DE1769367A1 - Verfahren zur Herstellung von Urethangruppen aufweisenden Schaumstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Urethangruppen aufweisenden Schaumstoffen

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Description

FARBENFABRIKEN BAYER AG 1769367
LEVERKUS EN-Bayerwerk GM/Bn Piteat-AbteÜum
. Mai 1968
Verfahren zur Herstellung von Urethangruppen aufweisenden Schäumet of feia
Urethangruppen aufweisende Schaumstoffe mit den verschiedenartigsten physikalischen Eigenschaften werden nach, dem Isocyanatpolyadditionsverfahren aus Verbindungen mit mehreren aktiren Wasaerstoffatomen, speziell aus Polyhydroxyverbindungen, und Polyisocyanaten unter Mitverwendung von Wasser und/oder anderen Treibmitteln und Aktivatoren sowie in der Regel unter Mitverwendung von weiteren Hilfsmitteln, wie Emulgatoren und Stabilisatoren auf Silikonbaeis seit langem in technischem Mafistab hergestellt. Nach dieser fesfahrensweise können bei geeigneter Wahl der Komponenten sowohl weiche als auch harte Schaumstoffe bzw. alle zwtscbea diesel·?, Gruppen liegenden Varianten hergestellt
Schaumstoffe auf Polyisocyanatbasis werdea durch Vermischen fHiesiger Komponenten hergestellt, wobei man die miteinander umsusetseaden Ausgangssatesfialisa /or zugsweise gleichzeitig aueammenmiecht oder afcer
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BAD
aus einer Polybydroxylverbindung mit einem Überschuß an Polyisocyanaten ein NCO-Gruppen aufweisendes Voraddukt herstellt, welches dann in einem zweiten Arbeitsgang mit Wasser in einen Schaumstoff übergeführt wird.
Wichtig für die Durchführung des Verfahrens ist vor allem auch die Wahl von geeigneten Aktivatoren. Als Aktivatoren haben in der Praxis vor allem Aminkatalysatoren, z.B. tert. Amine wie Dimethylbenzylamin oder Triätbylendiamin und/oder organometallverbindungen wie Dibutylzinndilaurat, Zinndioctoat, Eisenacetylacetonat, Anwendung gefunden. Hit Hilfe dieser Aktivatoren ist es möglich, Schaumstoffe mit in der Regel befriedigenden oder guten physikalischen Eigenschaften herzustellen. Sie so erhaltenen Schaumstoffe sind indessen nicht für alle gewerblichen Anwendungen geeignet, vor allem deshalb, weil die roitvgrwscdetön Katalysatoren in gesundheitlicher Hinsicht nicht #ir;*aii>ir^ei sind bzw. nicht den einschlägigen Lebeaamittulgdaetzen entsprechen.
Is hat zwar an Versuchen nicht gefehlt, diese durch die Flüchtigkeit und Wanderungsfähigkeit der bisher verwendeten Katalysatoren, bedingten Kachteile z.B. dadurch zu vermeiden, d&fi aas Hydioxylgruppen-haltige tertiäre Amine mit dem Ziel Yarwenciei, sie während der Polyadditionsreaktion in das Makromolekül einzubauen. Diese Bemühungen hatten jedoch nur begrenzten Erfolg, weil derartige Produkte zwar den Start der Polyadditionsreaktion und der Oasbildung
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ausreichend katalysieren, in. der Phase der Aushärtung des geschäumten Produkts dagegen, deshalb nicht mehr wirksam sind, weil sie bereits weitgehend im Polyurethansystem eingebaut wurden.
