DE1814977A1 - Staender fuer einen Elektromotor,insbesondere Schrittmotor - Google Patents

Staender fuer einen Elektromotor,insbesondere Schrittmotor

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DE1814977A1
DE1814977A1 DE19681814977 DE1814977A DE1814977A1 DE 1814977 A1 DE1814977 A1 DE 1814977A1 DE 19681814977 DE19681814977 DE 19681814977 DE 1814977 A DE1814977 A DE 1814977A DE 1814977 A1 DE1814977 A1 DE 1814977A1
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DE19681814977
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Anton Knab
Ernst Wild
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KNAB ELEKTRONIK
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KNAB ELEKTRONIK
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    • H02K37/14Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of permanent magnet type with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures
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Description

  • i,änder für einen Elektromotor, insbesondere Schrittmotor Die Erfindung betrifft einen Elektromotor, insbesondere Schrittmotor, mit einem Ringgehäuse und einem darin einsetzbaren, von atmen bewickelbaren Stegstern mit um einen Xohlzylinder sternförmig angeordneten Stegen.
  • Ein derartiger Ständer ist aus der amerikanischen Patent schrift 2.607.816 bekannt. Seine Stege sind lamelliert und in einen Hohlzylinder aus Bindematerial eingebettet. Sie haben wie die Stege aller bekannten Elektromotoren, zum Hohlzylinder senkrecht verlaufende Stirnflächen. Die auf einem Stegstern anbringbare Zahl von Wicklungen ist dadurch beschränkt, daß die Wicklungen nur ungenügend in den Zwischenraum zwischen den Stegen hineingedrückt werden, 80 daß die Nachbarmiten zu rasch überdeckt werden. Das Verhältnis zwischen der Größe des rotors und dem erwünschten Drehmoment fällt auf diese Weise ungünstig aus Auf gabe der Erfindung ist es, einen Ständer der eingangs beschriebenen Art auf einfache Weise so auszubilden, daß er ein günstiges Verhältnis zwischen seiner Größe und seiner Leistungsfähigkeit aufweist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stege schräg zum Hohlzylinder verlaufende, mit diesem einen spitzen Winkel einschließende Stirnseite aufweisen.
  • Beim Bewickeln des Stegsterne bewirken die schrägen Stegenden, daß sich die Wicklijngen in die Zwischenräure drücken.
  • Die Wicklung wird auf diese Weise sehr dicht. Es kann mit kleiner Bauweise eine große Leistung erzielt werden. .n beiden Stirnseiten des Stegsterns steht für die Wicklungsköpfe ein etwa trichterförmiger Raum zwischen dem Hohlzylinder und den abgeschrägten Stegenden zur Verfügung. Ein vorzeitiges t"berdecken der Nachbarnuten beim Wickeln wird dadurch bermieden.
  • Vorteilhafterweise können die Stirnseiten der Stege einen Kunststoffbelag aufweisen. Er verhindert das Scheuern zwischen den Wicklungsdrähten und den Stegflächen. Um de Burchscheuern der Drähte an den Stegkanten auszuschließen kann d nststoffbelag günstigerweise die Ränder der Stirnseiten übergre n.
  • Die Stirnflächen der Stege können schneidenförmig ausgebildet sein, wodurch der Kunststoffbelag eine günstige hnlagefläche findet.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Kunststoffbelag etwa in Längsrichtung der Stege abstehende Zapfen auf. Sie bieten dem Wicklungskopf einen zusätzlichen Halt und schützen ihn beim Aufschieben des Ringgehäuses vor Beschädigungen.
  • Vorteilhaft bestehen der Belag und der Hohlzylinder aus gleichem Material. Sie können ferner miteinander einstückig sein, wodurch der Lanze Kunststoffteil auf einfache Weise herstellbar ist.
  • Günstigerweise ist der Hohlzylinder und der Belag in einem einzigen Arbeitsgang herstell- und mit den Stegen verbindbar ausgebildet.
  • Eine besondere für Schrittmotore bevorzugte Ausführungsform weist massiv ausgebildete Stege auf. Die nicht-lamellierten Stege bewirken eine Schwingungsdämpfung, die beim Schrittmotor erwünscht ist. Mechanische Bremseinrichtungen oder andere, ähnlich wirkende Vorrichtungen lassen sich auf diese Weise einsparen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die Stirnansicht eines erfindungsgemäßen Ständers für einen Schrittmotor ohne wicklungen; Fig. 2 einen Längsschnitt II-II durch den Ständer nach Fig. 1; Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt eines Stegendes nach der Schnittlinie lIl~lII in Fig. 2; und Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt eines Stegendes einer anderen Ausfü.hrunL:sform.
