DE1792019B - Verfahren zur Herstellung von Rifamycin-SV - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Rifamycin-SVInfo
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Description
| Vegetatives | ATCC 13 685 | Lösliches | Vegetatives | ATCC 21 271 | Lösliches | |
| Nährboden | Myzelium | Luft | Pigment | Myzelium | Luft- | Pigment |
| glasklar | myzelium | ', grüngelb | glasklar bis | myzeliurn | helles | |
| Stärke Agar | bis hellbraun | rosa | ; bis hell | orangebraun | fehlt | grüngelb |
| weiß | braun | bis dunkel | bis braun | |||
| braun | grüngelb | |||||
| glasklar | hellgelb | glasklar bis | helles grün | |||
| Ca-Malat- | bis hellbraun | rosa | orangegelb | fehlt | gelb bis | |
| Glukose-Agar | weiß | braun | ||||
| grüngelb | ||||||
| glasklar | wenig | glasklar bis | sehr helles | |||
| Ca-Malat- | bis hellorange | weiß | schwach- | orangegelb bis | braun | |
| Glycerin-Agar | hell | ; orange | orangebraun | grüngelb | ||
| glasklar bis | orange | '■ sehr helles | glasklar bis | fehlt | braungelb | |
| Bennet-Agar | orangegelb | rosa | gelbbraun | orangegelb | bis braun | |
| weiß | bis dunkles | rot | ||||
| rotbraun | : fehlt | |||||
Die in der vorstehenden Tabelle genannten Nährböden hatten folgende Zusammensetzung:
Stärke Agar: 10 g lösliche Stärke, Ig K2HPO4,
Ig MgSO4-7 H4O, Ig NaCL. 2 g (NH4)2SO4,
2 g CaCO3, je 0,001 g FeSO4 · 7HäO, MnCI4 · 4H4O,
ZnSO4-7H2O, 20 g Agar Difco, mit destilliertem
Wasser auf 1000 ml aufgefüllt. Nach 20minutiger Sterilisation bei 12O0C lag der pH-Wert bei 6,7 bis 7,8.
Ca-Malat-Glukose-Agar: 20 g Glukose, 10 g Ca-
Malat, 0,5 g NH4Cl, 0,5 g K2HPO4, 15 g Agar Difco,
mit destilliertem Wasser auf 1000 ml aufgefüllt. Nach
ISminutiger Sterilisation bei 115CC lag der pH-Wert
bei 6,5.
Cü-Malat-Glycerin-Agar: 10 g Glycerin, 10 g Ca-Maliite,
0,5 g NH4Cl, 0,5 g K2HPO4, 15 g Agar Difco,
mit destilliertem Wasser auf Ϊ000 ml aufgefüllt. Nach 15minutiger Sterilisation bei 115CC lag der pH-Wert
bei 6,5 bis 6,6.
Bennet-Agar: 10g Glukose, Ig Hefeextrakt, Ig
Fleischextrakt, 2 g N-Z-Amin A, 15 g Agar, mit destilliertem Wasser auf 1000 ml aufgefüllt. Nach
Sterilisation lag der pH-Wert bei 6,7 bis 6,8.
Das Fermentations- und Extraktionsverfahren kommt im wesentlichen dem zur Herstellung von
Rifamycin B beschriebenen Verfahren gleich und be-Iteht in der Züchtigung von Streptomyces mediterranei
ATCC 21 271 in einem eine assimilierbare Kohlenstoff- und Stickstoffquelle und wichtige Mineralsalze
enthaltenden Nährmedium, bis dieses Nährmedium eine beträchtliche antibiotische Wirksamkeit besitzt,
und in der Extraktion von Rifamycin SV aus dem Nährmedium. Dieser Stamm wird unter Rühren und
unter belüfteten submersen Bedingungen bei einer Temperatur zwischen 25 und 37°C und vorzugsweise
bei 28CC gezüchtet. Als Kohlenstoffquelle können die folgenden Koh.enhydrate und Kohlenstoffderivate verwendet
werden: Glukose, Galactose, Lactose, Saccharose, Maltose, Glycerin, Mannit. Brauchbare Stickstoffquellen
sind z. B. Am:nosr iren und deren Gemische, Peptide, Proteine und deren Spaltprodukte
wie Pepton, Hefeextrakt, Sojabohnenmehl, Maiswasser, lösliche Fischrückstände, Fleischextrakte, wäßrige
Teile der Getreidesamen. Die Fermentation kann über 96 bis 180 Stunden hinweg durchgeführt werden.
