DE1814089C - Vorrichtung zum Zuführen und Aufspannen von Papierbogen auf eine Trommel in Kopiergeräten - Google Patents

Vorrichtung zum Zuführen und Aufspannen von Papierbogen auf eine Trommel in Kopiergeräten

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DE1814089C
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English (en)
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Eric A. Von Danbury Conn. Hippel (V.St.A.)
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Graphic Sciences Inc
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Graphic Sciences Inc
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen und Aufspannen von Papierbogen auf eine um eine Achse drehbare Trommel, vorzugsweise für das Aufspannen von Schriftstücken für das optische Abtastverfahren in Kopiergeräten.
Aus der USA.-Patentschriit 2049 917 ist bereits eine Vorrichtung zum Aufspannen fotografischer Schichtträger auf eine um eine Achse drehbare Trommel bekannt, bei welcher eine Eingabestation, aus der durch Drehen der Trommel der Schichtträger auf diese aufgewickelt wird, und Halteelemente zum Andrücken des Schichtträgers an die Trommel aufweist. Die Befestigung des Schichtträgers an der Trommel erfolgt dabei durch Klemmeinrichtungen, welche den fotografisch unwirksamen Schichtträger-Anfang ergreifen, oder durch Haltestifte, welche in die übliche Randperforation derartiger Schichtträger eingreifen. Diese Methoden sind offenbar nicht geeignet, Papierbogen, insbesondere Schriftstücke an
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der Trommel zu befestigen, da der Führungsrand Trommel in exakt bestimmbarer Lage an diese
von Schriftstücken weder abgedeckt nc*h beschädigt drückt wird, ohne daß die Gefahr besteht, daß die
werden darf und seitliche Perfonerungen nicht vor- Ränder des Papierbogens beschädigt werden. Auch
handen sind. Weiterhin ist aus der USA.-Patent- die Entnahme des Bogens nach seinem Abwickeln
schrift 2 356 999 eine Vorrichtung zum Zuführen 5 von der Trommel ist äußerst einfach und schonend,
und Aufspannen von Papierbogen auf eine um eine In der Zeichnung sind Ausführungsformen der
Achse drehbare Trommel bekannt, bei welcher die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Trommel iiit einer transparenten Abdeckung ver- " F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer erstep
sehen ist, die während des Kopiervorganges auf die Ausführungsform der Erfindung, wobei die Halte-
Trommel aufwickelbar ist und dabei den zwischen io streifen und die Querbander von der Trommel voll-
Abdeckung und Trommel befindlichen Papierbogen ständig abgewickelt und in eine horizontale Lage zur
festhält. Zur Fixierung des Papierbogens ist es jedoch Aufnahme eines Papierbogens gebracht sind,
erforderlich, dessen Führungskante in einen Quer- Fig. IA und 1B perspektivische Teilansichten der
schlitz der Trommel einzuführen. Abgesehen von der Querbänder,
umständlichen Art der Bogeneinführung besteht dar- 15 F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung von
über hinaus die Gefahr, daß der Fühmngsrand des F i g. 1 zur näheren Erläuterung des Abwickelvor-
Schriftstückes beim Herausnehmen des Schriftstückes ganges der Haltestreifen von der Trommel,
beschädigt wird. Eine ähnliche Anordnung mit trans- Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Vornch-
parenter Abdeckung für die Trommel ist aus der tung von Fig. 1 und 2, wobei die Haltestreifen und
ϊ JSA.-Patentschrift 2 740 686 bekannt. Bei dieser vor- ao die Querbander vollständig aufgewickelt sind und
bekannten Vorrichtung ist es zwar nicht erforder- einen Papierbogen auf der Trommel festhalten,
!eh. den Papierbogen in eine Klemmeinrichtung Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer erfin-
tinzuführen, jedoch hat diese Vorrichtung den Nach- dungsgemäßen Vorrichtung mit abgewandelten Be-
<.cil, daß keine exakte Lagefixierung des Papier- festigungselementen,
bogens auf den Trommelmantel gewährleistet ist. »5 F i g. 5 eine Seitenansicht einer Abwandlungsform
Aufgabe der Erfindung ist deshalb die Schaffung der Erfindung,
einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art, bei F i g. 6 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausweicher das auf die Trommel aufzubringende Schrift- führungsform der Erfindung, wobei für den Bes.ück durch die Bedienungsperson in horizontaler schickungsvorgang eine federbelastete Doppeltromf'bene auf die Eingabestation gelegt werden kann 30 mel vorgesehen ist, und
vnd diese dann das Schriftstück auf die Trommel Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie 7-7 von
aufwickelt, worauf das Schriftstück ohne Beschädi- Fig. 6. . .
