DE1916954A1 - Wiederholt benutzbarer dichter Verschluss,insbesondere Originalitaetsverschluss fuer Flaschen oder aehnliche Behaelter - Google Patents
Wiederholt benutzbarer dichter Verschluss,insbesondere Originalitaetsverschluss fuer Flaschen oder aehnliche BehaelterInfo
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Description
-I· April [
1816954
Alrik Civer lindström, Björnlundavägen 12,
Älvsjö / Schweden
Wiederholt benutzbarer dichter Verschluß, insbesondere OriginalitätsVerschluß für
Flaschen oder ähnliche Behälter
Die Erfindung bezieht sich auf einen für Flaschen oder
ähnliche Behälter geeigneten, wiederholt benutzbaren dichten Verschluß, der aus einer die Behälteröffnung umgreifenden
Innenkappe und einem damit in Eingriff zu bringenden Außenelement mit einer inneren, an der Außenseite der
Innenkappe wirkenden Verriegelung besteht, die ein Abziehen
des Außenelementes von der Innenkappe verhindert, jedoch ein Aufschieben des Außenelementes auf die Innenkappe
erlaubt.
Bei den bekannten Verschlüssen dieser Art besteht das iur
Sicherheit und Verstärkung dienende Außenelement aus einen Ring, der zur Verriegelung eine nach innen und oben geneigte
scharfe Kante oder eine Sahnreihe besitzt. Ein solcher
Ring kann daher nur beim erstmaligen Verschließen eines Behälters, aber nicht mehr nach dessen Öffnen benutzt
werden, da er dann keinen dichten Druckverschluß mehr gewährleistet.
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Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht daher
darin, einen wiederholt benutzbaren dichten Verschluß der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem das Außenelement
auch nach dem öffnen des Behälters noch verwendet werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, daß das AuSenelement aus einer Verschlußkappe besteht, die ein die Verriegelung bildendes Innengewinde
mit asymmetrisches Profil oder eine mit einem entsprechend gestalteten Querschnitt versehene schraubenlinienförmige,
vorstehende Umlaufkante aufweist. Zumindest beim erstmaligen Verschließen eines Behälters kann die Außenkappe
auf die Innenkappe gedrückt werden, um so die Innenkappe
dicht über die Behälteröffnung zu pressen. Wenn der Behälter geöffnet werden soll, kann die Außenkappe einfach
abgeschraubt und danach die Innenkappe entfernt werden. Es ist insbesondere bei Flaschen mit lufthaltigen oder
Kohlensäure enthaltenden Getränken von besonderem Vorteil, stets einen absolut dichten Abschluß der Flasche zu haben.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verschlusses kann die Innenkappe an ihrer offenen
Randkante mit einer sich von ihrem Boden erstreckenden Zunge versehen sein. Durch Niederdrücken der Zunge, beispielsweise
alt dem Daumen einer Hand, gegen den Flaschen-* hals od.dgl. kann beim Abschrauben der Außenkappe die
Innenkappe am Mitdrehen gehindert werden. Das gleiche kann auch erreicht werden, wenn die Innenkappe mit einem inneren,
in eine im Öffnungsrand des Behälters befindliche Nut
hineinragenden Vorsprung versehen wird* Sofern sich die
Nut radial erstreckt, wird durch diese auch das Ausgießen
des Flascheninhalts erleichtert.
Um ein vorzeitiges, versehentliches oder unerlaubtes Ent-
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fernen der Außenkappe zu verhindern, kann die Innenkappe oder ihre Zunge mit einem von deren Außensaiten nach außen
gerichteten und in einen im Rand der Außesikappe befindlichen
Schlitz hineinragenden Sollbruchstift versehen sein. Auf diese Weise muß beim Abschrauben der Außenkappe ein
gewisses Drehmoment aufgebracht werden, um den Stift durchzubrechen.
