DE1761992C3 - Maschine zum Herstellen und Aufbringen von aus Streifen aus Papier oder dergleichen bestehenden U-förmigen Traggriffen - Google Patents

Maschine zum Herstellen und Aufbringen von aus Streifen aus Papier oder dergleichen bestehenden U-förmigen Traggriffen

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DE1761992C3
DE1761992C3 DE19681761992 DE1761992A DE1761992C3 DE 1761992 C3 DE1761992 C3 DE 1761992C3 DE 19681761992 DE19681761992 DE 19681761992 DE 1761992 A DE1761992 A DE 1761992A DE 1761992 C3 DE1761992 C3 DE 1761992C3
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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von aus Streifen aus Papier od. dgl. bestehenden U-förmigen Traggriffen und zum Aufbringen dieser Traggriffe auf Beutel aus Papier od. dgl. mit im Verhältnis zu den Griffschenkeln innenliegenden Griffmittelteilen mit je einem mit Greifern zum Erfassen der Materialstreifen im Bereich des späteren Griffmittelteiles ausgerüsteten Falzzylinder für jede Beutelseite, Falzwerkzeugen zum Falzen der Materialstreifen unter einem Winkel von 45° an beiden Enden der späteren Griffmittelteile, Umlegewerkzeugen zum Umklappen der Streifenenden um 180° um die Falzlinien und je einer Aufbringstation für jeden Falzzylinder.
Durch die Anmelderin ist bereits eine Vorrichtung zum Herstellen und Aufbringen von U-förmigen Traggriffen aus Papier od. dgl. auf Beutel bekanntgeworden
DT-PS U 58 8t6). Diese Vorrichtung führt bei der Herstellung der bekannten U-förm:gen Traggriffe »inen streifenförmigen Rohling parallel zur Falzzylinderlängsachse an den Falzzylinder heran. Der Streifen wird in einer bestimmten Lage durch Bremswerkzeuge angehalten und im Anschluß daran von schwenkbaren Nadelwerkzeugen erfaßt und in Falzzylinderumlaufnchu.r.g beschleunigt. Bei Erreichen der Falzzylinderumlaufgeschwindigkeit wird dei Streifen mittels am Falzzylinderumfang angeordneter Greifer erfaßt. Im weiteren Arbeusablauf wird der nun am Falzzylinder befindliche Streifen in einer Vorbruchstation mit 45°-Vorfalzungen versehen, die das anschließende Umlegen der beiden Streifenenden erleichtern. Das Umlegen der Streifenenden erfolgt in der nachgeschalteten Umlegeeinrichtung. Hierbei werden die Streifenenden mittels entsprechend angeordneter ortsfester Werkzeuge aus der Falzzylinderhüllfläche herausgeklappt und jeweils um 90° entgegengesetzter Laufrichtung umgelegt. Würden die nun fertiggestellten Traggriffe direkt vom Falzzylinder auf das vorauslaufende Ende eines Beutels aufgebracht, so lägen die Griffmittelteile gegenüber den Griffschenkeln außen. Die Griffteile der U-förmigen Traggriffe haben bekanntlich das Bcstrc ben, sich bei Belastung durch den Tragtascheninhah umzulegen. Dabei klappen infolge der Belastung die Griffmittelteile jeweils zur Seile der Schenkel hin um. Liegen nun die Griffteile gegenüber den Schenkeln außen, so haben die in der die Griffe erfassenden Hand beieinanderliegenden Griffmittelteile das Bestreben, gegeneinander niederzuklappen, was wegen Platzmangels zu einem nicht handgerechten Verformen und Verknittern der Griffmittelteile führt. Um nun diesem Nachteil zu begegnen, ordnet man die Traggnffe so am Beutel an, daß deren Griffmittelteile gegenüber den Schenkeln innenliegen und infolgedessen störungsfrei nach außen klappen. Zu diesem Zweck hat man den Falzzylindern der obenerwähnten bekannten Vorrichtung je einen Umlenkzylinder nachgeschaltet, der mittels an ihm angeordneter Greifer den Traggriff vom Falzzylinder abnimmt und ihn um 180° umlenkt, damit er nun so auf das vorauslaufende Ende des Beutels aufgebracht werden kann, daß die Griffmittelteile gegenüber den Griffschenkeln innenliegen.
Die bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß die U-förmigen Traggriffe, die bereits am Falzzylinder fertiggestellt werden, lediglich zwecks handgerechter Aufbringung auf einen zusätzlichen, mit steuerbaren Greifern bestückten Umlenkzylinder überführt werden müssen, der dann seinerseits die Aufbringung der Traggriffe auf den Beutel vornimmt, wodurch eine verhältnismäßig aufwendige Maschine entsteht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Maschine zu entwickeln, welche die Fertigstellung und die handgerechte Aufbringung der bekannten U-förmigen Traggriffe ohne Zwischenschaltung eines Wendeoder Umlenkweges ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, dir Werkzeuge der Falzstation so anzuordnen, daß eine in bezug auf die Falzzylinderhüllfläche nach außen gerichlete Vorfalzung erzeugt wird, die Breite des Falzzylinders im Bereich der Griffschenkelbildung geringer zu wählen als die lichte Weite zwischen den Faltwerkzeugen und die Umlegewcrkzeuge von außen auf die Streifenenden einwirken und diese in bezug auf die Falzzylinderhüllfläche nach innen umklappen zu lassen. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Schenkel gegenüber Ηρπι Ciriffmittelteil an der dem Falzzylinder zugekehrten Seite liegen. Aus diesem Grunde kann direkt nach dem Fertigfalten der Traggriffe die Aufbringung derselben auf das Ende eines Beutels folgen, wobei die vom Falzzylinder abgekehrten Griffmittelteile wie gewünscht ohne jede Umlenkung des Traggriffes gegenüber den Griffschenkeln innenliegen.
