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B e s ehr e i b u n g "Rahmen-oder behälterartige Vorrichtung für
die Aufbewahrung kleiner Gegenstände in Kraftfahrzeugen." Die Neuerung bezieht sich
auf eine rahmen-köder behälterartige Vorrichtung für die Aufbewahrung kleiner Gegenstände
auf waagerechten oder geringfügig geneigten Auflageflächen in Kraftfahrzeugen, insbesondere
Personenwagen Durch die Möglichkeit, Windschutzscheiben bei Kraftfahrzeugen auch
in stark gebogener Form einzubauen-sogenannte Panoramen scheiben-haben sich die
Sichtverhältnisse für den Fahrer wesentlich verbessert. Andererseits hat sich die
Notwendigkeit ergeben, den Raum zwischen dem Armaturenbrett und der Panoramescheibe
vor dem Sitz des Fahrers irgendwie auszufüllen. Dies
wird gewöhnlich
dadurch bewerkstelligt, daß zwischen dem Armaturenbrett und der Einfassung durch
die Panoramascheibe vor dem Sitz des Fahrers bzw. seinem Besitzer eine Fläche geschaffen
wird, die waagerecht oder im wesentlichen waagerecht verläuft und zur Auflage kleiner
Gegenständen, wie z. B ; Zigarettensohachteln u. dgl. verlockt. Durch das Rütteln
des Fahrzeuges können diese Gegenstände jedoch nicht ständig auf diesen Flächen
oder Auflageflächen bleiben, sondern rutschen allmählich herunter.
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Der Neuerung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zu schaffen,
die ein Herunterrutschen dieser Gegenstände von diesen waagerechten oder leicht
geneigten Flächen verhindern soll. Dabei sind unter waagerechten und leicht geneigten
Auflageflächen nicht nur die eben beschriebenen Flächen bei Panoramascheiben zu
verstehen, sondern alle diejenigen Flächen, die sich für eine Auflage von kleinen
Gegenständen in der eben beschriebenen Art eignen. Dies würde beispielsweise auch
bei Panoramascheiben im hinteren Teil des Fahrzeuges der Fall sein, wenn im Inneren
keine Ablagemöglichkeit für Koffer
| o. dgl. vorgesehen ist. |
| Die Aufgabe wird dadurch gelöst,daß die Vorrichtung aus min- |
| destens einem rahmenartigen Teil besteht, der entgegen der |
voraussichtlichen Fallrichtung des Gegenstandes abgebogen und mindestens von einem
an sich bekannten Befestigungsmittel an
bzw. auf der Fläche gehalten
ist. Durch diese Vorrichtung wird also auf möglichst einfache, leicht herzustellende
Art eine Halterung für kleine Gegenstände, wie beispielsweise Zigarettenschachteln,
einzelne Zigaretten, Streichholzer, Feuerzeug, Konfekt, Taschentücher, u. dgl. geschaffen,
die ein Abrutschen des Gegenstandes in ausreichendem Masse verhindert.
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Der rahmenartige Teil kann aus einer senkrechten oder etwa senkrechten
zur Ablagefläche geneigten Leiste aus Metall, Holz oder einem gegebenenfalls durchsichtigen
Kunststoff bestehen.
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Wenn es auch nicht wesentlich ist, aus welchem Material diese Leiste
besteht, so dürfte es aus ästhetischen Gründen vorzusehen sein, einen durchsichtigen
Kunststoff zu wählen, der gegebenenfalls stark elastisch ist, jedoch spielt, wie
bereits gesagt, die Stoffwahl keine wesentliche Rolle.
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Der rahmenartige Teil kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der
Neuerung in sich geschlossen sein und eine beliebige Form aufweisen, B. eine kreisförmige,
ovale, quadratische oder polygonale Form. Auch ist es möglich, den rahmenartigen
Teil zum mindesten teilweise an seiner Bodenfläche zu schliessen.
