DE1908149A1 - Wirkelementenantrieb bei Wirkmaschinen - Google Patents

Wirkelementenantrieb bei Wirkmaschinen

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Description

Der Patentanwalt Dipl-Ing. W. Beyer
FRANKFURT/MAIN FREIHERR-VOM-STEIN-STRASSE
Jean Güsken
4052 Dülken /RhId.
Wirkelementenantrieb bei Wirkmaschinen
Die Erfindung betrifft den Wirkelementenantrieb bei Wirkmaschinen, insbesondere den Lochnadel-Schwingantrieb für Raschelmaschinen mit zwei Zungennadelbarren und Rechts-Rechts-Maschinen. Es gilt, dabei eine ungleichförmige, schwingende Bewegung zu erzeugen, zu welchem Zweck bisher Gelenkketten oder Kurvenscheiben benutzt wurden. Beide Antriebsarten haben jedoch ihre spezifischen Nachteile.
Der Antrieb über Gelenkkette ermöglicht zwar Lohe Brelizahlen, jedoch ist der Raumbedarf groß, und um eine Änderung der Schwingcharakteristik zu erhalten, muß die Gelenkkette.ausgetauscht werden. Den letzteren Mangel weisen auch die Kurvenscheibenantriebe auf, gleichgültig ob dabei zwei Kurvenscheiben, wie gemäß der deutschen Auslegeschrift 1 208 030, oder nur eine Kurvenscheibe neben einem Kreisexzenter, wie z.B. gemäß.der deutschen Patentschrift 683 535· Verwendung finden. Man glaubte jedoch, nur auf diese Weise, nämlich durch Überlagerung der von den beiden Kurvenscheiben bzw. dem Kreisexzenter und der einen Kurvenscheibe erzeugten Schwingungen die benötigten komplizierten Schwingungsformen zu erhalten. Dafür mußte in Kauf genommen werden, daß an den Kurvenscheiben an Trag- und Gegenkurve sowie den darauf ablaufenden JFührungsrollen ein hoher Verschleiß auftritt und diese Antriebsart grundsätzlich keine höheren Drehzahlen zuläßt. Außerdem ist die Fertigung der
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Kurvenscheiben sehr schwierig und teuer, da hierzu bei den heute üblichen Drehzahlen programmierte Hechenanlagen benutzt werden müssen.
Eine Änderung der Schwingcharakteristik und damit ein Austausch der Kurvenscheiben war bisher nötig, wenn nacheinander unterschiedliche Wirkwaren (Flor) mit verschiedenen Fräsblechabständen im Bereich von z.B. 2 bis 4-Omiii hergestellt werden sollten, denn nach dem jeweiligen Fräsblechabstand richtet sich die Form der optimalen, garnschonenden Schwingbewegungen, die bekanntlich aus Überlegung, Unterlegung und gegebenenfalls Ausweichbewegungen bestehen. Das Umrüsten der Maschinen auf die jeweils unterschiedlichen Kurvenscheiben beim Übergang von einem Einstellungsbereich des Fräsblechabstandes zum anderen konnte, um eine präzise,phasengetraue Einstellung zu gewährleisten, nur während längerer Umrüstzeiten von Fachleuten vorgenommen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wirkelementenantrieb der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Schwingbewegung ohne Austausch von Maschinenelementen, wie z.B. bisher Kurvenscheiben oder Gelenkketten, durch einen einfachen Einstellvorgang dem jeweils infrage kommenden Fräsblechabstand angepaßt werden kann.