Der Anfangs-pH-Wert, der im allgemeinen bei etwa pH 6,2 bis pH 6,4 lag, sank während der Fermentation
auf pH 5,5 bis 6,0. Im allgemeinen wurden die be3ten Ergebnisse bei 180stündiger Fermentation beobachtet.
Nach dieser Zeit erhielt man eine ausgezeichnete Ausbeute des Antibiotikums.
Nach Ablauf der Fermentation konnte das Rifamycin SV durch folgendes Verfahren isoliert werden:
Das Fermentationsmedium wird bei dem End-pH-Wert von pH 6,4 bis pH 6,6 filtriert. Um die beste
Stabilität der antibiotischen Substanz zu garantieren, wird das Filtrat auf einen pH-Wert, der vorzugsweise
unter pH 5 liegt, angesäuert. Die wirksame Substanz wird mit Wasser nichtmischbaren Lösungsmitteln,
wie Chloroform, Butanol, Äthyl-, Propyl-, Butyl- oder Amylacetat, extrahiert. Das Volumenverhältnis
zwischen dem Medium und dem Lösungsmittel ändert sich je nach dem gewählten Lösungsmittel; im allgemeinen
wird ein Verhältnis von 2:1 bis zu 10: 1 verwendet.
Das Myzelium behält weiterhin eine mikrobiologische Wirksamkeit, die bemerkenswert höher ist als
die bei der Fermentation von Rifamycin B beobachtete. Mit einem mit Wasser nichtmischbaren
Lösungsmittel wird die wirksame Substanz aus dem Myzelium extrahiert und dann mit der organischen
Phase vereinigt, die bereits das meiste Rifamycin enthält. Die wirksame Substanz kann aus dem Myzelium
auch mit einem mit Wasser mischbaren Lösungsmittel wie Aceton extrahiert werden. In diesem Falle
wird die Flüssigkeit filtriert, das Aceton im Vakuum abgedampft, das Rifamycin mit einem mit Wasser
nichtmischbaren Lösungsmittel extrahiert und das Verfahren, wie vorstehend beschrieben, durchgeführt.
Wenn die Hauptmenge der anlibiotisch wirksamen Substanz in das Lösungsmittel überführt worden ist,
wird vorzugsweise bei einer Temperatur von unter 30° C im Vakuum bis zur Trockene destilliert.
Die Reinigung des Rifamycin SV wird chromatographisch an einer mit einem geeigneten Adsorptionsmaterial, wie Silikagel, präparierten Säule durchgeführt. Die Rifamycine werden in einem geeigneten organischen Lösungsmittel wie Aceton gelöst, auf die
Die Reinigung des Rifamycin SV wird chromatographisch an einer mit einem geeigneten Adsorptionsmaterial, wie Silikagel, präparierten Säule durchgeführt. Die Rifamycine werden in einem geeigneten organischen Lösungsmittel wie Aceton gelöst, auf die
ίο Säule gebracht und mit einem geeigneten Lösungsmittelgemisch
wie Aceton und Benzol eluiert. Im allgemeinen ist die Abtrennung von Rifamycin SV
aus anderen Rifamycinen ziemlich scharf, da es eine wesentlich höhere Beweglichkeit besitzt und auf
Grund des charakteristischen orangegelben Farbringes innerhalb der Säule leicht verfolgt werden kann.
