DE1937331U - Vorrichtung zur gewinnung eines triebmittels fuer dampfstrahlpumpen. - Google Patents
Vorrichtung zur gewinnung eines triebmittels fuer dampfstrahlpumpen.Info
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Description
Einrichtung zur Gewinnung eines Treibmittels für Dampfstrab
!pumpe η
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Einrichtung zur Gewinnung eines Treibmittels für DampfStrahlpumpen, bei
denen in kurzer ZeJt große Treibmitte!mengen bereitgestellt
werden sollen und das Treibmittel selbst keine nicht-kondensierbaren Bestandteile aufweisen soll. Derartige
DampfStrahlpumpen werden bei vielen Verfahren benötigt,
wie bei Yakuuiuhetrieb, Abkühlung, Kristallisation,
Verdampfung, Trocknung, Filtrieren, Mischen sowie in chemischen Verfahre:., in c"cnA^ für kurze Dauer hocht euporio rt or
Da:vipf benötigt wird. Besonders wichtig sir.d solche Da^pfätrahlpiunpcrfür
die Vortäixschung extremer TTöhen für die
Prüfung von Apparaturen füi~ die Weltraumfahrt. Derartige
DampfStrahlpumpen, die etwa für Raketentriebwerke s^br
große Höhen vortäuschen sollen und hierzu in kürzester
Zeit große Troibmittelmeng^n ohne nichtkond^nsierhn.re Bestandteile
erfordern, sind nach den Stand der Technik
äußerst kostspielig und pv.f
Es ist bereits bekannt, zur schnellen Entwicklung großer
Treibmittelmengen l'asscrstoffperoxyd über pir.c-n Katalysator
zu leiten und dabei in hochtemperiertcr Dai~pf nnä Sauerstoff
zu zersot^cr.. Aufgabe der Erfindung i^t es nv.n,
unter Verringerung der erforderlichen Anlageiigrö^e unter
Ponutzung1 dieser bekannten Vorfahren zur Entwicklung großer Treibmitteliiiengen pro Zeiteinheit noch größere Treibnittelucrgen zu entwri ekeln als dies bisher der PcIl i;ar und dar"!"1' die Wirksamkeit des ÜDanpfstrah.lpfunpensyste::.s zu. erhöhen.
unter Verringerung der erforderlichen Anlageiigrö^e unter
Ponutzung1 dieser bekannten Vorfahren zur Entwicklung großer Treibmitteliiiengen pro Zeiteinheit noch größere Treibnittelucrgen zu entwri ekeln als dies bisher der PcIl i;ar und dar"!"1' die Wirksamkeit des ÜDanpfstrah.lpfunpensyste::.s zu. erhöhen.
Die Einrichtung zur ftewinnung eines Treibmittels für Dar'pfatrahlpuinpcn
dmeh leatalytische Zersetzung von "asserstoffperoxyd
zu Wasserdampf und Sauerstoff nach der ÜTc-vcrung besteht
aus einer Ha. .er ...it einer EinlaLöffrung zur Einführrng
des Wasserstoffperoxids wnd einer Aus layoff rung für das Au==-
tr^ten des Treibmittels und ist dadurch gekennzeichnet, da"
die Einrichtung Vorrichtungen zur Einführung von Wasserstoff
in das Gemisch von ":isoGrda...pf und Sauerstoff in der Kauter
besitzt .
2Tach einer bevorzugten Ausf"hrungsfcn., enthält die Iar._..er
zwischen der Fatplysatoii^asse und der Auslassöffnung1 eir cpiralrohr, das i,.it der TJas-äcrstoffzuführnugsvorrichtung in
Verbindung steh4" und durch die Zersetzungsproduk^e des Wasöcrstoffperoxyds in der Kar.i;.or envärnit wird. Nach einer veit"rca besonders bevorzugte" Au«führungsfor:'.: der Erfindung1 besitzt die Kammer einen ".antel, dux-ch den. kaltes Wasser fließt und au; de.^ dieses Was sei" in die Kauter unter zusätzlicher TTasserda^pfe η t v.'i eic lung elngCöpritzt i.irc1.
zwischen der Fatplysatoii^asse und der Auslassöffnung1 eir cpiralrohr, das i,.it der TJas-äcrstoffzuführnugsvorrichtung in
Verbindung steh4" und durch die Zersetzungsproduk^e des Wasöcrstoffperoxyds in der Kar.i;.or envärnit wird. Nach einer veit"rca besonders bevorzugte" Au«führungsfor:'.: der Erfindung1 besitzt die Kammer einen ".antel, dux-ch den. kaltes Wasser fließt und au; de.^ dieses Was sei" in die Kauter unter zusätzlicher TTasserda^pfe η t v.'i eic lung elngCöpritzt i.irc1.
