DE1920890U - Leichtplakat. - Google Patents

Leichtplakat.

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DE1920890U
DE1920890U DE1965G0032281 DEG0032281U DE1920890U DE 1920890 U DE1920890 U DE 1920890U DE 1965G0032281 DE1965G0032281 DE 1965G0032281 DE G0032281 U DEG0032281 U DE G0032281U DE 1920890 U DE1920890 U DE 1920890U
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clamping tongues
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DE1965G0032281
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Description

Grapiiia Hans Gundlach GmIaH., Bielefeld-Brackwede^iederstr.
Leichtplakat
Die Neuerung betrifft ein Leiehtplakat, bestehend aus zwei an der Kopfkante verbundenen Eeklameflachen, die im aufgestellten Zustand dachartig im spitzen Winkel zueinander stehen, wobei der durch die Seitenkanten eingeschlossene Winkel zwischen ihnen durch faltenbalgartig geführte spitzwinklige, angeschnittene Seitenflächen ausgefüllt ist und die ebenfalls faltenbalgartigen Bodenteile geöffnet festgehalten sind.
Bei derartigen bekannten leichtplakaten werden die drei umlaufenden faltenbalgartigen Falten durch parallel zum Plakat verlaufende Klebungen gehalten. Dieser etwas komplizierte Klebevorgang verteuert das Leichtplakat, das als Massenartikel zu betrachten ist, relativ stark und verlangt bei der
Herstellung insbesondere verhältnismäßig viel manuelle Arbeit.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Leichtplakat zu schaffen, "bei dem dieser komplizierte Klebevorgang zum größten Teil in Fortfall gerät.
Die Neuerung besteht darin, daß die Seitenflächen beider Eeklameflachen unverklebt zueinander stehen und an den miteinander verbundenen Bodenteilen in Eichtung auf die Seitenflächen Spannzungen angeformt sind.
Damit ist mit einfachen Mitteln ermöglicht, daß die Seitenklebung für die Seitenfalten fortfallen kann, wobei diese Klebung durch eine ineinandergreifende Verzahnung der Seitenflächen ersetzt werden kann. Damit wird eine einfache Herstellung des Plakates ermöglicht, wodurch die Herstellungs« kosten wesentlich gesenkt werden und insbesondere Arbeitskräfte eingespart werden.
Ein weiterer wesentlicher Gedanke der Neuerung besteht darin, daß eine die Bodenfalte bildende Bodenfläche eine über die Paltlinie hinausgehende angeformte, ungefaltete Spannase aufweist, die mit EeibungsSchluß im Inneren des Plakates an einer der Druckträgerrückseiten anliegt. Damit ist beim Öffnen der Bodenfalte das Schließen der Seitenfalten durch die Spannzungen garantiert, während die Spannase durch Eeibungs-
schluß sich am Druckträger festklammert und ein Zurückgehen in die gefaltete Form praktisch unmöglich macht, sofern die Spannase nicht manuell "bewusst zurückgedrückt wird, um das Plakat neu zu falten. Das Plakat erhält dadurch eine "bessere Standsicherheit und Widerstandsfähigkeit, wodurch es ohne Besorgnis von einem Platz zum anderen getragen und aufgestellt werden kann und auch ein ständiges Hin- und Herrükken, was auf dem Verkaufstisch eines Einzelwarenhändlers durchaus möglich ist, verträgt. Außerdem ist das Plakat mit einem Griff aufstellfertig.
In der.· Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt. Es zeigen:
fig. 1 das Plakat in aufgestelltem Zustand im Schaubild, I1Xg. 2 eine Unteransicht des aufgezogenen Plakates, Fig. 3 einen Zuschnitt,
Fig. 4 eine Unteransicht eines anderen Ausführungsbei-. Spieles.
Das neuerungsgemäße Leichtplakat "besteht zunächst aus zwei an der Kopfkante 1 miteinander verbundenen Beklameflachen und 3. Diese "beiden E eklamef lachen sind an allen drei im Zuschnitt freien Seiten mit faltenbalgartigen Seiten- und Bodenfalten versehen. Zu diesem Zweck sind an den Eeklameflächen 2 und 3 spitzwinklig verlaufende Seitenflächen 21, 22,
31 , 32 auge schnitt en, die "beim dargestellten Ausführungs-"beispiel der Pig. 1 und 3 mit angeformten Zahnen 4 und dazwischenliegenden Aussparungen 5 versehen sind. Beim Zusammenfalten in der Kopflinie 1 liegen die Zähne 4 versetzt zueinander, d.h. daß eine Verzahnung der aufeinander zukommenden Seitenflächen erfolgt, wie es in Fig. 1 deutlich zu sehen ist. Diese Flächen 21, 22 und 31, 32 werden somit unverklebt gelassen. Beim dargestellten Ausführungs"beispiel der Pig. 2 ist auch die Verzahnung fortgelassen, und die Seitenkanten 6 stoßen lediglich aneinander.
Die Bodenfalte erhält eine Beleimung 7» so daß die "beiden die Bodenfalte bildenden Flächen 8 und 9 dem Plakat ihren Halt geben. Es besteht aber auch die Möglichkeit, beide Flächen 8 und 9 miteinander zu verhaken, um die Beleimung fortfallen zu lassen.
Die Bodenflächen 8 und 9 sind seitlich derart geschnitten, daß sie einen Öffnungswinkel 10 bilden, in den die Seitenflächen 21, 22, 31, 32 eintreten können.und der so groß ist, daß beim Zusammenlegen des Leiehtplakates das tiefere Eindringen der Seitenflächen 21, 22, 31, 32 ermöglicht ist. Um aber im aufgestellten Zustand den Seitenflächen einen genügenden Halt zu geben, insbesondere auch um die Verklebung zu sparen, sind an den Bodenflächen in Eichtung aif die Seitenflächen etwa halbrunde Spannzungen 11 angeformt, die
aber nicht in der Spitze des Winkels liegen, sondern im Mittelbereich der Schrägkanten 12. Dadurch ergibt es sich,
daß die Bodenflache die in Fig. 2 deutlich ersichtliche Form hat, wenn das Plakat aufgestellt ist, und die Seitenflächen 21, 22, 31, 32 ihren genügenden Andruck zur Pesthaltung in der entsprechenden Position erfahren. Diese Spannzungen können aber auch als dreieckige Flächen geformt sein, wie sie in Fig. 4 gezeigt sind. Sie müssen im Mittelbereich aber Baum für die Faltung lassen.
Die Bodenflächen 8 und 9 sind unterschiedlich ausgebildet. Die Bodenfläche 9 weist eine Faltlinie 13 auf, so daß durch diese Bodenfläche 9 die Bodenfalte gebildet werden kann.
Die Bodenfläche 8 dagegen ist ungefaltet und weist eine Spannase 81 auf, die mit Beibungsschluß im Inneren des Plakates an einer der Druckträgerrückseiten anliegt. Diese Spannase ist gestrichelt in der Fig. 2 sichtbar und kann durch eines der beiden Grifflöcher 14 aus dem Beibungsschluß gedrückt werden. Die sieh gegenüberliegenden Grifflöcher 14 sind relativ klein ausgebildet, so daß beim Aufziehen des Plakates nicht ohne weiteres in das Innere desselben gegriffen werden kann, so daß sich der Beibungsschluß zwischen der Spannase 81 und der Druckträgerrückseite bilden kann.
Selbstverständlich ist der Gedanke der !Teuerung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So können z.B. Ösen zum Aufhängen des Leichtplakates zusätzlich angeordnet werden, genauso wie Aufstellstützen o.dgl., falls
eine der Seiten des leichtplakates nicht als Druckträger "benutzt wird.