gung von Randkanten od. dgl. in genau vorher- Gemäß den Fig. 1 und 2 ist eine zylindrische
bestimmbare. Weise auf dem Trommelmantel fest- Trommel 10 in Stützen 12 derart gelagert, daß sie
gehalten wird. Dabei soll die Eingabestation das 35 sich um eine Achse 14 drehen kann. Mit der Trom-
optische Abtastsystem des Kopiergerätes nicht stören mel sind nicht gezeichnete Antriebsmittel verbunden,
und einfach im Aufbau sein. welche die Trommel, etwa für einen Abtastvorgang
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch in einem Kopiergerät, in Umdrehung versetzen kongelöst, daß die Eingabestation ein horizontal ange- nen. An der Trommel sind Haitestreifen 16 und 18 brachter und tangential zur Trommel angeordneter 40 mit ihren inneren Enden befestigt, wobei die Halte-Schubrahmen ist, in der der Papierbogen auf zwei streifen 16,18 Querbänder 20 und 22 tragen, aut Haltestreifen und/oder auf mindestens ein, diese ver- welche ein auf die Trommel aufzubringender PaPier" bindendes Querband ruht, und die Haltestreifen mit bogen 24 aufgelegt ist. Wenn die Streifen 16 und 18 ihrem einen Ende an der Trommel befestigt, mit auf die Trommel aufgewickelt sind, dann legen sie ihrem freien Ende am Schubrahmen verriegelt und 45 sich an diese an und pressen die Querbander und bei vollendeter Aufwicklung entriegelt sind, und die damit das Schriftstück flach gegen die Trommelober-Eingabestation mit Schubrahmen Teil eines Vor- fläche, wie aus Fig. 3 hervorgeht,
schubgetriebes ist, durch welches beim Einschieben Ein Schubrahmen 28 mit Seitenleisten 30,die sich und Herausziehen des Schubrahmens die Trommel in Reibungsverbindung mit der Trommel befinden, zum Aufwickeln und Abwickeln der Haltestreifen 50 ist unterhalb der Trommel angeordnet und in zwei mit Querband und des mitgeführten Papierbogens auf Führungen 32 geführt. Der Schuhrahmen kann mit- bzw. von der Trommel drehbar ist, und die Getriebe- tels eines Handgriffes 34 bezüglich der Trommel nacn verbindung von Eingabestation und Trommel nach innen und nach außen bewegt werden. Wenn der dem Aufspannen des Papierbogens gelöst ist und Schubrahmen nach außen herausgezogen ist, d. n. Stellelemente zum Anhalten der Trommel in einer 55 sich in der in Fig. 1 dargestellten Beschickungsvorbestimmten Winkelstellung vorgesehen sind. stellung befindet, liegen die Haitestreifen 16 und 1»
Vorzugsweise sind zwei Querbander vorgesehen, sowie die Querbander 20 und 22 flach auf der Uoer-
wobei die Lage des einen Querbandes bezüglich des fläche des Rahmenbodens auf.