Die Außenkappe besteht vorzugweise aus hartem Werkstoff, wie beispielsweise Metall, hartem Kunststoff od.dgl., während
die Innenkappe aus weichem Material, wie beispielsweise Gummi, weichem Kunststoff oder ähnlichen Werkstoffen
besteht.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Verschluß, teils im Schnitt und teils in Ansicht,
Fig. 1a eine zu der in Fig. 1 gezeigten Darstellung um 90° versetzte Ansicht,
Fi^. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eines
abgewandelten Verschlusses,
Fig, 2a die um 90° versetzt dazu liegende Ansicht, Fig. 3 eine weitere Ausführung des Verschlusses,
Fig. 3a die um 90° versetzt dazu liegende Seitenansicht, 4 und 5 Teilschnitte durch die Innen- und Außenkappe
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in vergrößertem Maßstab,
Fig, 6 und 7 weitere Ausführungsbeispieie des Verschlusses,
Fig. 8 einen erfindungsgemäßen Tubenverschluß in teilweisem Schnitt und teilweiser Ansicht,
Fig, 9 einen Schnitt durch einen TubenversChIuB3 jedoch
ohne Tube,
Fig. 10 eine weitere Abwandlung eines Tubenverschlusses
und
Fig. 11 eine abgeänderte Ausführung der Innenkappe mit
einem Sollbruchstift.
In Fig, 1 ist ein Flaschenhals 2 mit einem an der Flaschenöffnung liegenden Flaschenrand 4 dargestellt. Ein für die
Flaschenöffnung ausgebildeter, wiederholt benutzbarer dichter Verschluß ist mit 6 bezeichnet. Dieser Verschluß 6 besitzt
eine Außenkappe 8 und eine als. Klemmkappe ausgebildete Innenkappe 10, die den Flaschenrand 4 umgreift. Die
Außenkappe 8 besitzt ein Innengewinde oder eine schraubenförmige Umlaufkante 12 mit asymmetrischem Profil. Dieses
Profil ist so ausgebildet, daß die Außenkappe 8 direkt auf die Innenkappe 10 aufgesetzt werden kann, und zwar in die
in Fig. 1 dargestellte Stellung. Im Gegensatz dazu erlaubt das Profil jedoch nicht, daß die Außenkappe 8 vom Flaschenmund
abgezogen v/erden kann, vielmehr muß aufgrund der besonderen Konstruktion des Gewindeprofils zum Entfernen des
Verschlusses die Außenkappe 8 abgeschraubt werden. Beispiele für geeignete Gewindeprofile sind in-den Fig. 4 und 5
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dargestellt. Eine vorzugsweise einstückig mit der Innenkappe10
hergestellte Zunge 14 erstreckt sich vom unteren offenen Rand der Innenkappe 10 nach unten entlang dem Flaschenhals
2. Durch die Zunge 14 wird das Abschrauben der Außenkappe 8 erleichtert, da die Innenkappe 10 an einem
Gleiten auf dem Flaschenrand 4 gehindert wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die Zunge 14 mittels des Daumens der
einen Hand gegen den Flaschenhals gedrückt und die Außenkappe 8 mit der anderen Hand abgeschraubt wird. Diese Anordnung
der Zunge 14 ist in der Vorderansicht gemäß Fig. 1a dargestellt.
In den nachfolgend beschriebenen Figuren weisen die mit der Ausführung gemäß Fig. 1 und 1a gleichen oder ähnlich
wirkenden Teile die gleichen Bezugszeichen auf.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist die Zunge gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 geringfügig abgeändert,
nämlich so ausgebildet, daß sie mit einer am Flaschenhals 2 angebrachten Schulter 16 zusammenwirken und somit
gleichfalls ein Verdrehen der Innenkappe 10 beim Abschrauben der Außenkappe 8 verhindern kann. An der Zunge 14 sitzt
ein nach außen vorstehende Sollbruchstift 18, der in einen Schlitz 20 eintritt, wenn die Außenkappe 8 über die Innenkappe
10 gedrückt wird. Der Schlitz 20 erstreckt sich vom offenen Rand der Außenkappe 8 aus. Beim Öffnen des Verschlusses
wird der Sollbruchstift 18 abgeschert, sobald die Zunge 14 an der Schulter 16 des Flaschenhalses 2 zur
Anlage kommt. Auf diese Weise ist ein unerlaubtes Öffnen des Behälters leicht festzustellen.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung der Innenkappe 10 ist eine der Zunge 14 entsprechende Zunge nicht vorhan-
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.— 6 —
den. Vielmehr wird die Zunge durch einen vorzugsweise flachen Vorsprung 22 ersetzt, der vom Inneren der Innenkappe
