DE184343C - - Google Patents

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DE184343C
DE184343C DE1905184343D DE184343DD DE184343C DE 184343 C DE184343 C DE 184343C DE 1905184343 D DE1905184343 D DE 1905184343D DE 184343D D DE184343D D DE 184343DD DE 184343 C DE184343 C DE 184343C
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cotton
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DE1905184343D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/08Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of cotton
    • A01D46/14Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of cotton using lint-from-plant pickers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

a'teezi'tctyen cPal eitl'cr mIi.
Ul CTUfI Uli" bcc
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JÖ 184343— ' KLASSE 45 c. GRUPPE
Patentiertim Deutschen Reiche vom 20.Juni 1905 ab.
Es sind Baumwollerntemaschinen bekannt
geworden, bei denen um stehende Wellen gegeneinander umlaufende endlose Bänder mit Fingern oder Schlägern versehen sind, die ihrerseits wiederum eine Drehbewegung ausführen und dadurch die erfaßte Baumwolle aufwickeln und aus den Blüten herausziehen.
Bei der vorliegenden Erfindung ist dagegen
die Einrichtung so getroffen, daß die oben
ίο genannten Finger oder Schläger auf den endlosen Bändern fest angeordnet sind und eine Reihe ' von senkrecht' zum Umfange stehenden besonderen Fingern tragen, welch letztere gemeinsam während der Arbeit in Umdrehung versetzt werden, während des Rückganges stillstehen. und dabei gereinigt werden. Die Arbeit des Ausreißens und Aufwickeins der Baumwolle wird also nach vorliegender Erfindung nicht durch die auf dem endlosen Bande direkt befestigten Finger oder Schläger bewirkt, sondern durch besondere Finger oder Nopper, die auf den ersteren drehbar angeordnet sind. Hierdurch wird erreicht, daß die Nopper, im Falle diese nach ihrer Arbeitslage geführt werden, stets die Baumwolle gut ergreifen können, da die Nopper von der Baumwolle des vorhergehenden Arbeitshubes befreit sind, so daß demzufolge die Wirkung der Maschine erhöht wird.
Auf den Zeichnungen, welche eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung darstellen, ist Fig. ι ein Grundriß der Baumwollerntemaschine der vorliegenden Erfindung, bei welcher einige Teile im Schnitt gezeichnet, einige Teile weggelassen worden sind. Fig. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Die Fig. 3 ist eine Einzelansicht und die Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1. Die Fig. 5 ist eine Einzelansicht der Reinigungsvorrichtung und die Fjg. 5 a eine Einzelansicht einer einzelnen Reinigungsplatte. Fig. 6 ist eine Schnittansicht des hinteren Teiles der Maschine nach der Linie 6-6 der Fig. 1 und die Fig. 6 a ist eine Einzelansicht eines Teiles der Maschine. Fig. 7 ist ein Grundriß eines einzelnen Teiles, und die Fig. 8 ist eine Endansicht der Fig. 7. Fig. 9 ist eine Einzelansicht zweier Schlägerarme, und die Fig. 10 ist ein Längsschnitt durch einen dieser Schlägerarme. Fig. II ist ein Querschnitt durch einen Schlägerarm, und die Fig. 12 und 13 sind ähnliche Ansichten wie die der Fig. IO und 11, wobei eine abgeänderte Ausführungsform für den Antrieb der Nopperfinger dargestellt ist. Fig. 14 ist eine im vergrößertem Maßstabe dargestellte Ansicht eines Noppers (Fingers), und die Fig. 15 ist ein Grundriß desselben. Die Fig. 16 bis 18 zeigen eine abgeänderte Ausführungsförm der Nopperfinger.
Die Schlägerarme 1 der Maschine werden durch dünne Leisten-2 gehalten und eine jede Leiste besitzt eine Anzahl der genannten Arme. Die Leisten sind an oberen und unteren Ketten 3 befestigt, welche durch Zahnräder 4 angetrieben werden. Die Räder 4 sitzen auf den Wellen 5, welche in Lagern 6 der Gestellstangen 7, 7' gelagert sind. Die Enden der Leisten 2 bewegen sich in Führungen 8. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform sind zwei aus Leisten bestehende Träger vorgesehen, wobei je einer auf jeder Seite der Maschine ange-
bracht ist (s. Fig. i). Die Schlägerarme erstrecken sich in den Raum 9, welcher zwischen den beiden Seiten des Gestelles gebildet wird. Eine jede der Seiten besteht aus oberen und unteren Längsstreben 7, 7' und aus oberen und unteren Längsstangen 10, 10' und schließlich aus den vertikalen Stangen 11. Die beiden Seitengestelle sind durch Querstangen 12 und 13 miteinander verbunden, und zwischen den beiden Seitengestellen der Maschine und unter den ge-■ nannten Stangen wird ein freier Raum 9 für den Durchgang der Baumwollenpflanzen gelassen. Die Schlägerarme 1 erstrecken sich bis in die Mitte des freien Raumes, so daß durch dieselben alle Teile der Baumwollenpflanzen ergriffen werden können.