anderen Querbandes in Umfangsrichtung verstellbar Die Streifen 16 und 18 weisen an ihren auberen
ist derart, daß die Querbänder Papierbogen unter- 60 freien Enden Haken 36 auf, welche dann, wenn die
schiedlicher Größe anpaßbar sind. Die Haltestreifen Streifen von der Trommel abgewickelt werden, in
können als Spirale von einer Wendung federnd aus- Haken 38 auf dem Schubrahmen eingreifen Das
gebildet sein und somit im aufgewickelten Zustand Querband 20 ist mit Nasen 40 versehen, weiche die
dichi um die Trommel anliegen und den Bogen am Ausrichtung des Schriftstücks auf den Querbandern
ganzen Umfang der Trommel an dieser andrücken. 65 erleichtern. Diese Nasen sind vorzugsweise aus defor-
Bei der Erfindung ist also die Eingabestation der- mierbarem Kunststoff gefertigt, so daß sie sich gegen
art ausgebildet, daß der Papierbogen flach aufgelegt die Trommel anlegen, wenn die Bander auf die
werden kann und nach seinem Aufwickeln auf <iie Trommel aufgewickelt sind.
Zur Beschickung der Trommel mit einem Schrift- streifen fest gegen die Trommeloberfläche gepreßt
stück wird das Schriftstück mit seiner Schriftseite werden. Wie aus F i g. 1B zu ersehen ist, kann das
nach unten auf die Querbänder 20 und 22 gelegt, hintere Querband 22 in ähnlicher Weise wie das
derart, daß die Führungskante an den Nasen 40 vordere Querband 20 gestaltet werden, weist jedoch
anschlägt. Dann wird der Schubrahmen 28 nach 5 zusätzlich einen Magneten 22 b auf, der in den
innen gegen die Trommel hin geschoben. Die Seiten- Hohlraum 20 b eingelegt ist und Haken 20c aufweist,
leisten 30 des Schubrahmens greifen dabei mittels welche in die Haltestreifen 16 und 18 eingreifen. Das
Reibungswirkung an den Außenrändern der Trom- Querband 22 kann direkt auf magnetische Weise an
mel 10 an und drehen diese im Uhrzeigersinn der Trommel 10 festgehalten werden oder aber rund
(F i g. 2), womit die Haltestreifen zusammen mit den io um die Trommel und über das Band 20 gewickelt
Querbändern 20 und 22 und dem Schriftstück 24 auf und an diesem Band 20 magnetisch festgeklemmt
die Trommeloberfläche aufgewickelt werden. werden, wenn es vom Band 20 einen Abstand größer
F i g. 3 zeigt den Schubrahmen 28 in seiner inner- als 360° aufweist. Letzteres gestattet die Verwendung sten Stellung, wobei das Schriftstück 24 vollständig einer Trommel von kleinem Durchmesser und erspart auf die Trommel aufgewickelt ist. Dabei ist der 15 somit Abtastzeit, wenn das System für Reproduk-Schubrahmen so weit bewegt worden, daß die Enden tionen verwendet wird, da die Strecke, die der 30 a der Seitenleisten 30 den Boden der Trommel Abtastkopf rund um die Trommel zurücklegen muß, passiert haben (Fig. 3). Damit lösen sich die Haken damit wesentlich verkleinert ist. 36 und 38 voneinander, und außerdem wird die An Stelle der Verwendung von Magneten kann Verbindung zwischen dem Schubrahmen und der ao auch eine Andruckvorrichtung verwendet werden. Trommel gelöst. Die Trommel 10 kann ohne Beein- Wie aus Fig. 4 zu ersehen, weist die Eingabestation flussung durch den Schubrahmen 28 frei gedreht eine Andrückleiste 44 auf mit geringfügig vergrößerwerden. Es kann eine nicht dargestellte Einstellein- tem Kopfteil 46, welche am vorderen Teil des vorrichtung vorgesehen sein, welche sicherstellt, daß deren Querbandes 20 befestigt ist. Der Kopfteil 46 die Haken 36 sich an der untersten Stelle der as ist federnd verformbar, so daß eine druckknopf artige Trommel befinden und damit in die Haken 38 ein- Verbindung mit einer öffnung 48 möglich ist, welche greifen, wenn die Trommel wieder entladen wer- sich axial über die Oberfläche der Trommel erstreckt, den soll. und zwar in einer derartigen Lage, daß der Kopfteil
Vorzugsweise bestehen die Haltestreifen 16 und 18 46 in diese öffnung eingreift, wenn er dagegen-