Bei einer ersten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung sind ortsfest seitlich der Falzzylinder angeordnete Umlegeflächen vorgesehen, die in Zylinderlaufrichtung zunehmend in bezug auf die Zylinderhüllfläche nach innen gekrümmt und in ihrem Einlaufbereich außerhalb der Bewegungsbahn der vorgebrochenen Streifenenden angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform laufen die Griffschenkel dem Griffmittelteil nach und die Griffe werden auf das vorauslaufende Ende eines jeden Beutels aufgebracht. In der der Umlegestation nachgeschalteten Klebstoffauftragsstation können umlaufende Klebstoffauftragsegmente mit seitlich neben dem Falzzylinder angeordneten, mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie dieser um ortsfeste Achsen umlaufenden Gegendruckrollen zusammenwirken. Ferner können vorteilhaft seitlich neben dem Falzzylinder ortsfeste Führungsbleche für die Führung der Griffschenkel zwischen Klebstoffauftragstation und Aufbringstation vorgesehen sein. Diese Führungsbleche führen zum Zweck der exakten Traggriffaufbringung die Traggriffschenkel so, daß sie parallel zur Beutellängsachse exakt in der nachfolgenden Aufbringzone auf das vorauslaufende Ende eines Beutels aufgebracht werden.
Um das gleichzeitige Aufbringen beider Traggriffe auf einen Beutel zu ermöglichen, sind zweckmäßig zwei Falzzylinder übereinander angeordnet und beiderseits der durch den Spalt zwischen den Falzzylindern gebildeten Aufbringzone je zwei übereinandtrliegende endlose Transportbänder für den Transport der Beutel durch die Aufbringzone vorgesehen. Diese Bänder transportieren den Beutel jeweils nur an der Randzone und führen ihn mit seinem Mittelteil durch die Aufbringzone hindurch. Um eine gute Führung der Beutel mittels der mit den Laufflächen aufeinanderliegenden Bänder zu erreichen, können die gegeneinander anliegenden Trume der Transportbänder durch Führungsbleche abgestützt sein. Beiderseits jedes der beiden Falzzylinder können umlaufende Andrückrollen zum Andrücken der Schenkelenden an die Beutel vorgesehen sein, die zum ungehinderten Durchlaß der Griffmittelteile segmentartig ausgebildet sind und gewährleisten, daß die Schenkelenden aui die Beutel aufgeklebt werden. Die segmentartige Ausbildung der Andrückrollen verhindert, daß die über den Falzzylinder seitlich hinausragenden Enden des Griffmittelteiles beim Passieren der Aufbringzone durch die Andrückrollen au· der Falzzylinderhüllfläche herausgezogen und somi beschädigt werden.
Sollen die Traggriffe am nachlaufenden Ende de Beutels aufgebracht werden, so kann hierfür eine zwei te Ausführungsform einer Maschine nach der Erfin dung verwendet werden, die dadurch gekennzeichne ist, daß beiderseits jedes Falzzvlinders in dessen Urr laufrichtung mit größerer als der Falzzylinderumlaufge schwindigkeit bewegbare Umlegeelemente für di Streifenenden vorgesehen sind und daß die öffnun der den Streifenmittelteil erfassenden Greifer in FaI; zylinderumlaufrichtung nach vorn gerichtet ist. Durc diese Umlegeelemente werden die Streifenenden Umlaufrichtung nach vorn umgelegt und können de halb auf das nachlaufende Ende eines Beutels od
eines Werkstoffbahnabschnittes aufgebracht werden. Da auch hierbei die Griffmittelteile gegenüber den Griffschenkeln an der vom Falzzylinder abgekehrten Seite liegen, kann der Traggriff unmittelbar nach dem Fertigfalten auf den Beutel oder die Werkstoffbahn aufgebracht werden.
Zweckmäßig können am Ende der Umlegeelementc schräg angeordnete Leitstäbe zum sicheren Erfassen der vorgebrochenen Streifenenden vorgesehen sein. Die Umlegeelemente können nach der Erfindung aus am Falzzylinder schwenkbar gelagerten Hebeln bestehen und durch ortsfeste Steuerkurven betätigt werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Umlegehebel in ihrer Endstellung die freien Streifenenden gegen in der Aufbringstation öffnende Zangenbakken andrücken. Dadurch wird erreicht, daß die Traggriffe bis zur Aufbringung auf den Beutel oder die Werkstoffbahn an beiden Enden festgehalten werden. Ferner können in der Klebstoffauftragsstation umlaufende Klebstoffauftragsegmente mit den Endflächen der Umlegehebel zusammenwirken, um den notwendigen Klebstoffauftrag auf die Griffschenkelenden vorzunehmen.
