DE1863183U - Zum herstellen eines ortpfahles aus sand dienende vorrichtung. - Google Patents

Zum herstellen eines ortpfahles aus sand dienende vorrichtung.

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DE1863183U
DE1863183U DE1962K0042498 DEK0042498U DE1863183U DE 1863183 U DE1863183 U DE 1863183U DE 1962K0042498 DE1962K0042498 DE 1962K0042498 DE K0042498 U DEK0042498 U DE K0042498U DE 1863183 U DE1863183 U DE 1863183U
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Friedrich Kuemmel
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Description

P.A.602894*20.9.G? *
'■ . f. ι ,
DIPL-ING. H. FINK PATENTANWALT · 7300 ESS LI NGE N (N ECKAR) · H IN DEN BU RGSTRASSE
• Potentanwalt FINK ■ 7300 Eßllngen (Neckar), Hindenburgstraße 44 . 19° Se'pt ο 1962
EBllngen (leelcarK Albert-Sehweitser-StroJ
"Zum Herstellen eines Ort pfähle s aus Sand dienende Y©rri@htungls
Die Erfindung betrifft eine sum Herstellen eines Ortpfahles aus Sand dienende Vorrichtung mit einem Rohr für das Einbringen des Sandes β.
Bekanntlich kann ein Moor durch Einbringen von Sandpfählen trockengelegt werdenβ Für die Herstellung der Pfähle dient im allgemeinen ein beidseitig offenes Rohrj, das zum Ein- ^."bringen in das Moor auf eine verlorene Spitze gesetzt wird» 33a©h dem Auffüllen des Rohres dureh Sand wird dieses aus d©m Moor herausgesogen 9 und cue ferlorsine Spitze bleibt im Bodens» Dieses ferfahren ist wegen der ferwend'ung Yerlorener Spitzen verhältnismäßig aufwendige
Hilfe der Erfindung ist ©a.möglich9 einen Ortpfahl aus Sand in einfacher und billiger Weis© herzustellen»- Zur Her= Stellung des Ortpfahles dient ein Rotaj, das gemäß der Er« findung an senem Ende mit mindestens, einer Klappe versehen ist, w@l©he das Rohrende schließt, sobald und solange das
Sept. 1962 5097
Rohr sieh über die Klappe auf dsm Grund abstützt! und welche bei ihrer Entfernung vom Grand selbsttätig öffnet und den Eohrdurchgang freigibt» öureh inwe&duag der Klappe kann auf ; eine Terlorene Spitze vernichtet werden, da das Bohr mit der. Klappe auf 4en Grund aufgesetzt und in das Moor.einge= schlagen werden kannr ohne daß sieh das Rohr mit Moor füllte Beim! Ziehen des Rohres na©h seiner füllung mi$ Sand, öffnet sich die Klappe selbsttätig9. so daS der Sand selbsttätig ausfließen oder ausgesehlagsn werden kann.
Ein, günstiges Ausfließen des Bandes wird dadurch erreiehtg daß an einer quer über den !Durchmesser des Hohrea sieh er« streckenden Achse zwei $e etwa dem halben Burehinesser des Kohres entsprechende Klappen vorgesehen ^ind0 deren, lager·=» abschnitte mit Spiel ineinasiä©2?greifen<» Durch Anwendung von zwei Klappen ergibt sich eine gleichmäßige Verteilung des Sandes beim Ziehen des Hohreso
Ene^bevorzugte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daiidie lagerabschnitte der Klappen beim Aufsetzen des Roiires auf den Grund an einem zum andern Ends des Rohres hin sich verjüngenden üeitkeit ein Widerlager finden» daß der leitkell in einen entsprechend ausgeblieben Einschnitt des Stempels, eingesetzt ist und daß am Xieitkeil zwei £ager~ äugen für die.Aufnahme des aur Lagerung der beiden Klappen dienenden Achsbolzen angebracht sind«
Xn der Zeichnung ist ein Bohr als Gegenstand des Ausführungs*» beispieles' der Erfindung schematisch dargestellt« Έβ zeigen
Pig» 1 eine Seitenansicht .
2 drei fest miteinander verbundene Einzelteile
3 gelenkig miteinander vei'bundene andere feile»
-3*
19o Sept* 1962 Gm 5097
Eine Vorrichtung sum Herstellen ©ines Qrtpfahles aus Sand hat ein Rohr 1 9 an dessen unterem Sude gwei diametral angeordnete keilförmige Einschnitt® vorgesehen sind ^ in die ein LeitlEeil.2 .paßtρ der mit de::i Rohr 1 durch. Schweißen verbunden . ist..o In den Leit&eil 2 sind zwei Lageraugen 5 und 4 aage-= schweißt8 die sich seitlich an einem Widerlagerabschnitt des I/agerkeiles 2 abstützen0 Die Lageraugen 5 und 4 sind ebenfalls durch Schweißen, mit d®m unteren Ende dee Rohres 3 verbunden* Die Außenabschnitte des Leitkeilee 2 und der Sageraugen 5 und 4 sind dem Außendurchmesser des Rohres 1 entsprechend abgerundet»
Durch die Lageraugen 5 und 4 ist eine Achse 5 hindurohge- - steckt» auf welcher swei Klappen 6 und 7 gelagert sind« Die Issgerabseimitte der "beiden Klappen β und 7 sind sinnen«=* artig auegebildet, wobei Zinnen der einen Klappe In Scharten der anderen Klappe eingreifen und umgekehrt0 Die Klappe 7 ist mit Hilfe eines Stiftes 8 mit der Achse 5 fest verbunden« Auf Grund dieser Verbindung ist die Aehse 5 gegen seitliches Heraustreten aus den lageraugen 3 und 4 gesichert»
In der einen in Ug0 1 aiii durchgehenden Linien dargestellten Endstellung der beiden Klappen β und 7 ist das feohr 1 nach unten abgeschlossen» Die Klappen nehmen diese Lage ein8 wenn sie· auf dem (Jrund und dass Rohr 1 auf den Klappen 6 und 7 aufstehen ο Wird das Eohr 1 jedoch angehoben-,' so schwenken die Klappen 6 und 7 in die in Pig« 1 strichpunktiert dargestellte üage und geben die untere Mündung des Rohres 1 freio
Zum. Herstellen des Ortpfahles- wird das Rohr 1 auf den' Grund mit geschlossenen Klappen 6 und 7 aufgesetzt und eingeschla=* gen» Das Rohr 1 wird nun mit Sand gefüllt und nach, der J*üllung aus dem Boden herausgezogen * wobei aich die Klappen
=4-
ig« Sep-fco 1962 Gm 5097
6 und 7 öffnen, und der Sand in den vom Rohr zurückge las se» nen Hohlraum fließen kann» '
Es ist auch möglichj den Sar.d in das Rohr 1 schon vor dessen Einschlagen in den moorigen Grund einzubringen„