aus biegsamen, federndem Material, etwa Federstahl, 30 gedrückt wird, wobei dann die Streifen 16 und 18
und sind in entsprechender Weise vorgespannt, und dicht an die Trommel herangezogen werden. Um
zwar dadurch, daß sie auf einen vergleichsweise sicherzustellen, daß der Kopfteil 46 beim Beladen
kleinen Durchmesser zusammengebogen und dann der Trommel mit einem Schriftstück fest in die
vor Befestigung an der Trommel wärmebehandelt öffnung 48 eingedrückt wird, ist der Schubrahmen
werden. Die eigene Federkraft der Haltestreifen wird 35 28 derart ausgestaltet, daß er einen Querstab 50 auf-
dann die Querbänder 20,22 und das Schriftstück 24 weist, der sich unterhalb des vorderen Querbandes
fest gegen die Trommel pressen, es können aber auch von der einen zur anderen Rahmenseite erstreckt,
die Querbänder in ihrem Mittelteil mit einer gering- womit also ein wesentlicher Druck auf die Leiste 44
fügigen Krümmung nach innen gegen die Trommel ausgeübt und diese in die öffnung 48 eingepreßt
10 versehen sein, so daß diese Querbänder durch 40 wird, wenn die Trommel für die Beschickung voll-
die Haltestreifen 16 und 18 tatsächlich dicht gegen ständig zurückgedreht wird.
die Trommel gedruckt werden, ohne jegliches Soiel. Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 kann es Es können aber auch Hilfsmittel für das Festklem- auch wünschenswert sein, einen Haken zu verwenmen vorgesehen sein. So kann das Band 29 mit einem den, ahnlich den Haken 36, welche sich vollständig sich axial erstreckenden Magnet 42 zusammenwir- 45 über die Unterseite des Querbandes 20 erstrecken; ken, der in die Oberfläche der Trommel eingelegt ein entsprechender Haken kann dann an dem Schubist Damit wird dann das Band 20 fest gegen die rahmen 28 angebracht sein, um eine entsprechende Trommeloberfläche gezogen. Ein ähnlicher, nicht Kreiswirkung zum Herausziehen des Kopfteiles 46 gezeichneter Magnet kann auch für das Querband aus der öffnung 48 zu erzielen, wenn die Trommel 22 vorgesehen sein. Wenn gewünscht, können diese so wieder entladen wird.
Magnete auch in die Querbänder eingesetzt werden, Um das Schriftstück flach gegen die Trommelobervorausgesetzt, daß die Trommel eine metallische fläche zu pressen, können beispielsweise auch anOberfläche aufweist, an welcher Magnete haften. einanderhaftende Streifen, sogenannte »Klettenbän-Beispielsweise kann eine Kunststoff-Trommel ver- der«, andern Querband 20 und an einer entsprechenwendet werden nut einem Stahlüberzug von 0,127 mm SS den Stelle der Trommel 10 angebracht werden. Wei-Dicke als magnetische Anziehungsfläche. Zusätzliche terhin kann eine sich frei drehende Walze, die m Klemmkräfte können durch geeignete Gestaltung der der Zeichnung nicht dargestellt ist, vorgesehen sein, Querbänder hervorgerufen werden, etwa gemäß deren Achse parallel zur Achse der Trommel ver-F i g. IA, welche eine vergrößerte perspektivische läuft und die leicht und gleitend gegen die Trommel Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines &> drückt, um so das Schriftstück 24 an die Trommel dieser Querbänder im einzelnen darstellt Wie aus anzudrücken. In diesem Fall muß das Schriftder Zeichnung zu ersehen, hat das Querband 20 einen stück nur durch das vordere Querband 20 gegen U-förmigen Querschnitt mit Seitenwänden 20a, 20a die Trommel gepreßt werden, wahrend das hintere und einem Bodenstreifen 20 b. Dieses Querband 20 Querband weggelassen werden kann. Selbstverständist derart an den Haltestreifen 16 und 18 befestigt, 65 lieh kann diese Methode nur dann Anwendung daß die Wandteile 20 a gegen die Trommel gerichtet finden, wenn die auf dem Schriftstuck befindliche sind. Auf diese Weise werden die Querbänder zu Information durch die Walze nicht nachteilig beeinverstärkten Leisten ausgebildet, die durch die Halte- floßt, beispielsweise verschmiert wird.