Eine der Wellen 5 auf jeder Seite der Maschine wird von einer Welle 14 angetrieben, welche in dem Lager 15 gelagert ist. Eine jede Welle besitzt ein Kegelrad 16, welches mit einem zweiten Kegelrade auf der Welle 5 in Eingriff tritt und wodurch das Zahnrad 3 und der Träger für den Schlägerarm angetrieben wird. Eine jede Welle 14 wird durch ein Kettenrad 18 angetrieben, und zwar von einem Kettenrade 19 auf den Wellen 20 der hinteren Räder 21 der Maschine aus. Eine Kette 22 ist auf jeder Seite der Maschine vorgesehen, und eine jede Kette geht über ein Zwischenrad 23, welches in einem Arme 24 gelagert ist.
Jeder Schlägerarm trägt. eine Anzahl von Nopperfingern 25. Wie aus den Fig. 9, 10 und 11 zu ersehen ist, erstrecken sich die Nopperfinger nach vier verschiedenen Richtungen. Der Schlägerarm besteht aus einer Anzahl von zusammengeschraubten Platten 26, welche durch Schrauben 27 an den Rahmen 28, 29 befestigt sind. Einige dieser Platten tragen hervorspringende konische Ansätze 29, welche bei 30 (Fig. 11) angenietet sind. Durch diese konischen Vorsprünge und diametral durch den Schlägerarm gehen die Spindeln 31 der Nopperfinger. Eine jede Spindel ist, wie in der Fig. 11 gezeigt, in einem Winkel von 45° geneigt und dieselbe besitzt an jedem Ende die Nopperfinger. Gemäß der Erfindung werden diese Spindeln in Drehung versetzt. Alle Nopperfinger eines Armes werden von einer Rolle 32 einer Welle 33 aus angetrieben, welche in Lagern 34 der vertikal verlaufenden Leiste 2 vorgesehen ist. Über diese Rolle geht ein endloser Riemen 35 hinweg. Um nun diesen Riemen zum Antrieb sämtlicher Spindeln zu benutzen, ist an der ersten Nopperspindel eine konische Rolle 36 vorgesehen, welche dem Riemen die notwendige Verdrehung erteilt, um alle diejenigen Nopperspindeln in Bewegung zu versetzen, deren Achsen parallel mit der der konischen Rolle 36 liegen. Nachdem der Riemen diese konische Rolle verlassen hat, geht derselbe abwechselnd über und unter zylindrische Walzen, von denen eine jede zum Antreiben an einer Nopperspindel vorgesehen ist. Von der letzten zylindrischen Walze oder Rolle 37 geht der Riemen unter einer konischen Walze 38 hinweg und alsdann um eine zylindrische Rolle 39, dessen Welle 40 gegenüber "den Nopperspindeln der eben beschriebenen Reihe geneigt verläuft und welche ebenfalls gegenüber den Spindeln der Reihe 41' geneigt ist. Die Spindeln der letztgenannten Reihe verlaufen, wie oben beschrieben, im rechten Winkel zu der erstbeschrieben.en Reihe, welche in der Fig. 11 mit 41 bezeichnet sind. Von der Rolle 39 geht der Riemen unter einer Rolle 42 hinweg, welche an einer der Spindeln 41' befestigt ist, und von hier abwechselnd über und unter die zylindrischen Rollen 42", 42'. Eine jede der genannten Rollen ist an einer Nopperspindel befestigt und von diesen geht der Riemen über eine konische Rolle 43. Von dieser wiederholt sich der Kreislauf von neuem, indem der Riemen über die horizontal angeordnete Rolle 32 hinweggeht. Eine jede Welle 33 wird durch ein Zahnrad 44 angetrieben, welches mit einer Zahnstange 45 des Gestelles 46 in Eingriff tritt. Das Gestell besteht aus den beiden Teilen 47 und 48 (s. Fig.'7), welche bei 49 vermöge eines Bolzens zusammen verbunden