Durch die Zeichnung , die o;re AusfLIhrung3for... der Xe11 erung
darstellt, vird d^^ 0-c dr^lce d^-r ileueiung ..eiter erläutert.
darstellt, vird d^^ 0-c dr^lce d^-r ileueiung ..eiter erläutert.
Tn dor Zeichnung bedeutet:
Fig· 1 einer: Längschnitt durch eine Aus führung s -To ru ein or
Einrichtung zur G-evinrung eines Treibmittel·- für
Da~>pf strar Ipui.ipen ^ach der feuerung und
Fig. 2 eine scho..;atiseho Part teilung eines
strahlpfLUipensyste—d ,..it dor in Fig, 1 dargestellt
ng r.ich der Dotierung.
Fig. 2 demons tri'rt scv ^;,:atiscli die verschiedener Teil", dir benötigt
wer d ei-, u... das Treibmittel für einen Sirc.hl 10 zu liefern,
das von den aus einer: katalytisch en Ba'-"-pf generator 12 aucitrö.:.pi;-den
Produkten gebiloet rird, um den Druck der ""aketenauspuffgase,
die bei 11 eintreten, zu vermindern. Tin Speichertank l'i- für
Tasserstoffperoxyd (IT0O0) v.-ird durch eine Röhre 16 mittels einer
St ickstof fgasquelle j die durch ein Regelventil 18 reguliert vix'd3
belüftet und führt das Treibmittel zu dem Dampfgenerator 12 durch
eine Leitung 20, die mit einer·-: Sicherheitsventil 21 und einem
Kontroll- oder Drosselventil 22 ausgestattet ist.
Yer.n er^viinschtj kann die regulierung' der Ströiuungsgescb-v.-indigkeit
durcb drei Methoden erfolgen: durch den belüfteten Behälter· 1Ί
ii.it Treibmittel, das durch das Hegelvertil 22 fliegt, oder indp-v.
di^ Ausflußöffnung "η Λ^.^ Oarpfgenerator 12, vie gezeigt , verkleinert
wird; durcb den gleichen belüfteten PehMlter, der ninc-;
Prernfkopf für das Ώιι.\-Γ^ yste ■■ (gestrichelte Linien) bildet, -.ro
die G-eschvindigkeit r"-guliei-t .rixd, u::. die richtige StrÖ^ung ^1-1-doH
Generator zu beko;;i.:.en; und durcb ein br-lüft et ·τ ö Ρ'άιΛΙϊ ^rsystem
ohne Regulierung a... 10I::!- Hab s chnit t zu de.,; X)a.:.pf generator
12 j jedoch i.;it eine- oberhalb liegenden ^poirhcrs/stc-(nicht
gezeigt), 1I11. eine, rr-^vliert? "enge an Produkten ^u
d~„. Da.-\pf»"nerator 12 vor do,^ Rinti-itt in die· rtrahlp^po
10 abzuleiten.
Das H0O0- Treibmittel , mit dorv Darapf generator 12 hcscliirtt
wird, zerfällt durch einer geeigneten Ilatalysat ^ r ir Dampf
und Sauerstoff bei einer Temperatur von annähernd 600 C5 mc1
dieses Gemisch kann mit seiner nicht "kondensierearen Komponenten
dix'ekt zu der σ trahlpiLup^ 10 durch L°itiini 23 geführt
',.orden. "enn notwendig, kann dieses Gemisch mittels Wassereinspritzung
et ν a bei 2-1! gekühlt werden, ui^ di^ Terperatur
der Zei-üetzungsproduk'- e mit den Schmelzpunkten der in der
^tx^alildüse verwandter ^r-1alle verträglich zu machen. In d^ .
