DE1910068B2 - Verfahren und vorrichtung zum entwickeln eines auf einem aufzeichnungsmaterial befindlichen ladungsbildes - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum entwickeln eines auf einem aufzeichnungsmaterial befindlichen ladungsbildesInfo
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Description
mit der kleineren Förderleistung in dem von der Ent- auch Pulverentwickler in die Entwicklungszone för-
wicklungszone wegführenden Bereich liegt. dert. Die für die Bildung des walzenartigen Stauvolu-
Die Magnetbürsteneinrichtung bewirkt hierbei ledig* mens erforderlichen Förderleistungen beider Magnetlich das Fördern des Pulverentwicklers, nicht aber ein bürsteneinrichtungen können daher in einfacher Weise
Auftragen des Toners auf die zu entwickelnde Bild- 5 festgelegt werden. Um bei einer in dieser Weise ausfläche. Letzteres erfolgt mittels des walzenartigen gebildeten Vorrichtung den Übergang des Pulverent-Stauvolumens, das sich durch die erfindungsgemäße Wicklers vom Einflußbereich der den Pulverentwickler
Ausbildung der Magnetbürsteneinrichtung zwange- zuführenden Magnetbürsteneinrichtung in den Einläufig in der Entwicklungsznne bildet. Die Vorrich- flußbereich der anderen Magnetbürsteneinrichtung
tu ng ist in ihrem Aufbau äußerst einfach und damit to ohne Schwierigkeiten zu ermöglichen, kann man die
nicht nur kostengünstig, sondern auch zuverlässig. auf dem Magnetträger der Magnetbürsteneinrichtung
einer Vorrichtung mit zwei magnetischen Förderein- von Permanentmagneten bis zu derjenigen Zone er·
richtungen ausgeht, die im Abstand nebeneinander strecken, in der der mitgeführte Entwickler in den
und unterhalb einer Führungsbahn für ein Aufzeich- 15 Wirkungsbereich der anderen Magnetbürsteneinrich·
nungsmaterial in einem Behälter für Pulverentwickler tung kommt.
angeordnet sind, besteht darin, daß als Fördereinrich- Die größere Förderleistung der einen Magnet -tungen zwei in bekannter Weise in Rotation versetz· bürsteneinrichtung gegenüber der anderen Magnetbare Magnetbürsteneinrichtungen verwendet sind, von bürsteneinrichtung wird bei einer bevorzugten Ausdenen die den Pulverentwickler zur Entwicklungszone sw führungsform dadurch erreicht, daß die Magnetbür·
hin fördernde Magnetbürsteneinrichtung eine größere steneinrichtung mit der größeren Förderleistung eine
Förderleistung besitzt als die andere Magnetbürsten- höhere Arbeitsdrehzahl al» die andere Magnetbürsteneinrichtung, welche als eine den überschüssigen Pul· einrichtung besitzt. Es ist ferner vorteilhaft, den Ahverentwickler aus der Entwicklungszone abführende stand der Magnetbürsteneinrichtung mit der größeren
Förderwalze ausgebildet ist, und daß der Abstand «s Förderleitung von der Führungsbahn größer zu wähzwischen den beiden Magnetbürsteneinrichtungen len als den entsprechenden Abstand der anderen
einen die Bildung eines walzenartigen Stauvolumens Magnet bürsteneinrichtung, damit es nicht im Bereich
des Entwicklers zwischen den beiden Bürsten und der zwischen dieser Magnetbürsteneinrichtung und dem
Führungsbahn gestattenden Wert aufweist. Aufzeichnungsmaterial zu einem Stau kommen kann.
