DE184343C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE184343C DE184343C DE1905184343D DE184343DD DE184343C DE 184343 C DE184343 C DE 184343C DE 1905184343 D DE1905184343 D DE 1905184343D DE 184343D D DE184343D D DE 184343DD DE 184343 C DE184343 C DE 184343C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cotton
- arms
- fingers
- knob
- spindles
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 claims description 30
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 10
- 241000219146 Gossypium Species 0.000 description 25
- 240000002024 Gossypium herbaceum Species 0.000 description 2
- 235000004341 Gossypium herbaceum Nutrition 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 241000288673 Chiroptera Species 0.000 description 1
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 241001124569 Lycaenidae Species 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 206010000496 acne Diseases 0.000 description 1
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D46/00—Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
- A01D46/08—Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of cotton
- A01D46/14—Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of cotton using lint-from-plant pickers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
a'teezi'tctyen cPal eitl'cr mIi.
Ul CTUfI Uli" bcc
fii-z "
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JÖ 184343— ' KLASSE 45 c. GRUPPE
Es sind Baumwollerntemaschinen bekannt
geworden, bei denen um stehende Wellen gegeneinander umlaufende endlose Bänder
mit Fingern oder Schlägern versehen sind, die ihrerseits wiederum eine Drehbewegung
ausführen und dadurch die erfaßte Baumwolle aufwickeln und aus den Blüten herausziehen.
Bei der vorliegenden Erfindung ist dagegen
die Einrichtung so getroffen, daß die oben
ίο genannten Finger oder Schläger auf den endlosen Bändern fest angeordnet sind und
eine Reihe ' von senkrecht' zum Umfange stehenden besonderen Fingern tragen, welch
letztere gemeinsam während der Arbeit in Umdrehung versetzt werden, während des
Rückganges stillstehen. und dabei gereinigt werden. Die Arbeit des Ausreißens und
Aufwickeins der Baumwolle wird also nach vorliegender Erfindung nicht durch die auf
dem endlosen Bande direkt befestigten Finger oder Schläger bewirkt, sondern durch besondere
Finger oder Nopper, die auf den ersteren drehbar angeordnet sind. Hierdurch wird erreicht, daß die Nopper, im Falle diese
nach ihrer Arbeitslage geführt werden, stets die Baumwolle gut ergreifen können, da die
Nopper von der Baumwolle des vorhergehenden Arbeitshubes befreit sind, so daß
demzufolge die Wirkung der Maschine erhöht wird.
Auf den Zeichnungen, welche eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung darstellen,
ist Fig. ι ein Grundriß der Baumwollerntemaschine der vorliegenden Erfindung,
bei welcher einige Teile im Schnitt gezeichnet, einige Teile weggelassen worden sind.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Die Fig. 3 ist eine Einzelansicht
und die Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1. Die Fig. 5 ist eine Einzelansicht
der Reinigungsvorrichtung und die Fjg. 5 a eine Einzelansicht einer einzelnen Reinigungsplatte.
Fig. 6 ist eine Schnittansicht des hinteren Teiles der Maschine nach der Linie
6-6 der Fig. 1 und die Fig. 6 a ist eine Einzelansicht eines Teiles der Maschine. Fig. 7
ist ein Grundriß eines einzelnen Teiles, und die Fig. 8 ist eine Endansicht der Fig. 7.
Fig. 9 ist eine Einzelansicht zweier Schlägerarme, und die Fig. 10 ist ein Längsschnitt
durch einen dieser Schlägerarme. Fig. II ist ein Querschnitt durch einen Schlägerarm, und
die Fig. 12 und 13 sind ähnliche Ansichten wie die der Fig. IO und 11, wobei eine abgeänderte
Ausführungsform für den Antrieb der Nopperfinger dargestellt ist. Fig. 14 ist
eine im vergrößertem Maßstabe dargestellte Ansicht eines Noppers (Fingers), und die
Fig. 15 ist ein Grundriß desselben. Die Fig. 16 bis 18 zeigen eine abgeänderte Ausführungsförm
der Nopperfinger.