sind. Die beiden Teile umgeben die Zahnräderwellen 5 und einen der vertikal verlaufenden Pfosten 11. Wenn der Träger sich in der durch den Pfeil in der Fig. 1 angedeuteten Richtung bewegt, kommen die Schlägerarme in eine Lage, welche rechtwinklig zu der Bewegungsrichtung der Maschine liegt. Das Zahnrad 44 einer jeden vertikalen Welle 33 kämmt mit der Zahnstange 45. Sämtliche Nopperspindeln des betreffenden Armes werden hierbei in Umdrehung versetzt, so. daß die Nopperfinger 25 gedreht werden und in Berührung mit der Baumwolle gelangen, welche auf diese Weise aus den Blüten herausgezogen wird. Diese rotierende Bewegung der Nopper hält so lange an, bis das Zahnrad 44 um den gekrümmten Teil 45' der Zahnstange gegangen ist und den Punkt 45" erreicht hat. An dieser Stelle kommt ein Anschlag 50 in Eingriff mit einem Bügel 51, welcher das Zahnrad 44 an einer Drehung verhindert, so daß demzufolge alle Nopperfinger zum Stillstand gebracht werden. Dieser Zustand der einzelnen Teile dauert so lange, bis der Anschlag 50 von dem Bügel 51 herabgleitet, in welchem Augenblicke das Zahnrad 44 mit einer Zahnstange 52 in Eingriff kommt, welche durch den Rahmen 48 festgehalten
wird. Hierdurch werden die Nopperspindeln und die von diesen getragenen Nopper in der entgegengesetzten Richtung in Umdrehung versetzt. Diese Rückwärtsdrehung der Nopper bewirkt, daß die aus den Kapseln herausgezogene Baumwolle aufgerollt oder abgewickelt wird, so daß dieselbe leicht von den Nopperfingern entfernt werden kann.
An der Stelle, an der die Nopperspindeln
ίο an einer rotierenden . Bewegung verhindert werden, treten die Schlägerarme in die Räume 53 zwischen den Teilwänden 54, welche sich in horizontaler Richtung und von der Hinterseite des Rahmens nach vorn erstrecken. Die Teilwände sind an dieser Stelle mit einer aufrecht stehenden Leiste 55 des Gestelles verbunden.
Jede horizontal liegende Reihe von Schlä-. gerarmen 1 tritt in einen besonderen Kanal 53 ein, welcher von der darüber- bezw. darunterliegenden Reihe der Schlägerarme durch eine Zwischenwand 54 getrennt ist. Die Baumwolle, welche von den Armen in dem Räume 53 herabfällt,, wird durch die 25 Zwischenwände 54 aufgefangen und durch die Bewegung der Schlägerarme nach einem Riemen 56 geführt. Der genannte Riemen geht über die Rollen 57, welche in den Seitenrahmen 58, 58' gelagert sind. Die Seitenrahmen sind bei 59 an dem Hauptgestell vermittels Bolzen befestigt, und das Seitengestell 58' wird von der Seite 59 durch Stangen 60 gehalten.
Der Hauptzweck der Riemen 56 ist der, die Nopperfinger von der Baumwolle zu reinigen, welche durch die entgegengesetzte Bewegung der Nopperfinger zwar abgewickelt wurde, jedoch noch an den Nopperfingern hängt. Zu dem genannten Zwecke ist jeder Riemen mit Zinken 61 ausgestattet, welche sich in Reihen quer über den Riemen erstrecken und von Metallstreifen 62 ausgehen, die an den ■ Riemen befestigt sind. Die Schlägerarme gehen durch die Zwischenräume 63 zwischen diesen Riemen mit Zinken 6i hindurch, und die Nopperfinger eines jeden Armes werden durch die Zinken des nächstliegenden Riemens gereinigt. Die Reinigungszinken sind an ihren Enden in der Bewe- gungsrichtung der Riemen gekrümmt und zugespitzt.
