DE1801093A1 - Durchzugsbelueftete elektrische Kommutatormaschine,insbesondere selbstlueftender Bahnmotor - Google Patents

Durchzugsbelueftete elektrische Kommutatormaschine,insbesondere selbstlueftender Bahnmotor

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DE1801093A1
DE1801093A1 DE19681801093 DE1801093A DE1801093A1 DE 1801093 A1 DE1801093 A1 DE 1801093A1 DE 19681801093 DE19681801093 DE 19681801093 DE 1801093 A DE1801093 A DE 1801093A DE 1801093 A1 DE1801093 A1 DE 1801093A1
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Germany
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fan
ribs
machine
commutator
machine according
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Pending
Application number
DE19681801093
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Juergen Burmester
Dr Wolfgang Liebe
Nikolaus Schlink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE1801093A1 publication Critical patent/DE1801093A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/02Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine
    • H02K9/04Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium
    • H02K9/06Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium with fans or impellers driven by the machine shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

  • Durchzugsbelüftete elektrische Kommutatormaschine, insbesondere selbstlüftender Bahnmotor Das Hauptpatent (Anm. P 15 63 025.8 = PLA 66/0162) betrifft eine durchzugsbelüftete elektrische Kommutatormaschine, insbesondere einen selbstlüftenden Bahnmotor. Bei dieser ist auf der Kommutatorseite der Maschine hinter Lufteintrittsöffnungen an der Stirnseite des Maschinenrehäuses ein Radiallüfter angeordnet, dessen Flügel am äußeren Ende rinnenförmi -e Staubtaschen tragen, die in eine feststehende, vor dem Lüfter lie.ende, ringförmige Staubkammer führe. Hinter dem Lüfter sind vor einr Umlenkblende angenähert parallel zur Lüfterebene verlaufende Gitter angeordnet. Bei dieser Kommutatormaschine wird durch die Druckbelüftung infolge des in der Maschine herrschenden Uberdruckes das Eindringen von Fremdkörpern verhindert0 Außerdem wird die Luft bereits vor dem Eintritt in die Maschine von Fremdkörpern gereinigt, da die Staubtaschen an den äußeren Enden der BüCterflügel den unter Ausnutzung der Zentrifugal- und Coriolisbeschleunigung abgeschiedenen Staub auffangen und in die Staubkammer abführen, aus der er leicht entfernt werden kann, Hinter dem Lüfter wird die so gereinigte Luft zur Maschinenmitte umgelenkt, um die dort befindlichen heißen Teile der Maschine, wie z.Bo den Kommutator, zu kühlen. Dabei vermindern die hinter dem Lüfter verlaufenden Gitter den bei der Umlenkung der Kühlluft nach innen auftretenden drosselnden Rotationseffekt, so daß der dabei auftretende Druckverlüst vernachlässigbar klein wird.
  • Zur Vereinfachung des konstruktiven Aufbaus einer derartig aufgebauten druckzugsbelüfteten elektrischen Kommutatormaschine dient gemäß der Erfindung als Gitter der sich zwischen den Maschinenmantel und dem Lager erstreckende Teil des Lagerschildes, der aus mehreren, radial verlauf enden, in axialer Richtung großflächigen Rippen besteht und ein Teil des Maschinenmantels ist radial nach innen gezogen und wirkt als UmlenkblendeO Der Lagerschild, ein in der Maschine stets vorhandenes Sons-truktionsteil, erhält also eine besondere Ausbildung, wodurch er in der Lage ist, eine weitere, zusätzliche Aufgabe zu erfüllen Die großflächigen Rippen bewirken nämlich eine Gleichrichtun.
  • der umzulenkenden Spühlluft und vermindern somit den bei der Umlenkung der Kühlluft nach innen auftretenden drosselnden Rotationseffekt in gleicher Weise wie das im Hauptpatent bechriebene zusätzliche Gitter. Außerdem entfallen die bisher notwendigen zusätzlichen Leitvorrichtungen für e.i.ne Umlenkung der Kühlluft, da ein Teil des Maschinenmantels selbst als Umlenkblende ausgebildet ist0 Wenn die Flächen der Rippen in Durchmesserebenen liegen, ist iire Wirkungsweise unabhängig von der Drehrichtung des Radiallüfters, was insbesondere für Bahnmotoren von Vorteil ist. Für diese Bahnmotoren empfiehlt es sich, den Radiallüfter so auszubilden, daß die Lüfterflügel in radialer Richtung gerade verlaufen und auf beiden Seiten symmetrische Staubtaschen tragen, Verändert die durchzugsbelüftete elektrische Kommutatormaschine viährend ihres Betriebes die Drehrichtung nicht, so könnte man durch eine Krümmung der Rippen in axialer Richtung die Umlenkverluste noch weiter senken.