10 nach außen vorsteht. Dieser Vorsprung 22 wird beim Aufsetzen der Innenkappe 10 auf die Flasche in eine radiale
Nut im Flaschenmundstück eingelegt. Diese Anordnung hat somit die gleiche Wirkung wie die Zunge 14 und die Schulter 16, d.h. beim Abschrauben der Außenkappe 8 wird ein
Verdrehen der Innenkappe 10 verhindert. Die gleiche Sicherung gegen Verdrehen der Innenkappe 10 läßt sich auch dadurch
erreichen, daß der innerhalb der Innenkappe 10 liegende Teil des Behälters mit kleinen, spitz zulaufenden
Vorsprüngen 28 versehen wird (Fig. 6 und 7), die in den
Werkstoff der Innenkappe 10 eindringen. Bei der Benutzung einer Nut im Flaschenmundteil ergibt sich auch der Vorteil,
daß das Ausgießen des Flascheninhalts erleichtert wird. Die Innenkappe 10 besitzt einen nach außen weisenden Ringflansch
23, der wahlweise vollständig oder teilweise mit axialen Nuten 23a versehen ist, um beim Aufsetzen der
Außenkappe 8 das Zusammendrücken des Ringflansches 23 zu erleichtern. Bei der Ausführung gemäß Fig. 3 ist die Außenkappe
8 geringfügig anders ausgebildet als in den vorbeschriebenen Figuren. Das Gewinde 12 der Außenkappe 8 erstreckt
sich nämlich nur zum Teil in die Kappe hinein, d.h. an das Gewinde schließt sich ein flacher Teil an, der sich
bis zum Boden der Außenkappe 8 erstreckt. Am Boden der Außenkappe 8 sitzt ein ringförmiger Ansatz 24, der die in
Fig. 3 gezeigte Gestalt besitzt und dessen Außenseite zusammen mit dem flach ausgebildeten Teil der Außenkappe 8
derart zusammenwirkt, daß das Flaschenmundstück abgedichtet wird, so daß die Innenkappe 10 nach dem Öffnen des
Verschlusses abgenommen werden kann. Bei der Ausführung gemäß Fig. 3 besteht die Außenkappe 8 aus nachgiebigem Material
.
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Eine Abwandlung der Ausführung nach Fig. 3 ist in Fig. 6 dargestellt. Wenn Flüssigkeiten, insbesondere Sucker enthaltende
Flüssigkeiten, aus Flaschen ausgegossen werden, kommt es immer wieder vor, daß Tropfen am Flaschenhals herunterlaufen.
Die einfachste Maßnahme, um diesen Nachteil zu vermeiden, ist die Benutzung eines Ausgießers, wie er
in den verschiedensten Konstruktionen bekannt ist.
Die bekannten Konstruktionen führen jedoch bei der erfindungsgemäßen
Abdichtung einer Flasche oder eines Behälters zu Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten lassen sich jedoch
einfach beseitigen, wenn die Außenkappe 8 genügend hoch ausgebildet und die Innenkappe 10 mit einem trichterförmigen
Ausguß 26 versehen ist, dessen Öffnung dadurch geschlossen gehalten wird, daß der sich vom Boden der Außenkappe
8 in die Behälteröffnung erstreckende ringförmige Flansch 24 einen gleichfalls in die Behälteröffnung hineinragenden
Ring 26a des Ausgußtrichters 26 dicht gegen die Innenseiten der Behälteröffnung drückt. Der Ausgußtrichter
26 läuft an seinem oberen Ende in eine spitze Kante aus. Bei dieser Ausführung kann die Innenkappe 10 ständig auf
dem Behälter bleiben. Sowohl die Innenkappe 10 als auch die Außenkappe 8 können aus verhältnismäßig hartem oder
halbhartem Material hergestellt sein, wofür sich beispielsweise Polypropylen oder hochdichter Kunststoff (HD-Äthylen)
eignen. Hierdurch ergibt sich insofern ein Vorteil, als diese.Werkstoffe sterilisiert werden können. Dies ist gewöhnlich
-.bei weichen Werkstoffen, die gleichzeitig eine
gute chemische Beständigkeit besitzen, nicht möglich. Aus
Fig. 6 geht hervor, daß genügend Raum vorhanden ist, um gewünscht
enfalls die Innenkappe 10 mit einem speziellen Ausgießer bekannter Konstruktion zu versehen, d.h. einem Ausgießer,
der das Abzählen von Tropfen erleichtert. Da bei
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— ο —
dieser Ausführung die Innenkappe 10 nicht abgenommen zu werden braucht, kann sie einen großen Teil des Randes 4
der Flaschenöffnung umgreifen wodurch die Abdichtung verbessert wird. Um einen dichten Abschluß zu erreichen, ist
die Außenkappe 8 mit mehreren Schlitzen 20 und die Innenkappe 10 mit einer Reihe von Sollbruchstiften 18 versehen.
