DE1907572C - Vorrichtung zum Schneiden von Well pappe - Google Patents
Vorrichtung zum Schneiden von Well pappeInfo
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Description
-Bei der Herstellung von Wellpappe ist es Ublioh, dadurch gelöst, daß eine elastische Gegenwalze in
eine Wellpappebahn von großer Breite herzustellen Form einer Bürstenwalze mit kurzen steifen Horsten
und diese Bahn dann in der Umgsrlchtung so zu zum Tragen der Wellpappe ausgebildet ist und daß
durchschneiden, daß man schmalere Bahnen mit der die Bürstenwalze In einem solchen Abstand von der
• gewünschten Breite erhalt. In einem nachfolgenden 8 Obermesserwelle angeordnet ist, daß der Rand des
Arbeitsgang werden diese schmaleren Streifen dann Messers In den Bereich der Borstenenden eintritt,
mit Hilfe eines Messers in Abschnitte von einheit- Dabei ist es vorteilhaft, eine die Biegung der
licher Lttnge zerlegt. Borsten bewirkende Abstreifschiene, die entfernt von
Bei bekannten Vorrichtungen wird die breite der Stelle ist, an der die Borsten in Berührung mit
Wellpappebahn mit Hilfe von auf einer Welle ange- ip der Wellpappe stehen, vorzusehen,
ordneten umlaufenden Messern zerschnitten, wobei Es sind zwar bereits Vorrichtungen zum Schneiden
auf einer zu dieser Welle parallelen Welle ein zweites von Wellpappe bekannt, bei denen ein Schneidmesser
Messer oder ein anderes dazu passendes Werkzeug mit einer Walze mit elastischer Auflage verwendet
angeordnet ist. Hierbei ist es unerläßlich, daß sich wird, doch ist diese Anordnung in Verbindung mit
die Messer genau in einer bestimmten Ebene drehen 15 rotierenden Messerwalzen, insbesondere bei unter-
und daß ihre einander benachbarten Schneiden so schiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten von Messer
nebeneinander liegen, daß eine einwandfreie Schneid- und Walze, nicht brauchbar, da in diesem Falle die
wirkung gewahrleistet ist. Da sich die einander elastische Auflage in kurzer Zeit zerstört würde,
gegenüberliegenden Messer berühren müssen, kann Weiterhin sind bei derartigen Vorrichtungen der zwischen ihnen wirkende Druck variieren, so daß ao ruhende Bürstenanordnungen bekannt, die jedoch die Schneiden häufig schartig werden und sich vor- nicht in Verbindung mit einem Schneidmesser verzeitig abnützen. wendet werden, sondern nur zur Führung von WeIl-
gegenüberliegenden Messer berühren müssen, kann Weiterhin sind bei derartigen Vorrichtungen der zwischen ihnen wirkende Druck variieren, so daß ao ruhende Bürstenanordnungen bekannt, die jedoch die Schneiden häufig schartig werden und sich vor- nicht in Verbindung mit einem Schneidmesser verzeitig abnützen. wendet werden, sondern nur zur Führung von WeIl-
Weiterhin sind Vorrichtungen mit einem Schneid- papierbahnen dienen.
messer und einem dazu passenden Werkzeug bzw. Die Verwendung einer sich über die ganze Breite
einem Amboß bekannt, wobei diese Teile längs der 95 der Wellpappebahn erstreckenden und mit dem
zugehörigen Wellen bzw. Stangen verstellbar sind. Messer zusammenarbeitenden Bürstenwalze an Stelle
Bei jeder Änderung der Breite der zu zerschneiden- eines zweiten Werkzeuges bzw. Messers oder Amden
Wellpappebahn ist es daher erforderlich, nicht bosses zum Unterstützen der Wellpappe ergibt eine
nur das Messer, sondern auch den Amboß bzw. das einfache und leicht verstellbare Anordnung, weil
Werkzeug entsprechend zu verstellen. 30 hierbei keine genaue Einstellung der Messer oder
Bei Vorrichtungen, bei denen zwei Messer neben- der Bürstenwalze erforderlich ist.
einander angeordnet sind, ist eine sehr hohe Ge- Durch die Abstreifschiene wird eine zusätzliche
einander angeordnet sind, ist eine sehr hohe Ge- Durch die Abstreifschiene wird eine zusätzliche
nauigkeit bei der Herstellung der Teile erforderlich, kurzzeitige Durchbiegung der Borsten der Bürsten-
und die Messer müssen auf den dazugehörigen walze hervorgerufen, die durch das Zusammenwirken
Wellen genau eingestellt werden, wenn eine einwand- 35 der Bürstenwalze mit dem Messer entstehende Verfreie
Schneidwirkung erzielt werden soll. Wenn die biegungen und Verschiebungen der Borstenenden beMesser
nicht genau rund laufen, kommen sie in un- seitigt. Gleichzeitig werden beim Zurückfedern der
regelmäßige Berührung miteinander, wobei die Teile Borsten in der Bürstenwalze enthaltene Staubteile
der Antriebsvorrichtung kritischen Beanspruchungen abgeschleudert.