tungen erleichtert die Bildung des walzenartigen Stau· rial haften bleiben, verlorengehen und die Qualität des
volumens und vereinfacht den Aufbau der Magnet- entwickelten Bildes vermindern, muß darauf geachtet
bürsteneinrichtungen und damit auch denjenigen der werden, daß ein Haftenbleiben von Trägerteilchen am
richtungen an die erforderliche Förderleistung ange- 3$ den erfindungsgemäßen Vorrichtungen ist die Gefahr,
paßt werden kann. daß Trägerteilchen am Aufzeichnungsmaterial haften
Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen bleiben, äußerst gering. Man kann jedoch vorsorglich
Vorrichtung besitzt die das Abführen des Pulverent- die Feldstärke der Magnetbürsteneinrkhtung mit der
Wicklers aus der Entwicklungszone bewirkende Ma- größeren Förderleistung in einer an den Raum für da*
gnet bürsteneinrichtung eine Drehrichtung, weiche auf 40 Stauvolumen angrenzenden Zone so wählen, daß sie
der der Führungsbahn zugekehrten Seite eine der Be- eine gegebenenfalls am Aufzeichnungsmaterial hafwegungsrichtung des Aufzeichnungsmaterials ent- tende ferromagnetische Trägerteilchen des Pulverentgegengesetzte Bewegungsrichtung ergibt. Hierdurch Wicklers abziehende Größe besitzt. In einfacher Weise
wird die Umwälzbewegung des walzenartigen Stau- erhält man eine solche erhöhte Feldstärke dadurch,
volumens unterstützt. Dies ist auch der Fall, wenn 45 daß man im Anschluß an die die Förderwirkung erbeide Magnetbürsteneinrichtungen die gleiche Dreh- zeugenden Permanentmagnete der Magnetbür?· tneinrichtung haben. richtung einen stärkeren Permanentmagneten auf dem
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform weist jede Magnetträger anordnet. Zusätzlich zu dieser Maß-Magnetbürsteneinrichtung einen unmagnetischen, nähme oder an Stelle dieser Maßnahme ist bei einer
drehbar gelagerten Zylinder auf, in dem ein stillste- 50 vorteilhaften Ausführungsform eine magnetische Falle
hender Magnetträger angeordnet ist. Hierdurch kann zwischen der oder den Magnetbürsteneinrichtungen
in einfacher Weise die Förderung von Pulverentwick- einerseits und der Austrittsstelle des Aufzeichnungsler auf einen wählbaren Bereich des Umfangs der materials aus der Vorrichtung andererseits angeord-Magnetbürsteneinrichtung beschränkt werden. Tragen neL Eine solche magnetische Falle hat den Vorteil,
beispielsweise die Magnetträger der beiden Magnet- 55 daß sie die Pulverentwicklerförderung oder die BiI-bürsteneinrichtungen je in Umfangsrichtung hinterein- dung des Stauvolumens nicht beeinflußt und daher so
ander angeordnete Permanentmagnete, wie dies bei ausgebildet sein kann, daß mit Sicherheit alle eveneiner Ausgestaltung der erfindirngsgemäßen Vorrich- tuell am Aufzeichnungsmaterial haftende Trägerteiltung der Fall ist, und läßt man zumindest den Bereich chen abgezogen werden. Um die Wirkung der magnevon der Unterseite bis zu der Zone des geringsten 60 tischen Falle auch nach langer Betriebszeit nicht zu
Abstandes zwischen den Magnetbürsteneinrichtungen beeinträchtigen, weist sie vorzugsweise eine die vom
frei von Magneten, dann läßt sich in besonders ein- Aufzeichnungsmaterial abgezogenen Trägerteilchen
fächer Weise verhindern, daß diejenige Magnetbür- wegtransportierende Auffangeinrichtung auf. Bei der
steneinrichtung, welche den Pulverentwickler in die bevorzugten Ausführungsform ist diese Auffangein-Entwicklungszone fördert, einen Tefl des Entwickler- 65 richtung als eine in Rotation versetzbare umnagnetipulvers wieder abtransportiert und die andere Magnet- sehe Trommel ausgebildet, in der ein Permanentbürsteneinrichtung nicht nur den Pulverentwickler aus magnet angeordnet ist. Hierdurch wird nicht nur eine
der Entwicklungszone abtransportiert, sondern selbst gute Förderwirkung erreicht, sondern auch verhindert,