Die Schlägerarme 1 der Maschine werden durch dünne Leisten-2 gehalten und eine jede
Leiste besitzt eine Anzahl der genannten Arme. Die Leisten sind an oberen und unteren
Ketten 3 befestigt, welche durch Zahnräder 4 angetrieben werden. Die Räder 4 sitzen auf den Wellen 5, welche in Lagern 6
der Gestellstangen 7, 7' gelagert sind. Die Enden der Leisten 2 bewegen sich in Führungen
8. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform sind zwei aus Leisten bestehende Träger vorgesehen, wobei
je einer auf jeder Seite der Maschine ange-
bracht ist (s. Fig. i). Die Schlägerarme erstrecken sich in den Raum 9, welcher zwischen
den beiden Seiten des Gestelles gebildet wird. Eine jede der Seiten besteht aus oberen und unteren Längsstreben 7, 7'
und aus oberen und unteren Längsstangen 10, 10' und schließlich aus den vertikalen
Stangen 11. Die beiden Seitengestelle sind durch Querstangen 12 und 13 miteinander verbunden,
und zwischen den beiden Seitengestellen der Maschine und unter den ge-■ nannten Stangen wird ein freier Raum 9 für
den Durchgang der Baumwollenpflanzen gelassen. Die Schlägerarme 1 erstrecken sich
bis in die Mitte des freien Raumes, so daß durch dieselben alle Teile der Baumwollenpflanzen
ergriffen werden können.
Eine der Wellen 5 auf jeder Seite der Maschine wird von einer Welle 14 angetrieben,
welche in dem Lager 15 gelagert ist. Eine jede Welle besitzt ein Kegelrad 16,
welches mit einem zweiten Kegelrade auf der Welle 5 in Eingriff tritt und wodurch das
Zahnrad 3 und der Träger für den Schlägerarm angetrieben wird. Eine jede Welle 14
wird durch ein Kettenrad 18 angetrieben, und zwar von einem Kettenrade 19 auf den
Wellen 20 der hinteren Räder 21 der Maschine aus. Eine Kette 22 ist auf jeder
Seite der Maschine vorgesehen, und eine jede Kette geht über ein Zwischenrad 23, welches
in einem Arme 24 gelagert ist.
Jeder Schlägerarm trägt. eine Anzahl von Nopperfingern 25. Wie aus den Fig. 9, 10
und 11 zu ersehen ist, erstrecken sich die Nopperfinger nach vier verschiedenen Richtungen.
Der Schlägerarm besteht aus einer Anzahl von zusammengeschraubten Platten 26, welche durch Schrauben 27 an den Rahmen
28, 29 befestigt sind. Einige dieser Platten tragen hervorspringende konische Ansätze 29,
welche bei 30 (Fig. 11) angenietet sind. Durch diese konischen Vorsprünge und diametral
durch den Schlägerarm gehen die Spindeln 31 der Nopperfinger. Eine jede Spindel ist, wie
in der Fig. 11 gezeigt, in einem Winkel von 45° geneigt und dieselbe besitzt an jedem
Ende die Nopperfinger. Gemäß der Erfindung werden diese Spindeln in Drehung versetzt.
Alle Nopperfinger eines Armes werden von einer Rolle 32 einer Welle 33 aus
angetrieben, welche in Lagern 34 der vertikal verlaufenden Leiste 2 vorgesehen ist. Über
diese Rolle geht ein endloser Riemen 35 hinweg. Um nun diesen Riemen zum Antrieb
sämtlicher Spindeln zu benutzen, ist an der ersten Nopperspindel eine konische Rolle 36
vorgesehen, welche dem Riemen die notwendige Verdrehung erteilt, um alle diejenigen
Nopperspindeln in Bewegung zu versetzen, deren Achsen parallel mit der der konischen Rolle 36 liegen. Nachdem der
Riemen diese konische Rolle verlassen hat, geht derselbe abwechselnd über und unter
zylindrische Walzen, von denen eine jede zum Antreiben an einer Nopperspindel vorgesehen
ist. Von der letzten zylindrischen Walze oder Rolle 37 geht der Riemen unter einer
konischen Walze 38 hinweg und alsdann um eine zylindrische Rolle 39, dessen Welle 40
gegenüber "den Nopperspindeln der eben beschriebenen Reihe geneigt verläuft und welche
ebenfalls gegenüber den Spindeln der Reihe 41' geneigt ist. Die Spindeln der letztgenannten
Reihe verlaufen, wie oben beschrieben, im rechten Winkel zu der erstbeschrieben.en
Reihe, welche in der Fig. 11 mit 41 bezeichnet sind. Von der Rolle 39
geht der Riemen unter einer Rolle 42 hinweg, welche an einer der Spindeln 41' befestigt
ist, und von hier abwechselnd über und unter die zylindrischen Rollen 42", 42'. Eine jede der genannten Rollen ist an einer
Nopperspindel befestigt und von diesen geht der Riemen über eine konische Rolle 43.
