den Flügeloberteil 2 wirkende Luftdruck dazu, daß die Luft nach außen in Richtung auf die Kanten des Flügeloberteils strömt, wobei tin Teil dieser Luft nach vorn durch die Öffnung JO zwischen dem Drosselventil 78 und dem Flügeleberteil 2 und in den Stauluftfänger strömt. Auf lliese 'Veise wird die Aufblähung des Stauluftfängers gleichzeitig beschleunigt und verstärkt, während der Gleitflüge! in senkrechter Richtung niedergeht und fcevor dessen vollständige Entfaltung erfolgt ist.
Nachdem der Gleitflügel vollständig aufgebläht lind so gebogen ist, wie es in F i g. 1 und 2 gezeigt ist. beginnt dieser, sich in Vorwärtsrichtung zu betvegen. so daß nun Luft in die Öffnung oder in den Einlaß auf der Vorderseite des Stauluftfängers einströmen kann. Dieser Einlaß ist durch die Öffnuni zwischen der Vorderkante 14 des Flügeloberteils. und der Vorderkante 18 des Flügelunterteils 4 de Stauluftfängers gebildet. Ein derartiger Staustron in den Stauluftfänger bewirkt, daß das frei beweg liehe Drosselventil 78 nach oben gegen die Unter seife des Fliigeloberteüs 2 gedrückt wird, so daß dii Öffnung 80 geschlossen und eine ständige Luftströ mutig im rückwärtigen Bereich aus dem Stauluft
ίο fänger heraus begrenzt oder verhindert wird, wii es durch die Pfeile in F i g. 8 angedeutet ist. Da Drosselventil 78 wirkt demnach so, daß es zu Begint des Niederganges, wenn sich also de Gleitflüge! ii senkrechter Richtung bewegt, einen Druckausgleicl der Luft nach vorn in den Staiiluftfänijer durch di> öffnung 80 zuläßt. Das Drosselventil 78 unterstütz dabei also die Aufblähung des Stauluftfängers an de Flügelvorderkante. Im Anschluß daran, wenn de Flügel voll entfaltet ist und sich vorwärts bewegt wird das Drosselventil 78 durch den Luftstrom, de in die vordere öffnung des Stauluftfängers eintritt selbsttätig in Schließrichtung bewegt, so daß eii weiteres Ausströmen von Luft durch die Öffnung 8( im rückwärtigen Teil des Stauluftfängers so lang* gedrosselt wird, wie sich der Gleitflügd in Vorwärts richtung fortbewegt.
Durch die in den F i g. 7 und 8 gezeigten Aus führungsformen wird es möglich, die Querschnitts fläche der vorderen Öffnung des Stauluftfängers zwi sehen den Vorderkanten 14 und 18 zu verringern Dadurch kann der Flügelunterteil 4 des Stauluftfängers eine größere Krümmung mit besserer aerodynamischen Eigenschaften einnehmen, wodurch der Strömungswiderstand des Stauluftfänger; bei der Vorwärtsbewegung des Gleitflüge^ vermindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
IC9 582 ΙΟ;

Claims (7)