daß Trägerteilchen am Magneten haften bleiben und nahmebürste 5 ist nicht mit einem Abstreifmesser vep
dadurch ein Stau entsteht, der zu einem Zerkratzen sehen, wie dies bei bekannten Magnetbürsten verwen-
des Aufzeichnungsmaterials führen könnte. det wird, um eine kurze Borstenlänge zu erreichen. Es
der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im S unmittelbar von der Stelle aus, an der die Entnahme-
tinze>en erläutert. Es zeigt bürste 4 ihren kleinsten Abstand von der isolierenden
»ten Ausfuhrungsbeispiels der erfindungsgemäßen wird durch verschiedene Maßnahmen verstärkt. Die
des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1, ten Seite in der entgegengesetzten Richtung zu der
anderen Ausfuhrungsbeispiels, Maßnahme ist die Umfangsgeschwindigkeit der Zu-
einer anderen Ausfuhrungsform der Magnetbürste des ij nahmebürste 4. Als dritte Maßnahme ist der Abstand
Um ein elektrostatisches Ladungsmuster auf einer ßer gewählt als der entsprechende Abstand der Entisolierenden Fläche 2 eines Aufzeichnungsmaterials in nahmebürste 4. Sowohl die zweite als auch die dritte
Form eines Bandest, das eine leitende Rückseite 3 Maßnahme ist, wenn ihre Wirkung ausreichend betont
besitzt, mittels eines aus Toner und ferromagnetischen ao ist, allein ausreichend, um eine Ansammlung von
Trägerteilchen bestehenden Pulverentwicklers zu ent- Pulverentwickler und damit einen für die Entwicklung
wickeln, wird das Band 1 über eine Antriebsrolle S3 eines Ladungsbildes brauchbaren Stau in dem Hohleiner Entwicklungsvorrichtung zugeführt. In der Ent- raum IS zu erzeugen, der von den beiden Bürsten und
Wicklungsvorrichtung wird die isolierende Fläche 2 an der isolierenden Fläche 2 begrenzt wird. Vorzugsweise
einer in Rotation versetzbaren ersten Magnetbürsten- as werden jedoch alle drei Maßnahmen in Kombination
einrichtung, die im folgenden als Entnahmebürste angewendet, um einen Stau von genügender Größe zu
oder Bürste 4 bezeichnet ist, und sodann an einer erzielen, der im wesentlichen den Hohlraum 15 ausfüllt,
zwtaen in Rotation versetzbare Magnetbürstenein- Bei einer ausreichend großen Ansammlung von
richtung, die im folgenden als Zufuhrbürste 5 bezeich- Pulverentwickler im Hohlraum 15 wird im wesentnet ist, in einem Abstand vorbeigeführt, der ausreicht, 30 liehen die Entwicklung im Bereich des weichen Stauum zu verhindern, daß die sich an den beiden Bürsten- Volumens 9 bewirkt In den Bereichen 12 und 13, in
einrichtungen bildenden Borsten über das Band strei- denen die Bürsten 4 bzw. 5 ihren minimalen Abstand
chen. Die beiden Bürsten 4 und 5 sind drehbar in vom Aufzeichnungsmaterial haben, erfolgt nur ein
einem Behälter 11 gelagert und können in bekannter sehr geringer Tonerauftrag. Der Pulverentwickler im
Weise ausgebildet sein. Im Ausführungsbeispiel sind 35 Stauvolumen, der die Fläche 2 berührt, wird nicht
sie mit einem stillstehenden, als Magnetträger dienen- von den magnetischen Feldern der beiden Bürsten 4
den zylindrischen Kern 10 bzw. 10' aus tinem un- und 5 so fest gehalten, wie der Entwickle/, der sich an
magnetischen Stoff versehen, um den herum ein eben- borstenartigen Gebilden an der Außenseite der Hülsen
falls stillstehendes Polblech 25 bzw. 25' gelegt ist, das 7 und 8 ansammelt. Daher bewirkt der Pulverentwickaus weichem Stahl oder einem anderen magnetisier- ,40 ler im Stauvolumen einen viel geringeren Abrieb der
baren Stoff besteht und sich nur über einen Teil des Fläche 2. Außerdem wird der Pulverentwickler im
Umfanges erstreckt. Auf den Polblechen 25 und 25' ist Stau ständig sanft gestürzt, wodurch der Toner und
je eine Reihe von Permanentmagneten 6 bzw. 6' be- die Trägerteilchen wirksam gemischt und durch Reifestigt, die im Ausführungsbeispiel die Form von bungselektrizität gut geladen werden.