Von dieser wiederholt sich der Kreislauf von neuem, indem der Riemen über die horizontal
angeordnete Rolle 32 hinweggeht. Eine jede Welle 33 wird durch ein Zahnrad 44 angetrieben,
welches mit einer Zahnstange 45 des Gestelles 46 in Eingriff tritt. Das Gestell besteht aus den beiden Teilen 47 und 48
(s. Fig.'7), welche bei 49 vermöge eines Bolzens zusammen verbunden sind. Die
beiden Teile umgeben die Zahnräderwellen 5 und einen der vertikal verlaufenden Pfosten
11. Wenn der Träger sich in der durch den Pfeil in der Fig. 1 angedeuteten Richtung
bewegt, kommen die Schlägerarme in eine Lage, welche rechtwinklig zu der Bewegungsrichtung
der Maschine liegt. Das Zahnrad 44 einer jeden vertikalen Welle 33 kämmt mit
der Zahnstange 45. Sämtliche Nopperspindeln des betreffenden Armes werden hierbei
in Umdrehung versetzt, so. daß die Nopperfinger 25 gedreht werden und in Berührung
mit der Baumwolle gelangen, welche auf diese Weise aus den Blüten herausgezogen wird.
Diese rotierende Bewegung der Nopper hält so lange an, bis das Zahnrad 44 um den
gekrümmten Teil 45' der Zahnstange gegangen ist und den Punkt 45" erreicht hat. An dieser Stelle kommt ein Anschlag 50 in
Eingriff mit einem Bügel 51, welcher das Zahnrad 44 an einer Drehung verhindert, so
daß demzufolge alle Nopperfinger zum Stillstand gebracht werden. Dieser Zustand der
einzelnen Teile dauert so lange, bis der Anschlag 50 von dem Bügel 51 herabgleitet, in
welchem Augenblicke das Zahnrad 44 mit einer Zahnstange 52 in Eingriff kommt, welche durch den Rahmen 48 festgehalten
wird. Hierdurch werden die Nopperspindeln und die von diesen getragenen Nopper in
der entgegengesetzten Richtung in Umdrehung versetzt. Diese Rückwärtsdrehung der Nopper bewirkt, daß die aus den Kapseln
herausgezogene Baumwolle aufgerollt oder abgewickelt wird, so daß dieselbe leicht von
den Nopperfingern entfernt werden kann.
An der Stelle, an der die Nopperspindeln
An der Stelle, an der die Nopperspindeln
ίο an einer rotierenden . Bewegung verhindert
werden, treten die Schlägerarme in die Räume 53 zwischen den Teilwänden 54, welche sich in horizontaler Richtung und von
der Hinterseite des Rahmens nach vorn erstrecken. Die Teilwände sind an dieser Stelle
mit einer aufrecht stehenden Leiste 55 des Gestelles verbunden.
Jede horizontal liegende Reihe von Schlä-. gerarmen 1 tritt in einen besonderen Kanal
53 ein, welcher von der darüber- bezw. darunterliegenden Reihe der Schlägerarme durch eine Zwischenwand 54 getrennt ist.
Die Baumwolle, welche von den Armen in dem Räume 53 herabfällt,, wird durch die
25 Zwischenwände 54 aufgefangen und durch die Bewegung der Schlägerarme nach einem
Riemen 56 geführt. Der genannte Riemen geht über die Rollen 57, welche in den Seitenrahmen 58, 58' gelagert sind. Die
Seitenrahmen sind bei 59 an dem Hauptgestell vermittels Bolzen befestigt, und das
Seitengestell 58' wird von der Seite 59 durch Stangen 60 gehalten.
