DE1909062C - Thermostat - Google Patents

Thermostat

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DE1909062C
DE1909062C DE1909062C DE 1909062 C DE1909062 C DE 1909062C DE 1909062 C DE1909062 C DE 1909062C
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DE
Germany
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switch
toggle switch
thermostat
housing
small
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Spahn, Emil, 6000 Frankfurt
Publication date

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Description

1 2
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Thermo- Thermostat eignet sich infolge seiner Kleinheit und stat mit einem in ein Thermostatgehäuse einsetzbaren schmalen Bauweise ganz besonders zum Bau von Kleinkippschalter, der einen Schaltstift aufweist, mit Mehrfachthermostaten mit mehreren nebeneinander einem unmittelbar den Schaltstift betätigenden angeordneten Kleinkippschaltern, z, B, Doppel-Metallfederkörper, der mit Ausdehnungsflüssigkeit 5 thermostaten für Heizkessel, bei denen ein Schalter gefüllt und über ein Kapillarrohr mit einem Tem- zur Regelung und der andere zur Sicherhejtsperaturfühlrohr verbunden ist, und mit einer in temperaturbegienzung dient.
das Thermostatgehäuse eingewindeten Sollwert- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
stellschraube zur Verschwenkung des Kleinkipp- Erfindung dargestellt. Es zeigt
schalters um ein gehäusefestes Lager an einem Ende io F i g. 1 einen Längsschnitt,
des Kleinkippschalters. . F i g. 2 einen Querschnitt und
Bei bekannten Thermostatkonstruktionen, so z. B. Fig. 3 einen weiteren Längsschnitt einer Kon-
bei dem Thermostat nach USA.-Patent 2 498 988, ist struktionsvariante.
der Kippschalter auf einem um eine Achse schwenk- In den Zeichnungen ist ein Kleinkippschalter 1 baren Metalltragrahmen befestigt, wobei der Trag- 15 üblicher Bauart dargestellt mit einem Schaltstift 2, rahmen zur Verstellung des Sollwertes mittels einer über den der nicht eingezeichnete Umschaltkontakt Stellschraube um die Achse schwenkbar ist. Diese betätigt wird. Am Kippschalter sind drei Anschluß-Konstruktion ist aufwendig und erfordert verhältnis- klemmen 3, 4 und 5 vorhanden, die elektrisch mit mäßig viel Raum im Thermostatgehäuse. den Kontakten des Umschalters verbunden sind. Der
Bei der Konstruktion nach dem deutschen Ge- 20 Kippschalter ist mit wenig Spiel in eine gezogene
brauchsmuster 1 958 643 wird zur Sollwertverstellung Blechgrundplatte 6 eingesetzt, so daß der Schalter
der Faltenbalg gegenüber dem fest montierten Kipp- seitlich geführt ist, in vertikaler Richtung jedoch auf
schalter verstellt. Diese Anordnung ist nicht vorteil- und ab bewegt werden kann. Am einen Ende liegt
haft, da das steife Kapillarrohr mitbewegt werden der Kippschalter 1 auf zwei in die Grundplatte 6
muß und es einer guten und relativ komplizierten 15 eingenieteten Tragbolzen 7, 8 auf. Am anderen Ende
Lagerung und Führung des Metallfederkörpers be- stützt sich der Kippschalter 1 entweder auf einer
darf. Feder 9 oder auf einer in die Grundplatte 6 ein-
Die USA.-Patentschrift 2 033 417 zeigt eine An- gewindete Regulierschraube 10 (Fig. 3) ab.
