DE181677C - - Google Patents

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DE181677C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K2240/00Purpose of the treatment
    • B27K2240/70Hydrophobation treatment

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 181677 KLASSE 38 h. GRUPPE
AUGUST POULSEN in LEMVIG, Dänem.
sonstiger Einflüsse zu schützen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1906 ab.
Das vorliegende Verfahren bezweckt ein sozusagen selbsttätiges Imprägnieren des Holzes, während es im Gebrauch ist; durch ein solches Imprägnieren wird das Holz gegen Fäulnis, Schwamm, Angriff von Insekten und dergl. geschützt. Das Verfahren hat eine gewisse scheinbare Ähnlichkeit mit dem schon bekannten Verfahren, um Holz, das sich im Meere befindet, gegen den Angriff des HoIzwurms oder des Pfahlkrebses zu schützen, und welches darin besteht, daß man z. B. bei Hafenbauten und dergl. denjenigen Teil des Holzes, welcher sich unter dem Wasserniveau befindet, mit einem gewöhnlich sich dicht an das Holz schließenden Mantel aus Metallplatten oder aber mit einem Beschlag von Metallnägeln verwendet. Der Zweck dieses Verfahrens und die durch eine derartige unterseeische Verhäutung des Holzes erzielte Wirkung ist jedoch nur, durch Anwendung des Metalles ein mechanisches Hindernis gegen den Angriff der obenerwähnten Tiere und dergl. zu schaffen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt dagegen, die chemische Wirkung solcher Metalle zu verwerten, deren Salze sich zum Imprägnieren von Holz besonders eignen. Eine derartige Wirkung ist dagegen ausgeschlossen oder jedenfalls von ganz untergeordneter Bedeutung bei den obenerwähnten Verfahren, um das unter Wasser angebrachte Holz gegen den Angriff von gewissen Tieren zu schützen, und zwar allein aus dem Grunde, weil die sich auf der metallischen Verhäutung bildenden Salze vom Wasser weggespült werden.
Das vorliegende Verfahren besteht darin, daß das Holz oder diejenigen Teile desselben, welche imprägniert werden sollen, mit einer eventuell in das Holz hineindringenden Masse eines oder mehrerer der zum Imprägnieren geeigneten Metalle versehen wird, und zwar in der Form von z. B. kleinen an der Oberfläche des Holzes angehefteten Plattenstücken, in das Holz hineingesteckten Dübeln oder eingeschlagenen Nägeln, wodurch erreicht wird, daß die von der Erde, von der Luft oder von einem anderen Ursprung herrührende Feuchtigkeit das Metall angreift und eine metallische Auflösung entsteht, die in das Holz hineindringt und dort die etwa vorhandenen Sporen, Keime, Larven oder dergl. vernichtet, wobei die erwähnte Auflösung durch das wechselnde Feuchtwerden und Wiederaustrocknen des Holzes stets mehr und mehr konzentriert wird.
Als Beispiel kann die Anwendung des Verfahrens auf Eisenbahnschwellen angeführt werden. Wenn man unter Anwendung von Zink die Schwellen in der obenerwähnten Art behandelt, und zwar derart, daß man in denjenigen Teil derselben, welcher mit der Schiene in direkte Berührung kommt, eine Anzahl Nägel oder dergl. hineinschlägt und dabei Zinknägel verwendet, wird infolge des Vorhandenseins der eisernen Schiene, sobald die Schwelle feucht wird, eine erhöhte chemische
Wirkung eintreten. Gleichzeitig wird die Schiene in gewissem Grade gegen Rostbildung geschützt sein, solange vom metallischen Zinke noch etwas übrig ist.
Auf Telegraphenstangen, Zaunpfählen usw. kann derjenige Teil derselben, welcher unmittelbar unter und über dem Erdboden liegt, in der obenerwähnten Art und Weise behandelt und dadurch geschützt werden. Das ίο Verfahren kann überhaupt bei allem Holz Verwendung finden, welches über dem Wasserniveau (Niveau des Meeres, des Grundwassers oder dergl.) angebracht und der Einwirkung der Feuchtigkeit ausgesetzt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren, um Holzschwellen, Pfähle und ähnliche den Witterungseinflüssen ausgesetzte Holzgegenstände gegen die schädliehe Einwirkung der Feuchtigkeit und sonstiger Einflüsse zu schützen, dadurch gekennzeichnet, daß außer den zur Befestigung der Hölzer etwa erforderlichen Metallstücken in das Holz Metallnägel oder ähnliche metallene Gegenstände oder auch durchlöcherte Platten, lose aneinander gereihte Plattenstücke usw., die aus einem Metall hergestellt sind, das unter dem Einflüsse der Luft und der Feuchtigkeit allmählich in ein auflösbares Metallsalz umgewandelt wird, eingeschlagen bezw. aufgebracht werden, zum Zwecke, die unter dem Einflüsse der Atmosphärilien aus ihnen gebildete Salzlösung in das Holz eindringen zu lassen und dieses dadurch gegen Fäulnis, Schwamm, den Angriff von Tieren usw. zu schützen.
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