Stäben besitzen, welche in Längsrichtung des Kernes 45 Selbstverständlich kann der Pulverentwickler nicht
verlaufen und gummigebundene Bariumferrite sind. in unbeschränktem Maße im Hohlraum angesammelt
Wie F i g. 1 zeigt, liegen die Permanentmagnete 6 und werden, überschüssiger Pulverentwickler, der in die
6' im Abstand voneinander derart daß aufeinander- Entnahmebürste 4 gelangt, nachdem das Stauvolumen
folgende Pole ungleichnamig sind. Konzentrisch zum ausgebildet ist, kann über die Enden der Hülsen ab-Kern und im Abstand von der Außenseite weist jede 50 fließen und fällt dabei in den Behälter il zurück. Dader beiden Bürsten eine drehbar gelagerte Trommel mit kann er wieder verwendet werfen,
oder Hülse 7 bzw. 8 auf, die aus einem unmagneti- Ferromagnetische Trägerpartikel im Bereich des
sehen Stoff besteht und vorzugsweise eine rauhe Stauvolumens 9 können an der isolierenden Fläche 2
Außenfläche besitzt Jede Bürste ist so ausgebildet anhaften und dann von dieser weggeführt werden. Ein
daß dann, wenn die Hülsen 7 und 8 rotieren, Ent- 55 solcher Verlast von Trägerpartikeln kann dadurch
Wicklerpartikel an deren Außenfläche festgehalten und vermindert werden, daß man einen starken Magneten
solange mitgenommen werden, als sie sich hn Feld der 19 in der Zuführbürste 5 anordnet und sein Feld so
Permanentmagnete 6 bzw. 6' befinden. Die Permanent- ausrichtet, daß der gewünschte Zweck erreicht wird,
magnete 6 und 6' sind, wie Fig.1 zeigt nur auf Die Stärke dieses Magneten wird zweckmäßigerweise
einem Teil des Umfanges des Kernes vorgesehen, so 60 empirisch auf Grund der gewünschten Weichheit im
daß ein Teil des Umfanges jeder Hülse sich außerhalb Stau und der zulässigen Austragung von Trägerpardes magnetischen Feldes befindet Diese beiden Teile tikeln ermittelt Auch die Zuführbürste 5 ist in der
erstrecken sich etwa von der Stelle geringsten Abstan- Lage, einen Teil derjenigen Trägerteilchen aufzunehdes zwischen den beiden Bürsten bis zur Unterseite. men, die von dem an der Fläche 2 haftenden Toner
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der nahe der Bahn der isolierenden Fläche 2 angeord- keiten rotieren, beispielsweise mit 30 bzw. 40 Umdrenet und von einer drehbaren Hülse 32 aus einem un- hungen pro Minute. Die Einzelwerte, die bei einer bemagnetischen Stoff umgeben ist. Die Hülse 32 läuft stimmten Vorrichtung, einem bestimmten Entwickler
also durch den Spalt zwischen dem Magneten 31 und und einer bestimmten Bildart die besten Ergebnisse
der Fläche 2 und ist dadurch in der Lage, die von der 5 liefern, werden zweckmäßigerweise empirisch unter
Fläche 2 abgezogenen Trägerteilchen abzutranspor· Verwendung dieser Vorrichtung, desselben Enttieren. Wicklers und derselben Bildart ermittelt.
29 vorgesehen, das mit einem nicht dargestellten An- richtungen 66 und 66' sind im wesentlichen in dersel-
triebsmotor gekuppelt ist und mit zwei Zahnrädern 27 ben Weise wie die Bürsten 4 und 5 des Ausführungs-
und 28 in Eingriff steht, die drehfest mittels einer beispiels gemäß den F i g. 1 und 2 ausgebildet. Ein
sind. Die Zähnezahl des Zahnrades 27 ist größer als is ten als ein Entnahmeteil 70 bzw. 70' versehen. Die
diejenige des Zahnrades 28. Die Hülse 8 wird deshalb starken Zuführmagnete 61 des Ausfühfungstv.ispiel.s
vom Ritzel 29 schneller angetrieben als die Hülse 7. gemäß F i g. 3 sind an einem Polblech 67 befestigt,
geschwindigkeit der Hülse 7, würde man erhalten, Schwächere Entnahmemagnete 62 sind an einem zwei-
wenn man die beiden Zahnräder 27 und 28 gleich ao ten Polblech 64 befestigt, das ebenfalls am Kern 63
groß, jedoch den Durchmesser der Hülse 8 größer als anliegt. Die Magnete 61 im Zuführteil halten, da sie
denjenigen der Hülse 7 wählen würde. Man könnte stärker sind, mehr Entwickler an der Außenseite einer
auch die Größe und die Umfangsgeschwindigkeit der drehbaren, den Kern und die Magnete aufnehmenden
beiden Hülsen gleich groß machen. In diesem Falle Hülse 65 fest als die schwächeren Magnete 62 im Ent-
mußte aber die Stärke der Magneten und damit die «5 nahmeteil 70. Dadurch entsteht ein Stauvolumen in
bei der Entnahmebürste. wird der Hohlraum 69 durch einen Abschnitt der
ebenfalls in verschiedener Weise ausgebildet sein. Wie isolierend« Fläche 2 gebildet. Der Hohlraum 69 ist so-
teiler 5© einen Trichter 51 auf, der Toner gleichmäßig Enden offen.
auf ein Flügelrad 52 fallen läßt, welches rotiert und Eine Falle 30' mit einem Magneten 31' und einer
den Toner in den Behälter 11 fördert. Frischer Toner diesen aufnehmenden, drehbaren Hülse 32' dient demwird allmählich zur Unterseite der ZufUhrbUrste 5 hin selben Zweck wie die Falle 30 und ist wie diese hinter
mittels weiterer Flügelräder 21 und 22 gefördert, wo 35 der Magnetbürsteneinrichtung angeordnet,
er von der Bürste 5 aufgenommen wird. Im Ausfüh- Bei der Ausftihrungsform gemäß F i g. 4 bestehen
rungsbeispiel besitzen die Hülsen 7 und 8 einen Durch- die Magnete 71 im Zuführteil der Magnetbürsteneinmesser von 76 mm. An derjengen Stelle, an der sich richtung 66' nicht aus einzelnen Stäben, sondern sie
die Außenseite der beiden Hülsen am weitesten nä- sind als Hufeisenmagnete ausgebildet, die am Kern 63'
hert, beträgt der Abstand etwa 6,5 mm. Die Stärke der 40 befestigt sind.