Der zur Lösung der Erfindungsaufgäbe neu vorgeschlagene Wirkelement enan trieb ist gekennzeichnet durch die Überlagerung wenigstens zweier mittels Kreisexzenter erzeugter Schwingbewegungen unterschiedlicher Frequenz. Wie sich gezeigt hat, läßt sich auf diese Weise mittels einfacher Kreisexzenter 9-bei denen weder die Herstellung noch die Einstellung Schwierig= keiten bereitet, eine so weitgehende Veränderung d©x- Schwing-
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charakteristik während des dreiphasigen Arbeitstaktes (dreimal 120°) des Wirkzyklus erreichen, daß dem heutigen Verlangen, Wirkschneidplüsche von 2 bis 40mm und mehr Plüschhöhe mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit auf derselben Maschine herzustellen, entsprochen werden kann. Der durch die Erfindung erzielte Vorteil wird deutlich sichtbar, wenn man berücksichtigt, daß die Raschelmaschinen herkömmlicher Bauart mit zwei Zungennadelbarren nur zur Herstellung von Ober- und Unterbekleidung sowie Schlauchwaren und in geringem Maße Wirkschneidplüschen vorgesehen waren, wobei der maximale Abstand der beiden Nadelbetten (Fräsbleche) 25mm betrug. Mit Hilfe der Erfindung ist es nunmehr möglich, sogar im erweiterten Abstandsbereich der Fräsbleche von 2 bis 40mm mit hohen Drehgeschwindigkeiten und praktisch verschleißfrei zu arbeiten. Mittels einer geeigneten Markierung an einem der Kreisexzenter läßt sich die phasengetreue Einstellung schnell und einfach bewerkstelligen.
Besonders vorteilhaft wirkt sich die Verwendung der Kreisexzenter auf das dynamische Verhalten des Schwingantriebes aus, da reine Sinusbewegungen erzeugt werden, die keine Raststellen aufweisen, so daß die Gefahr von Beschleunigungsspitzen und Beschleunigungssprüngen vollkommen ausgeschaltet ist. Im Gegensatz zu Kurvenscheiben, bei denen infolge des komplizierten Fertigungsverfahrens, welches die Herstellung von Mutterkurven mit anschließendem Kopierfräsen einschloß . und Je nach Fertigungsaufwand in mehr oder weniger starkem Maße Fertigungsfehler auftraten, können Kreisexzenterantriebe als Kurbelgetriebe ausgelegt werden und haben somit außer dem Vorzug einfachster Bearbeitung auch alle mechanischen und kinematischen Vorteile eines niederen Elementenpaares, wodurch praktisch eine unbegrenzte Drehzahlsteigerung der Wirkmaschine möglich ist, wenn dies das Fadenmaterial erlaubt.
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Der Antrieb der beiden Kreisexzenter mit unterschiedlicher Frequenz bringt nachgewiesenermaßen ein besonders günstiges Resonanzverhalten der gesamten Maschine mit sich, was sich auch positiv auf die Arbeit der übrigen Wirkelemente und Fadenführungsorgane auswirkt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert· Es zeigen:
Fig. 1 den Ablauf der Zungennadelbewegungen und der
Lochnadel-Schwingbewegung über einen Wirkzyklus für drei verschiedene Fräsblechabstände bei Wirkmaschinen bekannter Bauart,
Fig. 2 Schwingungsformen des Zungennadel- und Lochnadelantriebs, die unter Verwendung nur eines einzigen Kreisexzenters erzeugt sind, wobei die beiden Einzeldiagramme die Verhältnisse bei zwei verschiedenen Fräsblechabständen wiedergeben,
. Fig. 3 am Beispiel von drei verschiedenen Fräsblechabständen gezeigte unterschiedliche Bewegungskurven eines'Zungen- und Lochnadelantriebs, bei dem gemäß der Erfindung die Erzeugende durch Überlagerung zweier mittels Kreisexzenter hergestellter Sinusschwingungen unterschiedlicher Frequenz erzeugt ist,
Fig. 4- einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines Lochnadelantriebs gemäß der Erfindung,
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Fig. 5 eine schematische Barstellung des Antriebs nach Fig. 4 zur besseren Veranschaulichung der geometrischen Verhältnisse,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein Übersetzungsgetriebe zur Erzeugung einer unterschiedlichen Drehzahl der beiden Kreisexzenter des Lochnadelantriebs nach Fig. 4 und 5,
Fig. 7 einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Lochnadelantriebs gemäß der Erfindung ,
Fig. 8 einen Axialschnitt durch das bei dem Antrieb nach
Fig.' 7 zur Verwendung kommende· Übersetzungsgetriebe.