Der Hauptzweck der Riemen 56 ist der, die Nopperfinger von der Baumwolle zu
reinigen, welche durch die entgegengesetzte Bewegung der Nopperfinger zwar abgewickelt
wurde, jedoch noch an den Nopperfingern hängt. Zu dem genannten Zwecke ist jeder
Riemen mit Zinken 61 ausgestattet, welche sich in Reihen quer über den Riemen erstrecken
und von Metallstreifen 62 ausgehen, die an den ■ Riemen befestigt sind. Die
Schlägerarme gehen durch die Zwischenräume 63 zwischen diesen Riemen mit Zinken 6i hindurch, und die Nopperfinger eines jeden
Armes werden durch die Zinken des nächstliegenden Riemens gereinigt. Die Reinigungszinken sind an ihren Enden in der Bewe-
gungsrichtung der Riemen gekrümmt und zugespitzt.
Aus der Fig. 5 der Zeichnung ist zu ersehen, daß der Riemen sich in der durch den
Pfeil angedeuteten Richtung bewegt und die Baumwolle von den Nopperfingern des Schlägerarmes χ befreit, während die Zinken- 61 auf
der oberen Seite die nach unten herabhängende Baumwolle von den Nopperfingern des
Schlägerarmes_K loslöst. Der untere Teil des Riemens bewegt sich in der entgegengesetzten
Richtung von derjenigen des unteren Schlägerarmes x, und die Baumwolle wird vollkommen
von den Noppern des Schlägerarmes χ hin-' weggenommen und von dem genannten Riemen
hinweggeführt werden. Der Riemen bewegt sich schneller als der Schlägerarm y, und
demzufolge wird auch der obere. Teil des Riemens die Baumwolle von dem Schlägerarm y hinwegnehmen, obgleich dieser Tejl
des Riemens und der Schlägerarm sich in derselben Richtung bewegen. Wie in Fig. 1
und 3 gezeigt, werden die Platten 65 durch Arme 65' unterstützt, welche mittels Bolzen 66
einstellbar gehalten werden. Die Reinigungsspitzen, welche die Baumwolle ergriffen haben,
ziehen dieselbe unter die Reinigungsplatte, wodurch die Baumwolle vollkommen von den
Nopperfingern entfernt wird.
In dem Seitenrahmen 58' befinden sich Schlitze oder Öffnungen 67 für den Durchgang
der Schlägerarme. Die Reinigungsriemen werden durch eine Kette 68 angetrieben, welche über die Zahnräder 69 an
den Riemenwalzen und um Zwischenräder 70 hinweggehen. Die Kette 68 wird von einem
Zahnrade 71 der Welle 72 aus angetrieben, welche in den Lagern 73 läuft. Die Welle
72 wird, wie oben beschrieben, durch ein Kettenrad 74, eine Kette 75 und ein Kettenrad
76 auf der Welle 14 in Bewegung versetzt.
Die Reinigungsriemen 56 führen die Baumwolle nach einem Elevatorriemen 78, welcher dieselbe nach einem geeigneten Aufnehmer
leitet. Der Riemen 78 geht über eine Trommel 79 der Welle 72 und über
eine Zwischenrolle 80 auf der Welle 81, welche in Lagern 82 an dem unteren Teile des Gestelles
läuft (Fig. 2). Die Wirkung der Nopper wird dadurch erhöht, daß denselben eine in der Drehrichtung verlaufende scharfe
Umbiegung gegeben wird (s. Fig. 14). Es ist hierbei zu bemerken, daß der mittlere
, Nopper der Reihen, anstatt in der achsialen Ebene der Spindeln weiter zu verlaufen, nach
rechts umgebogen ist. Hierdurch können die Nopperfinger die Baumwolle fester ergreifen,
und bei der entgegengesetzten Bewegung der Nopperfinger werden sich diese von der Baumwolle
leicht lösen.
Die gemeinsame Antriebsverbindung, welche sich durch den Schlägerarm erstreckt, kann
auch, wie in den Fig. 12 und 13 dargestellt, aus einer rotierenden Welle 84 bestehen.