ausgesetzt werden können und wobei die erforder- 40 Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht
liehe Antriebsenergie größer wird. es, Schnitte herzustellen, die eine bessere Qualität
Schließlich besteht bei den bekannten Vorrichtun- aufweisen, weil die Schnittkanten genau rechteckig
gen die Gefahr, daß die durch diese Vorrichtungen und sauber sind und die Ränder der Wellpappe nicht
gewonnenen Wellpappestreifen in vielen Fällen durch zusammengedrückt oder beschädigt werden, wodurch
Zerstörung der Klebeverbindung zwischen den Deck- 45 das Auftreten sogenannter »Krähenfüße« vermieden
blättern und der gewellten Schicht eine geringe wird. Dies gilt insbesondere beim Schneiden doppel-Qualität
aufweisen, insbesondere dann, wenn die wandiger oder dreiwandiger Wellpappebahnen. Die
Wellpappe steife Deckblätter umfaßt oder eine mehr- Längskanten werden nicht zusammengedrückt oder
schichtige Wellpappe, z. B. doppelwandige oder drei- auf andere Weise beschädigt, denn sie werden nicht
wandige Wellpappe, bei Geschwindigkeiten ge- 50 zwischen einem Messer und einem dazu passenden
schnitten werden soll, die der Durchsatzleistung der Werkzeug oder einem Amboß geführt, zwischen
vorangehenden Vorrichtung zum Verkleben der Teile denen die Wellpappe zusammengedrückt wird und
einer Wellpappe mit zwei Deckblättern angepaßt ist. bei deren Verwendung die Ränder der äußeren Deck-Die
Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine blätter im allgemeinen intermittierend eingerissen
Vorrichtung zum Schneiden von Wellpappe zu 55 werden, bevor die Schlitzvorrichtung ihre Scherschaffen,
die die Herstellung völlig einwandfreier wirkung ausübt. Da gemäß der Erfindung jeweils nur
Schnitte ermöglicht und bei der sich gleichzeitig er- ein einziges Messer verwendet wird und da daher nur
hebliche Einsparungen in der Einstellzeit ergeben. dieses Messer verstellt zu werden braucht, wenn die
Weiterhin soll die Vorrichtung gemäß der Erfindung Schneidemaschine umgestellt werden soll, ergeben
die Verwendung eines Ambosses bzw. eines Gegen- 60 sich erhebliche Einsparungen bezüglich des Arbeitswerkzeuges oder einer Matrize sowie dessen genaue und Zeitaufwandes, und die Umstellung kann durch
Einjustierung erübrigen. eine Bedienungsperson mit nur geringer technischer
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Vor- Erfahrung durchgeführt werden,
richtung zum Schneiden oder Schlitzen von Well- Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der
richtung zum Schneiden oder Schlitzen von Well- Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der
pappe in Bahnlängsrichtung mit einem gezahnten 65 Erfindung werden im folgenden an Hand schema-Krcismesser
auf einer rotierenden Oberwelle und tischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
einem rotierenden, mit dem Kreismesser zusammen- näher erläutert,
arbeitenden Gegenwerkzeug, gemäß der Erfindung F i g. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer
arbeitenden Gegenwerkzeug, gemäß der Erfindung F i g. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer
Claims (2)
- erflndungsgemttßon Vorrichtung zum Schneiden vonWF1rSTiat eine vergrößerte perspektivische ToU-rfnra eliunfi eines drehbaren Messers und einer damit SnSnrbeitenden, sich über die ganze Breite der Wellpappe erstreckenden Bürstenwalze nach dor Er-flnii?dgcn Zeichnungen sind gleichartige Teile jeweils mit deichen Bezugszahlen bezeichnet; in Fig. 1 erkenn "on eine Insgesamt mit IO bezeichnete er- to SnMMmBBe Vorrichtung zum Schneiden von Äff Die Schneidevorrichtung 10 umfaßt an Zΐ Enden angeordnete Gestellteile 12 und 14, die Bi einen Querträger 16 miteinander verbunden S Die GestellteileU und 14 können eine oder sino· Wi _ . .,.,.....i„„„„ unterstützen. borsten mit ft2it«iSi geringe Durchbiegungι der B°^« e der WeU. §enn Verunreinigungen, *. B. IJucne auiipiiii. Die Grundgedanken der aofSSfEääS==· fe=2jem beschrieben,»on^ einem mag" odtrM*= ^, hPatemansprüche:messer zusammenarbeitenden Gegenwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß eine elastische Gegenwalze in Form einer Bürstenwalze (40) mit kurzen steifen Borsten zum Tragen der Wellpappe (42) ausgebildet ist und daß die Bürstenwalze (40) in einem solchen Abstand von der Obermesserwelle (24) angeordnet ist, daß der Rand des Messeis (38) in den Bereich der Borstenenden eintritt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Biegung der Borsten bewirkende Abstreifschiene (44), welche entfernt von der Stelle angeordnet ist, wo die Borsten in Berührung mit der Wellpappe (42) stehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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