DE1907294C - Vorrichtung zur Ausschnittsvergrößerung - Google Patents
Vorrichtung zur AusschnittsvergrößerungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausschnittsvergrößerung
eines mittels einer Projektionslinse von einem Aufzeichnungsträger auf einen Betrachtungsschirm
projizierbaren Bildes durch eine auf einen beliebigen Bildbereich einstellbare Vergrößerungsvorrichtung.
Bei einer bekannten Vorrichtung der obengenannten Art wird ein Film, und zwar ein Mikrofilmstreifen,
zwischen einer Lichtquelle und einer Projektionslinse geführt. Die Projektionslinse vergrößert den auf
dem Mikrofilm abgebildeten Gegenstand und projiziert das vergrößerte Bild auf einen Betrachtungsschirm. Wenn die Bedienungsperson dieser bekannten
Vorrichtung beispielsweise schlecht sieht oder wenn ein Teil des projizierten Gegenstandes sehr klein gedruckt
ist und keine ausreichende Größe besitzt, um für die Bedienungsperson erkennbar zu sein, dann
wird eine Vergrößerungslinse auf dem Betrachtungsschirm der bekannten Vorrichtung für Mikrofilme
angeordnet, die eine weitere Vergrößerung des projizierten Bildes ermöglicht. Das ist jedoch nachteilig,
da die Vergrößerungslinse auch das Korn des Betrachtungsschirmes der Vorrichtung vergrößert und
damit die Schärfe des vergrößerten Bildausschnittes verringert.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß für die Ausschnittvergrößerung
ein zweites Projektionsobjektiv mit kürzerer Brennweite vorgesehen ist, das neben
dem Projektionsobjektiv mit normaler Brennweite und parallel zu diesem in einem gemeinsamen Objektivträger
angeordnet ist. Wenn man aus wirtschaftlichen Gründen für beide Projektionsobjekte denselben
Kondensator verwenden will und gleichzeitig die von beiden Objektiven projizierten Bilder die
gleiche Helligkeit haben sollen, dann müssen die beiden Objektive den gleichen öffnungswinkel haben
und im gleichen Abstand zum Kondensator angeordnet sein. Für das Objektiv mit der kürzeren Brennweite
ist dann aber auch eine gesonderte Führung für den Aufzeichnungsträger erforderlich, der entsprechend
der kürzeren Brennweite näher bei dem ihm zugeordneten Objektiv angeordnet sein muß.
Diese Vorrichtung ist demnach sehr aufwendig und sehr teuer. Sie ist aber auch nur sehr umständlich zu
handhaben. Denn für eine Ausschnittsvergrößerung muß der Aufzeichnungsträger aus der dem Projektionsobjektiv
mit der normalen Brennweite zugeordneten Führung herausgenommen und in die dem Objektiv mit der kürzeren Brennweite zugeordneten
Führung eingesetzt werden. Wenn anschließend wieder das gesamte Bild projiziert werden soll, dann
muß der Aufzeichnungsträger wieder zu der anderen Führung zurückgebracht werden. Die gleichzeitige
Betrachtung des vergrößerten Ausschnittes und des von dem vergrößerten Ausschnitt nicht verdeckten
Teils des Gesamtbildes ist demnach mit dieser Vorrichtung auch nicht möglich.
Es ist ferner ein Bildwerfer bekannt, bei dem eine
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Züsatzlinse in den Projektionsstrahlengang einführ- schirm 327 einen größeren Bereich bedeckt als die
bar und im Projektionsstrablengang senkrecnt zur Zerstreuungslinse, würde ein Teil des projizierten
optischen Achse des Projektionsobjektivs verschieb- Gesamtbildes auf dem Betrachtungsschirm den durch
bar ist, um auswählhare Ausschnitte des zu projizie- die Zerstreuungslinse vergrößerten Bildausschnitt
renden Diapositivs auf dem Bildschirm vergrößert 5 überlagern, lim eine solche Überlagerung zu verhin-
abbilden zu können. Nachteilig ist hierbei aber, daß dem, ist die Zerstreuungslinse mit einer sie umfas-
die Projektionslinse sowohl nach dem Einführen der senden Maske 126 versehen.
