DE187971C - - Google Patents

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DE187971C
DE187971C DENDAT187971D DE187971DA DE187971C DE 187971 C DE187971 C DE 187971C DE NDAT187971 D DENDAT187971 D DE NDAT187971D DE 187971D A DE187971D A DE 187971DA DE 187971 C DE187971 C DE 187971C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

C i
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jilt· iiV\e^hiaaiO
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187971 KLASSE 24/. GRUPPE
FR. PH. KOCH in NIEDERWEILER.
verschiebbaren Schürrechen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kipprost in Verbindung mit einem Schürrechen, welcher durch die Stange des Schürrechens in seiner wagerechten Lage festgehalten und durch sie gedreht wird, und zwar kann letzteres nur dann erfolgen, wenn sich der am Ende der quadratischen Stange befindliche runde Querschnitt in der öffnung des Rostrahmens befindet. Es wird hierdurch erreicht, daß die
ίο Bedienung des Rostes und des Schürrechens sowohl durch die Schürrechenstange - allein, als auch bei geschlossenem Ofen erfolgen kann. Es ist daher zur Reinigung des Rostes kein besonderes Werkzeug erforderlich und wird ein Eintreten des sich bei diesem Vorgang entwickelnden Staubes in das Zimmer verhindert. In der Zeichnung ist der Gegenstand in sieben Figuren dargestellt. Fig. 1 zeigt den zur Auf-■ nähme der Roststäbe bestimmten Rahmen des Rostes mit einem Längsschnitt nach A-B und einem Querschnitt nach C-D, Fig. 2 eine Ansicht des Rostes, Fig. 3 eine Ansicht des Schürrechens mit einem Längsschnitt G-K und einem Querschnitt E-F. Fig. 4 und 5 zeigen den längsgeschnittenen Schürrechen in seinen beiden äußersten Stellungen, Fig. 6 den umgelegten quergeschnittenen Rost und Fig. 7 eine Ansicht des vollständigen Rostes'von oben.
Zur Aufnahme der Roststäbe und des Schurr rechens dient der Rahmen α (Fig. 1). Die Roststäbe b b1 b2 können entweder mit dem Rahmen in einem Stück gegossen sein oder besonders eingesetzt werden. In die Zwischenräume der Roststäbe greifen die Zahnreihen c c1 des unter dem Rost liegenden Schürrechens i ein. Die Höhe der Zähne ist so gewählt, daß sie in der höchsten Lage des Rechens über die Oberfläche des Rostes hervortreten.
Der Abstand der beiden Zahnreihen, welche durch die Stäbe e4 cB verbunden sind, entspricht ungefähr der halben Rostlänge. Zur Bewegung des Rechens dient eine mit denselben verbundene Stange c6 von quadratischem Querschnitt. Ein dem Querschnitt entsprechendes Loch a1 im Rostrahmen α einerseits und h2 im äußeren Rahmen h oder der Ofenwandung andererseits dient als Führung der Rechenstange c6. An zwei zu der Bewegungsrichtung des Rechens parallel liegenden Seiten des Rahmens sind auf der Unterseite desselben zwei Führungsleisten a2 as für den eigent-•lichen Rechen, der mit den Ansätzen e auf diesen Leisten ruht, angebracht. Die. zwei Unterbrechungen ff1 ermöglichen das Einsetzen und Auswechseln des auseinander geschraubten Rechens. Befindet sich der Schürrechen außer Gebrauch, wobei die Stange ce ganz eingeschoben ist, so müssen die Zähne c c1 des Schürrechens versenkt liegen, um nicht von dem Feuer angegriffen zu werden. Zu diesem Zweck verlaufen die Führungsleisten, welche für den Hauptweg des Schürrechens parallel zur Rostfläche liegen, und zwar in solcher Entfernung von derselben, daß die Zähne des Rechens zwischen den Roststäben hervortreten, gegen die Endstellung des Rechens
hin so weit schräg nach unten bei g g1, daß die Rechenzähne in der Ruhestellung aus dem Bereich des Feuers kommen (Fig. 5).
Der Rost selbst liegt in einem Rahmen h and ist in diesem um den Zapfen ai um die Rechenstange c6 drehbar gelagert. Der Zapfen und die Rechenstange sind in bekannter Weise seitwärts von der Mittellinie des Rostes angebracht, so daß also der Schwerpunkt des Rostes nicht mit der Drehachse zusammenfällt. Ein Umkippen des Rostes durch die Schwerpunktsverlegung wird einerseits durch einen Ansatz h1 des Rahmens (Fig. 6) verhindert, andererseits schließt das dem quadratisehen Querschnitt der Schieberstange entsprechende viereckige Führungsloch h2 eine Drehung desselben aus.
Soll die Schlacke und Asche aus dem Ofen entfernt werden, so wird der Schürrechen an
ao der Stange c6 hervorgezogen. In der äußersten Lage befindet sich der rund abgesetzte Teil c8 der Stange c6 in dem Vierkantloch h"- des Rahmens, so daß eine Drehung des Rostes um die Stange cs und die hintere Achse a1 möglich ist.
Da sämtliche Handgriffe beim Rostreinigen bei geschlossenem Ofen vorgenommen werden können, so ist ein Austreten des Staubes in das Zimmer ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Um eine wagerechte Achse drehbarer Kipprost mit einem in einem Rahmen desselben verschiebbaren Schürrechen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange des Schürrechens, die quadratischen Querschnitt besitzt und in entsprechenden öffnungen des Rostrahmens geführt ist, die eine Lagerachse des Rostes bildet und auf eine kurze Strecke nahe ihrem nach dem Rost zu gelegenen Ende runden Querschnitt besitzt, so daß sie in der einen Endstellung des Schürrechens eine Drehung des Rostes gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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