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Während gemäß weiteren Abwandlungen des Neuerungsgegenstandes der
rahmenartige Teil durch Streben unterteilt oder aufgeteilt sein kann, spielt die
Art des Befestigungsmittels an der Auflagefläche keine wesentliche Rolle im Sinne
der Neuerung,
| zu sein |
| Besonders zweckmäßig scheint jedoch/als Befestigungsmittel |
lösbare Saugnäpfe 8. dgl. bekannter Ausführungsart zu vierwenden. Auch können die
in Napfform ausgebildeten Befestigungsmittel mit einem die Auflagefläche nicht angreifenden
Klebemittel versehen sein oder aus einem mit letzterem versehenen Teil bestehen.
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Je nach dem die Auflagefläche beschaffen ist, wird für den entsprechenden
Wagentyp die Art des Befestigungsmittels gewählt werden. Wenn es sich z. B. um blanke
Metallflächen handelt, werden die weiter oben genannten, an sich bekannten Saugnäpfe
als Befestigungsmittel vollständig ihren Zweck erfüllen. Dies-ist jedoch beispielsweise
dann nicht der Fall, wenn die Auflagefläche selbst aus einem Kunststoff oder einem
anderen Material besteht, welches keine vollständig glatte Oberflächenstruktur aufweist.
In diesem Fall werden die üblichen Saugnäpfe keine lösbare Halterung oder Befestigung
an der Auf-
| lagefläche ermöglichen. Wie hier vorgegangen wird, hängt vom
Wa- |
| gentyp ab und-ist im übrigen auch deshalb unwesentlich weil
die |
| Art der Befestigung den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden |
| nun |
| muß und für den Neuerungsgegenstand/von sekundärem Interesse |
| ist. Allerdings könntenbeispielsweise an den rahmenartigen
oder |
| behälterartigen Vorr&chtungsgemäß : der Neuerung als Befestigungs- |
mittel Teile angeordnet sein, die eine Klebstoffschicht tragen und dennoch eine
lösbare Verbindung mit der Auflagefläche ermöglichen*
Durch den
Neuerungsgegenstand wird somit ein handliches ? leicht herzusteDemdes, leicht zu
versetzendes, im ästhetischen Sinn wirkendes und äußerst praktisches Gerät oder
eine entsprechende Vorrichtung geschaffen.
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Auf der Zeichnung sind verschiedene beispielsweise Ausführungsformen
des Neuerungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 in schematischer Ansicht
die Anordnung eines möglichen Ausführungsbeispiels hinter der vorderen Panoramascheibe
eines Kraftfahrzeuges, Fig. 2a und 2b in Draufsicht den Schnitt gemäß Linie A-A
einer zweckmäßigen Ausführungsform, Fig. 3 die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform
in größerem Maßstab und in Draufsicht, Fig. 4 bis 8 weitere Ausführungsformen des
Neuerungsgegenstandes in Draufsicht.
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Gemäß der schematischen Darstellung von Fig. 1 ist durch eine Panoramaacheibe
1 eine allgemein mit 2 bezeichnete Auflagefläche von drei Seiten eingeschlossen,
während die vordere Seite 3 dieser Auflagefläche gleichzeitig oder in etwa die Abschlußkante
des Armaturenbretts 4 darstellt. Ferner ist in dieser Figur mit 5 die Kühlerhaube,
mit 6 das Lenkrad und mit 7 die neuerungsgemäße Vorrichtung bezeichnet,
Die
Auflagefläche 2 besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer blank
polierten Auflagefläche, mit welcher die neuerungsgemäße Vorrichtung mit noch näher
zu beschreibenden Saugnäpfe befestigt ist.
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Die rahmen-oder behälterartige Vorrichtung gemäß der Neuerung besteht
bevorzugt aus einer etwa 3 cm hohen senkrecht zur Auflage-
| fläche in Wirkstellung ruhendenLeiste, diewie nachfolgend'nä- |
| her beschrieben wird, einen offenen Rahmen bildet oder geschlos- |
sen werden kann.