Diese Welle wird mittels eines Kegelrades 87 von der vertikal verlaufenden Welle 33' der
Leiste 2 aus angetrieben. Die genannte Welle besitzt eine Anzahl von Kegelrädern 88, welche
mit Kegelrädern 89 der Nopperspindeln 31' kämmen. Die genannten Spindeln sind in
Armen 90 gelagert, welche an der Innenseite des Schlägerarmes befestigt sind.
Die Nopperfinger stehen, wie in den Fig. 11
und 12 dargestellt, in gegen die Vertikale geneigten
Ebenen. Da die Nopperfinger zueinander divergierend angeordnet sind und
sich nicht nur von den Seiten des Schlägerarmes nach vorn und hinten, sondern von
dem genannten Arme auch nach oben und unten erstrecken, so wird möglichst viel Baumwolle
erfaßt werden.
Anstatt eines Kegelräderwerkes, welches in
ίο den Fig. 12 und 13 gezeigt ist, kann auch
ein Reibräderwerk angewendet werden. Wenn zum Antriebe der Nopperspindeln ein Riemen
zur Anwendung gelangt, sind die genannten Nopperspindeln lose in ihren Lagern angeordnet,
so daß vermieden wird, daß die Baumwolle sich zwischen der Spindel und der betreffenden Lagerfläche festsetzt. Wenn
jedoch ein Räderwerk, wie oben beschrieben, zu dem genannten Zwecke angewendet wird,
passen die Spindeln genau in die konischen Vorsprünge, wie bei 91 in der Fig. 14 oder in
der Fig. 16 dargestellt ist. Die Spindeln sind an ihren oberen Enden 92 verjüngt (Fig. 14), so
daß ein Spielraum 93 entsteht. Das verjüngte Ende der Spindeln zusammen mit der konischen
Aussparung bei 94 an dem äußeren Ende des konischen Vorsprunges verhindert, daß die Baumwolle sich an dem oberen Teile
des Noppers festsetzen kann.
Die Kanten der Riemen laufen in Führungen 2' (s. Fig. 5 a), wodurch ein Senken
des Riemens vermieden wird.
Bei der Ausführungsform, welche in den Fig. 16 bis 18 dargestellt ist, besitzen die
Spindeln an ihren inneren Enden Zahnräder 89'. Ein jedes Zahnrad kommt mit einem
Kronrade 88' auf der Welle 84' in Eingriff. Die Welle 84'- erstreckt sich in der Längsrichtung
durch den Schlägerarm und wird beispielsweise durch ein Kegelrad 87' angetrieben.
Vorzugsweise geschieht der Antrieb der. angrenzenden Sätze der Nopperspindeln durch
Kronräder auf der Welle 84', welche zwischen den genannten Sätzen angebracht ist. Durch
diese Anordnung werden die Zahnräder in Eingriff gehalten, und gleichzeitig werden die
Kronräder eine Verschiebung der Welle nach jeder Richtung verhindern. Um eine Anhäufung
von Baumwolle und dadurch das Verstopfen der Nopperspindeln zu vermeiden, werden konische Ansätze 29' mit erweiterten
Öffnungen 10 angewendet (Fig. 16).
Anstatt sämtliche Nopperspindeln von gleieher
Länge auszubilden, können an der Vorderseite der Schlägerarme kürzere Nopperspindeln
angewendet werden, wie dies in der Fig. 17 angedeutet ist, während auf der entgegengesetzten
Seite des Schlägerarmes Spindeln von größerer Länge vorgesehen sind. Diese
Anordnung vermeidet den Ubelstand, daß die Nopper an der Reinigungsplatte anschlagen
und hierdurch beschädigt werden können. Eskann dies eintreten, wenn der Schlägerarm
etwas tiefer als gewöhnlich steht. Wenn jedoch die hinteren xiopperspindeln entgegengesetzt
zu der Bewegungsrichtung geneigt verlaufen, können dieselben, ohne die Gefahr eines Zerbrechens, über die Reinigungsplatten
schleifen. Die geneigte Stellung der Nopperspindeln ist aus den oben beschriebenen
Gründen ein wichtiger Faktor, und weiterhin kann infolge dieser Anordnung eine jede
Ecke des Schlägerarmes mit Nopperspindeln ausgerüstet werden, welche die Baumwolle
ergreifen und dieselbe hervorziehen, gleichgültig, ob die letztere in vertikaler oder horizontaler
Ebene Hegt.
