DE186055C - - Google Patents

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DE186055C
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conductors
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insulating
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/58Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation characterised by the form or material of the contacting members
    • H01R4/60Connections between or with tubular conductors

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 186055 KLASSE 21c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1904 ab.
Teilleiter mit konzentrisch oder symmetrisch zueinander in Isolationsmaterial eingebetteten Leitern von entsprechender Querschnittsform sind bekannt. Die Verbindung der Teilleiter erfolgte bisher meist in der Weise, daß die Enden zapfenartig ineinander passend, also ungleichartig ausgeführt und die Leiter verlötet oder in sonst geeigneter, jedoch meist umständlicher, wenig betriebsicherer und schwer zugänglicher Weise verbunden werden.
Nach vorliegender Erfindung erfolgt dagegen die Verbindung in der Weise, daß der die Leiter tragende Isolierkern jedes Teilleiters, entweder am Ende oder ganz, gleichartig hohl derart ausgebildet wird, daß in diese Aussparungen ein mit gleichartig ausgebildeten Zapfen versehenes Zwischenstück aus Isoliermaterial, welches zweckmäßig die zur Herstellung einer sicheren Verbindung der Leiter nötigen Kontaktvorrichtungen trägt, eingefügt und so eine bei der Montage leicht herzustellende Verbindung mit betriebsicheren, geschützt liegenden und leicht zugänglichen Kontakten erzielt wird.
In beiliegender Zeichnung stellen Fig. 1, 2, 3 und 4 einen derartigen Teilleiter mit bandförmigen Leitern, Fig. 5 und 6 einen solchen mit röhrenförmigen Leitern und Fig. 7 und 8 besondere Ausführungsformen von Leiterendverbindungen dar.
In Fig. ι bezeichnet α den röhrenförmigen, am Ende hohlen Isolierkörper, auf welchem symmetrisch zur Mitte und zu einem Durchmesser die Leiter b, b[ angeordnet sind, die durch eine Isolierhülle c gehalten, nach außen geschützt und isoliert werden. Die Leiter können auch durch isolierende, in die etwas tieferen Nuten des Iolierkörpers α eingelegte Streifen überdeckt werden, so daß an Stelle des Isolierrohres c ohne weiteres ein Metallrohr aufgeschoben werden kann. In die hohlen Enden der Teilleiterstrecken wird nun ein aus Isoliermaterial bestehender, mit zur Herstellung einer leitenden Verbindung geeigneten Mitteln versehener, symmetrisch ausgebildeter Zapfen d gesteckt, auf welchen die bandförmig, rund oder anders gestalteten Leiter ζ. Β übereinander gelegt und mittels Klemmschrauben leitend verbunden werden.
Die Isolierung dieses nicht nur die Leitungsteilstrecken miteinander verbindenden, sondern auch den Leiterkontakt herstellenden Zapfens d erfolgt nach außen in bekannter Weise durch Überschrieben einer zweiteiligen Muffe.
Falls über gewisse Querschnitte hinaus die Verbindung der Leiterenden b mit den Kontaktstücken Schwierigkeiten machen sollte, sind die Leitungsenden nicht mehr übereinander auf die Kontaktstücke zu legen, sondern jedes Leiterende ist mit einer besonderen Klemmschraube am Kontaktstück zu befestigen.
Die Verbindung der Leitungsbänder kann auch derart erfolgen, daß dieselben, wie aus Fig. 7 ersichtlich, mit Schlitzen versehen werden, worauf durch diese, nachdem sie über-
einander gelegt wurden, zwei Kupferblättchen oder ein T-förmig zusammengelegter Kupferstreifen geschoben wird und die hervorragenden Enden umgebogen und an das Leitungsband stark angepreßt werden.