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Bei der in Fig. 2a und 2b dargestellten Ausführungsform der Neuerung
ist eine'Leiste 8 aus durchsichtigem und elastischem Kunststoff in der Stärke von
einigen Millimetern in Rechteckform zu einem geschlossenen Rahmen 9 vereinigt. In
der Mitte der schmäleren Seitenflächen 10 ist jeweils ein Saugnapf 11 bekannter
Ausführungsform befestigt. Es Spielt keine Rolle, in welcher Art diese Befestigung
vorgenommen wird. Jedoch dürfte es sich bei Herstellung der Vorrichtung aus einem
Kunststoff, beispielsweise im Spritzguß empfehlen, Bohrungen in den an diesen Stellen
verbreiterten Leisten vorzusehen, in welche die Saugnäpfe mit einem schraubenförmigen
Teil, beispielsweise aus Metall, eingeschraubt werden können.
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Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist von der einfachsten
Ausführung des Neuerungsgegenstandes ausgegangen worden.
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Es handelt sich hier um eine auf eine Seite hin gegebenenfalls
symmetrisch
abgebogene rahmenartige Vorrichtung, die aus dem gleichen Material wie die vorher
beschriebene bestehen kann. Die beiden Schenkel 12 kommen in Wirkstellung der Vorrichtung
so zu liegen, daß kleine Gegenstände, die auf der Fläche 2 oberhalb der aufgesetzten
Vorrichtung liegen, am Abrutschen von der Fläche 2 gehindert werden. Es können durch
den rahmenartigen Teil, z. B. Zigarettenschachteln o. dgl. mehr vom Abrutschen abgehalten
werden.
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Der die beiden Schenkel 12 verbindende Teil 13 der rahmenartigen Vorrichtung
weist an den Knickpunkte Verstärkungen 14 auf, die die weiter oben beschriebene
Bedeutung haben sollen.
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In den Verstärkungen sind Schrauben 15 eingefügt, welche die Saugnäpfe
16 halten.
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Bei dem in Fig. 4 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel ist von
einer Kreisform ausgegangen worden, wobei als Halterung lediglich ein Befestigungselement
17 vorgesehen ist. Die eben beschriebene Ausführungsform, die aus einem kreisförmig
geschlossenen Rahmenteil 18, der unten offen oder geschlossen sein kann, besteht,
kann so auf die Auflagefläche aufgesetzt werden, daß das Befestigungsmittel 17 zum
Fahrer weist oder auch zur Panoramascheibe. Damit soll gesagt sein, daß es unwesentlich
ist, wo tatsächlich das Befestigungsmittel, beispielsweise der schon öfter beschriebenen
Saugnapf auf die Auflagefläche aufgesetzt wird.
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Fig. 5 zeigt eine Abwandlung der bisher beschriebenen Ausführungsformen
insofern, als von einem rechteckigen Rahmen 19 ausgegangen wird, der wie beim Beispiel
von Fig. 2 a und 2b durch zwei Befestigungselemente 20 auf die Auflagefläche aufgesetzt
werden kann.
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Die rahmenartig ausgebildete Vorrichtung ist aus Metall und kann beispielsweise
dieselbe oder eine andere Farbe haben wie die gegebenenfalls metallische Oberfläche
der Auflagefläche 2.
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In diesem Fall kann die Stärke der rahmenartigen Vorrichtung wesentlich
geringer sein, jedoch dürfte die Höhe aus praktischen Gründen beispielsweise 5 cm
nicht übersteigen.