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Bisher wurde der Fall beschrieben, daß die Ein- lung im wesentlichen eine konstante Kraft ausübt, gabestation eine Reibungsverbindung mit der Trom- ist an einer Walze 92 unterhalb des Schubrahmens mel aufweist, um die Trommel für das Beschicken 60 gelagert und an einem Ende mit dem Schub- und das Entladen drehen zu können. F i g. 5 zeigt rahmen verbunden. Die Feder 90 ist vollständig auf dagegen in Seitenansicht eine weitere Ausführungs- 5 die Walze 92 aufgewickelt, wenn der Schubrahmen form der Erfindung, bei welcher biegsame, feder- in seine äußerste Stellung herausgezogen ist und artige Streifen 16 α und 18 a verwendet sind, die eine abgewickelt und damit gestreckt, wenn der Schubderartige innere Spannung aufweisen, daß sie sich rahmen vollständig nach innen geschoben ist. Diese selbst auf die Trommel aufwickeln, ohne die Erfor- Feder 90 erzeugt eine Kraft, die der durch die dernis eines zusätzlichen Antriebs für die Trommel, ι ο Streifen 16 α und 18 α erzeugten Kraft entgegenge-
Wie bei den bisherigen Ausführungsbeispielen richtet ist, womit ein Abgleich dieser Kräfte erfolgt
weisen auch hier die Haltestreifen 16 a Haken 36 am und es möglich wird, den Schubrahmen 60 mit
einen Ende auf, welche in entsprechende Haken 38 geringem Kraftaufwand zu verschieben. Die Streifen
am Schubrahmen 60 eingreifen, damit die Streifen 16 a und 18 a stellen Federn mit im wesentlichen
von der Trommel abgewickelt und in eine horizon- 15 konstanter Federkraft dar, und deshalb sind die
tale Ebene tangential zur Trommel für das Auflegen Federkräfte im wesentlichen über den gesamten Be-
eines Schriftstückes gebracht werden können. Mit wegungsweg des Schubrahmens 60 abgeglichen, d. h.
diesen Haken sind Querbänder verbunden, um ein bis die Haken 36 und 38 nach dem Hineinschieben
Schriftstück auflegen zu können, wie im Fall der des Schubrahmens sich voneinander gelöst haben. Eingabestation nach den F i g. 1 bis 3. Auch der ao Ein in der Zeichnung nicht dargestellter Riegel Schubrahmen 60 entspricht im wesentlichen dem vor- kann den Schubrahmen in dieser Stellung festhalten,
her beschriebenen Schubrahmen 28, jedoch mit der Um sicherzustellen, daß die Haltestreifen sich
Ausnahme, daß der Schubrahmen 60 keine Seiten- vollständig auf die Trommel 70 beim Aufbringen
leisten aufweist, die in Reibungsverbindung mit der eines Schriftstückes aufwickeln, kann an der Trom-
Trommel stehen. Vielmehr wird die Federkraft der 95 mel selbst eine zusätzliche Feder vorgesehen sein. Streifen 16α dazu herangezogen, die Streifen auf die Wie in Fig. 6 und 7 dargestellt, kann dies in der Trommel aufzuwickeln und damit das Schriftstück Weise geschehen, daß der Mantel der Trommel auf
für den Abtastvorgang od. dgl. in die richtige Position einer äußeren Nabe 74 gelagert wird, die sich frei
zu bringen. Wird der Schubrahmen 60 nach innen um die Welle 72 drehen kann. Eine innere Nabe 76
gegen die Trommel hin gestoßen, auf F i g. 5 nach 30 ist mit der Welle 72 verkeilt. Ein Stellstift 78 entreckt
links, so können sich die Streifen 16 auf die Trommel sich in die Nabe 76 und hält diese so lange in einer
aufwickeln, wobei die Streifen zugleich die Trommel vorbestimmten Position, solange die Trommel nicht
drehen wie irgendeine andere Spiralfederanordnung. zum Zweck der Abtastung gedreht wird. Eine feder-
