DE1785185B - Vorrichtung zum Bilden eines Knotens in Fäden oder zum Verknoten von Fäden miteinander - Google Patents
Vorrichtung zum Bilden eines Knotens in Fäden oder zum Verknoten von Fäden miteinanderInfo
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Description
l J> 2
dung eines Knotens in Fäden oder zum Verknoten werden. Die zu verknotenden Fäden müssen vielmehr
von Fäden miteinander mit einem teilbaren Block, von Hand in den Block eingeführt werden, wobei ein
dessen Blockteile in ihren Trennebenen nutenförmige ordnungsgemäßes Einlegen der Fäden auch nur dann
und der Schlaufenform des Knotens entsprechende 5 sicher ist, wenn die Fäden eine gewisse Steifigkeit
Fadenführungskanäle aufweisen, welche an eine aufweisen (wie z, B. Drähte), da sie sonst an den
Saugvorrichtung zum Einsaugen der Fadenenden an- Kreuzungsstellen beim Einschieben vom oberen in
geschlossen sind. den unteren Fadenführungskanal gelangen können.
Eine solche Vorrichtung ist beschrieben und dar- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorgestellt
in dem deutschen Gebrauchsmuster 1927597. io richtung gemäß der Erfindung ist der Block quer zu
Diese bekannte Vorrichtung umfaßt eine Mehrzahl dem Fadeneintritts- und dem Fadenaustrittskana!
von Blockteilen, die durch Scharniere miteinander teilbar. Dies hat Vorteile für die Konstruktion der
verbunden sind und so aufgeklappt werden können, Mittel, mit denen der Block zu teilen und wieder zudaß
die Fadenführungskanäle beim Aufklappen frei- sammenzufügen ist.
gelegt werden, die gebildete Fadenschlaufe zugezogen 15 Vorzugsweise bestehen die federnden Zungen aus
svird und die verknoteten Fäden herausziehbar sind. dünnem Federstahl oder Kunststoffmaterial in Form
Nachteilig ist hierbei, daß bereits zur Bildung eines von Flachfedern.
einfachen Knotens drei Blockteile mit sehr kompli- Der Gegenstand der Erfindung wird nachstehend
zierten Kanälen benötigt werden, die sorgfältig an- unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher er-
einander anzupassen sind. Ähnlich verhält es sich io läutert. Es zeigt
bei der Vorrichtung nach der USA.-Patentschrift F i g. 1 einen einfachen Knoten, wobei schematisch
2 913 271, bei welcher zur Bildung eines einfachen als Zwischenwände an den Kreuzungsstellen der
Knotens sogar nicht weniger als sechs Blockteile Knotenschlinge dienende federnde Zungen in Form
benötigt werden. von Flachfedern angedeutet sind.
Zweck der Erfindung ist es, eine in ihrem Aufbau 25 F i g. 2 und 3 Ansichten der beiden einander erunkomplizierte
und einfach herstellbare Vorrichtung gänzenden Kanalanordnungen eines Fadenführungszur
Bildung eines Knotens zu schaffen. oder Saugkanalsystems zum Herstellen eines einfa-
Der Erfindung Megt daher die technische Aufgabe chen Knotens av den beiden auseinandergeklappten
zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Blockteilen,
Gattung so auszubilden, ddJ in d- α Trennebenen der 30 F i g. 4 einen durch Verknoten zweier parallel
Blockteile sich kreuzende .lutenfönnige Fadenfüh- nebeneinanderliegender Fadenenden in einem solchen
rungskanäle vorgesehen werden kö.men. Saugkanalsystem bzw. Saugkanalblock hergestellten
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Block einfachen Knoten,
aus zwei Blockteilen besteht, deren Fadenführungs- F i g. 5 eine andere Ausführungsform einer Vorkanäle
an den Stellen, an denen sie sich kreuzen. 35 richtung zum Herstellen eines Knotens nach der
durch federnde Zungen voneinander getrennt sind. F i g. 4.