Auf diese Weise braucht die Außenkappe 8 beim Verschließen nicht in eine bestimmte Stellung in bezug auf die Innenkappe
10 gebracht zu werden. Beim Verschließen des Behälters werden nämlich nicht alle Stifte 18 abgeschert oder
abgebrochen, gleichviel, wie die Außenkappe 8 auf die Innenkappe 10 aufgesetzt wird* Es ist völlig ausreichend,
wenn nur einer der Stifte ganz bleibt, um zu zeigen, daß der Verschluß nicht unerlaubter Weise geöffnet worden ist.
Weiterhin braucht bei der Ausführung gemäß Fig. 6 lediglich die äußerste Kante des Ringflansches 23 mit dem Gewinde
12 der Außenkappe 8 zusammenwirken, während der verbleibende Teil der Innenkappe 10 gewindelos bleiben kann.
Der in Fig. 7 dargestellte Verschluß eignet sich für Tablettenröhrchen
oder -dosen. Der wesentliche Unterschied zwischen diesem Verschluß und den bereits beschriebenen
Verschlüssen besteht darin, daß die Innenkappe 10 eine Ausnehmung 30 aufweist, die zur Aufnahme des täglichen Bedarfs
der Tabletten oder Pillen dient. In diesem Fall dient die Außenkappe 8 zum Abdichten des zwischen ihr und der Innenkappe
10 und dem Inhalt der Büchse bzw. des Röhrchens befindlichen
Raums. Anstelle einer einzigen Ausnehmung 30 können auch mehrere solcher Ausnehmungen vorgesehen sein.
Die Ausnehmung kann ferner durch Buchstaben oder Zahlen gekennzeichnet sein, um so beispielsweise Stunden, Tage, Wochen
oder längere Zeiträume anzuzeigen.
In allgemeiner Ausführung des erfindungsgemäßen Verschlus-
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— 9 —
ses besteht die Außenkappe vorzugsweise aus.Metall, hartem
Kunststoff, wie beispielsweise Polypropylen oder anderen Werkstoffen. Die Innenkappe 10 besteht dagegen vorzugsweise
aus weichem Kunststoff, wie beispielsweise Polyäthylen, Gummi od.dgl.
Der erfindungsgemäße Verschluß kann bei den verschiedensten in den Zeichnungen dargestellten Behältern benutzt werden,
die aus unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Glas, Kunststoff, Metall usw. hergestellt sein können.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und 2 braucht der Boden der Außenkappe 8 nicht an der Oberseite der Innenkappe
10 anzuliegen. Die Innenkappe 10 kann ferner ebenfalls mit einem Gewinde versehen sein, um mit dem Gewinde der Außenkappe
zusammenwirken zu können, obgleich die Innenkappe vorzugsweise aus einem weicheren Material hergestellt ist,
in das der Werkstoff der Außenkappe eindringen kann.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Verschlüsse sind in erster Linie für den Verschluß kohlensäurehaltiger Getränke
gedacht, sie können aber ebensogut auch bei Tablettenröhrchen oder -dosen usw. benutzt werden. Der Verschluß nach
Fig. 2 ist vor allem für flüssige Medikamente gedacht. Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verschlusses bestehen vor
allem darin, daß er einen wiederholten dichten Abschluß ermöglicht und hohen Innen- oder Unterdrücken standhält.