Überraschenderweise wurde nun· gefunden, daß Di-n-oktylzlnnmercaptid ein hervorragender Aktivator zur Herstellung von Schaumstoffen aus Polyhydroxy!verbindungen und Polyisocyanaten und dabei selbst in gesundheitlicher Hinsicht völlig unbedenklieh ist. Die mit Hilfe dieses Katalysators erhaltenen Schaumstoffe sind somit auch als gesundheitsunschädlich anzusehen und entsprechen den Forderungen der einschlägigen Gesetze. Dadurch wird nun der Anwendungsbereich von Polyurethanschaumstoffen auch auf die Gebiete ausgedehnt, die ihnen, aus ÄQn bereits erwähnten Gründen bisher verschlossen geblieben ',msofka
Die physikalischen Eigenschaften der Verfahrensprodukte sind ausgezeichnet und entsprechen in vollem Umfange dem technischen Standard.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von Urethangruppen aufweisenden Schaumstoffen durch Umsetzung von Polyhydroxyverbindungen mit Polyisocyanaten in Gegenwart von Wasser und/oder anderen Treibmitteln, Aktivatoren und gegebenenfalls weiteren Hilfsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß als Aktivator Di-n-okijtLzinnmercaptid verwendet wird.
Erfindungsgemäß wird somit als Aktivator Di-n-oktylzinnmercaptid der Formel -j O9844 / 1705 ^_χ0
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S-(CH2)7-CH3
Sn
S-
eingesetzt, wobei die Verwendung dieses Katalysators speziell in Kombination mit epoxidiertem Sojaöl bevorzugt ist. Auch die Verwendung des erfindungsgemäß einzusetzenden Katalysators mit einbaufähigen tertiären Aminen ist in vielen Fällen vorteilhaft. Als einbaufähige tertiäre Amine kommen dabei z.B. Diäthyläthanolamin, Triäthanolamin, Umsetzungsprodukte von Ammoniak und Äthylendiamin mit Alkylenoxiden in Frage. Insbesondere durch die Kombination der erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindung mit einbaufähigen tertiären Aminen wird der oben beschriebene Nachteil der alleinigen Verwendung dieser Amine behoben.
Als Polyhydroxylverbindungen sind erfindungsgemäß solche der unterschiedlichsten Art geeignet. Bei der Herstellung von weichen Schaumstoffen verwendet man vorzugsweise PoIyole, deren Hydroxylzahl zwischen 30 und 80 liegt. Bei der Herstellung von harten Schaumstoffen werden bevorzugt Polyole mit Hydroxylzahlen zwischen 200 und 700 eingesetzt. Naturgemäß sind Kombinationen beider Polyolgruppen möglich, wobei Schaumstoffe mit halbharter Beschaffenheit erhalten werden können. Infrage kommende Polyhydroxyverbindungen dieser Art sind z.B. in Kunststoff-Handbuch, Band VII, "Polyurethane", Carl Hanser Verlag, München, 1966, Seiten 45 - 73 und 511 - 515, sowie z.B. in der deutschen Patentschrift 1 217 604- und in der DAS 1 229 290 genannt.
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Γ/69367
Als Polyisocyanate kommen aliphatische, cycloaliphatische, araliphatische und aromatische Polyisocyanate in Frage, z.B. 1,6-Hexamethylendiisocyanat, m-Xylylendiisocyanat, 1-Methylcyclohexan-2,4- und -2,6-Diisocyanat sowie beliebige Gemische dieser Isomeren, 4,4I-Diphenyltnethandiisocyanat, Polyphenylpolymethylenpolyisocyanate wie sie durch Anilinformaldehydkondensation und anschließende Phosgenierung erhalten werden, Carbodilmidgruppen-haltige Polyisocyanate, wie sie z.B. gemäß der deutschen Patentschrift 1 092 007 erhältlich sind, Naphthy7 len-1,5-diisocyanat, Toluol-2,4,b-triisocyanat, Umsetzungsprodukte von beispielsweise 1 Mol eines 3-wertigen Alkohols mit 3 Mol eines Diisocyanats.