Es ist hierbei zu bemerken, daß je zwei nebeneinander liegende Nopperspindeln derselben-horizontalen
Reihe sich derart drehen, daß ihre angrenzenden Seiten sich nach derselben Richtung bewegen und wodurch ein
Zerreißen der Baumwolle vermieden wird. Die Nopperspindeln sind mit ihren inneren
Enden in Armen 12* gelagert (Fig. 17).
Claims (2)
1. Baumwollerntemaschine mit gegeneinander umlaufenden Schlägerarmen, dadurch
gekennzeichnet, daß die auf den endlosen Bändern festen Schlägerarme (i)
eine Anzahl von Fingern (Nopper 25) tragen, welche gegeneinander geneigt und winklig angeordnet sind, durch eine in
dem Schlägerarme liegende gemeinsame Antriebsvorrichtung während des Vorbeiganges
an den Baumwollkapseln in Umdrehung versetzt und während der Rückwärtsbewegung der Schlägerarme an der
rotierenden Bewegung verhindert werden, wobei sie durch mit Fingern (61) ausgerüstete
Riemen und Reinigungsplatten, die zwischen den Bevvegungsebenen der
Schlägerarme liegen, .von der Baumwolle gereinigt werden.
2. Baumwollerntemaschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Finger (Nopper) am vorderen Ende kegelförmig verjüngt ist und in einem Kegel mit einer erweiterten Öffnung an
der Spitze desselben angeordnet ist, um ein Verstopfen durch die herausgezogene
Baumwolle zu vermeiden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE184343T | 1905-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE184343C true DE184343C (de) | 1907-04-11 |
Family
ID=34608531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905184343D Expired DE184343C (de) | 1905-06-20 | 1905-06-20 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE184343C (de) |
-
1905
- 1905-06-20 DE DE1905184343D patent/DE184343C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3114535C2 (de) | ||
| DE3047878A1 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE184343C (de) | ||
| DE2922887C2 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE2605091C2 (de) | Rübenerntemaschine | |
| DE505036C (de) | Fasergewinnungsmaschine | |
| DE2857520C2 (de) | Vorrichtung zum Abstützen von Textilfaserballen an Ballenöffnern | |
| DE1281204B (de) | Foerdergeraet fuer Selbstladewagen | |
| DE2153319C3 (de) | Vorrichtung zum selbstätigen Zuführen von Querdrähten in Gitterschweißmaschinen | |
| DE2943026A1 (de) | Mit einer kartoffelzermalmeinrichtung versehene kartoffelrodemaschine | |
| DE552682C (de) | Maschine zum Entholzen von Spinnfasern enthaltenden Pflanzenstengeln | |
| DE669753C (de) | Raufvorrichtung fuer Flachserntemaschinen | |
| DE829072C (de) | Ruebenerntemaschine | |
| DE2153130B2 (de) | Vorrichtung zum Schälen von Spargel | |
| AT85164B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Gewinnung der Textilfasern aus Bastpflanzen und zur Absonderung sonstiger Fasern. | |
| DE916759C (de) | Blattliefervorrichtung, insbesondere zum Liefern von aus einer Tabakblattentstielvorrichtung kommenden, entstielten Blaettern | |
| DE415132C (de) | Maschine zur Gewinnung der Fasern aus Pflanzenstengeln sowie Faserbast | |
| DE599083C (de) | Vorrichtung zum Entrippen von Tabakblaettern | |
| DE3722201C2 (de) | Öffnungsvorrichtung zum Öffnen von gepreßten Faserballen | |
| DE275861C (de) | ||
| DE209767C (de) | ||
| DE666985C (de) | Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus Neuseeland-Flachsblaettern | |
| DE590936C (de) | Sammelvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Greifraedern, welche die ausgeloesten Matrizen seitlich erfassen und in die waagerechte Sammelstelle vorschieben | |
| DE201127C (de) | ||
| AT135720B (de) | Vorrichtung an Matrizensammlern. |