die mit ihrem einen Ende an einem der Blockteile F i g. 6 und 7 Ansichten auf die aneinanderliegen-
befestigt sind. Bei geschlossenem Block bilden die den Stirnflächen des in F i g. 5 gezeigten Saugkanal-
fedemden Zungen Trennwände, durch welche sich blocks, wobei beide Blockteile auseinandergeklappt
kreuzende Fadenabschnitte bzw. Fadenführungs- 40 sind, und
kanäle voneinander getrennt sind. Wird der Block pjg. g ejne schematische Darstellung der Verjedoch
geöffnet, können die Fäden seitlich unter den hältnisse zum Herstellen eines Weber- oder Kreuznur
einseitig befestigten Zungen herausgezogen wer- knotens zwischen zwei aus verschiedenen Richtundcn.
wenn man — was selbstverständlich erforderlich gen zugeführten Fadenenden, wobei auch hier die
ist — den Zungen eine entsprechende Form gibt, 45 an den Fadenkreuzungspunkten vorgesehenen federnunter
der die Fäden leicht herausziehen können, den Zungen schematisch angedeutet sind,
ohne hängenzubleiben. Auf Grund ihrer federnden In F i g. 1 ist aus einem einfach liegenden Faden-Eigenschaften springt die Zunge nach dem Heraus- oder Schnurabschnitt 1 eine Faden- oder SchnurziehendesunterihrliegendenFadenstückswiederindie schlinge 2 gebildet, die zu einem einfachen Knoten Ausgangsstellung zurück, so daß der Block wieder So festgezogen werden soll. Ein der Schlingenform entgeschlossen und der nächste Faden eingeführt werden sprechendes Fadenführungs- oder Saugkanalsystem kann. ist in einem nur schematisch angedeuteten Block 3
ohne hängenzubleiben. Auf Grund ihrer federnden In F i g. 1 ist aus einem einfach liegenden Faden-Eigenschaften springt die Zunge nach dem Heraus- oder Schnurabschnitt 1 eine Faden- oder SchnurziehendesunterihrliegendenFadenstückswiederindie schlinge 2 gebildet, die zu einem einfachen Knoten Ausgangsstellung zurück, so daß der Block wieder So festgezogen werden soll. Ein der Schlingenform entgeschlossen und der nächste Faden eingeführt werden sprechendes Fadenführungs- oder Saugkanalsystem kann. ist in einem nur schematisch angedeuteten Block 3
Es sei darauf hingewiesen, daß der Knoter nach ausgebildet. Der Block 3 ist in der Darstellungsebene
der USA.-Patentschrift 2 913 270. dessen Fadenfüh- teilbar, so daß das Saugkanalsystem unter Bildung
rungskanäls rohrartig ausgebildet sind, ebenfalls 55 des Knotens auseinanderbewegt werden kann. Um
federnde Bauelemente umfaßt, unter denen die gebil- die in F i g. 1 nicht im einzelnen dargestellten Saugdeten Schlaufen herausziehbar sind. Diese federnden kanäle an den Faden* oder Schnurkreuzungspunk-Bauelemente dienen jedoch nicht dazu, Fadenfüh- ten 4,5, β voneinander zu trennen, sind federnde
rungskanäle an ihren Kreuzungsstelien voneinander Zungen 7, 8, 9 als Trennwände vorgesehen, von
zu trennen, sondern vielmehr dazu, den Fadenfüh- 60 denen die Trennwand 7 an dem Über der Zeichnungsrungskanal auf seiner ganzen Länge abzudecken. ebene liegenden Blockteil so angebracht ist, daß sich
kannt ist (USA.-Patentschrift 2 705 656), den Block anderbewegung der beiden Blockteile aus dem von
einer Vorrichtung zum Verknoten von Fäden aus der Trennwand 7 überdeckten Saugkanalabschnitt
zwei Blockteilen zu bilden, in denen sich kreuzende 65 hervorziehen läßt. Die Trennwand 9 ist an dem unter
denftihningskanaie an den Kreuzungsstelien jedoch kes 3 entsprechend angebracht, während die Trenn-
nicht voneinander getrennt sind, kann diese Vorrich- wand 9 an der Kreuzungsstelle 6 zwischen den dort
geradlinig verlaufenden Fadenabschnitten entweder an der einen oder auch an der anderen Hälfte des
Blockes 3 angebracht sein kann,
Die Ausbildung der Saugkanäle in den beiden Blockteilen 3α und 3 ft des Blockes 3 ist in Fig. 2
und 3 im einzelnen dargestellt. Im Betriebszustand liegen beide Blocktcile 3a und 3ft des Blockes 3 mit
ihren in der Zeichnung erkennbaren Flachseiten so aneinander, daß sich die Saugkanalnuten in jeder
der Hälften zu einem der Schlingenform in F i g. 1 nachgebildeten geschlossenen Saugkanalsystem ergänzen.