In Fig. 1 sind die Bewegungsverhältnisse des Zungen- mi'l Lochnadelantriebs bei Maschinen bekannter Bauart dargestellt. In drei getrennten Diagrammen wird dabei von eins® Fräsblechabstand - die Fräsblechoberkanten sind mit 1 bzw. 1' gekennzeichnet - ausgegangen. Der jeweilige Fräsblechabstand von zwei bzw. 24 bzw. 40mm ist jeweils angegeben« Die Kurven 2 und 21 bringen den aus der vertikalen in die horizontale Ebene geklappten Verlauf der dem jeweiligen Fräsblechabstand zugeordneten Bewegung der vorderen und hinteren Zungennadeln zum Ausdruck. Die Schwingbewegung der vorderen und hinteren Zungennadeln ist in bekannter Weise um 180° gegeneinander phasenverschoben. Die Kurve 3 zeigt den Verlauf der Lochnadel-Schwingbewegung. Die angegebenen Bezugszeichen und die punktgestrichelte bzw. ausgezogene Zeichnungsweise für die Schwingbewegungen der Zungen- bzw. Lochnadeln ist bei allen Diagrammen der Fig. 1 bis 3 beibehalten.
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Bereits aus Fig. 1 geht hervor, daß der Bewegungsablauf der Wirkelemente zum Teil sehr kompliziert und je nach dem gewählten Fräsblechabstand verschieden ist. Diese Tatsache bedingte bei bekannten Antrieben das Auswechseln der für eine bestimmte Kurvenform charakteristischen Maschinenelemente, z.B. der Kurvenscheiben, wenn die Maschine von dem einen Fräsblechabstand auf einen anderen umgerüstet wurde. Oa die Kurvenscheiben immer nur für willkürlich gewählte Regelbereiche bestimmt waren, war außerdem bei Zwischenwerten des Fräsblechabstandes keine günstige Schwingungscharakteristik zu erhalten.
Die relativ komplizierten Schwingungsformen, jeweils verschieden nach Phasenlage und Amplitude, entstehen aus dem Bedürfnis, bei geringem Fräsblechabstand, welcher kleiner sein kann als der Gesamthub der Legeschienen, von Lochnadel zu Lochnadel der Legeschienen 1 bis 8 der steigenden Zungennadelbewegung auszuweichen und gleichzeitig den Schwingweiten-betrag bei Überlegung, Unterlegung und Ausweichbewegung zur Schonung des Fadenmaterials so klein wie möglich zu halten.
Fig. 2 zeigt Diagramme eines Schwingantriebes, die durch Verwendung nur eines einzigen Kreisexzenters als Antriebsorgan entstanden sind. Es zeigt sich, daß die den verschiedenen Fräsblechabständen zugeordneten Schwingbewegungen zwar für alle Bereiche mit nur einem Kreisexzenter hergestellt werden können, dann jedoch das Übersetzungsverhältnis von Zungennadel- und Stechkamiazyklus zur Exzenterdrehzahl durch Austausch von Zahnrädern od.dgl. geändert werden raußo In den beiden Diagrammen der Fig. 2 siad ζβB. Übers©tSlangs-Verhältnisse von 1:3 und 1:1 dargestellt. AushMif ist also
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beim Übergang von einem Fräsblechabstand auf einen anderen ein Austausch von Maschinenelementen nötig, was erfindungsgemäß vermieden werden soll. Hit dieser Einrichtung ist es auch nicht möglich, für einen bestimmten Zungennadelzyklus unterschiedliche und einstellbare Schwingwerte herzustellen.
Demgegenüber sind in Fig. 3 für drei verschiedene Iräsblechabstände Bewegungsabläufe dargestellt, die durch Überlagerung zweier mittels Kreisexzenter erzeugter verschiedenphasiger Sinusschwingungen unter Beibehaltung der Übersetzung zwischen den Kreisexzentern entstanden sind. Überlagert sind dabei eine einphasige Grundschwingung 4· mit einer dreiphasigen Oberschwingung 5t wobei sich als Resultierende eine Überlagerungsschwingung 3 ergibt.