Um Traggriffe verschiedener Länge herstellen zu können, kann der Abstand der den Griffmittelteil erfassenden Greifer von den die Streifenenden festhaltenden Zangen veränderlich sein. Zur Anpassung an die Umlegestrecke der Umlegeelemente kann die Schließstellung der mit den Umlegeelementen zusammenwirkenden Zangenbacken verstellbar sein.
Bei dieser Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung können an jedem Falzzylinder messerartige Vorbruchelemente vorgesehen sein, die nach der Übernahme eines Streifens um zur Falzzylinderachse im wesentlichen senkrechte Achsen in ihre Arbeitsstellung schwenkbar sind, in welcher ihre Vorbruchkanten sich außerhalb der Falzzylinderstirnseiten befinden und in einem Winkel von 45° zur Slreifenlängsrichlung angeordnet sind und in welcher sie mit umlaufenden Messern zusammenwirken.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welcher die zwei Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt sind. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 die Seitenansicht einer gemäß dem ersten Erfindungsvorschlag ausgeführten Vorrichtung,
F i g. 2 eine Ansicht der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung in Richtung des Pfeiles A,
F i g. 3 eine Draufsicht der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung,
Fig.4 und 5 eine gemäß dem zweiten Erfindungsvorschlag ausgeführte Vorrichtung in Seitenansicht in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen,
F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in F i g. 5 in vergrößertem Maßstab,
Fig.7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles B in F i g. 5 in vergrößertem Maßstab,
Fig.8 einen Schnitt nach der Linie VIlI-VIII in F i g. 5 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in F i g. 5 in vergrößertem Maßstab und
F i g. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X in F i g. 5 in vergrößertem Maßstab.
Für die gleichzeitige Aufbringung zweier Traghenkel je Beutel sind zwei gleichartige, spiegelbildlich zueinander angeordnete erfindungsgemäße Vorrichtungen (Fig.!) erforderlich, von denen der besseren Obersicht nalber hier nur eine — and zwar die obere — beschrie
ben worden ist.
Der parallel zur Falzzylinder-Längsachse geförderte streifenförmige Traggriffrohling 1 (Fig. 1) wird in der Nähe des Falzzylinders 2 mittels einer nicht dargestellten Klemmeinrichtung in Bereitschaftsstellung angehalten. In den ruhenden Streifen 1 dringen beispielsweise drei an schwenkbaren Hebeln 3 befestigte Nadeln 4 ein, die den Streifen 1 an den Falzzylinder 2 heranführen. Die Schwenkbewegung der Hebel 3 für das Eindringen und spätere Herausziehen der Nadeln 4 in und aus dem Streifen I wird durch eine Kurvenscheibe 5 über eine Rolle 6 und einen zweiten Hebel 7 gesteuert und erfolgt um den Drehpunkt 8. Der Drehpunkt 8 ist seinerseits in dritten Hebeln 9 angeordnet, die über einen weiteren nicht dargestellten, kurvengesteuerten Hebel eine in Richtung des Doppelpfeiles 10 hin- und hergehende Schwenkbewegung ausführen, durch die beim Hingang in Richtung auf den Falzzylinder 2 der Streifen 1 an diesen Zylinder überführt wird, wo er von einem Greifer 11 bzw. 12 erfaßt wird. Die Greifer 11 und 12 sind jeweils um einen Bolzen 13 bzw. 14 schwenkbar angeordnet und werden mittels einer ortsfesten Kurve 15, auf der die an Hebeln 16 bzw. 17 angeordneten Rollen 18 bzw. 19 ablaufen, bewegt.
Im Weiterlauf wird der mittels des am Streifenmittelteil angreifenden Greifers, z. B. 11, gehaltene Streifen Γ in eines aus zwei rotierenden Nutwerkzeugen 20 und zwei entsprechend angeordneten ebenfalls rotierenden Messerwerkzeugen 21 bestehende Vorbruchstation geführt, wo der Streifen Γ mit zwei die späteren Faltungen bestimmenden 45°-Nutungen versehen wird. Die Arbeitsbreite der obenerwähnten Greifer Il und 12 (F i g. 1 und 2) entspricht der lichten Weite zwischen den Schenkeln des fertigen Traggriffes 22 (F i g. 2). In gleicher Breite ist auch der Falzzylinder 2 ausgeführt. Erst hierdurch wird es möglich, die seitlichen Enden 23 und 24 des vorgebrochenen Streifens mittels einer der Vorbruchstation nachgeschaltelen Umlegeeinrichtung 25 (Fig. 1) in die Falzzylinderhüllfläche hineinzuklappen und entgegengesetzt der Fallzylinderumlaufrichtung 26 um 90° umzulegen. Die Umlegeeinrichtung 25 wird aus zwei seitlich vom Falzzylinder 2 angeordneten, spiralförmig gewundenen Blechen gebildet, die ortsfest so angeordnet sind, daß sie die infolge des Vorbrechens leicht angewinkelten Streifenenden 23 und 24 (F i g. 2) umfassen und in der beschriebenen Richtung umlegen.