Zusatzlinse in den Strahlengang als auch nach dem Die Projektionslinse 324 ist mit einem Stellbetrieb
Herausnehmen wieder neu fokussiert werden muß. 332 versehen, der die Schärfeeinstellung ermöglicht.
Dies ist umständlich und insbesondere dann sehr io Die Zerstreuungslinse 325 ist mit einem Gestänge
lästig, wenn man häufig einen Ausschnitt vergrößert 349 über eine Klammer 340 verbunden, die ihrerseits
betrachten möchte, wie dies beispielsweise bei einem mit der Maske 326 verbunden ist. Das Gestänge 349
Mikrofilmlesegerät der Fall ist. weist eine mittlere Stange 350 auf, die mit einer Welle
Derselbe Nachteil haftet einem vo.bekannten opti- 351 verbunden ist. Diese Welk 351, die auch als Teil
ichen Instrument an, bei dem zur Erhöhung der Ver- 15 der Stange 350 ausgebildet sein kann, ist im Gehäuse
jroßerung vor das Objektiv ein zusätzliches optisches der Vorrichtung drehbar gelagert. Zum Drehen der
S\ stim vorgeschwenkt werden kann. Stange 350 ist eine Kurbel 352 mit der Welle 351 ver-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine bunden oder als deren Teil ausgebildet. Ein L-förmi-Yorrichtung
zur Ausschnittsvergrößerung zu schaffen, ges Teilstück 357, das mit der Stange 350 verbunden
die eine vergrößerte und scharfe Abbildung ausge- 20 oder als deren Teil ausgebildet ist, weist einen länvvählteT
Teilbereiche sowie die gleichzeitige Betrach- geren Schenkel 353, der der Kurbel 352 benachbart
ung des vergrößerten Ausschnittes und des von dem ist, sowie einen kürzeren Schenkel 354 auf, dei senkvergrößerten
Ausschnitt nicht verdeckten Teils des recht vom Schenkel 353 absteht. Eine Vorrichtung
Gesamtbildes gestattet. Zwei Lösungen dieser Auf- zum Schärfeausgleich in Form einer Glasplatte 355
•idbe. die auf demselben Lösungsprinzip beruhen, 25 ist mit dem freien Ende des Schenkels 354 verbunden,
sind in den Ansprüchen 1 und 2 gekennzeichnet. Hierbei ist zu beachten, daß der L-förniig ausgebildete
Bei diesen Vorrichtungen ist eine Planplatte zum Teil 357 des Gestänges sowie die Stange 350 in einer
.Schärfeausgleich vorgesehen, die in den Strahlengang Ebene liegen, senkrecht zu der die Achse der Welle
'cwegbar und auf die Projektilnslinse optisch abge- 351 verläuft. Das als Einrichtung zum abwechselnden
stimmt ist. Dies hat bei der Lösung gemäß Anspruch 1 30 Positionieren der Vergrößerungsvorrichtur.g und der
den Vorteil, daß die Bedienungsperson, wenn sie die Vorrichtung zum Schärfeausgleich im Strahlengang
Vergrößen 1 ngsvorrichtung aus dem Strahlengang her- dienende Gestänge 349 ist derart ausgebildet, daß
ausbewegt, keine Schärfe-Nachstellung der Projek- sich die Glasplatte 355 nicht zwischen dem Mikro-
tionslinse vornehmen muß. Damit wird erreicht, daß film 323 und der Projektionslinse 324, sondern außer-
entweder der vergrößerte Teilbereich des projizierten 35 halb des Strahlengangs befindet, wenn die Zerstreu-
Bildes oder aber das gesamte projizierte Bild auf ungslinse325 ihre in Fig. I voll eingezeichnete Stel-
dem Betrachtungsschirm"scharf eingestellt ist. lung zwischen der Projektionslinse 324 und dem Be-
Bei dfr Lösung gemäß Anspruch 2 ist vorgesehen, trachtungsschirm 327 einnimmt. Wenn die Zerstreudaß
die Planplatte zum Schärfeausgleich eine Aus- ungslinse 325 jedoch ihre in F i g. 1 gestrichelt gesparung
aufweist, durch die das Licht desjenigen Teil- 40 zeichnete Stellung einnimmt, in der sie sich nicht zwiausschnittes
des Filmbildes fallen kann, der ver- sehen der Projektionslinse 324 und dem Betrachgrößert
werden soll. Dies hat den Vorteil, daß der tungsschirm 327, sondern außerhalb des Strahlenvergrößerte
Teilbereich sowie der restliche Bereich gangs des projizierten Bildes Defindet, dann nimmt
des" projizierten Bildes auf dem Beirachtungsschirm die Glasplatte 355 eine Stellung zwischen dem Mikrogleichzeitig
scharf eingestellt sind. " 45 film 323 und der Projektionslinse 324 ein.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung Die Schärfeeinstellung der Projektionslinse 324 ist
an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Aus- derart gewählt, daß der vergrößerte Bildausschnitt
führungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigen auf dem Betrachtungsschirm 327 scharf abgebildet
Fi gT 1 und 2 perspektivisch dargestellte Ansichten ist, wenn die Zerstreuungslinse 325 ihre in F i g. 1 voll
der l."und 2. Lösung gemäß der Erfindung, 50 eingezeichnete Stellung einnimmt.