Die Diagramme der Fig. 3 ähneln in ihrer Charakteristik denen von Fig. 1, obgleich die Mittel, mit denen die Schwingbewegungen nach Fig. 3 erzielt werden, sehr viel einfacher sind. Es wird dabei deutlich sichtbar, daß im Beispielsfall allein mittels Phasenverschiebung der einphasigen zur dreiphasigen Schwingung und Abstimmung der Schwingungsamplituden von Grund- und Oberschwingung mit Hilfe eines einfachen, nachfolgend noch ausführlich beschriebenen Verstellmechanismus jedes für den Virkprozeß benötigte Schwingungsbild hergestellt werden kann.
Aus den Diagrammen der Fig. 3 ist weiterhin ersichtlich, daß die Überlagerungskurven schwach gekrümmte Scheitel aufweisen, was bedeutet, daß sich günstige Beschleunigungswerte ergeben.
Fig. M- zeigt nun ein erstes Ausführungsbeispiel eines Wirkelement enantriebes, mit dem sich die in Fig. 3 gezeigten Kurven für den Bewegungsablauf der Lochnadeln erzeugen lassen. Gezeigt sind ±m einzelnen die Fräsbleche 1, 1', an
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denen sich Zungennadelbarren 6 und 6' mit Zungennadeln 7 und 7' im Gegentakt auf und ab bewegen. Der Antrieb der Wirkelemente erfolgt von den beiden Hauptantriebswellen 8 und 8' aus. Während der Zungennadel- und Stechkammantrieb der einfacheren Darstellung wegen in der Zeichnung weggelassen ist, geht daraus die Ableitung des Lochnadelantriebe von den .Hauptantriebswellen 8 und 8' deutlich hervor:
Auf der Hauptantriebswelle 8 sitzt drehfest ein Kreisexzenter 9. Auch auf der Hauptantriebswelle 81 ist ein Kreisexzenter 91 angeordnet, er ist Jedoch drehbar gelagert und wird mittels Zahnriementrieb 12, 13» 14· mit gegenüber den Hauptantriebswellen 8 und 8' sowie dem Kreisexzenter 9 dreifacher Drehzahl angetrieben. Um die Phasen- und damit gleichzeitig die Winkellage zwischen den beiden Exzentern 9 und 91 in einem ganz bestimmten Verhältnis einstellen bzw. ändern zu können, ist die drehfeste Verbindung zwischen dem Kreisexzenter 9 und der Hauptantriebswelle 8 mittels Ringfederspannelementen 4-4- lösbar gestaltet und sind an diesen beiden Teilen Markierungen angebracht. Mit ihrer Hilfe lassen sich die gewünschten Einstellungen genau definieren und angeben, so daß für das Einrichten der Maschine eine klare Anweisung gegeben werden kann. Eine Änderung der Phasenlage der Exzenter läßt sich auch durch eine Winkelverstellung des ebenfalls mittels Ringfederspannelementen 45 gehaltenen Zahnrades 12 auf der Welle 8 erreichen. Dazu können auch Markierungen an den beiden letztgenannten Teilen angebracht sein.
Die von den Kreisexzentern 9 und 9' erzeugten Hübe werden über Pleuellager 10 und 10* mittels Pleuelstangen 11 und 11' auf Einstellhebel 15 und 151 übertragen, die über zwei durch einen schwingenden Arm verbundene Drehpunkte 16 und 16' die Lochnadeln I7 mit einer in der Ebene C-C wirkenden überlagerten Schwingbewegung beaufschlagen. Die Ausbildung des Überlagerungsgetriebes ist bereits in der deutschen Auslegeschrift 1 208 030 beschrieben.
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Die Schwingungsamplitude der beiden zu überlagernden Sinusschwingungen wird bestimmt durch die Wahl des Angriffspunktes der Pleuelstangen 11 bzw. 11' an den Einstellhebeln 15 bzw. 15'· Markierungen, im Beispielsfall Ziffern von 1 bis 7» an den definierten Angriffspunkten auf den Einstellhebeln 15 und 15' dienen ebenfalls wieder der genauen Anweisung für den Einrichter. Insgesamt benötigt dieser beim Umrüsten der Maschine auf einen anderen Fräsblechabstand keine weiteren Angaben als die Bezeichnung der Winkelstellung zwischen den Kreisexzentern 9 und 9' sowie der Angriffspunkte der Pleuelstangen 11 und 11' an ihren Einstellhebeln 15 und 15'.