Der Umlegeeinrichtung 25 (Fig. 1) ist eine Klebstoffauftragsvorrichtung 27 nachgeschaltet, die den Klebstoff 28 mittels einer Tauchwalze 29 aus dem Behälter 30 entnimmt und ihn an die Mantelflächen zweier, segmentartig ausgeführter Auftragsteile 31 abgibt welche ihrerseits den Klebstoff auf die in Falzzylinderumlaufrichtung 26 gegenüber dem Griffmittelteil 32 (F i g. 2) nachlaufenden Schenkelenden 23' und 24' auftragen. Zwecks Unterstützung der zu beleimenden Schenkelenden 23' und 24' sind zwei mit den Klebstoffauftragsteilen 31 (Fig. I) zusammenwirkende, mit Falzzylindergeschwindigkeit umlaufende Gegendruckrollen 33 und 34 in weiter nicht dargestellter Weise seitlich des Falzzylinders 2 angeordnet
Die gegenüber dem Griffmittelteil 32 (Fig.2) in Laufrichtung nachlaufenden Schenkelenden 21' und 24' hängen nach erfolgter BeJeimung frei Damit jedoch eine exakte Aufbringung der Traggriffe auf den Beutel erfolgen kann, sind direkt vor der Aufbringzone 35 (F i g. 1) seitlich des Falzzylinders 2 Führusgsbleche 36 angeordnet die die Traggriffschenkel so führen, daß sie
in einer parallel zur Transportrichtung 26 liegenden Stellung gehalten werden. Wie aus F i g. 1 hervorgehl, sind zwecks gleichzeitiger Aufbringung zweier Traggriffe auf einen Beutel zwei gleichartige Vorrichtungen übereinander angeordnet. Die Zone, in der sich die beiden Falzzylinder 2 und 37 einander bis auf einen Spalt nähern, stellt die Aufbringzone 35 dar. Seitlich der Aufbringzone 35 sind jeweils zwei mit den Laufflächen aufeinanderliegendc Transportbänder 38 und 39 (F i g. 1 und 3) so angeordnet, daß sie den zwischen den Bändern 3fl und 39 transportierten Beutel jeweils an der Randzone halten und ihn mil seinem freien Mittelteil durch die Aufbringzone 35 (Fig. 1) hindurchführen. Zwecks, Unterstützung der über die Rollen 40 bis 43 bzw. 44 bis 47 geführten Transportbänder 38 bzw. 39 weiden deren Laufflächen über ein in der Aufbringzonc unterbrochenes Führungsblech 48 geführt, so daß hierdurch der Beutel den gewünschten Verlauf durch die Aufbringzone 35 nimmt. Um einen einwandfreien Vorbeigang der an den Falzzylindern 2 und 37 angeordneten Greifer 12 und 49 bzw. 11 und 49' zu erreichen, ist die Größe des Spaltes in der Berührungszone durch ausreichend großen Achsabstand der Falzzylinder voneinander entsprechend bemessen. Um nun den Traggriff auf das vorauslaufende Ende eines durch den oben beschriebenen Spalt hindurchgeführten Beutels zu ermöglichen, sind im Bereich der Aufbringzone 35 an jeder Seite der Falzzylinder entsprechende mit FaIz-/ylindcrgeschwindigkeit umlaufende Andrückrollen 50 und 51 (F i g. 1 und 2) angebracht. Die Anordnung der Andrückrollen 50 und 51 ist so gewählt, daß sie sich jeweils paarweise mit den Mantelflächen berühren, um ein Andrücken der in Laufrichtung nachlaufenden Schenkclenden auf die Beutelwandungcn zu erreichen. Damit nun die über den Falzzylinder seitlich hinausragenden Enden des Griffmittelteiles 52 und 53 (F i g. 2) beim Passieren der Aulbringzone 35 (Fig. 1) nicht durch die Andrückrollen 50 und 51 aus der Ebene der Fal/./.ylinderhü!iriäi:he herausgezogen werden, sind diese segmentartig so ausgebildet, daß beim Ablauf des Teiles 54 bzw. 55 mit geringem Durchmesser der Andrückrollen 50 bzw. 51 ein einwandfreier Durchgang des Griffmittelteiles durch die Aufbringzone gewährleistet ist. Im unmittelbaren Anschluß daran treten die hervorstehenden Teile 56 und 57 der Andrückrollen 50 und 51 in Tätigkeit und drücken die Anklebeteile der Griffschenkel wie gewünscht auf den Beutel. Direkt nach in Täligkeittreten der hervorstehenden Teile der Andrückrollen öffnen die an den Falzzylindern 2 und 37 angeordneten Greifer, wie z. B. 12 und 49. so daß die Griffe nun allein von den Andrückrollcn 50 und 51 geführt werden. Kurz vor Außertätigkeittreten der Andrückrollen 50 und 51 an den Schcnkelenden gerät der vorauslaufende Griffteil in den Aktionsbereich von der Aufbringzone 35 nachgeschalieten. über Rollen 58 und 59 geführten Andrückbändern 60. die beim Weiterlauf die Traggriffe im Zusammenwirken mit dem Führungsblech 48 auf den Beutel drückea Die somit Fertiggestellte Tragtasche 61 (F i g. 3) wird in bekannter Weise einer Ablage zugeführt Zur gleichzeitigen Aufbringung zweier Traggriffe auf das nachlaufende Ende eines Beutels oder Schlauchabschnittes nach dem zweiten Erfindungsvorschlag sind ebenfalls zwei gleichartige Vorrichtungen notwendig. Der Einfachheit wegen ist in den F i g. 4 bis 10 mir die obere derartige Vorrichtung dargestellt, die nachfolgend beschrieben ist.