Das das Rifamycin SV enthaltende Eluat wird dann im Vakuum zur Trockne konzentriert und ein kristalliner,
orangegelber Rückstand erhalten.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Eine Suspension des Myzelium der Streptomyces mediterranei ATCC 13 685 wurde mit N-methyl-N'-nitro-N-nitrosoguanidin
behandelt und auf Bennet-Agar okuliert. Die Kolonien, die die mutagene Behandlung
überlebten, wurden isoliert und auf ihre Fähigkeit, das Wachstum von Pseudomonas reptilivora
NRRL-B6, die auf Penassay-Samenagar bei einem pH-Wert von pH 7,2 gezüchtet wurden, zu
hemmen, geprüft. Rifamycin B ist unter diesen Bedingungen mikrobiologisch inaktiv, und Rifamycin SV
bildendes Streptomyces med-i'.erranei ATCC 21 271
wurde ausgewählt.
Dieser Stamm wurde 6 bis 8 Tage lang auf dem Bennet-Agar vermehrt und bei 280C inkubiert. Mit der
Kultur, die aus der schräg im Reagenzglas angelegten Agarkultur erhalten wurde, wurden zwei 500-ml-Erlenmeyerkolben
unter sterilen. Bedingungen okuliert. Die Kolben enthielten 100 ml des vegetativen
Mediums der folgenden Zusammensetzung:
Fleischextrakt 5 g
Hefeextrakt 5 g
Pepton 5 g
Caseinhydrolysat 3 g
Glukose 20 g
NaCl 1,5 g
mit H2O auf 1 Liter aufgefüllt.
Der pH-Wert wurde mit NaOH auf pH 7,3 eingestellt.
Die auf diese Weise okulierten Kolben wurden
Die auf diese Weise okulierten Kolben wurden
SS 72 Stunden bei 280C auf irgendeinen Schüttelapparat
untergebracht. Der Inhalt der beiden EHenmeyei*
kolben wurde als Impfstoff benutzt, indem man ihn in einen 10 Liter fassenden Vorfermenter, der 4 Liter
des vorstehend erwähnten vegetativen Mediums enthielt, eingoß.
Die Inkubation wurde bei 28°C unter Rühren mit 750 U/min und unter Belüftung mit 1 V/V/min durchgeführt.
Nach 30stündigem Wachstum wurde ein 7- bis 10"/0iges Volumen gepackter Zellen erhalten.
G5 Im nächsten Stadium wurde ein 10 Liter fassender,
aus Olas bestehender Fermenter verwendet, der 4 Liter des nachstehend erwähnten Fermentationsmediums
enthielt:
Erdniißmehl 25 g
Sojubohnenmehl 5 g
(NH4WaO4 9,5 g
VIgSO1 -7H5O 0,85 g
Glukose 95 g
Glycerin 40 g
KH2PO1 Ig
Propylenglykol 5 g
CaCO, 8,5 g
Na-Diäthylbarbitiirat .... 1,7 g
CuSO1-5 H,0 2,8 mg
FeSOj-7H.rO 8,5 mg
ZnSO4-7 H.,0 42,5 mg
VInSO4 -4HoO 3,4 mg
CaCl.,-6H.,Ö 1,7 mg
(NH4HMo7O24 · 4 H2O ... 0,85 mg
mit H2O auf 1 Liter aufgefüllt
Der pH-Wert wurde mit NaOH auf pH 7,8 eingestellt. Die Sterilisation wurde 60 Minuten bei 120°C
durchgeführt. Nach der Sterilisation lag der pH-Wert bei 6,4. (Ein Teil des Inhalts des Vorfermenters
gleich 5°/0 des Inhaltes des Fermenters wurde als
Impfstoff verwendet).
Die Fermentation wurde bei 280C unter Rühren
mit 750 U, min und unter Belüftung mit 1 V/V/min durchgeführt. Silikon A wurde als Antischaummittel
verwendet. Während der Fermentation erhielt die Kulturbrühe eine charakteristische rotbraune Farbe.