Fig. 3 einen vergrößert dargestellten Längsschnitt Die Kurbu 352 steuert die Stellung der Zerstreudurch
einen Teil des in Fig. 2 dargestellten 2. Aus- unpliiise325 sowie der Glasplatte355 jeweils in Abführungsbeispiels,
hängigkeit von der Projektionslinse 324. Ohne eic
Bei der in Fig. 1 dargestellten ersten Lösung kann Verwendung einer Glasplatte zwischen dem Mikro-
die Bedienungsperson abwcchscnd einen vergrößerten 55 film 323 und der Projektionslinse 324 würde das auf
Bildausschnitt oder das Gesamtbild betrachten, ohne dem Betrachtimg'-schirm 327 abgebildete Gesamtbild
dabei eine Schärfe-Nachstellung für die Projektions- unscharf werden, sobald sich die Zerstreuungslinse
linse vornehmen zu nüssen. Wie F i g. 1 zu entnehmen 325 außerhalb des Strahlengangs befindet. Bei diesem
ist, fällt das Licht einer Lichtquelle 321 auf eine Ausführung«bcispie! gewährleistet jedoch das Gc-
Sammcllinse322 und durchleuchtet dann einen Mi- 60 stange, daß die Glasplatte 355 zwischen dem Mikro-
krofilm 323. Der du.chlcuchtelc Bereich des Mikro- film 323 und der Prcjektionslinsc324 angeordnet ist,
films wird mittels einer Projektionslinse 324 auf einen wenn sich die Zerstreuungslinse in ihrer in Fig. I
Betrachtungsschirm 327 projiziert. Eine der Aus- gestrichelt gezeichneten Stellung befindet.
Schnittsvergrößerung dienende Zerstreuungslinse 325 Dies hat dieselbe Wirkung wie eine Schärfe-Nachist
in den Strahlengang zwischen die Projektionslinre 65 stellung oer Projektionslinse 324, da der Verlauf der
324 und den Betrachtungsschirm 327 cinführbar. Da durch sie fallenden L'chtstrahlen infolge ihres Durch-
der durch die Zerstreuungslinse 325 erzielbare ver- tritts durch die Glasplatte verändert wird. Hierdurch
größerle Bildausschnitt 330 auf dem Betrachtungs- wird erreicht, daß das Gesamtbild auf dem Betrach-
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tungsschirm scharf eingestellt ist. Zusammenfassend platte454 wäre das restliche Gesamtbild auf dem Beist
festzustellen, daß bei diesem Ausführungsbeispiel trachtungsschirm 427 unscharf, da das davon herein
abwechselndes Betrachten eines vergrößerten rührende Licht nicht durch die Zerstreungslinsc 425
Bildausschnittes und des projizierten Gesamtbildes gelangt. Das von diesem restlichen Gesamtbild ausdurchführbar
ist, ohne daß eine Schärfe-Nachstellung 5 gehende Licht fällt jedoch durch den festen Teil der
der Pmjcktionslinsc 324 notwendig würde. Glasplatte 454, die einen Schärfcausglcich für die
Das zweite in den F i g. 2 und 3 nachfolgend bc- Projektionslinse 424 ermöglicht und damit die Vorschriebene
Ausführungsbeispiel ermöglicht, daß so- aussetzungen für ein klares restliches Gesamtbild auf
wohl das Gesamtbild als auch der vergrößerte Bild- dem Betrachtungsschirm 427 schafft. Das als Einrichausschnitt,
ohne auch irgendeinen Schärfcuntcrschicd io tung zum gleichzeitigen Positionieren der Vergrößeaufzuweisen,
gleichzeitig betrachtet werden können. rungsvorrichtung und dem Schärfeausgleich im
Fig. 2 ist zu entnehmen, daß bei diesem Ausfüh- Strahlengang dienende Hebclgcslängc460 ermöglicht,
rungsbeispiel eine Zerstreuungslinse 425 mit einem daß die Zerstreuungslinse 425 und die Glasplatte 454
Hcbelgcstänge 460 über eine Klammer 440 verbunden gleichzeitig bewegbar sind, so daß das von demist.