Der streifenförmige Traggriffrohimg 62 (F i g. 4 und 5) wird wie bei dem ersten Ausfehrungsbeispiel in bekannter Weise mittels einer mit Nadeln 63 bestückten Zuführeinrichtung 64 an den Falzzylinder 65 herangeführt. Der Falzzylinder 65 wird im wesentlichen aus zwei auf einer gemeinsamen, die Drehachse des Falzzylinders 65 bildenden Welle 66 angeordneten Tragstükken 67 und 68 (F i g. 4, 5 und 6) gebildet, die gegen axiale Verschiebung durch Stellringe 67' und 68' gesichert sind. Das mittels Paßfeder 69 (F i g. 6) unverdrehbar auf dei Welle 66 befestigte Tragstück 67 ist an seinen Enden mil sich diametral gegenüberliegenden Greifern 70 und 71 (F i g. 4 und 5) bestückt, die mittels Lagerböcken 72 und 73 am Tragstück 67 befestigt sind und mit jeweils einer fest am Lagerbock 72 bzw. 73 angeordneten Backe 74 bzw. 75 zusammenwirken. Die Greifer werden aus jeweils einer Platte 76 bzw. 77 (F i g. 4, 5, 7 und 10) gebildet, die mittels kleiner Tragstücke 78 bzw. 79 aul einer Welle 80 bzw. 81 befestigt ist. Durch Zugfedern 70' und 7Γ werden die Greifer 70 und 71 in unbelätigtem Zustand in der Schließstellung gehalten. Eben-
ao falls auf der Welle 80 bzw. 81 fest angeordnet ist ein Ende eines Hebels 82 bzw. 83, an dessen freiem Ende ein Bolzen 84 bzw. 85 befestigt ist, der eine drehbar auf ihm gelagerte Rolle 86 bzw. 87 trägt, die sich auf einer ortsfesten Steuerkurve 88 abwälzt. Durch die Form der
«5 Steuerkurve 88 wird der Greifer 70 bzw. 71 mit der den Drehpunkt bildenden Welle 80 bzw. 81 geschwenkt, die an beiden Enden drehbar im Lagerbock 72 bzw. 73 gelagert ist. Die Greiferplatten 76 und 77 und die mit den Greifern zusammenwirkenden feststehenden Backen 74 und 75 sind zwecks Ermöglichung der ungehinderten Traggriffherstellung in einer der lichten Traggriffweite a (F i g. 7) entsprechenden Breite ausgeführt. Die Greifer 70 bzw. 71 (F i g. 4 und 5) sind so angeordnet, daß die öffnung des Greifermaules vom Greiferanlenkpunkt aus in Falzzylinderumlaufrichtung 89 zeigt.
Gleichfalls am Tragstück 67 im Bereich der Backen 74 und 75 sind ausschwenkbare Umbruchelementenpaare 90 bzw. 91 (F i g. 4, 5, 7 und 9) angeordnet. Die beiden Umbrucheiementenpaare 90 bzw. 91 sind in der Form von Hebelpaaren 92 bzw. 93 ausgeführt, die an ihren freien Enden jeweils Platten 94 bzw. 95 tragen, die in Arbeitsstellung einen exakten 45°-Umbruch des Streifens 62 ermöglichen. Die Arbeitsstellung ist in F i g. 7 strichpunktiert dargestellt und mit 93' und 95' bezeichnet. Die anderen Enden der Hebelpaare 92 bzw. 93 sind an jeweils zwei, die Schwenkachse der Umbruchelemente bildenden Wellen % und 97 bzw. 98 und 99 befestigt Die Schwenkachsenpaare der beiden Umbruchelemente 90 bzw. 91 stehen senkrecht zur Falzzylinderdrehachse. Zur Aufnahme der entsprechenden Wellen 96 und 97 bzw. 98 und 99 (F i g. 7 und 9) sind wiederum die Lagerböcke 72 bzw. 73 vorgesehen, die zu diesem Zweck jeweils zwei Bohrungen besitzen. Jede Bohrung ist mit zwei Büchsen 100 ausgebüchst um eine einwandfreie Lagerung der betreffenden Welle 96 und 97 bzw. 98 und 99 zu erzielen. Die Wellen 96 und 97 bzw. 98 und 99 sind an ihrem freien Ende jeweils mit einem Zahnrad 101 bis 104 bestückt Die Zahnräder 101 und 102 bzw. 1IB und 104 sind dabei an Durchmesser so gewählt daß sie paarweise miteinander kämmen. Das Zahnrad 101 bzw. ItB besitzt eine erheblich geringere Breite als das Zahnrad 102 bzw. 104. damit eise Zahnstange 105 bzw. 106 (Fig.4. 5 und 9} mit <fem breiteren Zahnrad 102 bzw, 104 im Bereich der freifie-
S3 genden Zahnbrerte kämmen kann, durch die ein gleichzeitiges gemeinsames Schwenken der beiden Werkzeuge jedes Umbruchelementenpaares 90 bzw. 91 erreicht wird. Die Längs- und Seitenführung der Zahnstangen
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einem Hebel 114 bzw. 115 angelenkte Rolle 116 bzw. 117 abwälzt, die ihre Bewegung auf diesen Hebel überträgt. Das andere Ende dieses Hebels 114 bzw. 115 ist an einem Ende einer drehbar im Tragstück 67 gelagerten Welle 118 bzw. 119 befestigt. Am anderen Ende der Wellen 118 bzw. 119 ist jeweils ein Ende eines weiteren Hebels 120 bzw. 121 fest angeordnet, wobei das freie Ende dieses Hebels als Gabel ausgebildet ist, welche eine seitlich an der Zahnstange 105 bzw. 106 befestigte Rolle 122 bzw. 123 aufnimmt.