Der erfindungsgemäße Verschluß kann vorteilhafterweise auch
bei röhrenförmigen Behältern, wie beispielsweise Tuben für
Klebstoffe, Zahnpasta od.dgl. benutzt werden. In diesem Fall wird eine vom Mundstück der Tube nach außen spitz zulaufende
Innenkappe mit einer am äußeren Ende befindlichen Öffnung
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benutzt, in die vom Boden der gleichfalls spitz zulaufenden
Außenkappe ein axial vorstehender Zapfen dicht eingreift. Auf diese Weise ersetzt die Innenkappe den Entnahme-
bzw. Ausgabeteil der Tube, was von großem Vorteil ist, da das Material für die Herstellung des Ausgeberteils
unabhängig vom Material der Tube ausgewählt werden kann. Vorzugsweise wird dann das Material des Entnahmeteils weicher
als das Tubenmaterial und ebenso als der Werkstoff der Außenkappe gehalten. Auf diese Weise ergibt sich ein wesentlich
dichter Verschluß als dies bisher bei Tuben möglich war, da die Innenkappe gleichsam eine weiche und nachgiebige
Dichtung zwischen der Außenkappe und der Tube bildet. Wenn die Außenkappe auf den Behälter aufgeschraubt wird,
kann das äußere Ende der Innenkappe zwischen dem Zapfen und der inneren Wand der Außenkappe zusammengepreßt werden.
Die Innenkappe und/oder die Außenkappe können konisch zulaufen
.
Wie bereits oben erwähnt, kann zur Verhinderung eines vorzeitigen,
versehentlichen oder unerlaubten Abschraubens
der Außenkappe an der Innenkappe ein Sollbruchstift angeordnet sein, der sich von der Außenseite nach außen erstreckt
und in einen Schlitz im Rand der Außenkappe eingreift. Auf diese Weise ist ein bestimmtes Drehmoment erforderlich,
um den Stift abzubrechen. In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung braucht der Sollbruchstift lediglich
über eine schmale Überbrückung an der Innenkappe befestigt zu sein. Vorzugsweise verbindet die Überbrückung im
wesentlichen den mittleren Teil des Sollbruchstiftes beispielsweise mit einer nach außen vorstehenden Kante der
Innenkappe.
In Fig. 8 ist der Mundteil einer Tube oder eines ähnlichen
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Behälters 2 mit einem Rand 4 dargestellt, der sich um den Mundteil herum erstreckt. Der wiederholt benutzbare Verschluß
für den Mundteil ist mit '6 bezeichnet. Der Verschluß 6 besitzt eine konisch zulaufende Außenkappe 8 und eine
innere, ebenfalls konisch zulaufende Klemmkappe 10, die den
Rand 4 umgreift. Die Außenkappe 8 besitzt ein Innengewinde oder eine schraubenlinienförmig umlaufende Kante 12 mit
asymmetrischem Profil. Dieses Profil ist so ausgebildet, daß die Außenkappe 8 direkt auf die Innenkappe 10 aufgepreßt
v/erden kann, und zwar in die in Fig. 8 dargestellte Lage. Im Gegensatz dazu verhindert das Profil ein Abziehen
der Außenkappe 8, vielmehr muß diese aufgrund der besonderen Ausbildung des Profils abgeschraubt werden, wenn der
Verschluß geöffnet werden soll. In dem mit 23 bezeichneten Ringflansch, der sich von der Innenkappe 10 nach außen erstreckt,
befinden sich Axialnuten 23a, die ein Zusammendrücken des Flansches 23 beim Aufsetzen der Außenkappe 8
erleichtern. Das Innengewinde 12 greift in das Material des Flansches 23 ein, um den oben beschriebenen Verriegelungseffekt
zu bewirken. Die Axialnuten 23a des Flansches 23 sind in Fig. 9 deutlich erkennbar, Sowohl der Flansch
als auch seine Nuten 23a sind nur beispielsv/eise dargestellt, so daß die Innenkappe 10 gegebenenfalls keine Nuten
aufzuweisen braucht. Am freien Ende der Innenkappe 10 befindet sich eine Öffnung, die mit einem Zapfen 40, der sich
vom Boden der Außenkappe 8 erstreckt, einen dichten Abschluß bildet. Die Y/andung der Innenkappe 10 wird beim Aufsetzen
der Außenkappe 8 durch den Zapfen 40 und die Innenseite der Außenkappe 8 zusammengepreßt, so daß sich ein guter Verschluß
ergibt.