Es sei davon ausgegangen, daß der Faden 1 von der linken Seite in F i g. 2 in das Saugkanalsystem
eingeführt und durch einen an der rechten Seite des Blockes angelegten Unterdruck in der dargestellten
Schlingenform durch das Saugkanalsystem hindurchgesaugt wird, bis das Fadenende rechts in
F i g. 2 des Blockes zum Vorschein kommt. In Durchlaufrichtung gelangt der Faden 1 zunächst in einen
in dem Blockteil 3 a ausgebildeten geraden Fadenführungskanal 11, um etwa an der Stelle 12 in einen
in F i g. 3 an dem anderen Blockteil 3 b des Blokkes3
erkennbaren Fadenführungskanal 13 hinüberzuwechseln, der den Fadenführungskanal 11 mit
einem kreisbogenförmig und dann geradlinig in dem Blockteil 3 a verlaufenden Fadenführungskanal 14
verbindet. Von hier gelangt der Faden dann in einen an dem anderen Blockteil 3 b des Blockes ausgebildeten
identischen Fadenführungskanal 15. der an der Kreuzungsstelle 4 gegenüber dem Fadenführungskanal
11 durch die bewegbare Trennwand 7 abgedeckt ist. Nach Durchlaufen des Fadenführungskanals 15
muß der Faden 1 an der mittleren Kreuzungsstelle 6 unter dem dort bereits vorhandenen Fadenabschnitt
hindurchgesaugt werden, weshalb im Anschluß an <ien Fadenführungskanal 15 in dem Blockteil 3a ein
Fadenführungskanal 16 vorgesehen ist, der den Fadenführungskanal 15 mit dem dann wiederum in dem
anderen Blockteil 3 b des Blockes vorgesehenen Austrittskanal
17 verbindet. Zwischen den Kreuzungsstellen 6 und 5 der Fadcnschlinge sind wiederum bett
egbate Trennwände 9 und 8 vorgesehen, die die einander kreuzenden Kanalabschnitte an den Kreuzungsstellen
6 bzw. 5 voneinander trennen. Die Trennwände 7. 8, 9 sind Zungen in Form von Flachfedern
aus Jünnem Federstahl und. wie in F i g. 2 und 3 zu erkennen, an den jeweiligen Blockteilen 3 a
und 3 b des Blockes so angebracht, daß sie sich beim Zusammenziehen der Knotenschlinge unter gHchzeitigem
Auseinanderbewegen beider Blockteile von den durch sie abgedeckten Fadenführungskanälen geringfügig
abheben lassen und den Faden freigeben. Um dies zu erreichen, braucht dann lediglich an dem
Faden 1 in Richtung des Pfeiles 10 in Fig. 2 und 3.
d. h. also entgegengesetzt zu der Hinsaugrichtung, gezogen zu werden.
Der einfacheren Danteilung wegen ist in F i g. 2 und 3 lediglich ein Faden eingezeichnet worden, doch
lassen sich bei entsprechender Querschnittsbemessung des Saugkanalsystems auch ohne weiteres zwei
oder mehr parallel zueinander liegende Fäden zu einem in F ig. 4 dargestellten einfachen Knoten mit*
einander verknoten.
Wie F i g. 2 und 3 zeigen, sind die Saugkanalanordnungen in den beiden Blockteilen 3 a und 3 b des
mittig teilbaren Blockes 3 identisch ausgebildet. Beide Blockteile 3 a und 3 b des Blockes 3 sind an den Stellen 20 und 21 zweckmäßig durch Bohrung und glat ten Eingriffstift so miteinander verbunden, daß sie
durch Erzeugen des Unterdruckes am Saugende des Saugkanalsystems entsprechend den Pfeilen 22 in
F i g, 5 leicht zusammenbewegbar und durch Herausziehen des Fadens 1 zwecks Bildung des eigentlichen
Knotens entsprechend den Pfeilen 23 in F i g. 5 auseinanderbewegbar sind. Selbstverständlich
können auch andere Gleitführungen für das leichte Auseinander- und Zusammenbewegen der beiden
ίο Blockteile vorgesehen sein.