Das drehbar auf der Welle 66 gelagerte Tragstück 68 ist mittels einer Verschraubung 124 (F i g. 6) am Tragstück 67 befestigt. Um zwecks Anpassung an unterschiedliche Traggrifflängen eine relative Verstellmöglichkeit der beiden Tragstücke 67 und 68 in Umfangsrichtung 89 (Fig.4 und 5) zu ermöglichen, sind im Tragstück 67 (Fig. 6) Langlöcher 125 angeordnet, die nach Lösen der Verschraubungen 124 und Verdrehen des Tragstückes 68 in einem bestimmten Bereich eine Relativverstellung erlauben. In der Nähe der Welle 66 (F i g. 4, 5 und b) sind am Tragstück 68 zwei sich diametral gegenüberliegende Wellen 126 und 127 drehbar gelagert, an deren Enden die Hebel 128 und 129 bzw. 130 und 131 befestigt sind. Die freiliegenden Enden der Hebel 128 bis 131 sind als Umlegesegmente 132 bis 135 ausgeführt, die die Aufgabe haben, die seitlichen Streifenenden in Laufrichtung 89 nach vorn umzulegen. Dabei ist es notwendig, daß die Hebel 128 und 129 bzw. 130 und 131 während des Falzzylinderumlaufes eine Schwenkbewegung machen, damit die Umlegesegmente 132 und 133 bzw. 134 und 135 eine entsprechende Relativbewegung zum Falzzylinder 65 ausführen. Diese Bewegung wird mittels einer ortsfesten Kurve 136 bewirkt, auf der sich jeweils eine Rolle 137 bzw. 138 ab wälzt, die an einem Ende eines Doppelhebels 139 bzw. 140 befestigt ist. Der auf einen mit dem Tragstück 68 verschraubten Bolzen 141 bzw. 142 drehbar gelagerte Doppelhebel 139 bzw. 140 ist an seinem anderen Ende in Form eines Zahnsegmentes ausgeführt, das mit einem auf der Welle 126 bzw. 127 befestigten Zahnrad 143 bzw. 144 kämmt. Bei einer durch die Kurve 136 bewirkten Schwenkbewegung des Doppelhebels 139 bzw. 140 erfolgt somit über das Zahnrad 143 bzw. 144 eine Verdrehung der Welle 126 bzw. 127, die die auf ihr befestigten Hebel 128 und 129 bzw. 130 und 131 infolgedessen in die gewünschte Schwenkbewegung ver-
Das Tragstück 68 trägt im Bereich der Falzzylinderhüllfläche noch zwei sich diametral gegenüberliegende Zangenhälften 145 und 146 (F i g. 4 bis 8). die mit den in Laufrichtung 89 bewegbaren Umlegesegmenten 132 end 133 bzw. 134 und 135 jeweils eine Zange bilden. Die Zangenhälften 145 und 146 sind dabei so angeordnet daß sie in Laufrichtung 89 gegenüber den jeweils zugehörigen schwenkbaren Umlegesegmenten vorn Legen. D,e Zangenhälften 145 und 146 sind an jeweils einem Ende von Winkelhebeln 147 und 148 bzw 149 und 150 befestigt von denen jeweils einer an jeder Seite des Tragstückes 68 auf einer gemeinsamen, im Tragstück 68 gelagerten Welle 151 bzw. 152fä Γ 158 bzw. 159 derart angeordnet, daß sie ίο sich an der betreffenden Zangenhälfte 145 bzw. 146 und an jeweils einer mit dem Tragstück 68 Hülse 160 bzw. 161 abstützt. Di
Tangcnhälfte ist noch mittels eil
Vv .kelhebcls 147 bzw. 149 angeordneten, sich an einer <5 mit dem Tragstück 68 verschraubten Hülse 162 bzw. 163 abstützenden Anschlagschraube 164 bzw. 165 einstellbar gemacht.