Als Treibmittel kommen erfindungsgemäß Wasser uud/oder andere Treibmittel ia Präge wie niedrig siedende Halogenkohlenwasserstoffe. Treibmittel dieser Art sind z.B. Monofluorchlormethan, Difluordichlormethan oder Methylenchlorid.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrene können ferner die an sich bekannten Hilfsmittel wie Emulgatoren oder Schaumstabilisatoren verwindet wtrdta. ils Emulgatoren kommen z.B. sulfoniertes Rizinusöl und als Schaumstabilisatoren speziell solche auf Silikonbasis in Frage.
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ORIGINAL INFECTED
!/69367
Der erfindungsgemäß zu verwendeade Katalysator wird ia der Regel la Meageα von 0,05 bis 1 Gew.-^, bezogen auf 100 Gewichtsteile Polyöl, eingesetzt.
Die Schaumstoffherstellung selbst erfolgt im übrigen völlig la der bekannten Verfahrensweise bei Raumtemperatur oder erhöhter Temperatur, vorzugsweise durch einfaches Nischen der Komponenten. Hierbei bedient man sich vorteilhafterweise Maschineller Einrichtungen wie sie z.B. in der französischen Patentschrift 1 074 713 beschrieben sind, flammschutzmittel» Farbstoffe, Pigmente oder Zusatzstoffe können ohne weiteres mitverwendet werden, sofern sie in gesundheitlicher Hinsicht unbedenklich sind.
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Beispiel 1:
100 Gewichtateile eines teilverzweigten. Polyäthers aus Trimethylolpropan und Propylenoxid mit einer OH-Zahl von 46 und einer Viskosität von 575 cP/25°0, 37 Gewichtsteile eines Toluylendiisocyanates, das die 2,4- und 2,6-Isomeren im Gewicbtsverhältnis von 80 ; 2ü enthält, 3 Gewichtsteile Wasser, 0,3 Gewichtsteile Triäthylendiamin (1,4-Diaza-bicyclo-(2,2,2)-octan), 0,2 Gewichteteile Di-n-oktylzinnmercaptid als Katalysator und 1 Gewichtstell wasserlösliches Polysiloxan werden in der üblichen Weise miteinander vermischt. Aus dem Gemisch erhält man nach dem Ausgießen einen in einer Minute steigenden Schaumstoff, der nach dem Abbinden in seinen physikalischen Eigenschaften dem technischen Stand entspricht.
Der erfindungsgemäß eingesetzte Katalysator Dt-n-oktylzinnmercaptid zeigt bei gleichen Gewichtsteilen gegenüber dem ' bisher üblichen Katalysator Zinn-dioctoat eine verstärkte aktivierende Wirkung. Darüberhinaus ist der erhaltene Polyurethanschaumstoff in gesundheitlicher Hinsicht unbedenklick.
Beispiel 2;
80 Gewichtsteile eines Polyäthers aus Trimethylolpropan und Propylenoxid mit einer OH-Zahl von 550.und einer Viskosität von ca. 2000 cP 250C, 10 Gewichtsteile Tximethylolpropan, 20 Gewichtsteile Trlchloräthylphosphat, 10 Gewichtsteile eines Aminoäthers aus Äthylendiamin und Propylenoxid mit einer OH-Zahl von 450 und einer Viskosität von 5000 ep 250C,
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1,b Gewichtstelle einer 50$igen wässrigen Lösung des Na-Salzes der sulfonierten Risinolsäure, 2 Gewichtsteile wasserlösliches Polysiloxan, 0,5 G-ewichtsteile Di-n-oktylzinnmer- captid, 30 Gewichtsteile- Monofluortrichlormethan als Treibmittel und 145 Gewichtsteile Polyphenylpolymethylenpolyisocyanat, wie es durch Phosgenierung eines durch Anilin/Formaldehyd-Kondensation hergestellten Polyamingemischs erhalten wird, werden mit einem mechaniscnen Rührwerk gut vermischt und liefern nach dem Ausgießen einen schrumpfstabilen Hartschaum, der nach 45 Sekunden abbindet. Bei einem Raumgewicht von 32 kg/m erreicht der Schaumstoff eine Druckfestigkeit von 2,7 kp/cm2 und eine Wärmebiegefestigkeit von 1300C. Er ist in gesundheitlicher Hinsicht unbedenklich.
