DE1896204U - Kettenwirkmaschine mit heizbaren barren. - Google Patents

Kettenwirkmaschine mit heizbaren barren.

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DE1896204U
DE1896204U DE1960M0034134 DEM0034134U DE1896204U DE 1896204 U DE1896204 U DE 1896204U DE 1960M0034134 DE1960M0034134 DE 1960M0034134 DE M0034134 U DEM0034134 U DE M0034134U DE 1896204 U DE1896204 U DE 1896204U
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MAYER FA KARL
Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/30Devices for controlling temperature of machine parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

HA.073 337*30.1.64
Frankfurt a. main 2 3 · Jan .1964
EAISEESTHASSE 16, II PATENTANWALT TELEFON 3 53 30 (PEIV. 5? 34 38)
DIPL.-ING.WAITER GOELUNG kaisehstbasse
meine akte: May. 63
KARL MAYEE
lextil-Maschinenfabrik G-.m.b.H. Obertshausen/b.Offenbach am Main
Kettenvvdrkmaschine mit heizbaren Barren
Bekanntlich treten "bei Kettenwirkmaschinen durch Temepratur-Unterschiede infolge schwankender Raumheizung und vor allem "Verschiedenheit der Maschinentemperatur "bei Stillstand und im Betrieb Längenänderungen der Barren auf, was zu Wirkfehlern führt.
Es ist u.a. ein Torschlag bekannt geworden, bei dem die ffadelbarre mit einer Heizeinrichtung versehen ist, die durch einen am Barrenende befindlichen Schalter betätigt wird und zwar derart, daß bei Überschreiten der Betriebstemperatur, d.h. bei zu großer Längung der Barre die Heizeinrichtung ausgeschaltet und bei zu geringer Betriebstemperatur, d.h. bei Kürzung der Barre, die Heizeinrichtung wieder eingeschaltet wird. Dieser Yorschlag konnte sich in der Praxis nicht einführen, da die Ansprechzeit viel zu lang ist und die Einrichtung sich nur für in Längsrichtung iinbewegliche Barren, also nicht für Legeschienen für längsbewegliohe Platinenbarren u.dgl. eignet, so
_ 2 —
daß einmal die Anordnung in ihrer Anwendung sehr "beschränkt ist und zum anderen Wirkfehler- nicht vollständig vermieden werden können.
Mit der vorliegenden !Teuerung ist es gelungen, die durch !Temperaturunterschiede bedingten -Längenänderungen der Barren völlig zu verhindern, so daß die dadurch bei den 'bisherigen Maschinen hervorgerufenen Yfirkf ehler völlig ausgeschaltet sind. leuerungsgemäß sind in dem mit Öl gefüllten Exzenterkasten elektrische Widerstandsleiter, Infrarotheiz stäbe ο ."dgl. angebracht, die mit einem-Temperaturregler in Verbindung stehen derart, daß die Temperatur der Barren, des Exzenterkastenöls od.dgl. ständig im Bereich der Betriebstemperatur liegt. Hierdurch werden sämtliche Barren, also vor allem auch diejenigen, die längsbeweglich sind, von der Temperaturbeeinflussung, die einer genauen Regelung unterliegt, erfasst. Pie beschriebene Einrichtung ist nämlich unabhängig davon, ob sich die Barren in Längsrichtung bewegen oder nicht, denn es findet keine Anordnung wie bei dem obenerwähnten Vorschlag Anwendung, die eine mechanische Betätigung eines Schalters durch die sich längenden oder kürzenden Teile erfordert. Dadurch wird die Ansprechzeit der Regeleinrichtung bei der Erfindung.nicht von der Längenänderung der Barren abhängig gemacht, sondern die erforderliche Betriebstemperatur im Bereich der Barren ist ständig vorhanden, so daß eine unbeabsichtigte Längung oder Kürzung gar nicht auftreten kann.