Bei dem in Fig. 5 bis 7 dargestellten Block 3 liegen
der Fadeneintrittskanal 11 und der Fadenaustrittskanal
17 nicht in der Teilungsebene der beiden Blockteile 3 a und 3 b, sondern beide Kanäle sind
praktisch an den Fadenumlenkstellen 12 und 18 in F i g. 2 so angeordnet, daß der Fadeneintrittskanal
11 das Blockteil 3 ο von dessen flacher Außenseite senkrecht zur Trer.ivbene des Blockes durchdringt
und an der Fadenumknksteile 12 auf den in dem
so Blockteil 3 ft vorgesehenen Fadenführungskanal 13
trifft. Dieser steht mit dem Fadenaustrittskanal 17 durch einen in die Saugkanalblockhälfte 3 b (F i g. 7)
eingefrästen Ringkanal 14a, der bis über die Fadenumlenkstelle 12 am Ende des Fadeneintrittskanals 11
a5 hinweggeführt ist, und durch einen den Fadenführungskanal
13 überbrückenden Fadenführungskanal 16, der sich in dem Blockteil 3 a befindet, in Verbindung.
Der Fadeneintrittskanal 13 und der Fadenaustrittskanal 17 liegen auch bei dieser Ausführungsform
in einer gemeinsamen Ebene, jedoch parallel gegeneinander versetzt. An der Kreuzungsstelle 6 der
Fadenführungskanäle 13. 16 ist auch hier eine bewegbare Zunge oder Trennwand 9 in Form einer flachen
Feder aus Federstahl, federndem Kunststoffmaterial od. dgl. vorgesehen. Die beides·, anderen Kreuzungsstellen
4 und 5 entfallen bei dieser Saugkanalanordnung dadurch, daß der Fadeneintrittskanal 11 und
der Fadenaustrittskanal 17 die beiden Blockteile 3« und 3 ft von deren flachen Außenseite her durchstoßen.
Die Funktion der bewegbaren Trennwände 7 und 8 gemäß F i g. 1 bir, 3 wird daher bei dieser Ausführungsform
durch feststehende Trennwände 7 a und 8a (Fig. 7) zwischen den Fadenein- und -austrittsk
analen und dem darum herumgeführten Ringkanal 14a erfüllt. An den Fadenaustrittskanal 17 ist
auch hier, wie bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 und 3, eine nicht näher dargestellte Unterdruckquelle
angeschlossen. Der Faden 1 wird zunächst entsprechend den auf den Faden aufgezeichneten
Pfeilspitzen in Schlingen- oder Schlaufenform in das Saugkanalsystem eingesaugt. Durch Zug in
Richtung des Pfeiles 10 am Faden 1 wird sodann die in dem Saugkanalsystem ausgebildete Fadenschlinge
unter gleichzeitigem Auseinanderbewegen der beiden
SS Blockteile 3a und 3 ft durch den Fadenzug und unter
Abheben der bewegbaren Trennwand 9 von dem Fadenführungskanal 13 zum Knuten zusammengezogen.
Die in Fig. 5 bis 7 gezeigte Ausftihningsform ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise, so daß
auch an verhältnismäßig kurzen Fadenenden, die nur wenige Zentimeter lang sind, noch Knoten hergestellt werden können. Allerdings können bei dieser
Vorrichtung die Fadenenden jeweils nur von einer Richtung eingeführt werden, und zwar am besten von
es der in Fig. 5 gezeigten Richtung.
Bei der Vorrichtung nach F i g. 2 und 3 ist es demgegenüber ohne weiteres möglich, die Fadenenden von jedem Ende des Saugkanalsystems her
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einzuführen, wozu es lediglieh erforderlich ist, die
Unterdruckquelfe an das entsprechende entgegengesetzte Ende anzulegen. Dadurch, daß bei dieser Aus*
führungsform die beiden Btocktelle Je end Üb in der
Ebene de» Fadenein- und des Fadenamtritts venein· d
ander trennbar sind, tat es bei entsprechender An·
Ordnung der S&ugsteflen auch nHtalieht eine solche
Vorrichlufig »m gegenseitigen Verknoten zweier «on
Verschiedenen Seiten in das Saugkanalsystem eingeführter Fadenenden abzuwandeln. Ein Beispiel für ie
eine solche abgewandelte Ausführungsform ist schematisch in F i g. R dargestellt. Hier sind zwei Fäden 1 a
und 1 b von entgegengesetzten Richtungen in den nur schematisch angedeuteten Block 3 eingeführt. Der
Block 3 besteht auch hier aus zwei Saugkanalblock- i$ Hälften ähnlich der Ausführungsform gemäß F i g. 2
Und 3. Die Fadenschlaufen 2a und Ib werden durch Anlegen eines Unterdrücke* an den Stellen 25 bzw.