Die Ausführungsfonn nach Fig. 5 weist den Vor- belastete Nase 80 erstreckt sich in radialer Richtung teil auf, daß sie besonders einfach im Aufbau und im 35 von der inneren Nabe 76 zur äußeren Nabe 74 und Betrieb ist, und sie wird dann vorzuziehen sein, verbindet somit, wenn die Trommel zum Zweck der wenn die Billigkeit der Herstellung ein wesentliches Abtastung gedreht wird, die beiden Naben undrehbar Argument ist. Die von den Haltestreifen 16 a und miteinander. Ein mit der Nase 80 verbundener Hebel 18 a beim Abwickeln zum Zweck der Beschickung 82 erstreckt sich durch das Ende der Nabe 76 nach ausgeübten Rückstellkräfte sind jedoch sehr starL, 40 außen. Eine Schraubenfeder 86 ist zwischen die und der Schubrahmen 60 muß sehr fest erfaßt und innere und die äußere Nabe 76 bzw. 74 eingesetzt nach außen gezogen werden, um ein Schriftstück Wenn die Trommel 70 beschickt oder entladen auflegen bzw. wieder entfernen zu können. Wo diese werden soll, dann verhindert der Stellstift 78 eine Eigenschaft nicht erwünscht ist, kann eine Hilfsein- Drehung der Nabe 76. Die Nase 82 wird dann nach richtung vorgesehen werden, mittels welcher die von 45 oben aus der Ausnehmung in der Nabe 76 herausden Haltestreifen erzeugten Rückstellkräfte durch gezogen und der Schubrahmen 60 nach außen geGegenfedern nahezu ausgeglichen werden, derart, zogen (in Fig. 6 nach rechts). Wenn die Streifen 16α daß der Schubrahmen mit geringer Kraftanstrengung und 18 β von der Trommel abgewickelt sind, dann nach innen geschoben bzw. nach außen gezogen dreht sich die Nabe 74 bezüglich der Nabe 76 und werden kann. so der Welle 72 gegen die von der Verbindungsfeder 86
F i g. 6 zeigt in Seitenansicht eine bevorzugte Aus- ausgeübte Drehkraft Damit wird eine Rückstellkraft führungsform einer derartigen Beschickungsvorrich- erzeugt, welche beim Wiederaufwickeln der Halterung. Eine Trommel 70 ist drehbar auf einer Achse streifen auf die Trommel beim Hineinschieben des 72 angeordnet Eine Feder 90, die bei ihrer Abwick- Schubrahmens 92 zur Auswirkung kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
' 249C „ M.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zuführen und Aufspannen von Papierbogen auf eine um eine Achse drehbare Trommel, vorzugsweise für das Aufspannen von Schriftstücken für das optische Abtastverfahren in Kopiergeräten, bestehend aui; einer Eingabestation, aus der durch Drehen der Trommel der Bogen auf diese aufgewickelt wird, und bestehend aus Halteelementen zum Andrücken des Bogens an die Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabestation ein horizontal angebrachter und tangential zur Trommel HO, 70) angeordneter Schubrahmen (28, 60) ist, in der der Papierbogen (24) auf zwei Haltestreifen (16, 18,16a, 18«) und/oder auf mindestens ein diese verbindendes Querband (20 und/ oder 22) ruht, und daß die Haltestreifen (16,18, 16a, 18a) mit ihrem einen Ende an der Trommel MO, 70) befestigt, mit ihrem freien Ende am Schubrahmen (28, 60) verriegelt (36, 38) und bei vollendeter Aufwicklung entriegelt sind und daß die Eingabestation mit Schubrahmen (28, 60) Teil eines Vorschubgetriebes ist, durch welches beim Einschieben und Herausziehen des Schubrahmens die Trommel (10, 70) zum Aufwickeln und Abwickeln der Haltestreifen (16,18,16a, 18a) mit Querband (20, 22) und des lnitgeführten Papierbogcns (24) auf bzw. von der Trommel drehbar ist, und daß die Getriebeverbindung von Eingabestation und