  • Der Ständer für einen Schrittmotor weist ein Ringgehäuse 1 und einen darin eingesetzten, als ganze mit 2 bezeichneten Stege Stern auf. Er'ist der Übersichtlichkeit halber ohne Wicklungen dargestellt. Die Stege 3 des Szegsterns beetehen aus massiven Material und eisen schräg verlaufende Stirnseiten 4 auf, so daß jeder Steg trapezförrnig ausgebildet ist.
  • Die Stege 3 sind mit den jeweils kürzeren Trapezseiten in einem Hohlzylinder 5 der aus Kunststoff besteht, verankert. Die Herstellung und Verbindung des Hohl zylinders 5 mit den Stegen 4 erfolgt nach dem Verbundspritzgußverfahren in einem einzigen Arbeitsgang. Im selben Arbeitsgang wurde auf die Stirnseiten 4 der Stege 3 ein Kunststoffbelag 6 aufgebracht, der mit dem Hohlzylinder einstückig ist. Der Kunststoffbelag 6 jedes Steges 3 weist an jeder Stirnseite einen in Längsrichtung des Steges 3 abstehenden Zapfen 7 auf, der die Außenkante des Steges 3 verlängert.
  • Die Stirnseiten 4 jedes Steges 3 sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich, schneidenförmig ausgebildet, um den Kunststoffbelag 6 eine bessere Anlagefläche zu bieten.
  • Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform sind die Stirnseiten 4' der Stege 3' unter dem Kunststoffbelag 6' beidseitig abgestuft.
  • Der Stegstern 2 wird nach dem Einsetzen in das Ringgehäuse 1 durch Ausgießen mit einem Gießharz befestigt. Das Ringgehäuse 1 ist im Bereich seiner einen, vorzugsweise antriebsseitigen, Stirnfläche mit einer Ringnut 8 versehen, die mit einer entsprechend angeordneten Ringnut im nicht gezeichneten Lagerschild für diese Stirnseite fluchtet. Beim Ausgießen füllt das Gießharz diese Nuten aus und bewirkt somit eine besonders gute Verbindung zwischen dem Lagerschild und dem Ständer.
  • Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, insbesondere können die Stirnflächen der Stege statt geradlinig auch gewölbt schräg verlaufen. Der Kunststoffbelag kann vom Hohlzylinder getrennt sein und eigens aufgebracht werden.
  • Sämtliche aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervorgehenden Merkmale einschließlich der konstruktiven Einzelheiten körbe n auch in anderen Kombinationen erfindungswesentlich sein.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Ständer für einen Elektromotor, insbesondee Schrittmotor, mit einem Ringgehäuse und einem darin einsetzbaren, von außen bewickelbaren Stegstern mit um einen Hohlzylinder sternförmig angeordneten Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (3) schräg zum Hohlzylinder (5) verlaufende, mit diesem einen spitzen Winkel einschließende Stirnseiten (4) aufweisen.
2. Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strinseiten (4) der Stege (3) einen Kunststoffbelag (6) aufweisen.
3. Ständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffbelag (6) die Ränder der Stirnseiten (4) übergreift.
4. Ständer nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen (4) der Stege (3) schneidenförmig ausgebildet sind.
5. Ständer nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffbelag (6) etwa in Längsrichtung der Stege (3) abstehende Zapfen (7) aufweist.
6. Ständer nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffbelag (6) und der Hohlzylinder (5) aus gleichem Material bestehen.
7. Ständer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffbelag (6) und der Hohlzylinder (5) miteinander einstückig sind.
8. Ständer nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (5) und der Klmststoffbelag (6) in einem einzigen Arbeitsgang herstell- und mit den Stegen (3) verbindbar ausgebildet sind.
9. Ständer nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (3) massiv ausgebildet sind.
10. Ständer nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringgehäuse (1) im Bereich seiner einen Stirnseite eine innen umlaufende Ringnut (8) aufweist.
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