Der mittels der Zuführeinrichtung 64 (F i g. 4) an den Falzzylinder 65 herangeführte Streifen 62 wird beispielsweise von dem Greifer 70 erfaßt und in Laufrichtung 89 bewegt. Kurz nach der Sircifenübernahme werden gemäß dem Verlauf der Kurve 113 die Umbruchelemente 90 betätigt und somit in ihre Arbeitsstellung geschwenkt (F i g. 5 und 7). Die nun unter dem Mre.fen 62' befindlichen Umbruchelemente 90 ermöglichen im Zusammenwirken mit den um eine parallel zur i-alzzyhnderlängsachse liegenden Achse 166 rotierenden Messern 167 die Erzeugung der die späteren y> -Haltungen einleitenden Umbrüche an den Enden des Streifenmittelteiles. Nach dem Erzeugen der Umbrüche schwenken die Umbruchelemente 90 bzw. 91 wieder in ihre Ausgangsstellung, um die spätere Abgabe der fertigen Traggriffe nicht zu verhindern.
Unmittelbar nach Durchlaufen der Umbruchzone werden die Umlegesegmente 132.133 gemäß dem Verlauf der Kurve 136 in Laufrichtung 89 relativ zum FaIzzyhnder 65 bewegt. Um die nach dem Umbrechen seltnen herabhängenden Streifenenden einwandfrei umfassen zu können, sind die vorauslaufenden Enden der Umlegeteile 132 und 133 bzw. 134 und 135 noch mit Leitstaben 168 (F i g. 7) versehen, die bei der Bewegung der Umlegesegmente 132 und 133 bzw. 134 und 135 hin/' ti Streifenenden in die Falzzylinderhüllfläche h neinklappcn. Die so in die Falzzylinderhüllfläche hin-Si?lr Stehenden werden nun mittels der »m w ! !" Tegenden Umlegesegmente 132 und 133 Wenden" m £C.htUn« nach vorn «""gelegt. Die Schen-Ξ . J (^lg7) des somit fertiggestellten Trag-
,o häIfte ,4, hWerden f dabei VOn unten an die Faangen-133 hJ heranfeführt. Die Umlegesegmente 132 und
an Sege? b blS OT die Falzzfngenhälfte 145 her-JmTf -Γ T* Zange bilden·die die Schenkelenden den l!A KUnd.7) nun festha1t Damit ««ε Schenkelen-
« und ΪΪ ; S*Jhal VOn der aus den Umlegeteilen 132 erfaßt η e[ 28W*^ Ι« bestehenden Zange aus Hp F ,en hnen md n5cht *·«* die Fliehkraft smdderl^^1"11011^0116 herausbewegt werden, hai J£rbch2one entsprechend angeordnete Leit-
ScMMt J^? ( i&4· 5 und 8> nachleschaltet Die
S ™h f« ng· dr Umle^egmente 132 und 133 bzw.
72 Si S,*"*?1"* jewefls eme Anschlagschraube
gemalt Sa" dM Hebeln I28 bzw· 130 dnsteltoar
MdIn w £? AnscMag für die Schrauben 172 und 173
* SiI J?**" l6° md I61· Außerhalb des Wir-
SfS*? JS ST6 m wefden * Umlegeseg-
EfJaT,,!33 hxw· m OTd 135 mittels einer am
Ä^l1^^· 140und am Bolzen 174bzw.l75
befestigten Zugfeder 176 bzw. 177 in der SchueSstel-
lung gehalten. Beim Weiterlauf werden die Schenkelenden 169 an einem weiter nicht dargestellten Klebstoffauftragswerk vorbeigeführt, wo sie mittels rotierender Klebstoffauftragssegmente 171 beleimt werden. Den beim Auftragen des Klebstoffes notwendigen Gegendruck erzeugen die Mantelflächen der Umlegesegniente 132 und 133 bzw. 134 und 135 (F i g. 5). Bei Erreichen der Aufbringzonc öffnet die betreffende Zangenhälfte 145 bzw. 146, damit die Anklebcteile der Schenkel auf das in Transportrichtung nacheilende Ende eines .Schlauchabschnittes oder fertigen Beutels aufgebracht werden können. Der Greifer 70 bzw. 71 wird ebenfalls beim Passieren der Aufbringzonc entsprechend dem Verlauf der Kurve 88 geöffnet, womit auch der Griffmittelteil 178 (F i g. 7) freigegeben wird. Der nicht dargestellte, mit Traggriffen versehene Beutel bzw. Schlauchabschnitt wird in nicht dargestellter Weise weitertransportiert. Nach Durchlaufen der Aufbringzone werden die Umlegesegmente 132 und 133 bzw. 134 und 135 gemäß dem Verlauf der Kurve 136 wieder in die Ausgangsstellung zurückgeschwenkt, um nach erfolgtem Umbrechen eines weiteren Streifens 62' wieder in Tätigkeit zu treten. Ebenfalls nach Passieren der Aufbringzone schwenkt die Zangenhälfte 145 bzw. 146 in die Schließstellung, während der Greifer 70 bzw. 71 bis zur Übernahme eines neuen Streifens geöffnet bleibt.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Herstellen von aus Streifen aus Papier od. dgl. bestehenden U-förmigen Traggriffen und zum Aufbringen dieser Traggriffe auf Beutel aus Papier od. dgl. mit im Verhältnis zu den Griffschenkeln innenliegenden Griffmittelteilen mit je einem mit Greifern zum Erfassen der Materialstreifen im Bereich des späteren Griffmittelteiles ausgerüsteten Falzzylinder für jede Beutelseite, Falzwerkzeugen zum Falzen der Materialstreifen unter einem Winkel von 45° an beiden Enden der späteren Griffmittelteile, Umlegewerkzeugen zum Umklappen der Streifenenden um 180° um die FaIzIinien und je einer Aufbringstation für jeden Falzzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (20, 21: 94, 95, 167) der Falzstation so angeordnet sind, daß eine im Bezug auf die Falzzylinderhüllfläche nach außen gerichtete Vorfalzung erzeugt wird, daß die Breite des Falzzylinders (2: 65) im Bereich der Griffschenkelbildung geringer ist als die lichte Weite zwischen den Falzwerkzeugen und daß die Umlegewerkzeuge (25; 132 bis 155) von außen auf die Streifenenden (23, 24; 169) einwirken und diese in bezug auf die Falzzylinderhüllfläche nach innen umklappen.