Claims (8)

Schutzansprüche
1. Leichtplakat, bestehend aus zwei an der Kopf kante verbundenen Beklameflachen, die im aufgestellten Zustand dachartig im spitzen Winkel zueinander stehen, wobei der durch die Seitenkanten eingeschlossene Winkel zwischen ihnen durch faltenbalgartig geführte spitzwinklige, angeschnittene Seitenflächen ausgefüllt ist und die ebenfalls faltenbalgartigen Bodenteile geöffnet festgehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (21, 22, 31, 32) beider Eeklameflachen (2, 3) unverklebt zueinander stehen und an den miteinander verbundenen Bodenteilen (8, 9) in Bichtung auf die Seitenflächen Spannzungen (11) angeformt sind.
2. Leichtplakat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenteile Schrägkanten (12) aufweisen, die miteinander einen geöffneten Winkelraum (10) freigeben, der im geschlossenen Zustand des Leichtplakates die Seitenflächen (21, 22, 31, 32) aufnimmt.
3. Leichtplakat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzungen (11) im Mittelbereich der Schrägkanten (12) der Bodenteile (8, 9) liegen.
4. Leiclrtplakat nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzungen (11) als halbrunde Zungen ausgebildet sind.
p. Leichtplakat nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzungen (11) als bis zur Bodenecke reichende dreieckige Flächen ausgebildet sind, deren kurze Seitenkanten im spitzen Winkel zueinander stehen.
6. Leichtplakat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß eine die Bodenfalte bildende Bodenfläche (8, 9) eine über die Faltlinie (13) hinausgehende angeformte, ungefaltete Spannase (81) aufweist, die mit Eeibungsschluß im Inneren des Plakates an einer der Druckträgerrückseiten anliegt.
7. Leichtplakat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß&ie Seitenflächen (21, 22, 51, 32) angeformte Zähne (4) aufweisen, die in entsprechende Ausnehmungen (5) der gegenüberliegenden Seitenkante eingreifen, so daß nach Faltung in der Kopflinie (1) des Plakates eine Verzahnung der Seitenflächen (21, 3-1, 22, 32) erfolgt.
8. Leichtplakat nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß relativ kleine Grifföffnungen (14) zum
Aufziehen des Bodens in der Mhe der dem Druckträger (2, 3) zugeordneten !altlinie (15) angeordnet sind.
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