Bei dem Vorschlag der Neuerung muss lediglich Sorge dafür getragen werden, daß der normale Betriebszustand, d.h. die Wärmeausstrahlung des sich im Betrieb erwärmenden Öles im Exzenterkasten auf einer ganz "bestimmten Temperatur erhalten bieibt. Man kann auch "beim Stillstand der Maschine durch die neue Anordnung die Betriebstemperatur im Bereich der Barren aufrechterhalten, so daß auch hierbei eine Längenänderung nicht stattfindet. Schließlich wird ein Zeitschalter mit dem Temperaturregler verbunden, so - daß beispielsweise bei längeren Betriebspausen etwa über eine Stunde die Heizeinrichtung erst ausgeschaltet wird. Darüber hinaus kann man durch Anordnung einer Schaltuhr die Wiedereinschaltung schon eine geraume Zeit vor dem Zeitpunkt der beabsichtigten Inbetriebnahme be\?irken, so daß beispielsweise eine Stunde vor Beginn die Heizeinrichtung sich einschaltet und bei Inbetriebnahme die Betriebstemperatur vorhanden ist. Damit ist die Gewähr gegeben, daß in jedem Fall, gleichgültig ob Pausen eingelegt werden, Längenänderungen immer ausgeschaltet sind. Die entsprechende Einschaltung der beschriebenen Heizeinrichtung mit den etwaigen Zusatzregeleinrichtungen ermöglicht es, daß in den üblich oder vorgesehenen Betriebsstunden einer Wirkerei, unabhängig von äußeren Temperatureinflüssen und unabhängig von belie big langen oder kurzen Betriebspausen, die Maschine bezüglich der Temperatur im Bereich der Barren immer den gleichen Verhältnissen unterliegt.
Auf der Zeichnung:, ist ein Ausführungsbeispiel der Heuerung ."-■-dargestellt, das einen Querschnitt durch ein Maschinengestell -; im Bereich des Exzenterkastens mit der neuerungsgemäßen Anordnung zeigt..
In dem mit Öl gefüllten Exzenterkasten 1 einer Kettenwirkmaschine "befinden sich an einer oder mehreren Stellen elek- :.. trische Widerstandsleiter 2 oder Infrarotheizstäbe, durch welche das Öl schon vor Beginn der Inbetriebnahme auf die ihm eigene Betriebstemperatur, gebracht und während des. Betriebes auf dieser Temperatur gehalten wird, so daß die oberhalb des Kastens normalerweise befindlichen Barren, deren Temperatur bekanntlich durch den sich im Betrieb erwärmenden Exzenterki;STEI beeinflusst wird, immer unter der Einwirkung gleicher Temperatur stehen, so daß zwar von Beginn des Anheizens bis zum Erreichen der Betriebstemperatur eine Längenänderung stattfindet, diese aber während der G-esamtzeit des Betriebes einschließlich der Pausen aufrechterhalten werden kann und die sich gleichzeitig sämtlichen Barren in gleicher Weise mitteilt, so daß alle unter dem gleichen Einfluss stehen.

Claims (1)

  1. KA. 0.73 337*511.6
    S chut zanspruch :
    Kettenwirkmaschine mit einer Heizeinrichtung für die Barren, um deren unerwünschte Längenänderung zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung in dem mit Öl gefüll-
    . inten Exzenterkasten angeordnet ist und/an sich "bekannter Weise mit einem Temperaturregler in YerMndung steht, durch den der die Barren enthaltende Baum der Maschine hei abgestellter Maschine, gegebenenfalls mittels Zeitschalter und bzw. oder Schaltuhr über eine bestimmte Zeitspanne etwa auf der normalen Betriebstemperatur der Maschine gehalten wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19504467A1 (de) * 1995-02-10 1996-08-14 Liba Maschf Kettenwirkmaschine mit einer Mustervorrichtung und einem Ölumlauf
EP1921190A1 (de) * 2006-11-07 2008-05-14 KARL MAYER TEXTILMASCHINENFABRIK GmbH Kettenwirkmaschine
EP2728045A1 (de) 2012-11-06 2014-05-07 Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH Kettenwirkmaschine

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