Fl.11, daß überschüssiges "asser eingeführt wird und die !"ischung
etwas Feuchtigkeit besitzt, T.;ird ein Scheider 2^ά in die Leitung 23 des Systen^ zwischen der Strahldüse 10 und der Yassereinsr>rltzsteile
L-I eingebaut.
Ein Tfas serstof fbrenner 25 befindet sich in der Leitung 23 und
wird 11:it Wasserstoff durch Leitung 2^ aus eine::: Vorratsbehälter
27 gespeist, der unter Druck durch eine Wasserstoffquelle oder
eine Quelle eines anderen passenden inerten Gases steht, das durch Leitung 2?· unter Regulierung durch ein Regelventil 2p
dorthin befördert wird. Pie Leitung 26 enthält ein Sicherheitsventil
jO sowie ein Regulier- oder Drosselventil 31· Di^s^r
Wasserstoff wird für die Reaktion mit der: Sauerstoff benötigt,
der durch katalytische Reaktion aus de;:; Wasserstof fpez ox>
d erhalten wird. Auf diese ^re;^e wird aller nicht kondensierbarer
Sauerstoff au« de"! Petriebsuiittel entfernt und somit die für
die Strahlpumpe erforderliche Größe infolge Verwendung pas—
smder ZwischenstufCükond^nsatoron verhindert. Die Einführung
von Yasser etwa bei 2;'l kühlt das heiße Zersetzungsgemisch auf eine angemessene Temperatur und steigert gleichzeitig
die !'enge d<"s als Treibmittel für die Dampfstrahlpumpe
zur Verfügung stehenden Dampfes.
Fig. Ij? erläutext einu For... eines Da1 -pfgenerators 33 für ^^a
in Figo 2 dargestellte Da-"pfatrahlpuii^pensyster:5 in de:·. Pairpf
aus 9Of-.-igem ¥asserstoffperovyd , gasförmigen rT?is?-rstoff 0T o )
und Yasser (H0O) gewonnen wird»
Der Dampf generator 33 i"?t ^ In Zylinder, der eine Zersetzivgskiu^iOr
3'= und eine Verbrennung ska·", .er 35 i"it eine::: Trassermant el
36 und einer Vielzahl auf de Krei.sumfaug in Abständen befind1 icL.·:
Bohrlöcher oder Öffnungen 31 für das Einspritzen von Yasser in
die Verbrennungskaui.ftr besitzt. Ein passender Katalysator -J-O,
wie etwa ein Silberdrahtnetz, ist vor der Zerset zungskar>mer 3'-angebracht,
die durch ein Kopfstück -12 abgeschlossen ist, in
welchem eine Ho0o-Eiuspi"it zplatt e k-3 befestigt ist» Der Wasserstoff
wird am Anfang der Verbrennungskammer 35 mittels einer
Vorwärmspirale -1I-! eingeführt, die im hinteren Teil der Zersetzung
skanimer j~\ angebracht ist. Die Spirale besitzt eine
Vielzahl von Einspritzöffnungen9 wie durch die Pfeile angedeutet
ist.
Beim Arbeiten des Dainpfgenerators 33 wird QOfL-ige s Yasserstoffpero:;yd
durch das Kopfstück 'i2 zu der Einspr' tzjilatt e Ί-3 eingeführt,
wo es in den Katalysator ·'-! 0 eingespritzt wird. Die dabei
erhaltene katalyti«ehe Zersetzung des H0O0 entwickelt T*ass?r-
dampf, Sauerstoff und Vance, wobei die T?nd temperatur des Gases
etwa 718 C beträgt. ?Tun wird gasförmiger Wasserstoff zu der
Vorwärmspirale -Vi geleitet, in dieser vorgewärmt und, '.vie durch
die Pfeile angedeutet ist, in den heißen Gasstrom eingespritzt«
Es erfolgt eine sofortige Verbrennung des Wasserstoffs mit öon
Sauerstoff in der Y; rbrenruins s'ka;'-ae r 35, verbunden r.iit ein^:
schnellen Anstieg der Temperatur und des Druckes. Die Verbrennungskammer
wird :-± ': Wase ^r gekühlt , das sich in de^ Mantel 'J^
be findet _ und am .Ibstroi.iend^ der Farmer durch die Öffnungen 37
in den heißen Gasstrom eingespritzt wird, u:r. die Gesa:ttenrera~
tür zu erniedrigen und einen großen Anstieg der Gasentwicklung
zu bewirken.