  • Die Gleichrichtungswirkung der Rippen ist umso größer, je enger die Vorderkante der Rippen im Bereich der Lüfterscheibe an diese herangeführt ist, Damit man aber eine besondere Bearbeitung der- Vorderkante bei den normalerweise als Gußstück hergestellten Lagerschilden.vermeidet, ist es vorteilhaft, den Abstand zu der Lüfterscheibe in der Größenordnung von 8 bis 10 mm zu wählenO In Durchführung des Erfindungsgedankens empfiehlt es sich ferner, daß die Zahl der Lüfterschaufeln unteschiedlich von der Zahl der Rippen und kein Vielfaches dieser ist. Dadurch wird das Entstehen von insbesondere sirenenartigen Geräuschen vermieden, Zur weiteren Herabsetzung des während des Betriebes der Maschine auftretenden Geräusches sind in vorteilhafter Weise die Rippen im Bereich oberhalb der Lüfterscheibe abgeschrägt, da sich der Abstand ihrer Vorderkante zum Lüfter vergrößert.
  • Um ein-Op-timum zwischen der zu erzielenden Gleichrichtungswirkung der Rippen und den Kosten der Herstellung des Lagerschildes zu erhalten, empfiehlt es sich, den mittleren Abstand der Rippen unteneinander etwa gleich der mittleren Axialerstreckung einer Rippe zu wählen. Die Rippen sind so schmal auszubilden, vJie dies herstellungsmäßig und festigkeitsmäßig zu vertreten ist, damit sie den Durchtritt der Kühlluft möglichst wenig behindern Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im Schema in den Figuren 1 bis 3 der Zeichnung dargestellt.
  • Oligo 1 zeigt einen Teil eines Längsschnittes durch das Gehäuse eines selbatlüftenden Bahnmotors gemäß der Erfindung. Fig. 2 und 3 zeigen schematisch die Ausbildung des Lüfterrades und der Staubkammer.
  • Bei einem selbstlüftenden Bahnmotor ist auf der Maschinenwelle 1 auf der Kommutatorseite der Maschine der als irucklüfter wirkende Radiallüfter 2 angeordnet. Er liegt unmittelbar vor dem Lagerschild 3 des Bahnmotors, dessen besondere konstruktive Gestaltung den Durchtritt der Kühlluft nicht behindert und außerdem bei ihrer Umlenkung zur Maschinenmitte eine Gleichrichtung der Strömung bewirkt.
  • Zu diesem Zweck besteht der mittlere Teil des Lagerschildes 3 zwischen dem Maschinenmantel 4 und dem das Lager 5 tragenden Innenring 6 aus zwölf radial verlaufenden, in axialer Richtung großflächigen Rippen 7. Diese großflächigen Rippen 7 schwächen die Rotationsströmung für die Kühlluftumlenkung ab. Dadurch wird der Kühlluftdurchsatz verbessert0 Um eine möglichst günstige Gleichrichtungsviirkung zu erreichen, ist die mittlere Axialerstreckung einer Rippe so gewählt, daß sie ungefähr dem mittleren Abstand der Rippen untereinander entspricht. Außerden sind die Rippen verhältnismäßig schmal, um den für den Durchtritt der Kühlluft zur Verfügung stehenden freien Raum nicht unnötig einzuengen. Die Vorderkanten 8 der Rippen 7 sind im Bereich der Lüfterscheibe 9 so eng an diese herangezogen, wie dies ohne eine zusätzliche Bearbeitung der Vorderkanten 8 möglich ist Aus Geräuschgründen ist ferner die Zahl der Rippen 7 von der Zahl der Lüfterschaufeln 10 unterschiedlich gewählt, derart, daß die Zahl der Lüfterschaufeln 10 kein ganzzahliges Vielfaches der Zahl der Rippen 7 beträgt. Außerdem sind die Rippen 7 im Bereich oberhalb der Lüfterscheibe 9 so abgeschrägt, daß sich der Abstand ihrer Vorderkante 8 zum Radiallüfter 2 vergrößere Dadurch wird die Entstehung von störenden, sirenenartigen Geräuschen während des Betriebes des Bahmotors unter bunden.
  • Ein Teil 11 des Maschinenmantels 4, nämlich der, welcher die Rippen 7 trägt, ist radial nach innen gezogen und wirkt deshalb als Uinlenkblende für die Kühlluft, deren Verlauf iniierhalb der Maschine durch pfeile dargestellt ist.
  • Die Kühlluft tritt durch eine zentrale Lufteintrittsöffnung 12 auf der Stirnseite des Maschinengehäuses in die Maschine ein.
  • Hinter dieser Lufteintrittsöffnung 12 liegt der auf der Maschinenwelle 1 sitzende Radiallüfter 2. Die Lüfterschaufeln 10 des Radiallüfters 2 sind fast bis zur Maschinenwelle 1 heruntergezogen, Sie verlaufen in radialer Richtung geradlinig siehe Fig. 2 bzw. Fig. 3) und tragen an ihm äußeren Ende rinnenformige Staubtaschen 13, Diese Staubtaschen 15 ragen in die Eintrittsöffnung 14 des feststehenden ringförmigen Staubkammer 15. Mit der Kühlluft in den lüfter eingetretene Fremdkörper, wie Staub- oder Wassertropfen, die in dem den Kühiluft-Verlauf darstellenden Pfeil schwarz angedeutet sind, werden unter Ausnutzung der Zentrifugal- und Coriolisbeschleunigung abgeschieden, dringen in die Staubkarnuier 1 r und lagern sich an dort angebrachten Prallflächen 16 ab bzw. erden von der Trägerlüft herausgetragen. Die in der Staubkammer 15 abgelagerten Fremdkörper können aus dem Behälter leicht entfernt werden. Soll der Motor watsicher ausgebildet werden, d.h. soll er ohne Betriebsstörungen stehende Wassermengen durehqueren können, so kann die Trägerluft durch knieförmige, über die Maschinenmitte reichende Kanäle nach oben abgeführt erden.
  • Da ein Bahnmotor in beiden Drehrichtungen arbeitet, sind die rinnenförmigen Staubtaschen 13 symmetrisch zu beiden Seiten der geraden Lufterschaufeln 10 angeordnet. Die Abscheidung der remdkörper ist daher unabhängig von der Drehrichtung der Näschine Die abgeschiedenen Fremdkörper sind in der Fig. 1 durch schwarze Pfeile angedeutet.
  • 3 Figuren 6 Ansprüche