26 nacheinander in das hier nicht in seinen Einzelheiten dargestellte Saugkanalsystem des Blockes 3 m
eingesaugt. Zuerst wird mit dem Faden la die Schlinge la gebildet, die dann an ihren beiden parallelen Schiaufenabschnitten vor dem Block durch
eine Klemmeinrichtung 27. beispielsweise Klemmfinger oder Klemmbacken, festgehalten wird, während «5
von der gegenüberliegenden Seite der Faden I b zugeführt und unter Bildung der Fadenschlinge Ib in
das Saugkanalsystem eingezogen wird.
Die Fadenführungskanäle sind nach den gleichen Grundsätzen gestaltet wie bei der Ausführungsform
gemäß F i g. 2 und 3. Der Faden \a durchläuft zunächst einen Saugkanalabschnitt in dem über der
Darstellungsebene befindlichen Blockteil und oberhalb der bewegbaren Trennwand 7. wechselt dann in
einen in dem unter der Zeichnungsebene befindlichen Blockteil angeordneten Kanalabschnitt unter der
Trennwand 9 β hindurch, um sodann wieder in einen
in das obere Blockteil eingearbeiteten Kanalabschnitt zu gelangen, der im Bereich der dritten bewegbaren
Trennwand 8 den äußeren Bogen der Schlaufenform bildet. Von hier tritt der Faden dann wieder in das
gegenüberliegende Blockteil und einen Kanalabschnitt ein. der unterhalb der vierten beweglichen Trennwand 9 b verläuft, um schließlich wieder in das über
der Darstellungsebene befindliche Blockteil zu gelangen und bei 25 aus dem Block auszutreten. Der
Faden 1 b durchläuft, wie in der Zeichnung zu erkennet», von der gegenüberliegenden Seite kommend, die
(Or ihn vorgesehenen FadenfUhfungskanaie genau in
der gleiehen Reihenfolge wie der Faden Ie, Jedoch
in dem gegenüberliegenden Stocktet!, so daß sich die
FedenseWnge Ib bildet. Nachdem auch diese «weite
FadenschUnge in das Seugkanaisystem eingezogen
Ist, können die beiden Fadenschflngen durch Zug
mittet» der beiden Ktemtneinrtchtungen Ϊ7 beiderseits
des Blockes in Richtung der Pfeife 28 zum Knoten zusammengezogen werden, wobei sich die einzelnen
Schlingenabschnitte in Richtung der Pfeile 29.30 unter den als Flechfedern ausgebildeten bewegbaren
Trennwänden 7. 8.9«. 9 b hervorziehen und dabei
gleichzeitig den Block so weit mittig auseinanderdrängen, daß der herzustellende Knoten völlig zusammengezogen werden kann. Die beiden miteinander verknoteten Fäden können sodann seitlich aus
dem geöffneten Block i hinausbewegt werden, und durch erneutes Anlegen von Unterdruck und Zufuhr
von Faden- oder Schnurenden kann der nächste Knotvorgang beginnen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Bildung eines Knotens in Fäden oder zum Verknoten von Fäden miteinander mit einem teilbaren Block, dessen Blockteile in ihren Trennebenen nutenförmige und der
Schlaufenform des Knotens entsprechende Fadenführungskanäle aufweisen, welche an eine Saugvorrichtung zum Einsaugen der Fadenenden angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (3) aus zwei Blockttilen (3«.
3ft) besteht, deren Fadenführungskanäle (13.16:
11. 15: 14. 17) an den Stellen (4. 5. 6). an denen sie sich kreuzen, durch federnde Zungen (7. 8. 9.
9a. 9b) voneinander getrennt sind, die mit ihrem einen Ende an einem der Blockteile befestigt
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Block (3) quer zu dem
Fadeneintritts- (11) und dem Fadenaustrittskanal (17) teilbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen 9 als Flachfedern
aus dünnem Federstahl oder K^nststoffmateria!
ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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