Magneten 6 reicht aus, um mit Trägerteilchen entspre- Auch bei den beiden Ausführungsformen gemäß
chend einer Maschengröße von 80 bis 120 Borsten zu F i g. 3 und 4 steht für die Entwicklung ein weicher
erzeugen, die etwa 6 mm lang sind. Die Längsachsen Pulverentwickler zur Verfügung, der eine photoleider Hülsen 7 und 8 sind bezüglich der isolierenden tende oder auch sine isolierende Fläche schont Die
Fläche 2 um etwa 1,6 mm versetzt. An der Stelle ge- 45 breite, weiche Oberfläche des der zu entwickelnden
ringsten Abstandes zwischen der Außenfläche der Fläche zugekehrten Stauvolumens führt zu ausgezeich-Hülse und der isolierenden Fläche 2 beträgt bei der neten Bildern. Das Stauvolumen bewirkt ferner ein
Hülse 7 die Breite des Spaltes etwa 3,2 mm, bei der kontinuierliches, sanftes Mischen des Toners und der
Hülse 8 etwa 4,8 mm. Bei einer Transportgeschwmdig- Trägerteilchen, durch das die richtige Polarität der
keit der Fläche 2 in der Größe von etwa 50 cm/Sek. 50 Ladung des Toners in der Entwicklungszone aufrechtläuft die Hülse mit einer Drehzahl von 65 Umdrehun- erhalten wird. Dieses kontinuierliche Mischen gestatgen pro Minute und die Hülse 7 mit einer Drehzahl tet in Verbindung mit der Wirksamkeit des Pulverentvon 40 Umdrehungen pro Minute. Man erhält bei Wicklers eine erhebliche Variation der Tonerkonzendiesen Geschwindigkeiten eine ausgezeichnete Bild- tration, ohne daß die Qualität der Entwickhing wequalität, wenn man die Vorspannung so einstellt wie 55 sentlich verändert wird. Sofern die Magnetbürstendies bei den bekannten Magnetbürsten üblich ist Bei einrichtung gleichzeitig als Entwicklungselektrode
einer Veränderung der Tonerkonzentration zwischen dient erhält man eine sehr gleichmäßige Schwärzung
3 und 6 Gewichtsprozenten ist mit bloßem Auge kein auch in größeren, ununterbrochenen Bildbereichen,
nennenswerter Unterschied in der Qualität der Kopie Selbstverständlich sind Abwandlungen der beschriezu erkennen. Dieses bemerkenswerte und äußerst vor- 60 benen Ausführungsbeispiele möglich. Beispielsweise
teilhafte Ergebnis dürfte auf der ausgezeichneten können an Stelle von Magnetbürsten auch andere
Mischung und der reibungselektrischen Ladung be- magnetische Fördereinrichtungen für den Transport
ruhen, die der Pulverentwickler durch 6as Stürzen im des Pulverentwicklers in den Hohlraum und aus die-Hohlraum 15 erfahrt Obwohl die angegebenen Dreh- sem heraus verwendet werden. Aucb das sanfte Stürzahlen für die beiden Hülsen im Ausführungsbeispiel 65 zen des Pulverentwicklers im Hohlraum könnte mit
optimale Werte zu sein scheinen, können nur geringe anderen Einrichtungen bewirkt werden. Beispielsweise
Unterschiede in der Bildqualität festgestellt werden, könnten auch Bürsten mit Fasern, Walzen mit Leisten
wenn die Hülsen 7 und S mit anderen Geschwindig- und dergleichen verwendet werden.