Fig. 9 zeigt gegenüber Fig. 8 eine geringfügig abgeänderte
Ausführung. Beim Aufschrauben oder Aufdrücken der Außen-
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kappe 8 auf die Innenkappe 10 drückt der untere Teil der . Wand der Außenkappe 8 den Flansch 23 nach innen, was durch,,,
die Nuten 23a ermöglicht wird, so daß sich eine innere .. Kante 23b ergibt. Diese Kante verläuft rund um die entsprechende
Außenkante des Mundteils der Tube oder des Behälters j wobei der Mundteil eine Außenkontur besitzt, die:
im wesentlichen der Kontur der Innenwand der Innenkappe 10 im Bereich des Flansches 23, des im wesentlichen zylindrischen
Teils 42 und des konischen Teils 44 entspricht. Auf diese weise ergibt sich eine besonders gute Abdichtung zwischen
dem Mundteil der Tube und der Innenkappe 10»
Bei der geringfügig abgeänderten Ausführung nach Fig. 10 erstreckt sich die Außenkappe 8 konisch nach oben, vrährend^
sich die Innenkappe 10 stufenweise nach oben erstreckt und eine Öffnung 46 aufweist, die mit dem Zapfen 40 der Außenkappe
8 einen dichten Abschluß bildet. .Dieser Verschluß 6
ist für einen Klebstoff enthaltenden Behälter 2 geeignet. Auf der Innenkappe 10 sind in der Nähe der Öffnung 46 beirannte
Mittel wie beispielsweise ein Messer 48 zum Entfernen überflüssigen Klebstoffs und ein eine Ringnut bildender
Ringflansch 50 zum Sammeln überfließenden Klebstoffes angeordnet.
Die in Fig. 11 dargestellte, im wesentlichen gleiche und die gleiche Funktion aufweisende Innenkappe 10 besitzt im
Unterschied su den kleinen Sollbruchstiften 18 nach Fig. 6 einen größeren Sollbruchstift 18a, der lediglich über eine
dünne Überbrückung 1J,? am Rand des Flansches 23 der Innenkappe
10 befestigt ist. Der Sollbruchstift 18a hat die gleiche Funktion wie einer der Sollbruchstifte 18 der vorbeschriebenen
Ausführungen. Die vorliegende Anordnung erfordert jedoch ein größeres Bruchmoment des Stiftes 18a,
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wenn die nicht dargestellte Außenkappe erstmalig von der Innenkappe 10 abgeschraubt wird. Hierdurch wird auch verhindert,
daß der Stift 18a anstatt durch den Schlitz 20 abgeschert zu werden, unterhalb der Wand der Außenkappe
entlanggleitet. Der Sollbruchstift 18a kann auch bei den Ausführungen gemäß Fig. 8 bis 10 benutzt werden.
Der Flaschenrand 4 bei der Ausführung nach Fig. 8 kann mit
Zähnen versehen sein, die in das weiche Kunststoffmaterial des Innenrings 10 eindringen können. Ist die Innenkappe
hingegen aus härterem Kunststoff, beispielsweise Polypropylen hergestellt, kann der Ring mit entsprechenden Ausnehmungen
für die Aufnahme der Zähne des Flaschenrandes 4 versehen sein.
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Claims (17)
- Alrik Civer Lindström, Björnlundavägen 12, Alvsjö / SchwedenWiederholt benutzbarer dichter Verschluß, insbesondere Originalitätsverschluß fürFlaschen oder ähnliche BehälterPatentansprücheWiederholt benutzbarer dichter Verschluß, insbesondere OriginalitätsVerschluß für Flaschen oder ähnliche Behälter, bestehend aus einer die Flaschen- oder Behälteröffnung umgreifende Innenkappe und einem damit in Eingriff stehenden Außenelement mit einer inneren, an der Außenseite der Innenkappe wirkenden Verriegelung, die ein Abziehen des Außenlements von der Innenkappe verhindert, jedoch ein Aufschieben des Außenelemts auf die Innenkappe erlaubt, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenelement aus einer Verschlußkappe (8) besteht, die ein die Verriegelung bildendes Innengewinde (12) mit asymmetrischem Profil oder eine mit einem entsprechend gestalteten Querschnitt versehene schraubenlinienfönnige, vorstehende Umlaufkante aufweist.