von an der Vorderkante des GlriillügcU offener Palentansprüche: Maulufifangern in FliigeHängsnchliing durch senkrechte Trennwände miteinander verbunden sind.
1. Vlhsiollnciulcr flexibler Gleitlhigel. beste- wobei die Trennwände so geformt sind, daß die bend aus einem I liigeloberleil lind einem Flüucl- 5 Konturen lies Flügeloberleils und des IKigeluiitcltcils unierleil. die /Ui" Bildung von an tier \Order- ein Ί ragllügeiprnlil ergeben, und wobei die Vorderkante lIcs Gleitllügels oll'enen Siaulufll'ängei η in kante ties Flügelobertcils in Richtung auf das F'Uigel-Hiigellängsrichtuni! durch senkrechte Trenn- unterteil nach unten ueiicim i-,1 und aus Fangleinen wäiule miteinaiuler verbunden sind, wobei die liir die Last, die an unter den Trennwänden, these Trennwände so geformt sind, daß die Konturen in verlängernden Kielen befestigt sind und zu den Lastdes lliiueloberteils und iles ITügelunterteils ein aiifhängepiinkicn führen.
Tragllügelprolil ergeben uul\ wobei die Vorder- Derartige Gleitllügel bringen die Last in einer
kante des lliiueloberleils in Richtung auf den flachen Gleitkurve /ur Erde. Dabei ist die Bewegung
Fliigcluniertcil nach unten geneigt ist, und aus der L; si besser zu kontrollieren als bei den son-,1
Fangleinen für die Last, die an unter lIcii Trenn- 15 üblichen Fallschirmen. Auch haben diese Gleitflügel
wänden, diese verlängernden Kielen befestigt eine bessere Sinkstabilitäi als sonst übliche FaII-
iind Lind zu den Lastaufhängepunkten führen, schirme. Sie sollen sich sicher entfalten und nach
dadurch gekennzeichnet, daß der Flügel- der Entfaltung ihre Form beibehalten,
unterteil (4) in clv.1 a der Mitte zwischen der Es ist bekannt, als Hilfe bei der Entialtung von
Vorderkante (18) und der Hinterkante (16) des 20 Fallschirmen Ventile an diesen anzubringen. Diese
Flügelnlv-teils (2) mit dom Flügeloberteil (2) Maßnahme hat aber auf die Sinkstabilität keinen
durch eine in Flügelquerrichtung verlaufende Einfluß.
Naht (20) verbunden ist. und daß mindestens Es ist ferner bekannt, durch Anbringung zusätzeinige der Trennwände (36) Ausgleichsöffnungen lieber Fangleinen an bestimmten Punkten des Gleit-(44) aufweisen, und daß die Läni,e der Fang- 25 fallsehirmes diesem eine beim Sinken stabilere Form leinen (6. 6a. 6h) so bemessen ist. daß die Mittel- zu geben. Da bei dieser bekannten Anordnung aber linie des Gleitflügels in Querrichtung in an sich die unter dem Fallschirm befindliche Luft Gelegenliekannter Weise in einem nach unten offenen heil hat, von einer zur anderen Seite zu schwingen !ionen verläuft. und über die Seiten hinauszuquellen, kann so nur
2. Gleitllügel nach Anspruch I. dadurch ge- 30 eine sehr begrenzte Sinkstabilität erreicht werden. Kennzeichnet, daß die Naht (20) zwischen Flügel- Dies wird auch nicht wesentlich dadurch verbessert, tiberteil (2) und Flügelunterteu (4) ip Längsrich- daß in der Fallschirmkappe ein Schlitz vorgesehen Hing /wischen der Mitte und der vorderkante wird, durch den die Luft abströmen kann. Auch die (14) des Flüaelnbcrteils (2) liegt. Herstellung eines Teils des Fallsehirmes aus luft-
3. Gleitflügel nach Anspruch 2. dadurch ge- 35 durchlässigem Gewebe schafft keine wesentliche VVrkenn/eichnet. daß der Flügeloberteil (2) in besserling.
Längsrichtung hinter der Naht (20) nach unten Bei dem bekannten Gleiiliügel. von :Ι·.τη die Erfin-
vciläuft, so daß die Profilhinterkante (16) des dung ausgeht, wird die seitliche Bewegung der Luft
l'lügeloberteils (2) unterhalb der Naht (20) liegt. dadurch unterbunden, daß die GLhflügelunterseite
4. Gleilflügel nach Anspruch 3. dadurch ge- 4« in Querrichtung unterteilt, die Strömung also lamikcnnzeiehnet. daß die Stauliiftfänger an ihiein niert wird. Weiterhin weist dieser bekannte Gleithinteren Finde mit Öffnungen (80) versehen sind, flügel ein Flügelober- und -unterteil auf. die durch durch die ein Luftaustausch /wischen dem hinte- Staudruck auseinander gesprei/t. also aufgebläht reu Raum unter dem llügeloherteil und den werden, um so ein Tragflügelprofil zu bilden. Der Siauluftfangem ermöglicht wird. ι.ϊ Staudruck baut sich duich eine vordere EinlaC-
5. Gleilflügel nach Anspruch 4. dadurch ge- öffnung auf. Am hinteren Ende des Profils sorgen kennzeichnet, daß die Öffnungen (80) mit Drossel- Auslaßkanäle dafür, daß die gestaute Luft zum Teil ventilen (78) versehen sind. ν iedcr abströmen kann. Die Fangleinen werden so
6. Gleilflügel nach Anspruch 5. dadurch ge- in Ίΐητ Länge abgestimmt, daß der Gleiiliügel in kennzeichnet, daß die Drosselventile (78) beim ~,» der Waagerechten eine gerade verlaufende Fron! sjiikrechten Sinken ties Gleitllügels Druckaus- bekommt.
gleich zwischen dem hinteren Raum unter dem Diese bekannte Ausführung hai sich jedoch nicht
llügeloberteil (2) und den Staiiliiftfängern be- bewährt Dadurch, daß die Fangleinen in Querrieh-
wirken, während sie beim Gleiten mit einer lung in der Mitte am kürzesten sind, zeigen die an
I lori/ontalkomponenle die Bewegung der Luft :>■· den langen Leinen hängenden, in Querrichtung aus
aus dem Stauliiftfänger in den hinteren Raum wärts liegenden Seiten eine Tendenz. V-förmig nacl
unter dem Flügelobertcil (2) drosseln. oben m klappen. Auch zeigte sich, daß die /.eller
7. Glcitfliigel nach Anspruch 6. dadurch ge- des Flügels an den Außenseiten sich nicht völlii kennzeichnet, daß nur ein Teil der Stauliiftfänger füllten, so daß der Gleitflüge! nach innen zusammen nach vorn geöffnet ist. während die anderen mit fi<> fiel, wodurch die Sinkgeschwindigkeit sich über da: diesen und untereinander durch die Ausgleichs- zulässige Maß erhöhte.
öffnungen (44) verbunden bleiben. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, cinei
sicher öffnenden, nach der Öffnung stabil seine F'orn
haltenden Gleitflügel zu schaffen.
65 Diese Aufgabe wird erlinclungsgcmäß dadurcl
Die Erfindung betrifft einen selbstöffnenden. gelöst, daß das Flügelunterteil in etwa der Mitt
flexiblen Glcitfliigel. bestehend aus einem Flügel- /wischen der Vorderkante und der Hinterkante de
oberteil und einem Flüuelunterteil. die zur Bildung F'H'mclobcrleils mit dem Flügelobcrteil durch ein

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