DE1936701C - Verfahren zum Ausgleich des Gebuhren kontos bei Aussendung eines als Trennimpuls wirkenden Zahlimpulses bei Fernwahl Münz fernsprechern - Google Patents
Verfahren zum Ausgleich des Gebuhren kontos bei Aussendung eines als Trennimpuls wirkenden Zahlimpulses bei Fernwahl Münz fernsprechernInfo
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Description
DIo Erfindung betrifft ein Vorfahren zum Ausgleich
dos Gcbllhrenkontos bei Alissendung eines bei
NichtVorhandenseins einer kassierbaren Werteinheit als Trennimpuls wirkenden ZHhlimpulses bei Fernwahl-MUnzfc-osprechern,
S
Bei der zur Zeit im Fernwahl-Münzfernsprecher angewandten Technik wird eine Sprechverbindung
nach Ablauf des letzten bezahlten Zeitschrittes selbsttätig getrennt, wenn der Sprechgast der an ihn, z. B.
vermittels einer optischen Anzeige, gerichteten Aufförderung, nachzuzahlen, keine Folge leistet.
Dieser Vorgang der durch das ÖITnen der Schleife zur Ortsvcrmittlungsstelle erfolgenden Zwangstrennung
wird durch den in diesen sogenannten Warnzustand eintreffenden Zählimpuls ausgelöst, Dieser
letzte Zählimpuls, für den also kein äquivalenter Münzwert abkassiert werden kann, wird jedoch in
der Ortsvermittlungsstelle durch den dem betreffenden Fernwahlmünzfernsprecher zugehörigen Zähler
als bezahlte Gebühreneinheit erfaßt. ao
Dem Inhaber eines Teilnehmermünzers würden somit ohne besondere Vorkehrung zur Zählunterdrückung
der Trennimpulse höhere Gebühren aufgerechnet, als er vereinnahmt hat.
Um dies zu vermeiden, könnte man in gleicher Weise wie bei öffentlichen Fernwahl-Münzfernsprechern
verfahren und die entstehende Differenz zwischen Soll- und Ist-Einnahme durch den zusätzlichen
Einbau von Trennimpuls-Zählern erfassen. Dies würde jedoch, abgesehen von dem technischen Aufwand,
einen zusätzlichen personellen Aufwand für das Ablesen der Trennimpulszähler erfordern.
Eine in gleicher Weise aufwendige denkbare Lösung könnte darin bestehen, durch Zusatzeinrichtungen
im Amt, sicherzustellen, daß nach dem Aussenden der Zählimpulse erst nach Ablauf einer bestimmten
Zeitspanne die Weiterschaltung des Gebührenzählers veranlaßt wird. Dadurch könnte die Registrierung
des die Gesprächstrennung bewirkenden Zählimpulses verhindert werden.
Das gleiche Ziel wird bei einer bereits vorgeschlagenen Lösung dadurch erreicht, daß in die Teilnehmerschleife
eine zusätzliche Gleichspannungsquelle dann eingeschleift wird, wenn bei nicht vorhandenen
weiteren Münzwerten die dem zuletzt kassierten Münzwert äquivalente Sprechzeit bis auf den letzten
bezahlten Zeitschritt abgelaufen ist. Die in der amtsseitigen Teilnehmerschaltung durch die zusätzliche
Spannungsquelle eintretende Potentialänderung kann dann über eine entsprechende Schaltungsanordnung
zur Sperrung des Zählers ausgewertet werden, wobei gleichzeitig die dem Trennimpuls zugeordneten Funktionen
ungehindert erfüllt werden können. Uei einer derartigen Anordnung kann sich die durch unterschiedliche
Leitungslängen bedingte Schwankung der Potentialänderung durch die dadurch hervorgerufenen
Schwankungen der Dämpfung nachteilig auswirken. Wird als zusätzliche Spannungsquelle die im
Münzfernsprecher vorhandene BetriebsglcichspaniHiiig
verwendet, so kann weiterhin bei Net/ausfall die angestrebte Zielsetzung nicht erreicht werden.