Nach 120stündigem Wachstum wurde ein 20- bis 25° „iges Volumen gepackter Zellen erhalten. Der
pH-Wert der Brühe war pH 6,0. Nach 180 Stunden wurde die höchste antibiotische Wirksamkeit (200Oy/
ml Rifamycin SV) erzielt. Die Brühe wurde zu diesem Zeitpunkt isoliert.
Eine gemäß Beispiel 1 erhaltene Kultur von Streptomyces
meditcrranei ATCC 21 271 wurde unter Rühren gemäß Beispiel 1 in einem Kolben präpariert. Zur
Vorzüchtunp wurde sie in einen 10 Liter fassenden, aus Glas bestehenden Fermenter gegossen, der 4 Liter
des folgenden Mediums enthielt:
Glukose 5 g
Erdnußmehl 7.5 g
CaCO3 1,65 g
MgSO1-7 H.,0 0,33 g
KH2PO4 0,33 g
FeSO4 ■ 7 H2O 3.3 mg
ZnSO1 -7H,0 16.5 mg
MnSO4-4H2O 1.3 mg
mit H2O auf 1 Liter aufgefüllt
Der pH-Wert wurde auf pH 7,5 eingestellt. Die Sterilisation wurde 50 Minuten bei I2OQC durchgeführt.
Nach der Sterilisation betrug der pH-Wert 6,4. Nach 38stündigem Wachstum betrug das Volumen
der gepackten Zellen 6 bis 8°/0 des Gesamtvolumens.
Ein Impfstoff gleich 10% wurde für einen 20 Liter fassenden, aus Glas bestehenden Fermenter, der
10 Liter des folgenden Fermentationsmediums enthielt, verwendet:
Maiswasser 20 g
Sojabohnenmehl 15 g
(NH4)S1SO4 6 g
MgSO4-7 H2O 0,85 g
Glukose 100 g
KHoPO4 Ig
CaCO3 6 g
FeSO4-7HoO 8,5 mg
ZnSO4 -7H„O 42,5 mg
MnSO4-4HoO 3,4 mg
CuSO1-5 HoO 2,8 mg
COCl2-OH2O 1,7 mg
mit H2O auf 1 Liter aufgefüllt
Der pH-Wert wurde mit Natrium auf pH 7,8 eingestellt. Die Sterilisation wurde 50 Minuten bei 1203C
durchgeführt. Nach der Sterilisation betrug der pH-Wert 6,4. Die Fermentation wurde 150 Stunden
bei 28°C durchgeführt. Bei der Isolierung betrug der pH-Wert der Fermentationsbrühe pH 6,0. Die antibiotische
Endaktivität betrug 1600 y/ml Rifamycin SV.
Das Produkt wurde extrahiert, auf chromatographischem Wege gereinigt und dann kristallisiert,
wie vorstehend beschrieben wurde. Die Chromatographie wurde mit Silikagel (Merck 0,05 bis 0,20 mm)
durchgeführt. Das rohe Rifamycin wurde in Aceton gelöst und dann mit einem Benzol-Aceton-Gemisch
im Verhältnis 1 : 1 eluiert. Das auf diese Weise gereinigte Produkt zeigte die chemisch-physikalischen
Eigenschaften von Rifamycin SV.
Schmelzpunkt: Zersetzungsbeginn bei 1402C. [\]o°
= -3,90C (c = 1 °/0 in Methanol).
Das IR-Spektrum zeigte folgende Absorptionsbanden: 3440, 2920 (Nujol), 2850 (Nujol), 1700, 1658.
1605, 1545, 1464 (Nujol), 1415. 1375 (Nujol), 1325. 1290, 1260, 1218, 1197, 1164, 1125, 1115, 1102, 1083.
1050, 1020, 976. 962. 950, 930, 915, 898, 871, 845.
830, 801. 785, 772, 760, 750, 717, 703 cm"1.