- 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Innenkappe (10) an ihrer offenen Randkante eine sich von ihrem Boden erstreckende Zunge (14) aufweist.909845/0049- 15 -
- 3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ? daß die Innenkappe (10) einen inneren, in eine im Öffnungsrand (4) des Behälters befindliche Nut hineinragenden Vorsprung (22) aufweist.
- 4. Verschluß nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennseichnet , daß die Innenkappe (10) oder ihre Zunge (14) einen oder mehrere von der Außenseite nach außen gerichtete und in einen oder mehrere im Rand der Außenkappe (8) befindliche Schlitze (20) hineinragende Sollbruchstifte (18) besitzt.
- 5. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4j d a d u r c h g e kennzeichne t , daß ein dera Boden der Außenkappe (8) zugewandter Teil der Innenseite der Außenkappe (3) glatt ausgebildet ist und daß der Boden mit der Behälteröffnung odor einem Teil der Innenkappe (10) zusammenwirkende ringförmige Dicht flansche "(24) od. dgl. aufweist.
- (, Verschluß nach Anspruch 5, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Innenkappe (10) mit einem trichterförmigem Ausgießer (26) oder einer Ausgießrinne versehen ist.
- 7. Verschluß uach.-Anspruch 6, dadurch g e k.-e.-n-π L-.e---i; c;;h: η- e-t , daß der Ausgießer (26) einf:ii m die Eehälteröffnung hineinragenden und an der "Vh'vliorinnenseite anliogcmden Ringteil (26a) und die-Außenkappe (8) einen sich von ihrem Boden erstrecKenden, und den Ringteil (26a) des Ausgießers (26) dich"1- gep-i- die Innenseite -dfrr Behälteröffnung pres-9 0 9 8 4b/ U 049. BAD ORIGINALsenden, ringförmigen Dichtungsflansch (24) aufweist.
- 8. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkappe (10) an ihrer offenen Randkante durch einen sich nach außen und unten erstreckenden, das Abschrauben der Außenkappe (8) erleichternden Ringflansch (23) abgedichtet ist, der vorzugsweise mit sich axial erstreckenden Nuten (23a) versehen ist.
- 9. Verschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß nur die äußerste Kante des Flansches (23) zum Zusammenwirken mit dem Innengewinde (12) der Außenkappe (8) ausgebildet ist.
- 10. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkappe (10) ein mit dem Innengewinde (12) der Außenkappe (8) in Eingriff stehendes Außengewinde besitzt.
- 11. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkappe (8) aus hartem Werkstoff, wie beispielsweise Metall oder hartem Kunststoff besteht.
- 12. Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkappe (10) aus Gummi, weichem Kunststoff oder einem ähnlichen weichen, nachgiebigen Werkstoff besteht.
- 13. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2 und 8, zur Verwendung909845/0049- 17 -für beispielsweise Klebstoffe, Zahnpasta od.dgl. enthaltende Tuben, gekennzeichnet durch eine vom Mundstück der Tube (2) nach außen spitz zulaufende Innenkappe (10) mit einer an deren äußerem Ende befindlichen Öffnung (46), in die ein vom Boden der gleichfalls spitz zulaufenden Außenkappe (8) axial vorstehender Zapfen (40) dicht eingreift.
- 14. Verschluß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß das äußere Ende der Wandung der Innenkappe (10) bei aufgeschraubter Außenkappe (8) zwischen dem Zapfen (4o) und der Innenwand der Außenkappe (8) eingepreßt ist.
- 15. Verschluß nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet , daß die Innenkappe (10) und/oder die Außenkappe (8) konisch ausgebildet sind.
- 16. Verschluß nach Anspruch 4 oder einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollbruchstift (18a) über eine schmale Überbrückung (52) an der Innenkappe (10) befestigt ist.
- 17. Verschluß nach Anspruch 16, dadurch ge- > kennzeichnet , daß die Überbrückung (52) im wesentlichen den mittleren Teil des Sollbruchstiftes (18a) mit einer nach außen vorstehenden Kante der Innenkappe (10) verbindet.909845/0049Leerseite
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