Trommel (10, 70) nach dem Aufspannen des Papierbogens (24) gelöst ist und Stellelcmente (78, 22) zum Anhalten der Trommel in einer vorbestimmten Winkelstellung vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Querbänder (20, 22) vorgesehen sind und die Lage des einen Querbandes (22) bezüglich des anderen Querbandes (20) in Umfangsrichtung verstellbar ist, derart, daß die Querbänder (20, 22) Papierbogen (24) unterschiedlicher Größe anpaßbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestreifen (16,18) als Spirale von einer Windung federnd ausgebildet sind und somit im aufgewickelten Zustand dicht um die Trommel (10,70) anliegen und den Bogen (24) am ganzen Umfang der Trommel an diese andrücken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente für den Bogen (24) auf der Trommel (10) durch einen Magneten gebildet sind, der an zumindest einem der Querbänder (20,22) angebracht ist und das Querband an der Trommel festhält.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, gekennzeichnet durch eine Aufnahme-Öffnung (48) in der Trommel (10) und durch einen flexiblen Kopf (46) mit Übergröße, der on zumindest einem der Haltestreifen (16 und/oder 18) oder der Querbänder (20 und/oder 22) angebracht ist und in die öffnung (48) eingreift, wenn die Haltestreifen und die Querbänder auf die Trommel aufgewickelt sind, und die Querbänder (20, 22) an der Trommel festhält.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, dnß der Schub-
rahmen (28) des Vorschubgetriebes in Reibverbindung mit der Trommel (10) steht, wenn der Schubrahmen (28) tangential zur Trommel bewegt wird und dabei die Trommel dreht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubrahmen (60) des Vorschubgetriebes die Trommel (10,70) mit Hilfe der Haltestreifen (16 α, 18 α) dreht, die eine derartige innere Spannung aufweisen, daß sie sich selbst auf die Trommel aufwickeln und dabei diese drehen, wenn der Schubrahmen (60) hineingeschoben wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorschubgetriebe für die Trommel aus dem Schubrahmen (60), den federnden Haltestreifen (16 a, 18 a; und einer zusätzlichen Feder (86) besteht, derart, daß die Trommel (70) in an sich bekannter Weise eine innere und eine äußere Nabe (76 bzw. 74) aufweist, die während des Vorgangs der Beladung und der Entladung bei Arretierung der inneren Nabe (76) auf der Trommelachse (72) gegeneinander verdrehbar sind, daß eine Feder (86) in an sich bekannter Weise die beiden Naben miteinander verbindet, derart, daß eine Rückstellkraft auftritt, wenn die Naben mit Hilfe der abgewickelten Haltestreifen (16 a, 18 a) gegeneinander verdreht sind, und daß ein an sich bekanntes Sperrelement (80) vorgesehen ist, welches die beiden Naben undrehbar miteinander verbindet, wenn die Trommel (70) für einen anderen Zweck als den der Beladung oder Entladung gedreht wird.
Q. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, gekennzeichnet durch eine zweite Feder (90), deren eines Ende mit dem Schubrahmen (60) des Vorschubgetriebes verbunden ist und beim Herausziehen des Schubrahmens (60) den federnden Haltestreifen (16a, 18a) oder der ersten Feder (86) oder beiden Federelementen (16a, 18a, 86) entgegenwirkt, derart, daß zumindest teilweise die Rückstellkraft der anderen Federn (16 a, 18 a, 86) durch die zweite Feder (90) ausgeglichen ist.

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