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ortsfest seitlich der Falzzylinder (2) angeordnete Umlegeflächen (25), die in Zylinderaufrichtung zunehmend in bezug auf die Zylinderhüllfläche nach innen gekrümmt und in ihrem Einlaufbereich außerhalb der Bewegungsbahn der vorgebrochenenen Streifenenden (23,24) angeordnet sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der der Umlegestation nachgeschalteten Klebstoffauftragstation (27) umlaufende Klebstoffauftragsegmente (31) mit seitlich neben dem Falzzylinder (2) angeordneten, mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie dieser um ortsfeste Achsen umlaufenden Gegendruckrollen (33, 34) zusammenwirken.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben dem Falzzylinder (2) ortsfeste Führungsbleche (36) für die Führung der Griffschenkel (23, 24) zwischen Klebstoffauftragstation (27) und Aufbringstation (35) vorgesehen sind.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Falzzylinder (2) übereinander angeordnet sind und daß beiderseits der durch den Spalt zwischen den Falzzylindern gebildeten Aufbringzone (35) je zwei übereinanderliegende endlose Transportbänder (38, 39) für den Transport der Beutel (61) durch die Aufbringzone vorgesehen sind.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander anliegenden Trume der Transportbänder (38, 39) durch Führungsbleche (48) abgestützt sind.
7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits jedes der beiden Falzzylinder (2) umlaufende Andrückrollen (50, 51) /um Andrücken der Schenkelenden an die Beutel vorgesehen sind, die zum ungehinderten Durchlaß der *>5 Grilfmittelteile segmentartig ausgebildet sind.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits jedes Falzzylinders (65) in dessen Umlaufrichtung mit größerer als der Falzzylinderumlaufgeschwindigkeit bewegbare Umlegelemente (132 bis 135) für die Enden (169) der Streifen (62) vorgesehen sind und daß die öffnung der den Streifenmittelteil erfassenden Greifer (70, 71) in Falzzylinderumlaufrichtung nach vorn gerichtet ist.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende der Umlegeelemente (132 bis 135) schräg angeordnete Leitstäbe (168) zum sicheren Erfassen der vorgebrochenen Streifenenden (169) vorgesehen sind.
10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9. dadurch gekennzeichnet, da£ die Umlegeelemente (132 bis 135) aus am Falzzylinder (65) schwenkbar gelagerten Hebeln bestehen.
J J. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlegeelemente (132 bis 135) durch ortsfeste Steuerkurven (136) betätigt werden.
12. Maschine nach Anspruch 10 oder 11. dadurch gekennzeichnet, daß die Umlegeelemente (132 bis 135) in ihrer Endstellung die freien Streifenenden gegen in der Aufbringstation öffnende Zangenbakken (145,146) andrücken.
13. Maschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Klebstoffauftragstation umlaufende Klebstoffauftragsegmente (171) mit den Endflächen (132 bis 135) der Umlegehebel zusammenwirken.
14. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der den Griffmittelteil erfassenden Greifer (70, 71) von den die Streifenenden festhaltenden Zangen (145, 146) veränderlich
ist.
15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Fließstellung der mit den Umlegeelementen (132 bis 135) zusammenwirkenden Zangenbacken (145,146) verstellbar ist.
16. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Falzzylinder (65) messerartige Vorbruchelemente (90, 91) vorgesehen sind, die nach der Übernahme eines Streifens (62) um zur Falzzylinderachse (66) im wesentlichen senkrechte Achsen (96 bis 99) in ihre Arbeitsstellung schwenkbar sind, in welcher ihre Vorbruchkanten sich außerhalb der Falzzylinderstirnseiten befinden und in eir.^m Winkel von 45° zur Streifenlängsrichtung angeordnet sind und in welcher sie mit umlaufenden Nutelementen (167) zusammenwirken.
DE19681761992 1968-08-02 1968-08-02 Maschine zum Herstellen und Aufbringen von aus Streifen aus Papier oder dergleichen bestehenden U-förmigen Traggriffen Expired DE1761992C3 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10344156A1 (de) * 2003-09-22 2005-04-28 Windmoeller & Hoelscher Bodenöffnungsstation einer Papierbeutelmaschine

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DE10344156A1 (de) * 2003-09-22 2005-04-28 Windmoeller & Hoelscher Bodenöffnungsstation einer Papierbeutelmaschine
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