Das Hcbelgcstänge 460 weist eine gerade mittlere 15 jenigen Teilbereich des Mikrofilms, der mit Hilfe der
Stange 450 auf, die an ihrem einen Ende mit einem Zerstreuungslinse 425 vergrößerbar ist, kommende
kurzen Schenkel 459 versehen ist. Eine Welle 451 ist Licht immer durch das Loch 455 in der Glasplatte
mit der Stange 450 verbunden oder als deren Teil 454 fällt. In ähnlicher Weise wird dadurch erreicht,
ausgebildet und im Gehäuse der Vorrichtung dreh- daß derjenige Bildteil, der nicht durch die Zerstreubar
gelagert. Eine Kurbel 452 ist mit der Stange 450 ao ung-älinsc 425 projiziert wird, nur dem festen Teil
verbunden oder als deren Teil ausgebildet. Mit dem der Glasplatte 454 zugeordnet ist. Hieraus folgt, daß
Schenkel 459 des Hebelgestänges 460 ist eine Glas- in jeaer Stellung der Zerstreuungslinse 425 der auf
platte 454 verbunden. Der Mikrofilm 423 ist zwischen dem Betrachtungsschirm 427 abgebildete vergrößerte
der Glasplatte 454 und einer weiteren Glasplatte 453 Bildausschnitt wie auch das restliche Gesamtbild
geführt. F i g. 3 ist zu entnehmen, daß in der Glas- as gleichzeitig scharf eingestellt sind. Die Glasplatte 454
platte 454 ein kleines Loch 455 vorgesehen ist, dessen ist derart bemessen, daß alle Lichtstrahlen, die nicht
Verwendungszweck im Anschluß beschrieben werden durch das Loch 455 fallen, durch die Glasplatte 454
soll. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Pro- fallen müssen. Bei dem in den F i g. 2 und 3 dargejektionslinse
424 in Verbindung mit der Zerstreu- stellten Ausführungsbeispiel ermöglicht das Hebelungslinse
scharf eingestellt, damit ein scharfes Bild 30 gestänge 460 eine wählbare Bewegung der Vergrößeauf
dem Betrachtungsschirm 427 erzeugt werden rungsvorrichtung über die gesamte Filmbreite. Durch
kann. Das Loch 455 ist derart angeordnet, daß das Vorschub des Filmstreifens kann ein jeweils neuer
Licht desjenigen Teilbereichs des Mikrofilms 423, Bildbereich des Mikrofilms, der vergrößert werden
das durch die Projektionslinse 424 zur Zerstreuungs- soll, dem Loch 455 sowie der optischen Einrichtung
linse 425 gelangt, nicht durch die Glasplatte 454, 35 zugeordnet werden. Wenn dies erwünscht sein sollte,
sondern durch das darin angeordnete Loch fällt, wenn können das Hebelgestänge 460 universell bewegbar
das Hebelgestänge die Glasplatte 454 und die Zer- gelagert werden und eine Vorrichtung vorgesehen
Streuungslinse 425 in die dargestellte Stellung gedreht sein, die die Zerstreuungslinse 425 stets in einer zur
hat. Da die Schärfe der Projektionslinse 424 für diese Bildschirm-Ebene parallelen Ebene hält, um dadurch
Einstellung vorgenommen ist, ist der auf dem Be- 40 die Möglichkeit für eine Auswahl des jeweiligen
trachtungsschirm 427 abgebildete vergrößerte Bild- Bildausschnitts in Längs- und Querrichtung des
ausschnitt scharf. Das vom für die Vergrößerung Filmes zu schaffen.