In Fig. 5 ist die Anordnung nach Fig. 4- noch einmal schematisch dargestellt, um das Zustandekommen der Überlagerung von Grund- und Oberschwingung deutlich hervortreten zu lassen. Im dargestellten Moment sind die zu überlagernden Schwingungen gerade gegenläufig gerichtet.
Der Aufbau des Übersetzungsgetriebes zwischen den Kreisexzentern 9 und 9* nach Fig. 4- und 5 geht aus Fig. 6 hervor. Dort ist auch gezeigt, daß zur drehfesten aber lösbaren Verbindung, welche für eine Einstellung der Winkellage zwischen der Hauptantriebswelle 8 und dem Kreisexzenter 9 nötig ist, Ringfederspannelemente dienen. Auf entsprechende Weise ist auch das Zahnrad 12 auf der Welle 8 befestigt. Das Pleuellager 10 enthält ein Hingrillenlager 18, welches den Hub des Kreisexzenters 9 mit der Frequenz der Hauptantriebswelle 8 auf die in Fig. 4 gezeigte PleuelstangeΊ1 überträgt.
Das Zahnrad 12 treibt über den Zehnriemen 13 das auf der 'Hauptantriebswelle 8 drehbar gelagerte Zahnrad 14 an, welches mit dem Kreisexzenter 91 drehfest verbunden ist. Auch hier ist das Pleuellager 10' mit einem Ringrillenlager 18* aus-
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gebildet. Die Lagerung des Kreisexzenters 91 und des Zahnrades 14 erfolgt mittels einer mit dem Kreisexzenter 9 verschraubten Nabe 20, die über Radiallager 22 und ein Axiallager 23 drehbar auf einer mit der Hauptantriebswelle 81 über Ringfederspannelemente drehfest verbundenen Büchse 21 gelagert ist. Die Größe der Zahnräder i2 und 14- bestimmt das Verhältnis der Drehzahlen von z.B. 1:3 der beiden Kreisexzenter.
In Fig. 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 der Unterschied darin besteht, daß das Übersetzungsgetriebe, welches im Antriebszug des auf der Hauptantriebswelle 8* angeordneten Kreisexzenters 91 liegt, seinen Antrieb nicht von der gegenüberliegenden Hauptantriebswelle 8 mittels Zahnriemen erhält, sondern unmittelbar von der mit derselben Drehzahl laufenden Hauptantriebswelle 8' Der Antrieb des Kreisexzenters 9 auf der Hauptantriebswelle wird dadurch nicht berührt.
Wie Fig. 8 zeigt, ist, um dem Kreisexzenter, welcher seinen Hub an die Pleuelstange 11' weitergibt,eine gegenüber dem die Pleuelstange 11 beaufschlagenden Kreisexzenter z.B. dreifache Drehzahl zu geben, auf der Hauptantriebswelle 8' ein in Fig.7 insgesamt mit 25 bezeichnetes Übersetzungsgetriebe angeordnet, das in seinen Hauptteilen aus einem Planetenradgetriebe besteht. Im einzelnen ist eine Getriebeflanschnabe 26 vorgesehen, die über Ringfederspannelemente 27 fest mit der Hauptantriebswelle 81 verspannt werden kann. Zum Spannen bzw. Lösen der Ringfederspannelemente 27 dienen ein Gegenflansch 28 sowie Schrauben 29· Die Hauptantriebswelle 81 ist mit einem einzelnen Markierungsstrich, der Gegenflansch 28 mit
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vier Markierungen versehen, so daß hier entsprechend wie bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel eine definierte Änderung der Phasenlage der zu überlagernden Schwingungen vorgenommen werden kann.