I-.s ist die Aufgabe der Erfindung, ohne Veränderung
der Schleifenspannung unter Fünbeziehung der für moderne Fernsprechvcrmittlungssystenie bereits
vorhandenen Γ-liiiricliliingeu eine Unterscheidung von
tatsächlich aufzurechnenden Zählimpulsen und Trennimpulseii zu ermöglichen.
nies wird daduich erreicht, dall jede vorgenommene
Zwangstrennung bei der nachfolgenden abgehenden Belegung im Münzfernsprecher ein diese
Trennungsart kennzeichnendes Kriterium auslöst, das zu der OrtsvermiUlungsstelle übertragen wird
und in der amtsseitigen Teilnehmerschaltung oder ihr äquivalenten zentralen Steile bewirkt, daß durch den
ersten ZUhlimpuls des nachfolgenden Gespräches der Gebllhrenstand des zugeordneten Zählers nicht erhöht
und dieser Zählimpuls lediglich vom Münzfernsprecher aufgenommen wird.
Im Gegensatz zu der bereits vorgeschlagenen Aüordnung
wird also die Gleichstellung von Gebührenkonto und tatsächlich abkassierten MUnzwerten nicht
durch die Zählunterdrückung des letzten als Trennimpuls wirkenden Zählimpulses erreicht, sondern es
wird z. B. jede erfolgte Zwangstrennung im Münzfernsprecher gespeichert. Durch die beim nachfolgend
abgehenden Gespräch erfolgende diesbezügliche Kriteriengabe, die in einfacher Weise mit den vorhandenen
Mitteln der normalen Wahleinrichtung, beispielsweise im Mehrfrequenzencode, abgegeben
werden kann, wird entweder die Aussendung des ersten Zählimpulses zum Gebührenzähler verhindert
oder der Gebührenstand des Zählers um eine Gebühreneinheit verringert.
Ein eventueller Netzausfall kann sich nicht störend auswirken, da die im Speicherelement enthaltene Information
über die erfolgte Zwangstrennung erhalten bleibt.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, daß es in die Konzeption eines modernen Wählverniittlungssystems
nahtlos eingegliedert werden kann, da zur Auswertung der zugrundegelegten Kriterienabgabe
das bei einem derartigen System vorhandene Rechenwerk mit ausgenutzt werden kann.
Die Zeichnung zeigt im Blockschaltbild die einzeiucn
Bausteine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Jede für ein abgehendes Gespräch
erfolgte Zwangstrennung wird von der nicht im einzelnen gezeigten Kassiervorrichtung K des Fernwahlmünzfernsprechers
MU in dem ihr funktionsmäßig zugeordneten Speicher Sp abgespeichert. Bei der
nachfolgenden abgehenden Belegung wird dadurch die beispielsweise für die Abgabe eines Mehrfrequenzencodes
ausgelegte normale Wahleinrichtung W angereizt, während des Verbindungsaufbaues ein den
Zustand der vorausgegangenen Zwangstrennung kennzeichnendes Kriterium über die Verbindungsleitung VL und über das Koppelnetzwerk KN zum
Vermittlungssatz VS der Ortsvermittlungsstelle zu übertragen. Diese übergibt das betreifende Kriterium
dem Rechenwerk ft, in dem die Auswertung dieses Kriteriums derart vorgenommen wird, daß dem zugehörigen
Gebührenkontc des betreffenden Münzfernsprechers, das durch den Zähler Z angedeutet
ist, eine Gebühreneinheit abgezogen wird oder daß' der erste Zählimpuls für das neu aufgebaute Gespräch
das Zählwerk nicht beeinflussen kann.
Claims (1)
1. Verfahren zum Ausgleich des Gebührenkontos bei Aussendung eines bei Nichtvorhandensein
einer kassierbaren Werteinheit als Trennimpuls wirkenden Zählimpulses bei Münzfernsprechern,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede vorgenommene Zwangstrennung bei der nachfolgenden Belegung im Münzfernsprecher
ein diese Trennungsart kennzeichnendes Kriterium auslöst, das zu der Ortsvermittlungsstelle
übertragen wird und in der amtsseitigen Teilnehmerschaltung
oder ihr äquivalenten zentralen Stelle bewirkt, daß durch den ersten ZUhlimpuls
des nachfolgenden Gespräches der Gebührenstand des zugeordneten Zählers nicht erhöht und dieser
ZUhlimpuls lediglich vom Münzfernsprecher aufgenommen wird.
nach Anspruch 1, da
nach Ampruch 1, da-
um ein/ Gebühr«*«««* verrmgert
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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