Aus der Fig. 5 der Zeichnung ist zu ersehen, daß der Riemen sich in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung bewegt und die Baumwolle von den Nopperfingern des Schlägerarmes χ befreit, während die Zinken- 61 auf der oberen Seite die nach unten herabhängende Baumwolle von den Nopperfingern des Schlägerarmes_K loslöst. Der untere Teil des Riemens bewegt sich in der entgegengesetzten Richtung von derjenigen des unteren Schlägerarmes x, und die Baumwolle wird vollkommen von den Noppern des Schlägerarmes χ hin-' weggenommen und von dem genannten Riemen hinweggeführt werden. Der Riemen bewegt sich schneller als der Schlägerarm y, und demzufolge wird auch der obere. Teil des Riemens die Baumwolle von dem Schlägerarm y hinwegnehmen, obgleich dieser Tejl des Riemens und der Schlägerarm sich in derselben Richtung bewegen. Wie in Fig. 1 und 3 gezeigt, werden die Platten 65 durch Arme 65' unterstützt, welche mittels Bolzen 66 einstellbar gehalten werden. Die Reinigungsspitzen, welche die Baumwolle ergriffen haben, ziehen dieselbe unter die Reinigungsplatte, wodurch die Baumwolle vollkommen von den Nopperfingern entfernt wird.
In dem Seitenrahmen 58' befinden sich Schlitze oder Öffnungen 67 für den Durchgang der Schlägerarme. Die Reinigungsriemen werden durch eine Kette 68 angetrieben, welche über die Zahnräder 69 an den Riemenwalzen und um Zwischenräder 70 hinweggehen. Die Kette 68 wird von einem Zahnrade 71 der Welle 72 aus angetrieben, welche in den Lagern 73 läuft. Die Welle 72 wird, wie oben beschrieben, durch ein Kettenrad 74, eine Kette 75 und ein Kettenrad 76 auf der Welle 14 in Bewegung versetzt. Die Reinigungsriemen 56 führen die Baumwolle nach einem Elevatorriemen 78, welcher dieselbe nach einem geeigneten Aufnehmer leitet. Der Riemen 78 geht über eine Trommel 79 der Welle 72 und über eine Zwischenrolle 80 auf der Welle 81, welche in Lagern 82 an dem unteren Teile des Gestelles läuft (Fig. 2). Die Wirkung der Nopper wird dadurch erhöht, daß denselben eine in der Drehrichtung verlaufende scharfe Umbiegung gegeben wird (s. Fig. 14). Es ist hierbei zu bemerken, daß der mittlere , Nopper der Reihen, anstatt in der achsialen Ebene der Spindeln weiter zu verlaufen, nach rechts umgebogen ist. Hierdurch können die Nopperfinger die Baumwolle fester ergreifen, und bei der entgegengesetzten Bewegung der Nopperfinger werden sich diese von der Baumwolle leicht lösen.
Die gemeinsame Antriebsverbindung, welche sich durch den Schlägerarm erstreckt, kann auch, wie in den Fig. 12 und 13 dargestellt, aus einer rotierenden Welle 84 bestehen. Diese Welle wird mittels eines Kegelrades 87 von der vertikal verlaufenden Welle 33' der Leiste 2 aus angetrieben. Die genannte Welle besitzt eine Anzahl von Kegelrädern 88, welche mit Kegelrädern 89 der Nopperspindeln 31' kämmen. Die genannten Spindeln sind in Armen 90 gelagert, welche an der Innenseite des Schlägerarmes befestigt sind.
Die Nopperfinger stehen, wie in den Fig. 11
und 12 dargestellt, in gegen die Vertikale geneigten Ebenen. Da die Nopperfinger zueinander divergierend angeordnet sind und sich nicht nur von den Seiten des Schlägerarmes nach vorn und hinten, sondern von dem genannten Arme auch nach oben und unten erstrecken, so wird möglichst viel Baumwolle erfaßt werden.
Anstatt eines Kegelräderwerkes, welches in
ίο den Fig. 12 und 13 gezeigt ist, kann auch ein Reibräderwerk angewendet werden. Wenn zum Antriebe der Nopperspindeln ein Riemen zur Anwendung gelangt, sind die genannten Nopperspindeln lose in ihren Lagern angeordnet, so daß vermieden wird, daß die Baumwolle sich zwischen der Spindel und der betreffenden Lagerfläche festsetzt. Wenn jedoch ein Räderwerk, wie oben beschrieben, zu dem genannten Zwecke angewendet wird, passen die Spindeln genau in die konischen Vorsprünge, wie bei 91 in der Fig. 14 oder in der Fig. 16 dargestellt ist. Die Spindeln sind an ihren oberen Enden 92 verjüngt (Fig. 14), so daß ein Spielraum 93 entsteht. Das verjüngte Ende der Spindeln zusammen mit der konischen Aussparung bei 94 an dem äußeren Ende des konischen Vorsprunges verhindert, daß die Baumwolle sich an dem oberen Teile des Noppers festsetzen kann.
