DE1915267U - Holzspanplatte. - Google Patents

Holzspanplatte.

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DE1915267U
DE1915267U DE1965B0061065 DEB0061065U DE1915267U DE 1915267 U DE1915267 U DE 1915267U DE 1965B0061065 DE1965B0061065 DE 1965B0061065 DE B0061065 U DEB0061065 U DE B0061065U DE 1915267 U DE1915267 U DE 1915267U
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Description

RA.128177*12.3. bb h
BADISGHE AIILlF- & SODA-FABRIK AG
Unsere Zeichen; GH 56? Sä/La Ludwigshafen am Rhein, den 11.5.1965
Holzspanplatte
Holzspanplatten bekannter Art bestehen aus Holzspänen, die mit Hilfe von Bindemitteln, wie Phenol-Formaldehyd-Kondensaten, Aminoplast-Kondensaten oder Sulfitablauge und durch Yerpressen in der Hitze zusammengefügt worden sind. Bei etwa gleichen mechanischen Eigenschaften wie Biegefestigkeit und Querzugsfestigkeit liegen die Raumgewichte aminoplastkondensatgebundener Spanplatten bei 580 bis 620 kg/m und die der phenolharzgebundenen bei 680 bis 700 kg/m . Wurde Sulfitablauge als Bindemittel verwendet, so besitzen solche Spanplatten erst bei Raumgewichten von 800 bis 900 kg/nr befriedigende mechanische Eigenschaften. Abgesehen von diesem für manche Anwendungszwecke nicht erwünschten höheren spezifischen Gewicht sulfitablauge- und phenolharzgebundener Spanplatten, sind diese Platten wegen des größeren Bedarfs an Holzspänen ' zu ihrer Herstellung sowie bei phenolharzgebundenen Spanplatten auch wegen des Bindemittelpreises teurer als unter Verwendung von Aminoplasten hergestellte Spanplatten. Andererseits sind jedoch die letzteren nicht bewitterungsfest, so daß für Anwendungszwecke, bei denen Spanplatten der freien Bewitterung oder dem Einfluß von Feuchtigkeit ausgesetzt sind, z. B. bei Außenverkleidungen oder als Betonversehalungsplatten, nur phenolharz- bzw. sulfitablauge-7/64 gebundene Spanplatten herangezogen werden können.
- 2- GM 567
Gegenstand der vorliegenden Erfindung, ist eine Holzspanplatte, die die Vorzüge aminoplastkondensat- und sulfitablaugegebundener Spanplatten vereinigt. In ihrer Mittelschicht sind mit Aminoplast-Kondensaten -and in ihren Außenschichten mit Sulfitablauge als Bindemittel durch gemeinsames Vorpressen in der Hitze untereinander verfestigte Holzspäne angeordnet.
Ferner können die Spänplatten noch, einen Gehalt an Hydrophobierungsmitteln, wie Hart- und Weiehwachse, Paraffin, Ozokerit, Montanwachs, Polyäthylen, Polypropylen und Polybutadien enthalten, um das Quellvermögen bei Feuchtigkeitseinflussen herabzusetzen.
Solche Spanplatten besitzen gegenüber den Platten bekannter Art beachtliche Vorteile. Ihre mit Sulfitablauge abgebundenen Außenschichten sind bewitterungsfest und können unbedenklich der freien Atmosphäre sowie Feuehtigkeitseinflüssen ausgesetzt werden. Bei gleichen mechanischen Eigenschaften sind sie leichter als phenolharz- und sulfitablaugegebundene Holzspanplatten. So besitzt z.B. eine durch Verpressen eines Formlinge bei 180 C und einem Sehließdruck der Presse von ca. 20 kg bis zum Aufsitzen auf die Distanzleisten erhaltene Spanplatte bei 18 mm Dieke und einer Rohdichte von 0,68 g/cm eine Biegefestigkeit von 200 kg/em und eine Querzugsfestigkeit von 5 kg/cm . Sie'zeigt nach zwei Stunden Wasserlagerung eine Quellung von 3 $. Beim Schütten des Formlinge war darauf geachtet worden, daß die mit Sulfitablauge als Bindemittel versehenen Holzspäne in den Außenschichten und die mit Aminoplast-Kondensaten als Bindemittel versehenen Holzspäne im Innern des Formlinge angeordnet wurden. Auf die Holzspäne waren 12 Gewichtsprozent Sulfitablauge bzw» 8 Gewichtsprozent Aminoplast-Kondensa-
- 3 - GM 567
te als Bindemittel aufgedüst worden, jeweils bezogen auf JPestgehalt der Bindemittelflotten und atro Holzspäne. In der anliegenden Skizze des Gegenstandes der Erfindung bedeutet 1 die mit Hilfe von Sulfitablauge als Bindemittel verfestigten Außenschichten und 2 die mit Hilfe von Aminoplast-Kondensaten verleimte Mittelschicht,

Claims (2)

- 4 - GM 567 RA.128177*12.3.65 Schutzansprüche
1. Holzspanplatte, in deren Mittelschicht mit Aminoplast-Kondensaten und in deren Außenschienten mit Sulfitablauge als Bindemittel durch gemeinsames Yerpressen in der Hitze untereinander verfestigte Holzspäne angeordnet sind.
2. Holzspanplatte gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an HydrophoMerungsmitteln.
BADISGHE AIIIII- & SODA-FABRIK AG
Zeichn.
DE1965B0061065 1965-03-12 1965-03-12 Holzspanplatte. Expired DE1915267U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202006008915U1 (de) * 2006-05-01 2007-09-06 Kaiser, Albert Dämmelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202006008915U1 (de) * 2006-05-01 2007-09-06 Kaiser, Albert Dämmelement

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