Claims (6)

  1. Patentansprüche lo Durchzugsbelüftete elektrische Kommutatormaschine, insbesondere selbstlüftender Bahnmotor, bei der auf der Kommutatorseite der Maschine hinter Lufteintrittsöffnungen an der Stirnseite des Maschinengehäuses ein Radiallüfter angeordnet ist, dessen Lüfterflügel am äußeren Ende rinnenförmige Staubtaschen tragen, die in eine feststehende, vor dem Lüfter liegende ringförmige Staubkammer ragen und bei der hinter dem Lüfter vor einer Umlenkblende angenahert parallel zur Lüfterebene verlaufende Git-ter angeordnet sind, nach Patent (Anm. P 15 63 025.8 - PLA 66/GiG2), dadurch gekennzeichnet, daß als Gitter der sich zwischen dem Maschinenmantel (4) und den Lager (5) erstreckende Teil des Lagerschildes (3) dient, der aus mehreren, radial verlaufenden, in axialer Richtung großflächigen Rippen (7> besteht und daß ein Teil (11) des Maschinenmantels (4) radial nach innen gezogen ist und als Umlenkblende wirkt.
  2. 2. Kommutatormaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen der Rippen (7) des Lagerschildes (3) in Durchmesserebenen liegen und daß die Lüfterflügel (10) in radialer Richtung gerade verlaufen und auf beiden Seiten symmetrische Staubtaschen (13) tragen.
  3. 3. Kommutatormaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Vorderkanten 18) der Rippen 7.
    und der Lüfterscheibe (9) ungefähr 8 bis 10 mm beträgt.
  4. 4. Kommutatormaschine nach Anspruch 1> dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Abstand der Rippen (7) untereinandel ungefähr der mittleren Axialerstreckung einer Rippe (7) entspricht
  5. 5. Kommutatormaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Lüfterschaufeln (10) von der Zahl der Rippen (7. verschieden und kein Vielfaches dieser ist
  6. 6. Kommutatormaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (7) im Bereich oberhalb der Lüfterscheibe so abgeschrägt sind, daß sich der abstand ihrer Vorderkante '8, zum Lüfter (2) vergrößert.
DE19681801093 1968-10-01 1968-10-01 Durchzugsbelueftete elektrische Kommutatormaschine,insbesondere selbstlueftender Bahnmotor Pending DE1801093A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3546394A1 (de) * 1985-12-31 1987-07-02 Metabowerke Kg Durchzugsbeluefteter elektromotor
DE3814721A1 (de) * 1988-04-30 1989-11-09 Asea Brown Boveri Radialluefter mit integriertem schmutzabscheider
WO2011107267A3 (de) * 2010-03-04 2012-03-29 Berling Gmbh Luftabsaugvorrichtung und verfahren zur abscheidung von in einem luftstrom bewegten partikeln

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