'/ Λ R 4
Claims (16)
- Patentansprüche;I. Verfahren 2:11m Entwickeln eines auf einem Aufzeichnungsmaterial befindlichen Ladungsbildes im Durchlauf verfahren mit einem aus Toner und ferromagnetischen Trägerteilchen bestehenden Pulverentwickler, der unter Verwendung einer magnetischen Fördereinrichtung von einem Vorratsbehälter längs einer zu dem Aufzeichnungsmaterial in spitzem Winkel verlaufenden Förderbahn in die Entwicklungszone gefördert und aus dieser wieder abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Entwickler mit einer Menge in die von dem Aufzeichnungsmaterial und der Fördereinrichtung begrenzte Entwicklungszone gefördert wird, die größer ist als die aus der Entwicklungszone mittels der Fördereinrichtung abführbare Menge, so daß sich in der Entwicklungszone ein wabenartiges Stauvolumen des Ent-Wicklers bildet, das unter dem Einfluß der Schwerkraft sich selbst umwälzt.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 mit einer magnetischen Fördereinrichtung, die unterhalb einer Führungsbahn für ein Aufzeichnungsmaterial in einem Behälter für Pulverentwickler angeordnet ist und Entwicklerpulver in eine Entwicklungszone und wieder heraus führt, dadurch geKennzeichnet, daß als Fördereinrichtung eine λι bekannter Weise in Rotation versetzbare Magnetbürsteneinrichtung (66, 66') verwendet ist, die zwei in Umfangsrichtung hintereinander liegende Abschnitte (68, 70; 68', 70') unterschiedlicher Förderleistung aufweist, von denen derjenige (68, 68') mit der größeren Förderleistung in dem zur Entwicklungszone führenden Bereich und derjenige (70, 70') mit der kleineren Förderleistung in dem von der Entwicl;-lungszone wegführenden Bereich liegt.
- 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 mit zwei magnetischen Fördereinrichtungen, die im Abstand nebeneinander und unterhalb einer Führungsbahn für ein Aufzeichnungsmaterial in einem Behälter für Pulverentwickler angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Fördereinrichtung zwei in bekannter Weise in Rotation versetzbare Magnetbürsteneinrichtungen (4,5) verwendet sind, von denen die den Pulverentwickler zur Entwicklungszone hin fördernde Magnetbürsteneinrichtung (5) eine größere Förderleistung besitzt als die andere Magnetbürsteneinrichtung (4), weiche als eine den überschüssigen Pulverentwickler aus der Entwicklungszone abführende Förderwalze ausgebildet ist. und daß der Abstand zwischen den beiden Magnetbürsteneinrichtungen einen die Bildung eines walzenartigen Stauvolumens (9) des Entwicklers zwischen den beiden Bürsten und der Führungsbahn gestattenden Wert aufweist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Abführen des Pulverentwicklers aus der Entwicklungszone bewirkende Magnetbürsteneinrichtting (4; 66, 66') eine Drehrichlung besitzt, welche auf der der Führungsbahn zugekehrten Seite eine der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsmaterials entgegengesetzte Bewegungsrichtung ergibt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Magnetbürsteneinrichtungen (4, S) die gleiche Drehrichtung haben.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Magnetbürsteneinrichtung (4, 5; 66, 66') einen unmagnetischen, drehbar gelagerten Zylinder (7, 8; 65, 65') aufweist, in dem ein stillstehender Magnetträger (10,10'; 63, 63') angeordnet ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetträger (10,10') der beiden Magnetbürsteneinrichtungen (4,5) je in Umfangsrichtung hintereinander angeordnete Permanentmagnete (6, 6') tragen und daß zumindest der Bereich von der Unterseite bis zu der Zone des geringsten Abstandes zwischen den Magnetbürsteneinrichtungen frei von Magneten ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Magnetträger (10') der Magnetbürsteneinrichtung (5) mit der größeren Förderleistung angeordnete Reihe von Permanentmagneten (6') sich bis zu derjenigen Zone erstreckt, in der der mitgeführte Entwickler in den Wirkungsbereich der anderen Magnetbürsteneinrichtung (4) kommt.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetbürsteneinrichtung (5) mit der größeren Förderleistung eine höhere Arbeitsdrehzahl als die andere Magnetbürsteneinrichtung (4) besitzt.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Magnetbürsteneinrichtung (5) mit der größeren Förderleistung von der Führungsbahn größer ist als der entsprechende /\bstand der anderen Magnetbürsteneinrichtung (4).