nicht vorgesehene Restbereich des Mikrofilms 423 Ein neutrales Dichtefilter 457 ist Vorzug .veise mit
herrühreade Licht fällt nicht durch die Zerstreuungs- dem festen Bereich der Glasplatte 454 verbunden, um
linse 425, sondern gelangt durch den festen Teil der 45 dadurch einen Ausgleich für den Helligkeitsunter-Glasplatte 454 und durch die Projektionslinse 424 schied zwischen dem restlichen Gesamtbild und dem
auf den Betrachtungsschirm 427. Zuvor wurde bereits vergrößerten Bildausschnitt zu schaffen und um eine
erwähnt, daß die Projektionslinse 424 in Verbindung Projektion beider Bildteile auf den Betrachtungsmit der Zerstreuungslinse 424, nicht aber der Glas- schirm in übereinstimmender Helligkeit zu ermögplatte 454, scharf eingestellt wird. Ohne die Glas- 50 lichen.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Ausschnittsvergrößerung
eines mittels einer Projektionslinse von einem Aufzeichnungsträger auf einen Betrachtungsschirm
projizierbaren Bildes durch eine auf einen beliebigen Bildbereich einstellbare Vergrößerungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vergrößerungsvorrichtung (325) in an sich bekannter Weise zwischen der Projektionslinse
(324) und dem Betrachtungsschirm (327) im Strahlengang angeordnet ist und daß eine Vorrichtung
zum Schärfeausgleich vorgesehen ist, die aus einer Planphute (35S) besteht, die bei der Bewegung
der Vergrößerungsvorrichtung (325) in den Strahlengang aus dem Strahlengang bewegbar ist,
so daß ein Schärfeausgleich für die durch die Entfernung der Vergrößerungsvorrichtung (325)
verursachte Bildverlagerung erfolgt (Fig. 1).
2. Vorrichtung zur Ausschnittsvergrößerung eines mittels einer Projektionslinse von einem
Aufzeichnungsträger auf einen Betrachtungsschirm projizierbaren Bildes durch eine auf einen
beliebigen Bik'.bereich einstellbare Vergrößerungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vergrößerungsvorrichtung (425) in an sich bekannter Weise zwischen der Projektionslinse (424)
und dem Betrachtungsschirm (427) im Strahlengang angeordnet ist und daß eine Vorrichtu g
zum Schärfeausgleich vorgesehen ist, die aus einer Planplatte (454) besteht, die sich gleichzeitig mit
der Vergrößerungsvorrichtung (425) im Strahlengang befindet und die eine Aussparung (455) für
den durch die Vergrößerungsvorrichtung (425) zu verg'ößernden Bildbereich aufweist, so daß ein
Schärfeausgleich für den nicht von der Vergrößerungsvorrichtung (425) erfaßten Abbildungsstrahlengang
erfolgt (F i g. 2).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergrößerungsvorrichtung
(325; 425) eine gleichzeitig mit dieser in den Strahlengang bewegbare Ausblendvorrichtung
(326; 426) aufweist, deren Ausblendbereich auf dem Betrachtungsschirm (327; 427) im wesentlichen
gleich dem durch die Vergrößerungsvorrichtung (325; 425) vergrößerten Bildausschnitt
(330; 430) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Vergrößerungsvorrichtung
eine einzige Linse (325; 425) vorgesehen ist.
^. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Veigrößerungsvorrichtung eine Zerstreuungslinse (325; 425)
aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur
Scharfeinstellung als eine Vorrichtung (355; 454, 455) zur Lichtbrechung ausgebildet ist, die auf
der vom Projektionsschirm (327; 427) abgekehrten Seite der Projektionslinse (324; 424) in
den Strahlengang einstellbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergrößerungsvorrichtung
(425) und die mit ihr über eine Verbindungseinrichtung (450, 451, 452, 459, 460) verbundene
Vorrichtung (454, 455) zur Scharfeinstellung in gleichem Maße senkrecht zur optischen Achse
relativ zum Aufzeichnungsträger (423) bewegbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch I, dr durch gekennzeichnet,
daß die Vergrößerungsvorrichtung (325) senkrecht zur optischen Achse relativ zum
Aufzeichnungsträger (323) bewegbar ist
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