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Während bei der Anordnung von Saugnäpfen eine Konstruktionhöhe zwischen
dem unteren Rand 21 (Fig. 2b) und der Oberfläche 22 der Auflagefläche 2 (Fig. 2b)
gegeben ist, könnte auch so vorgegangen werden, daß ein Teil des beispielsweise
rechteckig ausgebildeten Rahmens eine Bodenfläche 23 aufweist, die entweder selbst
durch eine senkrecht zur Auflagefläche verlaufende Leiste 24 abgeschlossen wird
oder auch keine Abschlußleiste aufweist. Die nunmehr behälterartig (offener Behälter)
ausgebildeten Rahmen können zur Aufnahme bzw. Aufbewahrung von sehr kleinen Gegenständen
dienen, beispielsweise Zigaretten, Knöpfen o. dgl., die zwischen dem unteren Rand
21 und der Oberfläche 22 der Auflagefläche 2 herunterrutschen würden. Es liegt somit
bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform die Kombination einer rahmenartigen
und einer behälterartigen Vorrichtung vor ;
| der |
| Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist/aus einer |
| Leiste. bestehende rahmenartige Teil 25 rechtwinklig zu einer |
| Seite hin abgebogen und bildet somit ein auf einer Seite offen |
nes Rechteck, das durch beliebige Befestigungsmittel 26 auf der Auflagefläche angebracht
wird. Der rechteckig ausgebildete auf einer Seite offene Rahmen weist einen Boden
27 auf, so daß ein Halterungselement etwa in Form einer Kehrichtschaufel erhalten
wird. Diese behälterartige Vorrichtung erfüllt ihren Zweck zur Aufnahme oder Aufbewahrung
sehr kleiner Gegenstände, insbesondere dann, wenn eine Anbringung auf einer leicht
geneigten Fläche vorgenommen wird.
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Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist von der rahmenartig
ausgebildeten Vorrichtung gemäß Fig. 2a und 2b ausgegangen worden. Der rechteckig
geformte, Rahmen 28 ist jedoch in zwei etwa quadratische Teile durch eine Strebe
oder Leiste 29 aufgeteilt. Auf der einen Seite wird durch einen Boden 30 ein etwa
quadratischer Behälter erhalten (für Knöpfe, Zigaretten u. dgl.), während auf der
anderen Seite ein unten offenes Quadrat entsteht, welches beispielsweise eine Zigarettenschachtel
aufnehmen kann. Die Seitenlängen des Rechtecks verhalten sich somit im wesentlichen
wie 2 : 1 Schließlich ist in Fig. 8 noch eine weitere besonders einfache Ausführungsform
beschrieben, die aus einem gleichseitigen Dreieck 31 besteht, welches entweder nur
mit einem einzigen
Befestigungsmittel 32 oder auch mit drei Befestigungsmitteln
(an allen Ecken) versehen sein kann. Der dreieckförmige Rahmen kann entweder vollständig
ohne Boden oder teilweise mit einem Boden 33 oder auch mit einem durchgehenden Boden
versehen sein. Der Rahmen besteht im vorliegendnn Fall aus einer leichten Holzkonstruktion,
die mittels des Befestigungmittels an der beispielsweise leicht geneigten Auflagefläche
angebracht wird.
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Aus den vielen und verschiedenartigen beschriebenen Ausführungsformen
des Neuerungsgegenstandes ergibt sich, daß die Form der neuerungsgemäßen b2ahinen-oder
behelterartigen Vorrichtung
| zum mindesten die Auffangfunktion von herabrutschenden Gegen- |
| ständen erfüllen muß Dabei muß also zum mindesten von der im |
| Zusammenhang mit Fig. 3 beschriebenen Ausführungsform ausgegan- |
| nicht |
| gen werden, wenn es auch ! darauf ankommt, daß die Schenkel
12 |
| in einem Winkel zur Grundleiste 13 verlaufen müssen. Es würde |
| auch ausreichen, wenn das Elemente wie beispielsweise in Fig.
9 |
angedeutet, lediglich aus einer gebogenen Leiste 34 besteht, die mit einem einzigen
Befestigungselement 35 auf der Auflagefläche aufsitzt. Schutzansprüche :