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldstärke der Magnetbürsteneinrichtung (5) mit der größeren Förderleistung in einer an den Raum für das Stauvolumen (9) angrenzenden Zone (19) eine gegebenenfalls am Aufzeichnungsmaterial haftende ferromagnetische Trägerteilchen des Entwicklers abziehende Größe besitzt.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die die Förderwirkung erzeugenden Permanentmagnete (6') der Magnetbürsteneinrichtung (5) mit der größeren Förderleistung ein stärkerer Permanentmagnet (19) auf dem Magnetträger (10') angeordnet ist.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, gekennzeichnet durch eine magnetische Falle (30. 31, 32; 30', 31', 32') zwischen der oder den Magnetbürsteneinrichtungen (4, 5, 66) einerseits und der Austrittsstelle des Aufzeichnungsmaterials aus der Vorrichtung andererseits.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Falle eine die vom Aufzeichnungsmaterial abgezogenen Trägerteilchen wegtransportierende Auffangeinrichtung (32, 32') aufweist.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangeinrichtung als eine in Rotation versetzbare unmagnetische Trommel (32, 32') ausgebildet ist, in der ein Permanentmagnet (31, 3Γ) angeordnet ist.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (68) größererI 910 068Förderleistung eine größere Feldstärke als der Ah- dem Kaskadensystem beruht oder bei dem der Toner schnitt (70) kleinerer Förderleistung aufweist. mittels einer Fell- oder Faserbürste auf die zu entwickelnde Fläche aufgetragen oder mittels Flügelrädern gegen die zu entwickelnde Fläche geschleudert5 wird. Das Kaskadensystem hat jedoch den Nachteileiner geringen Arbeitsgeschwindigkeit und eines erheblichen Raumbedarfs und mit den übrigen Verfah-Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ent- ren läßt sich keine gleichförmige Entwicklung erreiwickeln eines auf einem Aufzeichnungsmaterial be- chen.findlichen Ladungsbildes im Durchlaufverfahren mit io Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einem aus Toner und ferromagnetischen Trägerteil- Entwicklungsverfahren zu schaffen, das nicht nur eine chen bestehenden Pulverentwickler, der unter Verwen- hohe Arbeitsgeschwindigkeit und eine gleichmäßige dung einer magnetischen Fördereinrichtung von einem Entwicklung ermöglicht, sondern auch ein Zerkratzen Vorratsbehälter längs einer zu dem Aufzeichnungs- der Bildfläche vermeidet. Diese Aufgabe ist, ausmaterial in spitzem Winkel verlaufenden Förderbahn 15 gehend von einem Verfahren, der eingangs genannten in die Entwicklungszone gefördert und aus dieser wie- Art, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Entder abgeführt wird, sowie eine Vorrichtung zur Durch- widder mit einer Menge in die von dem Aufzeichführung dieses Verfahrens, nungsmaterial und der Fördereinrichtung begrenzte Bei den bekannten Verfahren dieser Axt besteht die Entwicklungszone gefördert Wird, die größer ist als die magnetische Fördereinrichtung aus einer oder mehre- 20 aus der Entwicklungszone mittels der Fördereinrichren Magnetbürsten, deren Borsten in der Entwick- tung abführbare Menge, so daß sich in der Entwicklungszone über das Aufzeichnungsmaterial streichen. lungszone ein walzenastiges Stauvolumen des Ent-Hierdurch wird eine hohe Entwicklungsgeschwindig- Wicklers bildet, das unter dem Einfluß der Schwerkeit und eine gleichmäßige Entwicklung erreicht. Fer- kraft sich selbst umwälzt.ner gestattet, die ständige Neubildung und Auflösung 25 Die Trägerteilchen werden bei diesem Verfahren der Borsten, daß bei jeder Umdrehung der Magnet- in dem walzenartigen Stauvolumen nicht durch das bürste eine kleine Menge Toner einem Vorratsbehäl- Magnetfeld einer Magnetbürste oder deren Borsten ter, der gleichmäßig gemischten Pulverentwickler ent- festgehalten. Das Fehlen der magnetischen Anziehung hält, entnommen und dann der zu entwickelnden zwischen den Trägerteilchen in Verbindung mit der Fläche zugeführt wird. Ein erheblicher Nachteil ergibt 30 ständigen Zufuhr von Pulverentwickler in die Entsich jedoch aus der Art und Weise, wie der Pulver- wicklungszone ergibt ein sanftes Durchmischen des entwickler durch die Bürste mit der zu entwickelnden Pulverentwicklers innerhalb des walzenartigen Stau-Fläche in Berührung gebracht wird. Bei den bekannten volumens, wodurch ein ausgezeichnetes Durchmischen Magnetbürsten werden die ferromagnetischen Träger- und reibungselektrisches Laden des Pulverentwicklers teilchen in Borstenform an der Oberfläche eines rotie- 35 erreicht