Die Kanten der Riemen laufen in Führungen 2' (s. Fig. 5 a), wodurch ein Senken des Riemens vermieden wird.
Bei der Ausführungsform, welche in den Fig. 16 bis 18 dargestellt ist, besitzen die Spindeln an ihren inneren Enden Zahnräder 89'. Ein jedes Zahnrad kommt mit einem Kronrade 88' auf der Welle 84' in Eingriff. Die Welle 84'- erstreckt sich in der Längsrichtung durch den Schlägerarm und wird beispielsweise durch ein Kegelrad 87' angetrieben.
Vorzugsweise geschieht der Antrieb der. angrenzenden Sätze der Nopperspindeln durch Kronräder auf der Welle 84', welche zwischen den genannten Sätzen angebracht ist. Durch diese Anordnung werden die Zahnräder in Eingriff gehalten, und gleichzeitig werden die Kronräder eine Verschiebung der Welle nach jeder Richtung verhindern. Um eine Anhäufung von Baumwolle und dadurch das Verstopfen der Nopperspindeln zu vermeiden, werden konische Ansätze 29' mit erweiterten Öffnungen 10 angewendet (Fig. 16).
Anstatt sämtliche Nopperspindeln von gleieher Länge auszubilden, können an der Vorderseite der Schlägerarme kürzere Nopperspindeln angewendet werden, wie dies in der Fig. 17 angedeutet ist, während auf der entgegengesetzten Seite des Schlägerarmes Spindeln von größerer Länge vorgesehen sind. Diese Anordnung vermeidet den Ubelstand, daß die Nopper an der Reinigungsplatte anschlagen und hierdurch beschädigt werden können. Eskann dies eintreten, wenn der Schlägerarm etwas tiefer als gewöhnlich steht. Wenn jedoch die hinteren xiopperspindeln entgegengesetzt zu der Bewegungsrichtung geneigt verlaufen, können dieselben, ohne die Gefahr eines Zerbrechens, über die Reinigungsplatten schleifen. Die geneigte Stellung der Nopperspindeln ist aus den oben beschriebenen Gründen ein wichtiger Faktor, und weiterhin kann infolge dieser Anordnung eine jede Ecke des Schlägerarmes mit Nopperspindeln ausgerüstet werden, welche die Baumwolle ergreifen und dieselbe hervorziehen, gleichgültig, ob die letztere in vertikaler oder horizontaler Ebene Hegt.
Es ist hierbei zu bemerken, daß je zwei nebeneinander liegende Nopperspindeln derselben-horizontalen Reihe sich derart drehen, daß ihre angrenzenden Seiten sich nach derselben Richtung bewegen und wodurch ein Zerreißen der Baumwolle vermieden wird. Die Nopperspindeln sind mit ihren inneren Enden in Armen 12* gelagert (Fig. 17).

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Baumwollerntemaschine mit gegeneinander umlaufenden Schlägerarmen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den endlosen Bändern festen Schlägerarme (i) eine Anzahl von Fingern (Nopper 25) tragen, welche gegeneinander geneigt und winklig angeordnet sind, durch eine in dem Schlägerarme liegende gemeinsame Antriebsvorrichtung während des Vorbeiganges an den Baumwollkapseln in Umdrehung versetzt und während der Rückwärtsbewegung der Schlägerarme an der rotierenden Bewegung verhindert werden, wobei sie durch mit Fingern (61) ausgerüstete Riemen und Reinigungsplatten, die zwischen den Bevvegungsebenen der Schlägerarme liegen, .von der Baumwolle gereinigt werden.
2. Baumwollerntemaschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Finger (Nopper) am vorderen Ende kegelförmig verjüngt ist und in einem Kegel mit einer erweiterten Öffnung an der Spitze desselben angeordnet ist, um ein Verstopfen durch die herausgezogene Baumwolle zu vermeiden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1905184343D 1905-06-20 1905-06-20 Expired DE184343C (de)

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DE1905184343D Expired DE184343C (de) 1905-06-20 1905-06-20

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