Das sichtbare und das UV-Spcktrum wurden mit
Phosphatpuffer pH — 7.3 durchgeführt und zeigten Absorptionsmaxima bei 223,314 und 445 m/x.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Rifamycin SV, dadurch gekennzeichnet, daß man Streptomyces mediterrane: ATCC 21 271 in einem wäßrigen Nährmedium, das assimilierbare Kohlenstoff- und Stickstoffquellen und Mineralsalze enthält, unter aeroben submersen Bedingungen züchtet und die Fermentationslösung in üblicher Weise aufarbeitet.15In einer früheren Veröffentlichung (Antibiotics Annual, 1959/1960, S. 262) beschreibt Se η si et al. die Herstellung des Antibiotikums Rifamycin, das ftus einem Gemisch vieler Substanzen mit ähnlicher Struktur besteht, durch Fermentation eines Streptotnyces-mediterranei-Stammes. Als Interessanteste unter diesen Substanzen envies sich Rifamycin B: deswegen versuchte man, die Ausbeute zu verbessern. In »Appl. Microbiol«, S. 325 (1961), wird von Margalith tt al. eines der Forschungsergebnisse beschrieben; dort heißt es, daß sich die Ausbeute und die Reinheit von Rifamycin B durch Zusatz von Natriumdiäthylbarbiiurat zu der Fermentationsbrühe verbessern läßt. Eine weitere Veröffentlichung (S e η s i et al., 11 Farmaco, Ed. Sei., 16, S. 165) betrifft die Herstellung von Rifamycin SV, das eine der Komponenten der Rifamycin-Gattung darstellt, eine höhere antibakteriell Wirksamkeit besitzt und ein wichtiges Zwischenglied zur Synthese anderer Rifamycin-Derivate darstellt. Allgemein ausgedrückt, besteht das Verfahren darin, daß man Rifamycin B einer Reihe chemischer Prozesse unterwirft, während der es zuerst zu Rifamycin O oxydiert, dann zu Rifamycin S hydrolysiert und schließlich mit einem milden Reduktionsmittel in Rifamycin SV verwandelt wird. Diese Synthese ist offensichtlich sehr mühsam und bringt in den verschiedenen Stufen ziemlich schwer zu lösende praktische Probleme mit sich, verbunden mit wahrscheinlich häufig vorkommenden Verlusten desselben Antibiotikums. Aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus suchte man nach einem einfacheren Verfahren zur Herstellung von Rifamycin SV.Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Rifamycin SV ist dadurch gekennzeichnet, daß man Streptomyces mideterranei ATCC 21271 in einem wäßrigen Nährmedium, das assimilierbare Kohlenstoff- und Stickstoffquellen und Mineralsalze enthält, unter aeroben submersen Bedingungen züchtet und die Fermentationslösung in üblicher Weise aufarbeitet.Streptomyces mediterranei ATCC 21 271 wird eihalten, wenn man Streptomyces mediterranei der Wirkung physikalischer (z. B. UV-Strahlen), chemischer (Senfgas, N-methyl-N'-nitrosoguanidin) oder biologischer (z. B. Actinophage) Mutationsmittel aussetzt.Streptomyces mediterranei ATCC 21 271 behält die ursprüngliche Taxonomie des Streptomyces mediterranei bei, und die seine Kultur betreffenden Eigenschaften sind praktisch die gleichen. Nur bei der Bildung des Luftmyzeliums und in der Farbe der löslichen Pigmente wurden einige Unterschiede beobachtet, nachdem Streptomyces mediterranei ATCC 21 271 auf entsprechenden Nährboden gewachsen war. In der folgenden Tabelle werden die Eigenschaften des Streptomyces mediterranei ATCC 13 685 mit denen des Streptomyces mediterranei ATCC 21 271 verglichen.Vergleich der Eigenschaften der Kulturen von Streptomyces mediterranei ATCC 13 685 und von Streptomyces mediterranei ATCC 21 271 auf mehreren Nährböden
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