Die nähe rung swe is on Gewichtsverhältnisse von H0O0, H0 und τΐο0
zur Gewinnung von Da-pf ni"1" 322°C (600°p) sind folgende:
31S3 fo H0O2 + I5 Ί f. H2 + 6733 ?'· H0O = 100 f. Dampf.
Der gesättigte trockene oder übei^hitzte Dampf gelangt dann weiter und wird als Treibmittel für eine Dampfstrahlvakuumpumpe
verwendet j die durch -': β scheinatisch dargestellt ist* ATach Verwendung1
in der Pumpe kann d^r· T)a-'pf durch pine^ Kondc-tator '?
kondensiert und durch eine Purvpe -Ί8 zu dem "rassermä:iUl 3^ ziirückgebracht
werden»
Zusätzlich zu den oben genannten Anwendungs;:iöglichkeitnn kann
die Erfindung an Pord von Fi~ipgs schiff en für die JTa^dhnhung von
Kielraum— oder 'Reservopu:.ipsyoteliien bei Kasipfbeschädigung verwendet
werden, unter- Pedingungeu also, unter denen der Abzug
der Ilesseldanpfr.at chinen nicht ohne Gefährdung d^r Kessel er-
Claims (3)
1. Einrichtung zur Gewinnung ?in?s Treibmittels für Dampfstrahlpumpe
n durch katalytisch j Zersetzung von Wasserstoffperoxyd
zu 'Wasserdampf und Sauerstoff, bestehend aus einer
Earner mit einer Einlaßöffnung zur Einführung deö "nsserstoffperoxyds
und. ein?r Auslaiöffnung für das Austreten des Treibmittels,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (12, 33)
Vorrichtungen (26 s '■'. Ί ) zur Einführung von Wasserstoff in das
Gemisch von Wasserdampf und Sauerstoff in der Ka^.v^r (35) besitzt
.
2. Einrichtung· nach Anspruch i, dadurch, gekonnzeichnet, da"
ein Spiralrohr (-:*'i) in der I;a^..er (3'0 zwischen der Kataly—
s"tor.:;assc (i;0) und der Au■? 1 a'*öffnung1 (37) angebracht ist,
das durch, die Zerset..:Tingsproduktc des Wasserstoffpnro:;yds in
der Kammer {35) erT.;är,::t vrir d und in Verbindung n.it der Wasser
stoff zuführungsvorrichtung (26J steht.
3. Einrichtung naeli. Anspruch i und 23 dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer (35) einen Hantel (36) besitzt, durch den kaltes
Wasser fließt und aus dem dieses Wasser in die Kaiumer {35) unter
zusätzlicher i'Jasserdampfbildung eingespritzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963T0016393 DE1937331U (de) | 1963-08-16 | 1963-08-16 | Vorrichtung zur gewinnung eines triebmittels fuer dampfstrahlpumpen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963T0016393 DE1937331U (de) | 1963-08-16 | 1963-08-16 | Vorrichtung zur gewinnung eines triebmittels fuer dampfstrahlpumpen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1937331U true DE1937331U (de) | 1966-04-28 |
Family
ID=33384057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963T0016393 Expired DE1937331U (de) | 1963-08-16 | 1963-08-16 | Vorrichtung zur gewinnung eines triebmittels fuer dampfstrahlpumpen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1937331U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2933932A1 (de) * | 1979-08-22 | 1981-03-12 | Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e.V., 5300 Bonn | Dampferzeuger |
| DE3122338A1 (de) * | 1981-06-05 | 1983-01-05 | Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e.V., 5300 Bonn | Dampferzeuger |
-
1963
- 1963-08-16 DE DE1963T0016393 patent/DE1937331U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2933932A1 (de) * | 1979-08-22 | 1981-03-12 | Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e.V., 5300 Bonn | Dampferzeuger |
| DE3122338A1 (de) * | 1981-06-05 | 1983-01-05 | Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e.V., 5300 Bonn | Dampferzeuger |
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