Claims (1)

  1. !A.G02 £94-20. S.E2
    19o Sept. 1962 Gm 5097
    '; β YaVLW. Herstellen/eines Ortpfahl as aus Sand dienende Vorrichtung mit einem Rohr £'lv das Einbringen des Sandes, dadurch gekennzeichnet, daß dae Rohr an ee'hem Ende mit mindestens einer Klappe versoher. ist, welche das Rohrende schließt, sobald und solange las Rohr sich über die Klappe auf dem Grund abstützt unä weiche bei ihrer Enfernung vom Grund selbsttätig öffnet und ien Bohrdurchgang freigibt„
    ο Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer quer über den Durchmesser des Rohres sich erstreckenden Achse zwei je etwa dem halben Querschnitt des Rohres entsprechende Klappen vorgesehen sind, deren Lagerabschnitte mit Spiel ineinandergreifen»
    3„ Vorrichtung naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet ρ daß die Lagerabschnitte der Klappen beim Aufsetzen des Rohres auf den Grund an einem sum andern Ende des Rohres hin sich verjüngenden Leitkeil ein Widerlager finden, daß der Leitkeil in einen entsprechenden Einschnitt dee Rohres eingesetzt ist und daß am Leitkeil zwei Lageraugen für die Aufnahme des zur Lagerung der beiden Klappen dienenden Achsbolaersangebracht sind»
    4ο Vorrichtung nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet, daß die Achse mit einer der Klappsn fest verbunden und daher am Austreten aus den seitlich offenen, am Leitkeil angebrachten Lageraugen gehindert isto
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19942016B4 (de) * 1999-09-03 2006-01-05 Franki Grundbau Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung einer Bodensäule aus tragfähigem körnigem Füllmaterial
EP3192927A1 (de) 2016-01-13 2017-07-19 Bauer Spezialtiefbau GmbH Vorrichtung und verfahren zum erstellen einer füllgutsäule

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19942016B4 (de) * 1999-09-03 2006-01-05 Franki Grundbau Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung einer Bodensäule aus tragfähigem körnigem Füllmaterial
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