DE1918504U - Schlauchtuelle mit ueberwurfmutter. - Google Patents
Schlauchtuelle mit ueberwurfmutter.Info
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Description
RA. 178 308-8.4.65
PATENTANWALT
DiPL-INQ. RUD. BIBRACH 34 Qöttingen, den JO. März1965
DiPL-INQ. RUD. BIBRACH 34 Qöttingen, den JO. März1965
Qöttingen
Pütterweg 6 / Telefon 57823
Pütterweg 6 / Telefon 57823
Postsdie&konto: Hannover 115763
Bankverbindung: Deutsche Bank Qöttingen
Mein Zeichen: 6 508 B/D
Ihr Zeichen:
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Schlauchtülle mit Überwurfmutter
Die Erfindung betrifft eine Schlauehtülle mit Überwurfmutter,
also eine Schlaucharmatur, mit deren Hilfe Schläuche der verschiedensten Art an andere Leitungsansehlüsse oder andere
Schlauchkupplungen oder Schlauchtüllen angeschlossen werden
können. Die bisher bekannten Schlauchtüllen bestehen im wesentlichen aus einem Rohrstück, welches auf seiner Außenseite Wulste
o.a. aufweist, über die das Schlauchende hinweggezogen wird. Gleichzeitig sind an dem Rohrstutzen ein Bund und an seinem
Ende ein Mundstück bzw. ein Anschlußsitz gebildet, wobei der Bund durch eine Überwurfmutter umfaßt wird und mit dieser die
Schlauehtülle mit dem Schlauch an eine mit einem entsprechenden Anschlußgewinde für die Überwurfmutter versehene Armatur angeschlossen
ist. Um das Schlauchende auf der Tülle festzuhalten, benutzt man die verschiedensten Arten von Klemmvorrichtungen, wie
Schellen, Spannköpfe o.a. Die Neuerung zeigt eine besonders
zweckmäßige Befestigungsmöglichkeit für den Schlauch. Erfindungsgemäß ist ein Keilhülseneinband vorgesehen, der aus zwei
den auf die Tülle aufgeschobenen Schlauch umfassenden Keilhülsenhälften und einer auf diese aufzuziehenden konischen Spannhülse
gebildet ist. Vorzugsweise bestehen die Keilhülsenhälften aus unbearbeitetem bzw. rauhem Gußeisen, während die Spannhülse aus
einem glatten Stahlmantel gebildet ist.
Um eine gute Festspannung des Schlauches zu erreichen und insbesondere
eine solche Schlauchhalterung zu erzielen, daß der Schlauch am Tüllenkopf bzw. Schlauchende am stärksten eingespannt
ist und die Schlauchpressung nach der Sehlauchseite hin abnimmt, sind in an sich bekannter Weise auf der Innenseite der Keilhülsenhälften
und auf der Außenseite des Tüllenrohres Preßwulste o.a. vorgesehen, die in ihrer Anordnung und Abmessung so gewählt sind,
daß der Klemmspalt zwischen den einander gegenüberstehenden Wulsten auf der Hülseninnenseite bzw. der Außenseite des Tüllenrohres
nach dem Sehlauch hin weiter wird. Zweckmäßig trägt das Tüllenrohr auf seiner Außenseite in Keilform ausgebildete Zähne
als Preßwulste, wobei die Zähne auf der Innenseite der Keilhülse in ihrer Teilung und in ihrem Abstand vom Hülsenrand so
gewählt sind, daß die Wulste auf der dem Schlauchende zugekehrten Seite der höchsten Erhebung der keilförmig ausgebildeten Preßwulste
oder Preßzähne der Schlauchtülle gegenüberstehen.
3 —
Der Erfindungsgedanke läßt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten
zu, einige davon sind in der anliegenden Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigen:
Fig. 1 bis 5 die einzelnen Teil der Schlauchtülle im
zerlegten Zustand und
Fig. 6 einen Längsschnitt durch eine an einem Schlauch
Fig. 6 einen Längsschnitt durch eine an einem Schlauch
befestigte erfindungsgemäße Schlauchtülle.
Fig. 7 eine Einzelheit im vergrößerten Maßstab.
Die ganze Schlauchtülle besteht aus dem eigentlichen Tüllenkörper
gemäß Fig. 1, der Überwurfmutter gemäß Fig. 2, zwei Keilhülsenhälften gemäß Fig. J und 4 und der konischen Spannhülse
gemäß Fig. 5·
Der Tüllenkörper 1 bildet an seinem vorderen Ende eine Sitzfläche 2, hinter der ein in einer Hut 3 liegender Q-Hing 4
vorgesehen ist. Die noeh später zu beschreibende Überwurfmutter legt sich gegen einen in dem Tüllenkörper 1 vorgesehenen
Bund 5· ^m rückwärtigen Ende des ^üllenkörpers 1 sitzt das
Tüllenrohr 6, welches auf seiner Oberseite keilförmig ansteigende Preßwulste "J und einen Bund 8 trägt, der von dem eigentlichen
Tüllenkörper 1 durch eine Eindrehung 9 getrennt ist.