Ordnung, bei der der Kippschalter auf einer ortsfesten Der aus der Grundplatte 6 herausragende Teil des Achse drehbar gelagert ist und r-ittels einer Sollwert- 30 Kippschalters 1 ist von dem Isoliergehäuse 11 eng stellschraube um die Achse geschwenkt wird. Bei umschlossen, so daß zwischen Gehäuse und Schalter dieser Bauweise ist — im Gegensatz zur erfindungs- gerade noch so viel Spielraum besteht, daß der gemäßen — ein Träger zur Lagerung der Drehachse Schalter auf der Seite der Feder 9 bzw. der Regulierund der Sollwertstellschraube erforderlich, was ent- schraube 10 auf und ab bewegt werden kann. Im sprechend nvhr Aufwand und größere Abmessungen 35 Gehäuse 11 (Fig. 1 und 2) is, cine Regulierschraube des Reglers bedingt. 12 eingewindet, mit welcher die Lage des Schalters 1
Eine weitere Möglichkeit d τ Süllwertverstellung im Gehäuse verändert werden kann. An Stelle dieser
ist in der USA.-Patentschrift 2 395 007 beschrieben. Regulierschraube ist in F i g. 3 eine Feder 13 im
Hier ist der Kippschalter auf ein teleskopartig ver- Gehäuse eingesetzt, welche den Schalter 1 gegen die
schiebbares Rohr aufgebaut, das mittels der Stell- 4» Auflagebolzen 7, 8 und gegen die Regulierschraube
schraube in axialer Richtung verschoben wird. Der 10 drückt. Im Gehäuse 11 sind Öffnungen 14 und 15
Schaltstift des Schalters wird also durch eine Lage- angebracht, durch die die Anschlußleitungen geführt
Veränderung des ganzen Schalters dem Metallfeder- werden können.
körper mehr oder weniger genähert. Diese An- In der Grundplatte 6 ist in an sich bekannter Weise
Ordnung bedingt einen beträchtlichen Aufwand, da 45 ein Messing- oder Stahlnippel 16 eingenietet, der
die Führung des Teleskoprohres genau und spielfrei mit einer Doppelmembrane 17 und einem Kapillar-
sein muß. rohr 18 verbunden ist. Die Membrane 17 drückt auf
Bei zahlreichen anderen Konstruktionen wird für den Schaltstift 2 des Kippschalters und bewegt diesen
die Sollwertverstellung ein zur Bewegungsübertragung in axialer Richtung. Am Kapillarrohr 18 ist eine
dienender Hebel verstellt, was ebenfalls kompliziert 5° Fühlerpatrone 19 angeschlossen, die mit einer ge-
und platzraubend ist. eigneten Wärmeausdehnungsflüssigkeit gefüllt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen. Das Isoliergehäuse 11 ist mittels zweier Schrauben
Thermostat zu schaffen, der sich durch kleine Ab- 20, 21 an der Grundplatte 6 so befestigt, daß eine
messungen, Verzicht auf jegliche Hebelübersetzung, Verschiebung des Gehäuses in Richtung der Achse
Einfachheit und Möglichkeit der Verwendung eines ss der Regulierschraub« 12 nicht möglich ist.
handelsüblichen Kleinkippschalters auszeichnet. Der Thermostat arbeitet folgendermaßen: Bei der
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Konstruktion nach F i g. 1 und 2 wird der Kipp· löst, daß bei dem Thermostat der eingangs genannten schalter 1 durch die Feder 9 gegen die Regulier-Art als Schwenklager ein schneidenförmiges Lager schraube 12 und die Tragbolzen 7 und 8 gedrückt, vorgesehen ist, gegen das der Kleinkippschalter durch 60 Durch Drehen der Regulierschraube 12 wird der Abeine sich an dem Thermostatgehäuse abstutzende stand des Schaltstiftes 2 von der Membrane 17 verFeder gedrückt ist, und daß der Kleinkippschalter ändert und dadurch die Schalttemperatur des von dem Thermostaigehiiusc mit geringem, die Thermostats verstellt. Bine entsprechende Tempera-Schwenkbewegung zulassendem Spiel umschlossen turskala ist am Gehäuse 11 oder am Kopf (Scheibe) und unmittelbar durch die Seitenwilnde geführt ist. 6s der Regulierschraube 12 angebracht. Die Aus-Alle obengenannten Nachteile der bekannten dehnungsflUssigkeit der Fühlerpatrone 19 wird bei Thcrmostate sind durch die erfindungsgemäße An- ansteigender Temperatur über das Kapillarrohr 18 ofdnunii und Konstruktion vermieden worden. Der zwischen die beiden Membranen 17 gedrängt, wo-
durch die obere Membrane und der Schaltstift 2 angehoben werden, bis der Kippschalter betätigt wird.