Es können auch die Leiterenden bloß durch Lötung oder durch Einlöten der Leiterenden in eine Verbindungsmuffe oder in einen auf den Verbindungszapfen angebrachten Ring,
ίο in welchen die umgebogenen Enden der Streifen eingesteckt werden, verbunden sein (Fig. 8). Der Ring ist verzinnt und enthält etwas überschüssiges Lot, so daß das Einstecken der Enden und ein Druck mit dem heißen Lötkolben genügen, um die Verbindung herzustellen. Die Isolierung der Verbindungstelle geschieht durch Hülsen aus Isoliermaterial und durch übergeschobene Muffen. Fig. 2 stellt eine Abzweigung, Fig. 3 und 4 eine Ausschalterschleife bei Verwendung bandförmiger Leiter dar.
In Fig. 5 ist der röhrenförmige, hohle Isolierkörper α mit Nuten versehen, in welche die röhrenförmigen Leiter b gelegt und durch
Überschieben einer Isolierhülse c gegen das Herausfallen geschützt sind. Die Hülse c dient zugleich auch als äußerer Isoliermantel der Leiter.
Die Verbindung der Leitungstücke erfolgt bei dieser Ausführungsform derart, daß in die Höhlung des Isolierkörpers α ein aus Isoliermaterial bestehender Zapfen d von entsprechendem Querschnitt (Fig. 5) eingesteckt wird, während die Leitungsenden in bekannter Weise mittels verzinnter, aus leitendem Material bestehender Zapfen miteinander verbunden werden.
Die Verbindung der Leiterenden könnte auch in der Weise erfolgen, daß in dieselben Zapfen aus gutleitendem, aber weichem Material gesteckt und dann mittels einer Würgzange eingekerbt würden. Da bei größeren Querschnitten die Einwürgung Schwierigkeit machen würde, kann die Einwürgung auch durch Schraubengewinde ersetzt werden.
Infolge der eigenartigen Anordnung und Verbindung der Leiter ist deren Beschädigungsgefahr sehr gering, während bei Verwendung des jetzigen Leitungsmaterials die Drähte leicht bei der Verlegung durch zu gewaltsames Ziehen ober bei Herstellung von Kupplungen durch zu starkes Biegen oder dergl.
eingeknickt werden und so zu Lichtbogenbildungen und Bränden Veranlassung geben.
Dieses System eignet sich infolge seiner Einheitlichkeit, die höchstens durch Unterschiede in der Schutzhülle aufgehoben werden kann, gleich gut für alle Räume und kann sowohl für die Verteilungsnetze im Innern der Häuser als auch für Werkstätten, Keller, Brauereien, Schiffe und andere Räume verwendet werden. Erwähnt sei ferner, daß durch diese Einheitlichkeit des Systems eine Verminderung der Lagerbestände erzielt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verbindung von in Isolierschichten eingebetteten Zwei- und Mehrleitern mit konzentrisch zur Mitte oder symmetrisch zu einem Durchmesser zwischen einem inneren Kern und einer äußeren Schutzhülle aus Isoliermaterial angeordneten Leitern, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der mit einem ein- oder mehrteiligen, als Träger dienenden hohlen Isolierkern (a) versehenen Teilleiter durch ein mit gleichartig ausgebildeten, in die Aussparungen des Isolierkernes einschiebbaren Zapfen versehenes Zwischenstück (d) aus Isoliermaterial erfolgt, welches zweckmäßig die zur Herstellung einer sicheren Verbindung der Leiter nötigen Stromverbindungsmittel trägt.
2. Verbindung nach Anspruch 1 für bandförmige Leiter, dadurch gekennzeichnet, daß die bandförmigen Leiter (b, bl) an den Enden vorstehen und auf dem in die hohlen Enden der Teilleiter eingeschobenen symmetrischen, aus isolierendem Material hergestellten Zapfenstück (d) zusammengeschraubt und in bekannter Weise durch eine darüber angeordnete zylindrische Isolierschicht und eine Schutzhülle nach außen geschützt werden.
3. Verbindung nach Anspruch 1 für rohrförmige Leiter, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragverbindung durch ein beiderseits in die hohlen Enden des zentralen Isolierkernes (a) ragendes Zwischenstück (d) mit gleichartig ausgebildeten Zapfen und die leitende Verbindung in bekannter Weise durch beiderseits in die Rohre eingefügte Zapfen erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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