DE1796271U - Drehzapfenlager an drehgestellen. - Google Patents

Drehzapfenlager an drehgestellen.

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DE1796271U
DE1796271U DE1959H0032447 DEH0032447U DE1796271U DE 1796271 U DE1796271 U DE 1796271U DE 1959H0032447 DE1959H0032447 DE 1959H0032447 DE H0032447 U DEH0032447 U DE H0032447U DE 1796271 U DE1796271 U DE 1796271U
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DE
Germany
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bearing
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ring
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DE1959H0032447
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Henschel Werke GmbH
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Henschel Werke GmbH
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  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Drehzapfenlager an Drehgestellen Drehzapfenlager, die als Kugelgelenk ausgebildet und an Drehgestellen für Schienenfahrzeuge eingebaut sind, sind bekannt. Derartige Lager werden in einer zylindrischen Bohrung, im Drehpunkt des Drehgestelles, aufgenommen und entweder fest oder seitlich verschiebbar angeordnet.
  • Soll nun der Brückenträger auf das Drehgestell gesetzt werden, so muß der Drehzapfen, der bereits am Brückenträger befestigt ist, in das Drehzapfenlager eingeführt werden. Dieser Arbeitsgang ist besonders bei schweren Lokomotiven schwierig und nicht ungefährlich für das Montagepersonal. Beim Zusammenbau muß ein Mann unter dem Drehgestell sich befindend, die Kugel des Lagers in Waage halten, den sich herabsenkenden Drehzapfen beobachten und entsprechende Anweisungen zur Regulierung erteilen. Berührt der sich senkende Drehzapfen nur eine Kante der Bohrung, so dreht sich die Kugel, und der Brückenträger muß sofort wieder angehoben werden, da sonst Schäden am Drehzapfen oder-Lager nicht zu vermeiden sind.
  • Erst nach einführen des Drehzapfens in das Lager kann der Ulraum durch eine YJanne von unten verschlossen und Öl eingefüllt werden, was bei dem schlecht zugängigen Lager nicht einfach ist. Bei dem schwierigen Arbeitgang besteht die Gefahr, daß leicht Fremdkörper in das Lager gelangen.
    Da der Brückenträger über Federn vom Drehgestell ge-
    0 0
    getragen wird, bewegt sich der Drehzapfen während der Fahrt ständig auf und ab. Bei Abwärtsbewegung versucht der Drehzapfen das in der Wanne vorhandene Öl zu verdrängen. Sind für das Öl nicht genügend Ausweichmöglichkeiten vorhanden oder ist zu viel Öl eingefüllt worden, so können Drücke auftreten, die die Ölwanne oder deren Dichtstelle zerstören.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, bei einem Drehzapfenlager die oben geschilderten Einbauschwierigkeiten und Gefahren zu beseitigen, das Ein-und Nachfüllen des Öles zu erleichtern sowie einen gefährlichen Öldruck im Lager zu vermeiden und damit die Gefahr der, Zerstörung der Ölwanne oder der Dichtstelle durch Überdruck zu beheben.
  • Die erfindungsgemäße Ausführung ist nachstehend an Hand eines Beispieles in den Zeichnungen beschrieben : Abb. 1 zeigt einen Ausschnitt eines Brückenträgers mit darin aufgehängtem Drehzapfen sowie das Drehzapfenlager nach der Erfindung im Drehgestell eingebaut im Schnitt.
  • Abb. II zeigt das Drehgestell unter dem Brückenträger mit dem komplett zusammengebauten Drehzapfenlager in Ansicht kurz vor dem Absenken des Brückenträgers mit dem kompletten Drehzapfenlager.
  • Abb. III zeigt eine Draufsicht von oben auf die Kugel mit den Bohrungen für den Öldurchtritt.
  • Das Drehzapfenlager, die Kugel m und der Außenring h werden auf den Drehzapfen c, der bereits am Brückenträger a bei d eingebaut ist, geschoben. Die am Ende des Drehzapfens c angeschraubte Platte o verhindert das Abgleiten des Lagers h, m. Oberhalb des Lagers h, m ist an einem leicht drehbaren Deckel g ein Faltenbalg f angebracht, der andererseits so am Drehzapfen c befestigt ist, daß kein Staub oder Fremdkörper in das Lager h m eindringen können. Am Deckel g ist eine Dichtungsmanschette u befestigt, die den Drehzapfen o so umschließt, daß Öl, welches durch die Bohrung q ein-und nachgefüllt wird, nicht in den Innenraum des Balges f also über den Deckel g eindringen kann. Die Ölwanne k sitzt mit ihrem Bund so tief im Lagerring h, daß nur das notwendige Spiel s zwischen der Kugel m und dem
    Bund-vorhanden ist. Die Ringmutter n, die ai. f den
    Lagerring h geschraubt wird, zieht diesen fest in seinen konischen Sitz im Drehgestellrahmen b. Die Kugel m besitzt in axialer Richtung die für den Durchtritt des Oles erforderlichen Bohrungen p . (Abb. I und II).
  • Bevor das Drehgestell b unter den Brückenträger a geschoben wird, sind der Drehzapfen c mit dem kompletten Drehzapfenlager f g h m o k und der notwendigen Ölfüllung am Brückenträger a angebaut. Das Drehgestell b wird unter den Brückenträger a gesetzt, dann kann ohne Schwierigkeit das gesamte Lager in die konische Bohrung t eingeführt werden. Ein Kippen des Lagerringes h ist nicht möglich, weil das geringe Spiel s seine Bewegung begrenzt. Wird durch die Ringmutter. n der Lagerring h in der Bohrung t des Drehgestelles b befestigt, so ist der Zusammenbau beaadet.
  • Nach Entfernen des Verschlusses r wird das Öl durch die Bohrung q in das Lager gefüllt. Obwohl als Ölfüllung eine bestimmte Menge vorgesehen ist, kann es vorkommen, daß zu viel 01 eingefüllt wird. Für den Fall, daß so viel 01 eingefüllt wird, daß es an der Sinfüllöffnung, also bei r überläuft, würde im Lager das Öl den Raum bis unter den Deckel g ausfüllen. Bei Fahrt wird sich der Drehzapfen c abwärts bewegen, das Öl aus der Wanne k wird durch die Bohrungen p gedrückt,
    drückt weiter gegen den Deckel g. Da die Dichtung-
    CD
    manschette u kein nach oben drückendes 01 durchläßt, hebt sich der Deckel g, das überschüssige ül kann nach außen abfließen, ohne daß durch Ölstauung gefährliche Drücke auftreten.
  • Etwa bei halber Ölfüllung (normal) wird das Öl durch die Bohrungen p über die Kugel gedrückt, sodaß ein Teil des rücklaufenden Öles den Drehzapfen sowie die Kugel bestreicht und damit eine gute Schmierung ergibt.
  • Da die Auflagefläche des Deckels g auf dem Lagerring h nicht luftdicht abgeschlossen ist, ist keine zusätzliche Entlüftung des Ölrauw s erforderlich und auch das Eindringen von fremdkörpern in das Lager verbinder.
  • Schutzansprüche:

Claims (3)

  1. S c h u t z an s p r i c h e e 1.) Drehzapfenlager an Drehgestellen, insbesondere fürSchienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, 0 daß das Drehzafenlager gebildet ird aus der oni--ß oen, außerenvdjagerbuchse (h), in 3er die). 3n Dreh- zapfen (c) umgebende Kugel (m) gelenkig und drehbar gelagert und gegen runt3rl3it3n durch Ren Ring (o) aLa stirnszitige) d3 t. g Dreh- d-. n iing (o) aLQ 7i-nd-v d-ls Dreh- zapfens gesichert und in ihrer Bewegung durch den Bund der in der Lagerbuchse (h) sitzenden CD
    Ölwanne (k) bis auf ein Spiel (s) begrenzt ist, während das obere Ende der Lagerung durch einen auf der Lagerbuchse (m) aufliegenden Deckel (g), einen Faltenbalg (f) und eine Dichtungsmanschette (u) abgeschlossen ist.
  2. 2.) Drehzapfenlager an Drehgestellen, insbesondere für Schienenfahrzeuge, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehzapfenlager bestehend aus der konischen Lagerbuchse (h), der in dieser gelagerten Kugel (m), dem Ring (o), der ölwanne (k) und der oberen Abdichtung durch den Deckel (g), den Faltenbalg (f) und der Dichtungsmanschtte ID
    (u) eine Montageeinheit bildet, die jit der eingefüllten Ölmenge in den konischen Sitz (t) im Drehgestell (b) mittels der außen konischen Bohrung der Lagerbuchse (h) aufgenommen und durch eine auf den Lagerring (h) aufgeschraubte Ringmutter (n) ID
    befestigt wird.
  3. 3.) Drehzapfenlager an Drehgestellen, insbesondere für Schienenfahrzeuge, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (m) in axialer Richtung mit mehreren durchgehenden Bohrungen (p) versehen ist, die dem durch Bewegungen des Drehzapfens (c) unter Druck stehenden Öl Durchgang ermöglichen, so daß Stauungen vermissen'. ? erd ? n. 4.) Drehzapfenlager an Drehgestellen, insbesondre f'', lr Schienenfahrseuge, nach Anspruch 1 bis 3, dadurch enenf u, 7 9 a--2 gekennzeichnet, daß der Deckel (g) mit einer
    Manschette (u) gegen den Drehzapfen (c) abgedichtet ist und lose auf der Stirnfläche der Lagerbuchse (h) aufliegt und hierbei durch den Öldruck angehoben werden kann, so daß überschüssiges Öl abfließen kann.
DE1959H0032447 1959-07-23 1959-07-23 Drehzapfenlager an drehgestellen. Expired DE1796271U (de)

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