Bei der Konstruktion nach F i g. 3 drückt die Feder 13 den Kippschalter 1 gegen die Tragbolzen 7 und 8 und die Rsgulierschraube 10, Durch Verstellen der Schraube 10 wird die Lage des Stiftes 2 gegenüber der Membrane 17 und damit die Schalttemperatur verändert. Sowohl bei der Konstruktion nach F i g. 1 als auch nach F i g. 3 muß der Druck der Feder 9 bzw. 13 auf den Kippschalter 1 so groß sein, daß der Schalter unter normalen Betriebsbedingungen stets an der Regulierschraube 12 bzw. 10 anliegt. Die Konstruktion nach Fig. 3 bietet den Vorteil, daß bei Übertemperatur am Fühler 19 der Druck der Membrane 17 auf den Schaltstift 2 nicht beliebig hoch ansteigen kann, sondern nur so weit, bis der Druck der Feder 13 überwunden und der Kippschalter 1 von der Regulierschraube 10 abgehoben wird. Damit bei der Konstruktion nach F i g. 1 der Druck auf den Schaltstift 1 begrenzt wird, ist in die ao Schraube 12 eine Feder eingebaut, die zusammengedrückt wird, wenn der Druck auf die Schraube eine bestimmte Höhe überschreitet. Derartige Überlastsicherungen sind an sich bekannt.
Grundsätzlich wäre es natürlich auch möglich, die »5 Bewegung der Membrane 17 über einen am Kippschalter 1 befestigten flachen Zwischenhebel auf den Schaltstift 2 zu übertragen. Dies würde aber eine unnotwendige Kompliziefung bedeuten.
Die Schaltdifferenz (Temperaturdifferenz zwischen Ein- und Ausschaltung) des erfindungsgemäßen Thermostats beträgt je nach dem Schaltweg des verwendeten Kippschalters und der Größe der Fühlerpatrone 1 bis 6° C und entspricht damit den an Thermostate für Industrie und Gewerbe gestellten Anforderungen. Die Schaltleistung der handelsüblichen Kippschalter beträgt 15 A, 220 V ~ oder 1OA, 380 V c-o bei ohmscher Belastung. Der Anwendungs-Temperaturbereich der Thermostate kann je nach der Wahl der Ausdehnungsflüssigkeit —40 bis + 350° C betragen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Thermostat mit einem in ein Thermostatgehäuse einsetzbaren Kleinkippschalter, der einen Schaltstift aufweist, mit einem unmittelbar den Schaltstift betätigenden Metallfederkörper, der mit Ausdehnungs;<issigkeit gefüllt und über ein Kapillarrohr mit ein:m Temperaturfühler verbunden ist, und mit einer in das Thermostatgehäuse eingewindeten Sollwertstellschraube zur Verschwenkung des Kleinkippschalters um ein gehäusefestes Lager an einem Ende des Kleinkippschalters, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwenklager ein schneidenförmiges Lager (7, 8) vorgesehen ist, gegen das der Kleinkippschalter (1) durch eine sich an dem Thermostatgehäuse (6,11) abstützende Feder (9,13) gedrückt ist, und daß der Kleinkippschalter (1) von dem Thermostatgehäuse (6,11) mit geringem, die Schwenkbewegung zulassendem Spiel umschlossen und unmittelbar durch die Seitenwände geführt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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