wird und insbesondere ermöglicht ist, daß ein renden Körpers durch Magnetkräfte festgehalten. Um wesentlich größerer Teil der zur Verfügung stehenden eine Borste, die ausreichend lang und flexibel ist, zu Trägerteilchen und ein größerer Bereich von deren erhalten, werden Magnete mit hoher Koerzitivkraft Oberfläche als bei den bekannten Magnetbürstenverwendet. Die hohe Koerzitivkraft hat zur Folge, d&ß Entwicklungsverfahren mit der Bildfläche in Berühdie Trägerteilchen sich relativ zueinander höchstens 40 rung kommt. Die praktisch ständige Änderung der geringfügig bewegen können. Hieraus folgt, daß von Lage der Trägerteilchen bezüglich der Bildfläche und den Trägerteilchen, die zunächst vollständig mit gela- der übrigen Trägerteilchen verhindert, daß die Trägerdenem Toner bedeckt sind, im wesentlichen nur die- teilchen mit von Toner freien Oberflächenbereichen jenigen über die das Ladungsbild tragende Fläche über die Bildfläche gleiten und dabei diese zerkratzen, streichen, die sich am Ende oder nahe am Ende der 45 Die hohe Beweglichkeit der Trägerteilchen relativ zuBorsten befinden, «0 daß während des Entwicklungs- einander und relativ zur Bildfläche ermöglicht es davorgangs praktisch stets der gleiche Teil der Ober- bei, mit einer relativ geringen Tonerkonzentration zu fläche der Trägerteilchen mit der Bildfläche in Beruh- arbeiten. Ein Entwickeln, bei dem die Bildfläche nicht rung ist. Da also im wesentlichen nur die an den zerkratzt wird, ist nicht nur wegen der Bildqualität, Borstenenden sich befindenden Trägerteilchen wirk- 50 sondern auch dann von erheblicher Bedeutung, wenn sam werden und von deren Oberfläche auch nur ein die Bildfläche nach Beendigung des Bildübertragungs· kleiner, sich während des Entwicklungsvorgangs nicht Vorgangs wieder benutzt werden muß.
ändernder Bereich, befindet sich ein großer Teil des Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrundeToners, der mittels der Bürste an der zu entwickelnden eine besonders einfach ausgebildete Vorrichtung zui Fläche vorbeigeführt wird, nicht in einer Position, aus 55 Durchfüh.ung des erfindungsgemäßen Verfahrens zi der er auf die zu entwickelnde Fläche übertragen schaffen. Eine erste Lösung, die von einer Vorrich werden kann. Diejenigen Tonerteilchen, die sich in tung mit einer magnetischen Fördereinrichtung einer für die Übertragung geeigneten Position befin- welche unterhalb einer Führungsbahn für ein Auf den, sind hingegen recht schnell von dem tatsächlich Zeichnungsmaterial in einem Behälter für Pulverent mit der Bildfläche in Berührung kommenden Teil der 60 wickler angeordnet ist und Entwicklerpulver in ein Oberfläche der wirksamen Trägerteilchen auf die Bild- Entwickiungszone und wieder hinaus führt, ausgehl fläche übertrager., was zur Folge hat, daß tonerfreie besteht darin, daß als Fördereinrichtung eine in be Oberflächenbereiche der Trägerteilchen entstehen, kannter Weise in Rotation versetzbare Magnetbüi welche die photoleitfähige Schicht oder das Tonerbild steneinrichtung verwendet ist, die zwei in Unifangs auf dieser Schicht zerkratzen, während sich die Bor- 65 richtung hintereinander liegende Abschnitte untei sten weiterhin über die Bildfläche bewegen. schiedlicher Förderleistung aufweist, von denen deiEin Zerkratzen kann zwar durch Verwendung eines jenige mit der größeren Förderleistung in dem zu Enlwicklungsverfahrens vermieden werden, das auf Entwicklungszone führenden Bereich und derjcnig
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US70928168A | 1968-02-29 | 1968-02-29 | |
| US70928168 | 1968-02-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1910068A1 DE1910068A1 (de) | 1969-09-25 |
| DE1910068B2 true DE1910068B2 (de) | 1972-07-27 |
| DE1910068C DE1910068C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0000671A3 (de) * | 1977-08-01 | 1979-02-21 | EASTMAN KODAK COMPANY (a New Jersey corporation) | Elektrophotographisches Gerät und Verfahren zur Verwendung von elektrophotoleitfähigem Toner |
| EP0155071A3 (en) * | 1984-01-26 | 1986-01-02 | Xerox Corporation | Developing apparatus |
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| EP0155071A3 (en) * | 1984-01-26 | 1986-01-02 | Xerox Corporation | Developing apparatus |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1910068A1 (de) | 1969-09-25 |
| US3543720A (en) | 1970-12-01 |
| GB1265901A (de) | 1972-03-08 |
| BE729079A (de) | 1969-08-01 |
| JPS5332260B1 (de) | 1978-09-07 |
| FR2002905A1 (de) | 1969-10-31 |
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