Beispiel 3;
Verschäumt man das Gemisch gemäß Beispiel 2 mit 145 Gewichtsteilen eines Carbodiimidgruppen enthaltenden rohen Diphenylmethan-4,4'-diisocyanates (herstellbar gemäß dem Verfahren der deutschen Patentschrift 1 092 007) anstelle von 145 Gewichtsteilen des dort genannten Polyisocyanate, so erhält man einen in 30 Sekunden abbindenden, schrumpfstabilen Hartschaumstoff mit einem Raumgewicht von 30 kg/m , einer Druck- festigkeit von 2,0 kp/cm und einer Wärmestandfestigkeit von 1100C. Er ist in physiologischer Hinsicht einwandfrei.
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Beispiel 4: *
80 Gewicbtsteile eines Polyäthers aus Trimethylolpropan und Propylenoxid mit einer OH-Zahl von 550 und einer Viskosität von ca. 2000 cP 250C, 10 Gewichtsteile Trimethylolpropan, 20 Gewichtsteile Trichloräthylphosphat, 1,5 Gewichtsteile einer 50$igen wässrigen Lösung des lia-Salzea der sulfonierten Rinzinolsäure, 2 Gewichtsteile Polysiloran, 1,5 Gewichtsteile Di-n-oktylzinnmercaptid, 30 Gewichtsteile Monofluortrichlormethan als Treibmittel und 135 Gewichtsteile Polyisocyanat gemäß Beispiel 2 werden gut verrührt und ergeben nach dem Aushärten einen zähen, schrumpf festen Hartschaumstoff, der -.-' bei einem Raumgewicht von 32 kg/nr eine Druckfestigkeit von 2,1 kp/cm und eine Wärmebiegefestigkeit von 125 C aufweist.
Er ist in gesundheitlicher Hinsicht unbedenklich.
Beispiel 5:
82 Gewichtsteile eines Polyäthers auf Basis von propoxyliertem Sorbit mit einer OH-Zahl von 490 und einer Viskosität von 8700 cP 25°, 1 Gewichtsteil 2-Dimethylatninoäthanol als einbaufähiger tertiärer Amin-Katalysator, 1 Gewichtsteil Di-n-oktylzinnmer- Λ captid, 1 Gewichtsteil Polysiloxan, 40 Gewichtsteile Monofluortrichlormethan und 100 Gewichtsteile eines 29%-NCO-Gruppen enthaltenden Semiprepolymeren, das durch Umsetzung von Toluylendiisocyanat nach Beispiel 1 mit dem oben genannten Polyäther hergestellt wird, werden gut miteinander vermischt und liefern einen zäh-festen Hartschaumstoff, der sich durch eine besonders gute Druckfestigkeit auszeichnet. Er ist physiologisch unbedenklich.
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Claims (3)

Patentansprüche:Jn .
1. Verfahren zur Herstellung von Urethangruppen aufweisenden Schaumstoffen durch Umsetzung von Polyhydroxylverbindungen mit Polyisocyanaten in Gegenwart von Wasser und/oder anderen Treibmitteln, Aktivatoren und gegebenenfalls weiteren Hilfsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß als Aktivator Di-noktylzinnmercaptid verwendet wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Di-n-oktylzinnmercaptid in Kombination mit epoxidiertem Sojaöl verwendet wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Di-n-oktylzinnmercaptid in Kombination mit einbaufäbigen Aminen verwendet wird.
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DE19681769367 1968-05-15 1968-05-15 Verfahren zur Herstellung von Urethangruppen aufweisenden Schaumstoffen Expired DE1769367C3 (de)

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