Über den TüllenKrper 1 ist die Überwurfmutter 10 hinweggeführt,
wobei sie sich mit ihrem Innenbund 11 gegen den Bund 5 anlegt.
Auf dem Umfang sind zwei Flügel 12 vorgesehen, mit deren Hilfe die auf der Innenseite mit Gewinde versehene Überwurfmutter
15 leichter anzuziehen ist·
Die beiden Keilhülsenhälften, welche zweckmäßig aus Gußeisen bestehen und auf der Außenseite weitgehend unbearbeitet sind,
sind in Fig. 3 und 4 dargestellt. Jede Hülsenhälfte I4 hat
auf ihrer Innenseite Preßwulste 15 und am oberen Ende einen
Bund 16. Auf der Außenseite trägt jede Keilhülsenhälfte eine
Längsnut 17· Im übrigen sind die beiden Teile I4 aber, wie es
Fig. 4 zeigt, auf dem Außenumfang konisch oder kegelig. Beide
Keilhülsenhälften arbeiten mit einer konischen Spannhülse aus
Stahl od.dgl. 18 zusammen, die in Längsrichtung auf die Keilhülsenhälften
14 aufzuschieben und aufzuschlagen ist. Die Konizität der Spannhülse 18 ist der Kegelform der Keilhülsenhälften
angepaßt·
Fig. 6 zeigt den vollständigen Keilhülseneinband und den auf der Tülle befestigten Schlauch I9. Dieser wird auf das Tüllenrohr
6 aufgeschoben, wobei die Schlauchwandungen über die keilförmig ansteigenden Preßwulste 7 des Tüllenrohres hinweggleiten.
Sobald der Schlauch genügend weit aufgeschoben ist, werden von beiden Seiten die Keilhülsenhälften I4 aufgebracht,
iind zwar so, daß sie mit ihrem Innenbund 16 in die Aussparung
einfassen.
Schließlich wird in Längsrichtung die Spannhülse 18, die vorher auf den Schlauoh 19 aufgeführt worden ist, mit ihrer weiten
Seite auf die beiden Keilhülsenhälften aufgeschlagen.
Wie Fig. 6 deutlich erkennen läßt, sind die Preßwulste 7 bzw.
so aneinander angepaßt, bzw. so bemessen, daß bei aufgezogenem Schlauch I9 der oberste der Preßwulste I5 der höchsten Erhebung
des Zahnes 7 gegenübersteht. Die nachfolgenden Preßwulste 15 liegen den niedrigeren Teilen der folgenden Zähne 7 gegenüber,
so daß der Spalt S an der Seite des Tüllenkopfes relativ eng ist, während die weiteren Spalte S1, S2 und S3 (Fig. 7) nach
der Schlauchseite hin weit sind, so daß also die Schlauchpressung vom Tüllenkopf nach der Schlauchseite hin geringer ist.
Claims (4)
- • i -
- 2. ^öhlauchtüll« nach Anspruch 1? dadnroh £*kenn* ei atmet, daßCf) *tti" **«- ftttl« (t) «»» ·1»β:Γ HMf Aüi Am 3ittiXiiakejpi kill «H«tti«eRÄea ¥#ra»hÄtijag biliet sind «mi Abstand ^w4 Teiltsä^ 4©r einaölaen Äähne Daw. der Inaenealt« <t«r ^ell&ülee C14} v-öarg«af#liea*a ff«i« (15) «ö gewä&li »Ina» IMi «m ÜllAMMff #ia ?reawaXst (15) i«f höehsten Xütt* βίίίβο aaf der fill· (i) vöi-gesehanea«e«ona»*«rsteht, wääreaÄ die «u» 3ohlauok (19) fol£*«d«ft Prößwulat® Ct$): Jeweils oine® niaärigerön f«|,| ^*isayüek#ai Ct) 0ii0^1^m%$Mm§ &9mrt« 4ni ii# Seiilftucit C If) «i **in«» Eade, 4.h. a« Tüileakopf f κ wise hart t«i PreS- »iilst ξ ti) «ΜΑ dem «ugehörigen 2»,hB (?) aa atÄrkatew mnatuame» ftfJMiit tfisÄ aad 4ie Settl*iieb?£«iie«a« au» fttiletteaäe hi» «ti*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965H0051652 DE1918504U (de) | 1965-04-08 | 1965-04-08 | Schlauchtuelle mit ueberwurfmutter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965H0051652 DE1918504U (de) | 1965-04-08 | 1965-04-08 | Schlauchtuelle mit ueberwurfmutter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1918504U true DE1918504U (de) | 1965-06-24 |
Family
ID=33341452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965H0051652 Expired DE1918504U (de) | 1965-04-08 | 1965-04-08 | Schlauchtuelle mit ueberwurfmutter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1918504U (de) |
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1965
- 1965-04-08 DE DE1965H0051652 patent/DE1918504U/de not_active Expired
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