Die Getriebeflanschnabe 26 trägt am Außenumfang fest angeschraubt ein Ringrad 30, welches bei Drehung zusammen mit der Hauptantriebswelle 8' über ein oder mehrere ortsfest gelagerte Planetenräder 31 in der gewählten Übersetzung ein fliegend gelagertes Sonnenrad 39 antreibt. Jedes Planetenrad 31 ist mittels Ringrillenlagern 32 auf einer Achse 33 gelagert, die fest in einem Deckel. 34 sitzt. Der letztere stützt sich über Ringrillenlager 36 auf dem hier zur Anwendung kommenden Kreisexzenter 35 ab und ist durch Verschraubung mit einer Konsole 37 drehfest am Maschinengestell 38 gehalten. Der Kreisexzenter 35 wiederum ist über Rollenlager 40 auf der Getriebeflanschnabe 26 gelagert. Ein in dem Kreisexzenter 35 angeordnetes Ringrillenlager 41, welches mit seinem Innenring nicht auf der Getriebeflanschnabe 26 aufsitzt, dient zur axialen Fixierung der Lagerung. Ein Pleuelring 42 der Pleuelstange 11' wird vom Kreisexzenter 35 über eine Lagerbuchse mit der übersetzten Drehzahl in schwingende Bewegung versetzt.
In Abweichung von den vorstehend ausführlich beschriebenen Ausführungsbeispielen können selbstverständlich beide zu überlagernde Schwingungen von einer einzigen Antriebswelle abgenommen werden. Ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, ist es weiterhin möglich, die gezeigten Übersetzungsgetriebe durch andere bekannte Bauarten derselben, z.B. mit vier Stirnrädern, zu ersetzen.
Patentansprüche /
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Claims (11)

Patentansprüche
1. Wirkelementenantrieb bei Wirkmaschinen, insbesondere Lochnadel-Schwingantrieb für Raschelmaschinen mit zwei Zungennadelbarren und für Rechts-Rechts-Maschinen, gekennzeichnet durch die Überlagerung wenigstens zweier mittels Kreisexzenter (9, 9') erzeugter Schwingbewegungen . (4, 5) unterschiedlicher Frequenz.
2. Wirkelementenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die relative Phasenlage der Einzelschwingungen (4, 5) verstellbar ist.
3. Wirkelementenantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplituden der Einzelschwingungen (4, 5) unabhängig voneinander verstellbar sind.
4. Wirkelementenantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Frequenzen von zwei überlagerten Schwingbewegungen (4, 5) 1:3 beträgt.
5. Wirkelementenantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennze ichn e t , daß mindestens ein Lochnadel-Schwingantrieb mit einer von den übrigen Wirkelementen (6, 7) abweichenden Frequenz antreibbar ist.
6. Wirkelementenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Kreisexzenter (9, 9')
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als Pleuelexzenter ausgebildet sind.
7· Wirkelementenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die durch die Kreisexzenter (9» 91) erzeugten Hübe in an sich bekannter Weise über Drehpunkte (16, 16') eines mehrgliedrigen Aufhänge-Hebelsystems der Lochnadelbarren auf dieses übertragbar und dabei überlagerbar sind.
8. Wirkelementenantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennze ichn e t , daß zwischen mehreren Kreisexzentern (9» 91) ein Übersetzungsgetriebe in Form eines Zahnriementriebes (12, 13» 14) angeordnet ist.
9. Wirkelementenantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen mehreren Kreisexzentern (9» 35) ein Übersetzungsgetriebe in Form eines Planetenradgetriebes (30, 31, 39) angeordnet ist.
10. Wirkelementenantrieb nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet , daß ein radial unbelastetes Ringrillenlager (41) zur axialen Fixierung eines Kreisexzenters (35) und des Planetenradgetriebes (30, 31, 39) dient.
11. Wirkelementenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere Kreisexzenter auf einer einzigen Hauptantriebswelle angeordnet sind·
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009837/0711
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102560871A (zh) * 2012-03-09 2012-07-11 常德纺织机械有限公司 双针床经编机后梳偏心连杆传动机构
EP3205760A1 (de) * 2016-02-10 2017-08-16 Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH Kettenwirkmaschine

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